gestern gab es bei uns erstmalig Dibbelabbes, eigentlich das ideale Rezept für mich, komisch, dass ich es noch nie gekocht habe, ist aber auch nicht besonders gut angekommen. Mit Endiviensalat.
Mittwoch ist ja Großkampftag, gestern mit zusätzlich Rumorganisieren, grobe 2020 Planung und Frühstücksverabredung.
Bei diesem ganzen Gekoche geht mir im Moment der immerwährende Essensgeruch durch unsere offene Küche etwas auf die Nerven. Die irgendwo im Netz gefundene Anleitung, zuerst Zitronenscheiben in Wasser zu legen, aufzukochen, später noch Rosmarin dazu, einkochen bis zum Wasserende war interessant, hat gut gerochen, aber nicht nachhaltig (alle anderen Maßnahmen erfolgen natürlich sowieso).
Donnerstag dann Hausputz, anderen beim twittern zugelesen, Wäsche gewaschen. Ein Kind hat Der Krieg und ich in der Schule gesehen, da bleiben Fragen, das passt aber auch gerade ('gut' möchte ich nicht schreiben).
Ansonsten beschäftigen wir uns verstärkt mit Argumenten für eine jeweilige zweite Fremdsprache (Latein oder Französisch) und ich mache mit meinem Achtsamkeitsding ein paar gute Erfahrungen (wobei ich die Rückblickfrage zum letzten Jahrzehnt eher schwierig zu beantworten finde. Mach ich lieber nicht mit).
Plätzchenrezepte gewälzt, gebacken wird für zu Hause und die Schule zum Tag der offenen Tür. Abends Porridge (mit Milch), die erste Pomelo, eigentlich Orangensaftsaisoneröffnung, aber die alte Saftpresse geht in die Knie, meh.
Jetzt noch Bügeln (nur das nötigste).
14.11.19
12.11.19
So viel Leben
Kranke Kinder, Termine, ich würde gern schreiben, aber nehme mir nicht die Zeit. Es ist entscheidend zu viel Alltag hier. Nix schlimmes, aber ich komm schwer wieder rein ins Bloggen.
Thema Schule ist riesiges. Die kranken Kinder und ich haben beispielsweise sehr viel Zeit mit der Beschaffung von Materialien verbracht, halbe Stelle. Kam halt niemand vorbei, die Abzüge* zu bringen... die moderne Schule ist auch elektronisch vernetzt, die wird kein grumpy old woman post, aber es scheitert doch wie oft an der menschlichen Komponente. Die Mathelehrerin hat einen Screenshot des whiteboards in hochkant auf eine quere DIN A 4 Seite gesetzt und abgesehen von dem co2 Ausstoß durch fünfminütliches Checken, ob endlich ne Nachricht da ist, hat es doch sehr lange gedauert, bis wir die Sachen leserlich ausgedruckt hatte. Unsere eigenen verschiedenen Kompatibilitäten spielen natürlich ebenso eine Rolle.
Außerdem leider kein #12von12 heute.
Möglich war nur dieser Schnappschuss bei etwa 4 Grad. Die Abokiste wird barfuß geliefert, ich wollte das schon länger mal erwähnt haben, aber jetzt hinterlässt es Spuren
(Mangold, Rosenkohl, Möhren, Rote Bete, Weißkohl, Endivie, dazubestellte Eier und Brot)
Außerdem hier noch der Link zur nächsten Fragerunde zu Regionalsprache des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas der Uni Marburg. Macht auch Spaß, alle sollen mitmachen!
Internetlemming der ich bin hab ich heute übrigens die Betten neu bezogen. Keine Ahnung warum. (Edit: völlig außer der Reihe, weil ich es kann und natürlich auch am liebsten in frischer Bettwäsche liege)
*Die Älteren erinnern sich.
PS mit Voranmerkung: eigentlich ist dieser Abschnitt natürlich nicht der letzte. Jedoch kann ich nach den Bildern nicht weiterschreiben. Ich lass das jetzt so, soll ja ein Hobby bleiben, die Dramaturgie leidet halt ein bisschen. Sorry.
Beim Abendessen Physik mit Haushaltstec
hnik. Kleine Versuchsanordnung, leider mussten wir
aufgeben, aber die Idee Unterdruck bei abkühlender Flasche wurde deutlich, das Ei wollte noch gegessen werden ;)


Thema Schule ist riesiges. Die kranken Kinder und ich haben beispielsweise sehr viel Zeit mit der Beschaffung von Materialien verbracht, halbe Stelle. Kam halt niemand vorbei, die Abzüge* zu bringen... die moderne Schule ist auch elektronisch vernetzt, die wird kein grumpy old woman post, aber es scheitert doch wie oft an der menschlichen Komponente. Die Mathelehrerin hat einen Screenshot des whiteboards in hochkant auf eine quere DIN A 4 Seite gesetzt und abgesehen von dem co2 Ausstoß durch fünfminütliches Checken, ob endlich ne Nachricht da ist, hat es doch sehr lange gedauert, bis wir die Sachen leserlich ausgedruckt hatte. Unsere eigenen verschiedenen Kompatibilitäten spielen natürlich ebenso eine Rolle.
Außerdem leider kein #12von12 heute.
Möglich war nur dieser Schnappschuss bei etwa 4 Grad. Die Abokiste wird barfuß geliefert, ich wollte das schon länger mal erwähnt haben, aber jetzt hinterlässt es Spuren
(Mangold, Rosenkohl, Möhren, Rote Bete, Weißkohl, Endivie, dazubestellte Eier und Brot)
Vollmonddrama, Baby
Jetzt noch eine Maschine Wäsche, morgen ist Fußballtraining und durch Krankheit ist bisschen was liegengeblieben. Jedoch: möglicherweise haben wir eine Organisationsentscheidung bzgl Wäsche gefunden! Gewaschenes sollte bis Freitag Nachmittag fertig sein bzw darf bis Samstag liegenbleiben und wird dann mit der ganzen Familie gemeinsam verräumt. Wir dürfen gespannt sein.
Außerdem hier noch der Link zur nächsten Fragerunde zu Regionalsprache des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas der Uni Marburg. Macht auch Spaß, alle sollen mitmachen!
Internetlemming der ich bin hab ich heute übrigens die Betten neu bezogen. Keine Ahnung warum. (Edit: völlig außer der Reihe, weil ich es kann und natürlich auch am liebsten in frischer Bettwäsche liege)
*Die Älteren erinnern sich.
PS mit Voranmerkung: eigentlich ist dieser Abschnitt natürlich nicht der letzte. Jedoch kann ich nach den Bildern nicht weiterschreiben. Ich lass das jetzt so, soll ja ein Hobby bleiben, die Dramaturgie leidet halt ein bisschen. Sorry.
Beim Abendessen Physik mit Haushaltstec
aufgeben, aber die Idee Unterdruck bei abkühlender Flasche wurde deutlich, das Ei wollte noch gegessen werden ;)


7.11.19
Donnerstag mit guten Vorsätzen
und Umsetzungsversuch
Seit ein paar Tagen versuchen meine Eltern, mich zu erreichen. Es wurden Pakete hin- und her geschickt, der jeweilige Verbleib war noch nicht durchgegeben, und die Weihnachtstage sollen verplant werden. Gestern hatten wir mehrfach aneinander vorbeitelefoniert, es blieb ein schlechtes Gewissen. Nun aber!
Dann Hausarbeit der drögen Sorte, dabei aber gut unterhalten von Internet, also doch nicht so schlecht. Geschenkübergabe an die Blumenfreundin, Einkauf, Brille richten lassen, dabei über den neuesten Stand bezüglich Stadtteiltratsch gebracht worden.
Heute Rote Bete mit Gnocchi und Mohn, eines meiner Lieblinge, die Kinder mögen es nicht so, mit selbstgemachten Kopytka oder Schupfnudeln ist es natürlich noch leckerer, Nudeln gehen auch. Der Mohn muss, meine Mutter sagt, das ist italienisch und des ghört so. Also!
Zum Nachtisch eingeflogene Linzertorte aus dem Schwarzwald. Dann einem weiteren Phänomen auf der Spur! Nach einem krassen Oberarmbruch vor zwei Jahren hat R Schmerzen, heute erster Physiotermin. Nach Kaffeepause, Hausaufgaben, Abendessen und ein wenig Streit und Ruhe wollen wir die Übungen gemeinsam wiederholen und keine von uns beiden konnte sich erinnern wie es richtig ging und welche konkrete Übung der vielen es denn nur war. Das ist der Grund, weshalb alles Rückenschule, Yogastunde und wasweißich bei mir nicht fruchten: zu Hause erinnere ich mich an nichts.
Kurzer Exkurs zu Hausaufgaben. Es mussten Pronomen dekliniert werden, ging soweit. Beim Genitiv von "Sie" haben wir uns etwas schwer getan (und ich schreibe absichtlich wir.)
Jetzt noch eine kleine Übung, Küche, gewaschene Hosen auf- und Socken abhängen, dabei vielleicht ein bisschen Fernsehen, Internetglotzen geht nicht wegen halbem Bildschirm. Auf keinen Fall jedoch nach Mitternacht ins Bett heute!
Seit ein paar Tagen versuchen meine Eltern, mich zu erreichen. Es wurden Pakete hin- und her geschickt, der jeweilige Verbleib war noch nicht durchgegeben, und die Weihnachtstage sollen verplant werden. Gestern hatten wir mehrfach aneinander vorbeitelefoniert, es blieb ein schlechtes Gewissen. Nun aber!
Dann Hausarbeit der drögen Sorte, dabei aber gut unterhalten von Internet, also doch nicht so schlecht. Geschenkübergabe an die Blumenfreundin, Einkauf, Brille richten lassen, dabei über den neuesten Stand bezüglich Stadtteiltratsch gebracht worden.
Heute Rote Bete mit Gnocchi und Mohn, eines meiner Lieblinge, die Kinder mögen es nicht so, mit selbstgemachten Kopytka oder Schupfnudeln ist es natürlich noch leckerer, Nudeln gehen auch. Der Mohn muss, meine Mutter sagt, das ist italienisch und des ghört so. Also!
Zum Nachtisch eingeflogene Linzertorte aus dem Schwarzwald. Dann einem weiteren Phänomen auf der Spur! Nach einem krassen Oberarmbruch vor zwei Jahren hat R Schmerzen, heute erster Physiotermin. Nach Kaffeepause, Hausaufgaben, Abendessen und ein wenig Streit und Ruhe wollen wir die Übungen gemeinsam wiederholen und keine von uns beiden konnte sich erinnern wie es richtig ging und welche konkrete Übung der vielen es denn nur war. Das ist der Grund, weshalb alles Rückenschule, Yogastunde und wasweißich bei mir nicht fruchten: zu Hause erinnere ich mich an nichts.
Kurzer Exkurs zu Hausaufgaben. Es mussten Pronomen dekliniert werden, ging soweit. Beim Genitiv von "Sie" haben wir uns etwas schwer getan (und ich schreibe absichtlich wir.)
Jetzt noch eine kleine Übung, Küche, gewaschene Hosen auf- und Socken abhängen, dabei vielleicht ein bisschen Fernsehen, Internetglotzen geht nicht wegen halbem Bildschirm. Auf keinen Fall jedoch nach Mitternacht ins Bett heute!
Herbstmüdigkeit
Müde und Muskelkater. Seit der Zeitumstellung ist mein Schlaf-Wachrhythmus nachhaltig gestört. Er war ja seit Beginn der Ausbildung immer schon durcheinander, aber Zubettgehzeiten von nach 3:00 sind selbst für mich zu spät. Den Muskelkater habe ich von einer astreinen Schaukel, wie ich sie selbst in Kindertagen nicht besser hinbekommen hätte (also auf dem Bauch liegend, im Fußknöchelbereich greifen, Beine nach oben ziehen, wippen.) Aua. Aber auf eine gute Weise.
Aufräumen, Planen, und plötzlich soll ich 580Euro in bar dahaben für eine Sendung per Nachnahme? Hm. Abgelehnt.
Adventskranzkerzen gekauft. Das war die meisterliche Tat, so früh war ich noch nie dran, jetzt bin ich ein bisschen stolz auf mich.
Weil heute allein in Düsseldorf 30 innerdeutsche Flüge ausfallen und in den Nachrichten gesagt wurde, die Leute sollten auf die Bahn ausweichen, gestern viel über die Elektropauschale berichtet wurde und in NRW knapp 600km Stau waren auch von mir eine kleine Geschichte: der Mann arbeitet bekanntlich 180km weit weg. Drei Jahre ist er mit der Bahn gefahren. Also 8km zum Bahnhof mit dem Rad, dann Zug mit Umstieg in Münster. Für die gesamte Strecke benötigte er gute zwei Stunden, mit dem Auto ist man ebenfalls knappe 2Std Schnapsraufschnapsrunter unterwegs. Nun ist ja das Drehkreuz Hamm nachhaltig gestört, der Fahrplan umgestellt und Wege wurden weiter privatisiert. Unter drei Stunden ist die Fahrt nicht mehr zu machen. Er fährt jetzt auch Auto. Keine Pointe. Das läuft alles in eine dermaßen falsche Richtung, man kann es garnicht fassen. Übrigens möchte hier keinen Familienumzug diskutieren.
Un dann muckt auch noch mein twitter. Liegt es am wlan, der App oder wollen die uns einfach garnicht mehr?
Brokkoli-Lachs-Gratin aus der App war ok. Es gab eine Zeit, da war Gratin Hauptgericht. Kartoffeln, irgend ein Gemüse, SahneEiKäse, überbacken, fertig, lecker. Sollte ich wieder häufiger machen.
Große Fleabag Liebe. Letzte Folge. Heuli.
Aufräumen, Planen, und plötzlich soll ich 580Euro in bar dahaben für eine Sendung per Nachnahme? Hm. Abgelehnt.
Adventskranzkerzen gekauft. Das war die meisterliche Tat, so früh war ich noch nie dran, jetzt bin ich ein bisschen stolz auf mich.
Weil heute allein in Düsseldorf 30 innerdeutsche Flüge ausfallen und in den Nachrichten gesagt wurde, die Leute sollten auf die Bahn ausweichen, gestern viel über die Elektropauschale berichtet wurde und in NRW knapp 600km Stau waren auch von mir eine kleine Geschichte: der Mann arbeitet bekanntlich 180km weit weg. Drei Jahre ist er mit der Bahn gefahren. Also 8km zum Bahnhof mit dem Rad, dann Zug mit Umstieg in Münster. Für die gesamte Strecke benötigte er gute zwei Stunden, mit dem Auto ist man ebenfalls knappe 2Std Schnapsraufschnapsrunter unterwegs. Nun ist ja das Drehkreuz Hamm nachhaltig gestört, der Fahrplan umgestellt und Wege wurden weiter privatisiert. Unter drei Stunden ist die Fahrt nicht mehr zu machen. Er fährt jetzt auch Auto. Keine Pointe. Das läuft alles in eine dermaßen falsche Richtung, man kann es garnicht fassen. Übrigens möchte hier keinen Familienumzug diskutieren.
Un dann muckt auch noch mein twitter. Liegt es am wlan, der App oder wollen die uns einfach garnicht mehr?
Brokkoli-Lachs-Gratin aus der App war ok. Es gab eine Zeit, da war Gratin Hauptgericht. Kartoffeln, irgend ein Gemüse, SahneEiKäse, überbacken, fertig, lecker. Sollte ich wieder häufiger machen.
Große Fleabag Liebe. Letzte Folge. Heuli.
5.11.19
#wmdedgT November 2019
Frau Brüllen, Initiatorin des Hashtags für den Freundeskreises Tagebuchbloggen, möchte am 5. eines jeden Monats wissen: was machst Du eigentlich den ganzen Tag, ich mache mit, und heute lohnt es sich endlich mal!
3:20. Ich wache soweit auf, dass ich beschließe aufzustehen. Schließlich schlafe ich bereits seit halb zehn! Dann jedoch nächtliches Dilemma: die Hausarbeit möchte ich nicht machen wegen zu laut und falsche Zeit. Dran wäre sie, aber müde bin ich auch. Es ist ein Buch durchzuarbeiten, vorher finde ich es, dann lese ich das Internet leer und hebe links auf für tagsüber.
5:47 lege ich mich doch für kurze Zeit noch einmal ab, schlafe aber nicht. Um
6:20 aufstehen mit den Kindern.
7:05 Verabschiedung derselben, vorher warmen Kakao gefrühstückt, Dosen gerichtet, alles ziemlich eingespielt inzwischen, was ein Glück (hat ja auch lange gedauert bis es jetzt klappt) es ziehen zwei ziemlich große Fastteen von dannen.
7:30 beschließe ich, mich doch noch einmal kurz hinzulegen, der Tag kann sonst nicht geschafft werden.
8:40 hektisches Aufstehen, Termin um
9:00 ich mache einen Achtsamkeitskurs, interessant, ein paar Dinge werden klarer, ob ich darüber schreiben möchte? Es trägt auf jeden Fall zur Entspannung der einen oder anderen Situation bei.
10:30 wieder zu Hause. Zwei Maschinen Wäsche, Altglas, Bügeln mit Unterbrechung, Geschenkübergabe organisieren, meine halbe Stelle bei Dings-Kleinanzeigen fordert auch ihre Zeit (Scherz! aber so fühlt es sich mitunter an), Betten machen, Kochen.
Außerdem steht der Vormittag ganz im Zeichen der Pflege eines Kaffeevollautomaten, wenn ich das gewusst hätte, bei kaputt gibt es wieder die Cafeteria.
Zum Kochen höre ich Lukas Bärfuss' Büchnerpreisrede mit anschließendem sehr interessanten Gespräch im Schweizerradio, (via twitter)
Es gibt, aus der Lameng Linsen mit Spätzle, als Nachtisch Spätzle mit Apfelmus (aus Gründen). Das Apfelmus ist wirklich extrem lecker, und schnell gemacht.
14:und. Die Kinder schneien rein. Ich schabe die Spätzle, weil J es so lieber mag, sonst sind es eher Knöpfle, daher ist das Essen (sehr zu meinem Leidwesen!) noch nicht fertig.
Lange Diskussion über Impfen. HPV Impfung. Wir sind aufgefordert, den Impfstoff selbst zu besorgen, sonst übernimmt das die Kinderarztpraxis, aber deren Apotheke hat keinen Impfstoff mehr vorrätig. Ich erwähne das, weil es kürzlich bei Twitter einen threat über nicht lieferbare Arzneimittel gab und, weil ich es für ein unmögliches Unterfangen hielt, aber tatsächlich in einer Apotheke vor Ort noch was bekommen habe. (Leider ohne twitter Link, ich finde ihn nichtmehr).
J liest vor, dabei nicke ich kurz weg.
16:00 Hausaufgaben, Dienstag ist Klaviertag und die Gemüsekiste wird geliefert. Pastinake! Gelbe Bete, Mangold, Kohlrabi, Möhren, Porree, Endivie, ein Brot (immer superlecker) sechs Eier. Funfact: Pastinake ist auf der Streichliste, wurde aber gegen Knollensellerie, ebenfalls auf der Liste getauscht). Aber ich hab ja das gute Spaghettirezept, sollte klappen.
Die Hausaufgaben ziehen sich, allerdings dauert auch alles ein bisschen länger, weil hier zum ersten Mal NSU Thema war/sein sollte (Anlass war Merkels gestriger Besuch des Gedenkortes der Opfer des NSU Enver Şimşek in Zwickau)
Abendessen erst gegen 19:00.
Die Kinder spät (21:15) ins Bett verabschiedet, was haben wir denn die ganze Zeit noch gemacht?! Dann Spül, dabei Becoming gehört, jetzt möchte ich mal einführen, dass auch ich irgendwann Feierabend habe, ob die todo-Liste abgearbeitet ist oder nicht. Es wartet Strickzeug. Leider nicht für mich. Schon fast Mitternacht? Dann reicht es wohl nur noch zum Händeeincremen.
Ich lebe das Klischee.
3:20. Ich wache soweit auf, dass ich beschließe aufzustehen. Schließlich schlafe ich bereits seit halb zehn! Dann jedoch nächtliches Dilemma: die Hausarbeit möchte ich nicht machen wegen zu laut und falsche Zeit. Dran wäre sie, aber müde bin ich auch. Es ist ein Buch durchzuarbeiten, vorher finde ich es, dann lese ich das Internet leer und hebe links auf für tagsüber.
5:47 lege ich mich doch für kurze Zeit noch einmal ab, schlafe aber nicht. Um
6:20 aufstehen mit den Kindern.
7:05 Verabschiedung derselben, vorher warmen Kakao gefrühstückt, Dosen gerichtet, alles ziemlich eingespielt inzwischen, was ein Glück (hat ja auch lange gedauert bis es jetzt klappt) es ziehen zwei ziemlich große Fastteen von dannen.
7:30 beschließe ich, mich doch noch einmal kurz hinzulegen, der Tag kann sonst nicht geschafft werden.
8:40 hektisches Aufstehen, Termin um
9:00 ich mache einen Achtsamkeitskurs, interessant, ein paar Dinge werden klarer, ob ich darüber schreiben möchte? Es trägt auf jeden Fall zur Entspannung der einen oder anderen Situation bei.
10:30 wieder zu Hause. Zwei Maschinen Wäsche, Altglas, Bügeln mit Unterbrechung, Geschenkübergabe organisieren, meine halbe Stelle bei Dings-Kleinanzeigen fordert auch ihre Zeit (Scherz! aber so fühlt es sich mitunter an), Betten machen, Kochen.
Außerdem steht der Vormittag ganz im Zeichen der Pflege eines Kaffeevollautomaten, wenn ich das gewusst hätte, bei kaputt gibt es wieder die Cafeteria.
Zum Kochen höre ich Lukas Bärfuss' Büchnerpreisrede mit anschließendem sehr interessanten Gespräch im Schweizerradio, (via twitter)
Es gibt, aus der Lameng Linsen mit Spätzle, als Nachtisch Spätzle mit Apfelmus (aus Gründen). Das Apfelmus ist wirklich extrem lecker, und schnell gemacht.
14:und. Die Kinder schneien rein. Ich schabe die Spätzle, weil J es so lieber mag, sonst sind es eher Knöpfle, daher ist das Essen (sehr zu meinem Leidwesen!) noch nicht fertig.
Lange Diskussion über Impfen. HPV Impfung. Wir sind aufgefordert, den Impfstoff selbst zu besorgen, sonst übernimmt das die Kinderarztpraxis, aber deren Apotheke hat keinen Impfstoff mehr vorrätig. Ich erwähne das, weil es kürzlich bei Twitter einen threat über nicht lieferbare Arzneimittel gab und, weil ich es für ein unmögliches Unterfangen hielt, aber tatsächlich in einer Apotheke vor Ort noch was bekommen habe. (Leider ohne twitter Link, ich finde ihn nichtmehr).
J liest vor, dabei nicke ich kurz weg.
16:00 Hausaufgaben, Dienstag ist Klaviertag und die Gemüsekiste wird geliefert. Pastinake! Gelbe Bete, Mangold, Kohlrabi, Möhren, Porree, Endivie, ein Brot (immer superlecker) sechs Eier. Funfact: Pastinake ist auf der Streichliste, wurde aber gegen Knollensellerie, ebenfalls auf der Liste getauscht). Aber ich hab ja das gute Spaghettirezept, sollte klappen.
Die Hausaufgaben ziehen sich, allerdings dauert auch alles ein bisschen länger, weil hier zum ersten Mal NSU Thema war/sein sollte (Anlass war Merkels gestriger Besuch des Gedenkortes der Opfer des NSU Enver Şimşek in Zwickau)
Abendessen erst gegen 19:00.
Die Kinder spät (21:15) ins Bett verabschiedet, was haben wir denn die ganze Zeit noch gemacht?! Dann Spül, dabei Becoming gehört, jetzt möchte ich mal einführen, dass auch ich irgendwann Feierabend habe, ob die todo-Liste abgearbeitet ist oder nicht. Es wartet Strickzeug. Leider nicht für mich. Schon fast Mitternacht? Dann reicht es wohl nur noch zum Händeeincremen.
Ich lebe das Klischee.
verloren gefunden
wir haben in der Zwischenzeit ein Handy und ein Mäppchen gesucht und gefunden!
Mäppchen auf dem Nachhauseweg beim Mehleinkauf verloren, ewig überlegt, wo es sein könnte, und dann vom Edeka im Odenwald ein fröhliches Ja, als ich per Telefon fragte, ob ein Mäppchen gefunden worden sei. Verwandtenkette hat es jetzt in den Pott geschwemmt.
Das töchterliche Handy wurde an Halloween verloren, lange gesucht, Freundinnenzimmer auf den Kopf gestellt, ich bin den Weg abgegangen, einen Zettel habe ich nicht hängen sehen. Über einen Hinweis eben jener Freundin Kontakt hergestellt, es wurde gefunden (noch vor dem Regen!) und inzwischen gebracht. Yippih.
Mit den Kindern ins Bett gegangen. Bis Dienstag muss ich ein Kapitel eines Buches durcharbeiten. Der Verweilort des Buches ist mir im Augenblick nicht bekannt. Gestern Nachmittag fiel mir ein, dass ich ja eigentlich noch in die Martin Parr Ausstellung sehen wollte. Endet aber leider am Wochenende. Und so habe ich mich im Schlaf abgemüht, das Buch sowie eine Lösung fürs den Ausstellungsbesuch zu finden. (Stand: 3:20 Uhr)
Funfact: in dem Buch geht es um Achtsamkeit.
Stand 4:30 Buch gefunden, bisschen gelesen.
Bisschen Internet rumgelesen. Hier Bemerkenswertes gefunden: die Tochter übtspielt ein schönes, irgendwie bekanntes Stück seit Wochen auf dem Klavier. Eben bei Herrn Buddenbohm beim Nachlesen den schönen Link zur Erhellung gefunden: es handelt sich um eine Art Klassiker, ich liebe solche Art Fundstücke. So lernt man als Eltern eben auch immer noch dazu.
5:47 Ich muss mir noch was für #wmdedgt aufheben!
Mäppchen auf dem Nachhauseweg beim Mehleinkauf verloren, ewig überlegt, wo es sein könnte, und dann vom Edeka im Odenwald ein fröhliches Ja, als ich per Telefon fragte, ob ein Mäppchen gefunden worden sei. Verwandtenkette hat es jetzt in den Pott geschwemmt.
Das töchterliche Handy wurde an Halloween verloren, lange gesucht, Freundinnenzimmer auf den Kopf gestellt, ich bin den Weg abgegangen, einen Zettel habe ich nicht hängen sehen. Über einen Hinweis eben jener Freundin Kontakt hergestellt, es wurde gefunden (noch vor dem Regen!) und inzwischen gebracht. Yippih.
Mit den Kindern ins Bett gegangen. Bis Dienstag muss ich ein Kapitel eines Buches durcharbeiten. Der Verweilort des Buches ist mir im Augenblick nicht bekannt. Gestern Nachmittag fiel mir ein, dass ich ja eigentlich noch in die Martin Parr Ausstellung sehen wollte. Endet aber leider am Wochenende. Und so habe ich mich im Schlaf abgemüht, das Buch sowie eine Lösung fürs den Ausstellungsbesuch zu finden. (Stand: 3:20 Uhr)
Funfact: in dem Buch geht es um Achtsamkeit.
Stand 4:30 Buch gefunden, bisschen gelesen.
Bisschen Internet rumgelesen. Hier Bemerkenswertes gefunden: die Tochter übtspielt ein schönes, irgendwie bekanntes Stück seit Wochen auf dem Klavier. Eben bei Herrn Buddenbohm beim Nachlesen den schönen Link zur Erhellung gefunden: es handelt sich um eine Art Klassiker, ich liebe solche Art Fundstücke. So lernt man als Eltern eben auch immer noch dazu.
5:47 Ich muss mir noch was für #wmdedgt aufheben!
4.11.19
was danach geschah
es ist doch deutlich einfacher, regelmäßig zu bloggen, dann fällt nicht so viel an.
Hier ein paar kleinere, willkürlich zusammengestellte Schnipsel zum Wiederreinkommen:
Herbstdings
Die Äpfel lagern in der Garage nicht so gut, werden aber kontinuierlich verbraucht. Letzte Woche ein leckeres Rezept aus dem demeter journal nachgebacken. Das Prinzip ist ein süßer oder herzhafter Mürbeteig, der einfach auf ein Blech gelegt wird, Gemüse oder Obstkombinationen rein, umgeschlagen, gebacken. Ich habe wegen Besuchs dann doch eine Form genommen und, weil keine Quitten da, nur Äpfel, aber sonst alles gleich, ich schwör.
(Dem Link zum dazugehörigen Buch folgend erfahre ich, dass es sich bei diesen Tartes um einen neuen Backtrend aus Frankreich handelt. Ich verdiene daran nichts, weiß nichtmal, ob ich verlinken soll, es ist doch mühsam.)*
Herbstferien waren erholsam. Kompensiert geflogen, erster Pauschalurlaub seit 30 Jahren, aber nett, eine Woche nicht darüber nachdenken müssen, was zu kochen und zu besorgen ist, dafür Gedanken, wie das ganze Zeug auf die Insel kommt und wer das alles wieder wegräumt. Genuss mit Reue. Auf Elternwunsch ein Urlaub mit drei Generationen, hat besser geklappt als befürchtet.
Dann war da noch der kaputte Bildschirm, ich muss mich auf die untere Hälfte beschränken. Auch mühsam.
Samstag im Stadtteil eingekauft, und dabei auf eine interessante Initiative gestoßen: es hat sich wohl eine Partei gegründet, die extra für die Kommunalwahl nächstes Jahr nach Wünschen der Menschen ein Wahlprogramm zusammenstellt. Im Internet kommen sie noch nicht so richtig vor, daher kein Link, ich bleibe dran.
Große fleabag Liebe.
'People make mistakes, that's the very reason why they put rubbers at the end of pencils.'
*Disclaimer: für die Inhalte externer Links übernehme ich keine Haftung.
Hier ein paar kleinere, willkürlich zusammengestellte Schnipsel zum Wiederreinkommen:
Herbstdings
Die Äpfel lagern in der Garage nicht so gut, werden aber kontinuierlich verbraucht. Letzte Woche ein leckeres Rezept aus dem demeter journal nachgebacken. Das Prinzip ist ein süßer oder herzhafter Mürbeteig, der einfach auf ein Blech gelegt wird, Gemüse oder Obstkombinationen rein, umgeschlagen, gebacken. Ich habe wegen Besuchs dann doch eine Form genommen und, weil keine Quitten da, nur Äpfel, aber sonst alles gleich, ich schwör.
(Dem Link zum dazugehörigen Buch folgend erfahre ich, dass es sich bei diesen Tartes um einen neuen Backtrend aus Frankreich handelt. Ich verdiene daran nichts, weiß nichtmal, ob ich verlinken soll, es ist doch mühsam.)*
Herbstferien waren erholsam. Kompensiert geflogen, erster Pauschalurlaub seit 30 Jahren, aber nett, eine Woche nicht darüber nachdenken müssen, was zu kochen und zu besorgen ist, dafür Gedanken, wie das ganze Zeug auf die Insel kommt und wer das alles wieder wegräumt. Genuss mit Reue. Auf Elternwunsch ein Urlaub mit drei Generationen, hat besser geklappt als befürchtet.
Dann war da noch der kaputte Bildschirm, ich muss mich auf die untere Hälfte beschränken. Auch mühsam.
Samstag im Stadtteil eingekauft, und dabei auf eine interessante Initiative gestoßen: es hat sich wohl eine Partei gegründet, die extra für die Kommunalwahl nächstes Jahr nach Wünschen der Menschen ein Wahlprogramm zusammenstellt. Im Internet kommen sie noch nicht so richtig vor, daher kein Link, ich bleibe dran.
Große fleabag Liebe.
'People make mistakes, that's the very reason why they put rubbers at the end of pencils.'
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