heute werde ich wohl das letzte Mal einen Tagebuchblogpost schreiben, denn wir fahren morgen weg.
Und es lohnt sich ja auch nicht wirklich.
Kleinbürgerinnen wurden von Babysitter bespaßt, ich konnte richtig was wegschaffen.
Dann Mittagsschlaf, später ging der Mann mit ihnen Turnen. Ich hatte wieder Zeit was zu tun, sehr gut!
Trotzdem ist es jetzt über der ganzen Packerei recht spät geworden, ich bin immer noch nicht fertig und versuche dennoch, jetzt mal bald zum Ende zu kommen.
17.3.10
Nachtrag: Montag,15.3
die Kleinbürgerinnen werden vom Mann in die Spielgruppe gebracht - zum ersten Mal alleine. Wie selbstverständlich verabschieden sich und winken mir an der Haustür zu. Während ich an der offenen Haustüre stehe und sinniere, wie groß sie doch schon sind, wie gut alles klappt, dass sie bald aus dem Haus sind, wie traurig ich doch darüber bin, kommt R zurück und sagt, dass sie für mich die Tür zumacht.
Abends fahre ich nach Köln, zur LitCologneGala in der Philharmonie. Falls Sie sich mal wundern sollten: ich bin diejenige auf solchen Veranstaltungen mit den dreckigen Händen, denn ich putze immer meine Schuhe zu spät und kriege die Finger dann nichtmehr sauber.
Es war herrlich.
Aber spät. Doch für sowas lohnt sich das späte insBettgehen wirklich. Mehr davon!
Abends fahre ich nach Köln, zur LitCologneGala in der Philharmonie. Falls Sie sich mal wundern sollten: ich bin diejenige auf solchen Veranstaltungen mit den dreckigen Händen, denn ich putze immer meine Schuhe zu spät und kriege die Finger dann nichtmehr sauber.
Es war herrlich.
Aber spät. Doch für sowas lohnt sich das späte insBettgehen wirklich. Mehr davon!
14.3.10
Sonntag, 14.3
Voller Vorfreude auf den Besuch morgens gefrühstückt mit den Schätzen vom Samstagseinkauf. Kuchen gebacken. Versuch eines Mittagsschlafes scheitert an der Wachheit der Kleinbürgerinnen. Ist in dem Moment immer schade, der Vorteil ist das Frühe Zubettgehen der beiden dann Abends.
Besucht werden macht Spaß! Danke, I, S, M&M!
Nudelsalat gefuttert, die 70er lassen grüßen, dann ab in's Bett, und schönen Abend gemacht. Jetzt kurz alles Nachtragen und mich auf die Urlaubswoche freuen!
PS der Mann soll auch mal die Kleinbürgerinnen allein ins Bett bringen dürfen. Morgen üben wir das nochmal. Aber meine fixe Idee von vorhin gefällt mir von Minute zu Minute besser: wir bitten meine Eltern, für ein paar Tage zu kommen, verticken unsere Randy Newman Karten für Berlin und fliegen nach London, Randy in der der RoyalFestivalHall und wir im Muswell Hill Hotel und auf der Henry Moore Ausstellung in der Tate! Yeah! Das nenn' ich einen gelungenen Ausflug, den muss ich schon garnicht mehr machen, da reicht es fast, mir den nur auszumalen.
So, genug geträumt, die Wäsche wartet. Hausfrau eben.
edit: hab' grad mal geschaut: es gibt noch ca 9 freie Plätze in der RFH (die Rollstuhl-kompatibeln nicht mitgezählt...) uiuiui.
Besucht werden macht Spaß! Danke, I, S, M&M!
Nudelsalat gefuttert, die 70er lassen grüßen, dann ab in's Bett, und schönen Abend gemacht. Jetzt kurz alles Nachtragen und mich auf die Urlaubswoche freuen!
PS der Mann soll auch mal die Kleinbürgerinnen allein ins Bett bringen dürfen. Morgen üben wir das nochmal. Aber meine fixe Idee von vorhin gefällt mir von Minute zu Minute besser: wir bitten meine Eltern, für ein paar Tage zu kommen, verticken unsere Randy Newman Karten für Berlin und fliegen nach London, Randy in der der RoyalFestivalHall und wir im Muswell Hill Hotel und auf der Henry Moore Ausstellung in der Tate! Yeah! Das nenn' ich einen gelungenen Ausflug, den muss ich schon garnicht mehr machen, da reicht es fast, mir den nur auszumalen.
So, genug geträumt, die Wäsche wartet. Hausfrau eben.
edit: hab' grad mal geschaut: es gibt noch ca 9 freie Plätze in der RFH (die Rollstuhl-kompatibeln nicht mitgezählt...) uiuiui.
Nachtrag: Samstag, 13.3.
Das mit den Nachträgen ist natürlich doof, aber ich mach' es trotzdem, denn ich mache die Einträge ja für mich, da ist es dann egal wann ich mich mal hinsetze und überlege, was wann war.
Heute: erster 'Urlaubstag' des Mannes.
Shoppen in der nächstgelegenen Fußgängerzone - Laufräder und Helme für den Osterhasen ausgesucht. Im Buchladen gestöbert und mal wieder in einem richtigen Lebensmittelgeschäft gewesen, wie man eigentlich mehrere in einer Großstadt erwartet. Mit Fischtheke und so.
Dann Abstecher für den Mann, zum Bauhaus, der kriegt Quengelware in Form einer Werkbank.
Und ich noch in die Stadt, das war schön!
Den Abend dann leider nicht genossen, sondern rumgepusselt, jeder für sich, das ist eigentlich schade, aber manchmal muss das so. Aktuelles Spotstudio nicht geschaut (wer will schon immer Bayern gewinnen sehen), Wäsche gemacht, aufgeräumt.
Wenigstens keine Glotze, dafür ausreichend Internet.
Heute: erster 'Urlaubstag' des Mannes.
Shoppen in der nächstgelegenen Fußgängerzone - Laufräder und Helme für den Osterhasen ausgesucht. Im Buchladen gestöbert und mal wieder in einem richtigen Lebensmittelgeschäft gewesen, wie man eigentlich mehrere in einer Großstadt erwartet. Mit Fischtheke und so.
Dann Abstecher für den Mann, zum Bauhaus, der kriegt Quengelware in Form einer Werkbank.
Und ich noch in die Stadt, das war schön!
Den Abend dann leider nicht genossen, sondern rumgepusselt, jeder für sich, das ist eigentlich schade, aber manchmal muss das so. Aktuelles Spotstudio nicht geschaut (wer will schon immer Bayern gewinnen sehen), Wäsche gemacht, aufgeräumt.
Wenigstens keine Glotze, dafür ausreichend Internet.
Nachtrag: Freitag, 12.3
Spielgruppe. Ich komme nicht schnell genug weg. Es stellt sich raus, es fehlt schon wieder die Eltern-Diensthabende. Gulp. Ich hab nämlich einen Friseurtermin. Gut, eigentlich ist es bei mir mit Friseurterminen so wie mit Zahnschmerzen: sobald ich den Termin ausgemacht habe gefallen mir meine Haare wieder - meine Zahnschmerzen sind ja auch weg, wenn ich im Wartezimmer sitze. Aber ich kann gehen, und das Resultat gefällt mir auch.
Nachmittags Besuch von einer Bekannten. Die Kleinbürgerinnen freuen sich, als sie wieder weg ist, denn dann dürfen sie wieder Kinderlieder hören. Das kann doch nicht alles sein im Leben.
Nachmittags Besuch von einer Bekannten. Die Kleinbürgerinnen freuen sich, als sie wieder weg ist, denn dann dürfen sie wieder Kinderlieder hören. Das kann doch nicht alles sein im Leben.
Nachtrag: Donnerstag, 11.3.
Donnerstag ist langer Tag.
Heute: Baden nach dem Aufstehen. Wegen Geschrei abgekürzt. Frühstück. Kurzes Päuschen, Babysittern mit Kindern weggeschickt. Es hat ein bisschen gedauert, bis der Tatendrang mich hatte, dann aber! Geputzt und aufgeräumt. Mit den falschen Kartoffeln Lauch-Kartoffelsuppe gekocht.
Heute: Baden nach dem Aufstehen. Wegen Geschrei abgekürzt. Frühstück. Kurzes Päuschen, Babysittern mit Kindern weggeschickt. Es hat ein bisschen gedauert, bis der Tatendrang mich hatte, dann aber! Geputzt und aufgeräumt. Mit den falschen Kartoffeln Lauch-Kartoffelsuppe gekocht.
11.3.10
Mittwoch, 10.02.
Kinder zur Spielgruppe.
Noch bevor ich loslegenkonnte mit AllesputzenundAufräumen ans Telefon gegangen.
Sehr schön war's, aber geschafft hab ich natürlich nix.
Das Wetter war herrlich, deshalb kurzer Mittagsschlaf, leider verkürzt duch einen Zirkushausierer.
Ab in's Freie, bzw in die Stadtteilbibliothek, denn es war trotz Sonnenscheins empfindlich kalt. Wie wir bemerkten, als wir uns zum versprochenen Eis draußen auf die Wippe setzten. Schokolade ist es nicht so das Ding der Kleinbürgerinnen. Im Sommer probieren wir's mal mit Vanille.
Abends schnell weg, Mädelstreff.
Schön!
was nervt: Feindbild Antibiotika (da bin ich so froh, dass wir nochmal drumrumgekommen sind... jaul) Wir sind von vielen kranken Kindern umgeben, die Kleinbürgerinnen haben eine robuste Konstitution, trotz Frühchenbeginns. Klar, mal ein Husten und eine tropfende Nase, aber nichts, was uns bsp. von Schwimmen abhalten würde. Geimpft sind sie übrigens auch. Ich sehe hier keinen Zusammenhang. Vielleicht fordere ich zuviel von ihnen, gehe schon jetzt nicht genug auf Kleinigkeiten ein, aber ich will auch keine kleinen Gesundheitsseismologen, die bei jeder Kleinigkeit gehätschelt werden.
So. Wieder fertig mit Kinderkrankheitssermon.
Noch bevor ich loslegenkonnte mit AllesputzenundAufräumen ans Telefon gegangen.
Sehr schön war's, aber geschafft hab ich natürlich nix.
Das Wetter war herrlich, deshalb kurzer Mittagsschlaf, leider verkürzt duch einen Zirkushausierer.
Ab in's Freie, bzw in die Stadtteilbibliothek, denn es war trotz Sonnenscheins empfindlich kalt. Wie wir bemerkten, als wir uns zum versprochenen Eis draußen auf die Wippe setzten. Schokolade ist es nicht so das Ding der Kleinbürgerinnen. Im Sommer probieren wir's mal mit Vanille.
Abends schnell weg, Mädelstreff.
Schön!
was nervt: Feindbild Antibiotika (da bin ich so froh, dass wir nochmal drumrumgekommen sind... jaul) Wir sind von vielen kranken Kindern umgeben, die Kleinbürgerinnen haben eine robuste Konstitution, trotz Frühchenbeginns. Klar, mal ein Husten und eine tropfende Nase, aber nichts, was uns bsp. von Schwimmen abhalten würde. Geimpft sind sie übrigens auch. Ich sehe hier keinen Zusammenhang. Vielleicht fordere ich zuviel von ihnen, gehe schon jetzt nicht genug auf Kleinigkeiten ein, aber ich will auch keine kleinen Gesundheitsseismologen, die bei jeder Kleinigkeit gehätschelt werden.
So. Wieder fertig mit Kinderkrankheitssermon.
9.3.10
Dienstag
das Erstaunen darüber, wie kreativ die Kleinbürgerinnen sind, wenn sie mir auf andere Weise etwas erklären wollen, was ich nicht verstanden habe. Große können ja meist dasselbe - nur lauter - wiederholen.
Dass meine Kinder schon s Genitiv können hätt ich mir ja nie träumen lassen, bei den süddeutschen Wurzeln ihrer Eltern.
Ansonsten heute mal wieder den Fehler des langen Mittagsschlafes gemacht: ich genieße einfach die freie Zeit zu sehr. Das bezahle ich dann mit einem deutlich zu späten Ins-Bett-Gehen der Kleinbürgerinnen.
Meine Vornehmnungen für die Fastenzeit sind leider dahingeschmolzen. Für den Süßigkeitenverzehr am Abend habe ich eine Ausrede gefunden. Einzig an das Alkoholverbot halte ich mich, allerdings dadurch aufgeweicht, dass ich mir jetzt auch alkoholfreies Bier erlaube.
Die Lebensqualität reduziere ich mir selbst durch ein zu großes Raumgeben der Baustellenaktivitäten nebenan. Statt dass ich mich über den Sonnenschein, den ich noch habe freue, werde ich depressiv über der Tatsache, dass ich, steht das Gebäude, keinen mehr plus Schattenwurf haben werde. Ich hemme mich selbst mit der Frage "warum immer ich" und bin kurz davor, hier die Brocken hinzuschmeissen. Das geht natürlich auch nicht.
Gerade erfahren, dass der Mann nächste Woche keinen Urlaub nehmen kann. Sowas bringt mich zusätzlich auf. Es gibt doch immer noch Neuigkeiten, mit denen er mich kriegt.
Ach, und ausgesperrt habe ich mich heute auch nochmal. Kein schlechter Schnitt, zweimal innerhalb einer Woche. Ob das wohl auf meine allgemeine Verfassung schließen läßt?
Um die schlechte Stimmung noch abzurunden folge ich seit heute der tate bei twitter und habe soeben per mail erfahren, dass John Cale in London spielt.
Vielen Dank und gute Nacht
PS. Morgen ist wieder Mittwoch. Ich werde morgen früh nicht ans Telefon gehen und die Kinder an der Ecke rauslassen, damit sie alleine hingehen und ich mal ein paar Minuten für mich haben kann. Und wenn's nur zum Wäscheaufhängen ist.
Dass meine Kinder schon s Genitiv können hätt ich mir ja nie träumen lassen, bei den süddeutschen Wurzeln ihrer Eltern.
Ansonsten heute mal wieder den Fehler des langen Mittagsschlafes gemacht: ich genieße einfach die freie Zeit zu sehr. Das bezahle ich dann mit einem deutlich zu späten Ins-Bett-Gehen der Kleinbürgerinnen.
Meine Vornehmnungen für die Fastenzeit sind leider dahingeschmolzen. Für den Süßigkeitenverzehr am Abend habe ich eine Ausrede gefunden. Einzig an das Alkoholverbot halte ich mich, allerdings dadurch aufgeweicht, dass ich mir jetzt auch alkoholfreies Bier erlaube.
Die Lebensqualität reduziere ich mir selbst durch ein zu großes Raumgeben der Baustellenaktivitäten nebenan. Statt dass ich mich über den Sonnenschein, den ich noch habe freue, werde ich depressiv über der Tatsache, dass ich, steht das Gebäude, keinen mehr plus Schattenwurf haben werde. Ich hemme mich selbst mit der Frage "warum immer ich" und bin kurz davor, hier die Brocken hinzuschmeissen. Das geht natürlich auch nicht.
Gerade erfahren, dass der Mann nächste Woche keinen Urlaub nehmen kann. Sowas bringt mich zusätzlich auf. Es gibt doch immer noch Neuigkeiten, mit denen er mich kriegt.
Ach, und ausgesperrt habe ich mich heute auch nochmal. Kein schlechter Schnitt, zweimal innerhalb einer Woche. Ob das wohl auf meine allgemeine Verfassung schließen läßt?
Um die schlechte Stimmung noch abzurunden folge ich seit heute der tate bei twitter und habe soeben per mail erfahren, dass John Cale in London spielt.
Vielen Dank und gute Nacht
PS. Morgen ist wieder Mittwoch. Ich werde morgen früh nicht ans Telefon gehen und die Kinder an der Ecke rauslassen, damit sie alleine hingehen und ich mal ein paar Minuten für mich haben kann. Und wenn's nur zum Wäscheaufhängen ist.
8.3.10
Montag
das nimmt kein Ende mit dem Einspringen. Selten, zu selten habe ich was von den 3 "freien" Stunden, die die Spielgruppe versprach. Aber was soll's. War's halt nicht aufgeräumt und sauber, heute, als der Architekt kam. Und ein trockenes Stück Streuselkuchen hab ich ihm auch angeboten. Warum ich immer wieder solche Sachen sage und mache, die ich dann hinterher sehr bereue?
War aber sehr interessant.
Kinder sind an der Schwelle zum Krankwerden.
Heute auf dem Blog von Frau casino über kitchen aid Maschinchen deabattiert. Genau das richtige Thema zum Weltfrauentag...
Unnötig zu erwähnen, dass ich die 5000 Euro bei Herrn Jauch heute schon wieder nicht gewonnen habe. Jetzt wird's aber Zeit!
War aber sehr interessant.
Kinder sind an der Schwelle zum Krankwerden.
Heute auf dem Blog von Frau casino über kitchen aid Maschinchen deabattiert. Genau das richtige Thema zum Weltfrauentag...
Unnötig zu erwähnen, dass ich die 5000 Euro bei Herrn Jauch heute schon wieder nicht gewonnen habe. Jetzt wird's aber Zeit!
7.3.10
Sonntag, 7.3.
Heute hat eine alte Freundin von mir Geburtstag, der ich leider dieses Jahr zum ersten Mal nicht gratulieren werde. Den ganzen Tag denke ich schon an sie, und vermisse sie. Aber sie hat mir letztes Jahr gesagt, dass sie doch findet, unsere Leben seien so verschieden, dass sie es sehr schwierig fände, weiter Kontakt zu halten. Nun, dann soll es wohl zunächst so sein. Daran ist mir nämlich aufgefallen, dass doch wir diejenigen waren, die uns kümmerten, zu Besuch kamen, gratulierten - die jährliche Kettenmail zum Jahresende von ihnen kann man nun nicht wirklich als Kontaktaufnahme zählen.
Ich finde es besonders schade, da wir jetzt wirklich um die Ecke wohnen. All die Jahre war es doch etwas weiter. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, vielleicht nähern wir uns ja wieder an, eines Tages.
And now for something completely different: Schwimmbad!
Kindermund:
An einem Sonntag, an dem wir zum Familiengottesdienst gegangen sind, erklärte ich den Kindern, dass man sich beeilen muss, wenn die Glocken läuten, indem ich ihnen sagte, dass die Glocken uns rufen, wir sollten schnell zum Gottesdienst kommen.
Heute läuteten die Glocken während ich unseren Schwimmbadbesuch vorbereitete. Die Kleinbürgerinnen erklärten mir: Glocken läuten, Glocken rufen, kommt schnell ins Schwimmbad...
Heute leider schon wieder kein Tatort, und sehr enttäuschender Fußballsonntag.
Streuselkuchen war sehr lecker.
Ab morgen letzte Woche vor Urlaub, yeah!
Ich finde es besonders schade, da wir jetzt wirklich um die Ecke wohnen. All die Jahre war es doch etwas weiter. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, vielleicht nähern wir uns ja wieder an, eines Tages.
And now for something completely different: Schwimmbad!
Kindermund:
An einem Sonntag, an dem wir zum Familiengottesdienst gegangen sind, erklärte ich den Kindern, dass man sich beeilen muss, wenn die Glocken läuten, indem ich ihnen sagte, dass die Glocken uns rufen, wir sollten schnell zum Gottesdienst kommen.
Heute läuteten die Glocken während ich unseren Schwimmbadbesuch vorbereitete. Die Kleinbürgerinnen erklärten mir: Glocken läuten, Glocken rufen, kommt schnell ins Schwimmbad...
Heute leider schon wieder kein Tatort, und sehr enttäuschender Fußballsonntag.
Streuselkuchen war sehr lecker.
Ab morgen letzte Woche vor Urlaub, yeah!
6.3.10
Samstag
Schwagers Geburtstag. Den ganzen Tag dran gedacht, aber erst um 22 Uhr angerufen.
Früh wie immer aufgestanden.
Den Schnee mit Sonnenschein genossen.
Gardinen geholt zum Aussuchen. Wenn mir das mal einer gesagt hätte, dass ich mich für Gardinen vom Dekorateur entscheide...
Nachmittags drohende Entgleisung durch gemeinsames Spiel gerade eben so noch abgewendet.
Abends Kinder früh in's Bett, ich geniesse es, einen Streuselkuchen zu backen.
Gut gegangenen Hefeteig nochmals durchzukneten, auszuwellen, sich über die Hände zu legen um ihn aufs Backbleck zu drapieren ist wirklich ein Vergnügen.
Früh wie immer aufgestanden.
Den Schnee mit Sonnenschein genossen.
Gardinen geholt zum Aussuchen. Wenn mir das mal einer gesagt hätte, dass ich mich für Gardinen vom Dekorateur entscheide...
Nachmittags drohende Entgleisung durch gemeinsames Spiel gerade eben so noch abgewendet.
Abends Kinder früh in's Bett, ich geniesse es, einen Streuselkuchen zu backen.
Gut gegangenen Hefeteig nochmals durchzukneten, auszuwellen, sich über die Hände zu legen um ihn aufs Backbleck zu drapieren ist wirklich ein Vergnügen.
Nachtrag Freitag
wenn Montag, Mittwoch oder Freitag Morgens früh das Telefon läutet hat das nichts Gutes zu bedeuten: dann wird eine Aushilfe für die Spielgruppe gesucht. Dann ist der "freie" Vormittag dahin. Heute war es mal wieder soweit. Allerdings mit Bauchpinselung verbunden, denn ich wurde gefragt, ob ich die Spielgruppenleiterin vertreten würde. Aber klar!
War halt wieder nix mit Haushalt. Nach der Spielgruppe die nächste Schreiattacke, mit mehr oder weniger guten Tipps.
Zermürbend ist es allemal. Da diese über eine Stunde anhielt und wir alle müde undoder erschöpft waren, ausnahmsweise gemeinsamer Mittagsschlaf im Bett. Allerdings auch in weiser Voraussicht, denn für abends stand ein Besuch beim schwedischen Möbelhaus auf dem Plan. Gut war's, lang war's, aber die Kinder haben gut durchgehalten. Wir weniger. Halb Acht hin, halb zwölf raus.
Der Winter ist zurück! Ich plane, mir einen Adventskranz zu besorgen. Mit den Weihnachtsgeschenken fange ich dieses Jahr mal früher an.
War halt wieder nix mit Haushalt. Nach der Spielgruppe die nächste Schreiattacke, mit mehr oder weniger guten Tipps.
Zermürbend ist es allemal. Da diese über eine Stunde anhielt und wir alle müde undoder erschöpft waren, ausnahmsweise gemeinsamer Mittagsschlaf im Bett. Allerdings auch in weiser Voraussicht, denn für abends stand ein Besuch beim schwedischen Möbelhaus auf dem Plan. Gut war's, lang war's, aber die Kinder haben gut durchgehalten. Wir weniger. Halb Acht hin, halb zwölf raus.
Der Winter ist zurück! Ich plane, mir einen Adventskranz zu besorgen. Mit den Weihnachtsgeschenken fange ich dieses Jahr mal früher an.
Nachtrag Donnerstag
Donnerstag ist Trödeltag: da wir morgens nicht wegmüssen lassen wir uns Zeit mit anziehen, runtergehen, frühstücken. Meist dusche ich ausgiebig (Kleinbürgerin Rs Kommentar dazu meist: unbedingt Haare waschen), oder die beiden dürfen baden. Wenn eine hustet, wie im Moment, ist das im Bad ja auch ein bisschen wie inhalieren.
Nach einem leckeren Müsli um die Mittagszeit habe ich mich dann bei schönstem Wetter schon wieder mal ausgeschlossen. Vorne den Riegel vorgemacht und hinten rausgegangen. Da durfte der Mann dann anreisen - was aber schon ein gewisser Fortschritt war, denn letztes Mal habe ich noch ein kleines Vermögen für den Schlüsseldienst ausgegeben, der ist dann bei uns eingestiegen.
Nachmittags ein weiteres Highlight: Besuch bei einem Nachbarskind. War sehr nett, ein bisschen kalt, und endete mit einem kleinen Eklat vor der Haustüre. Wir haben es ja im Moment mit schlimmen Schreiattacken zu tun.
Abendessen war lecker, Harald Schmidt wurde von mir verschlafen, war aber schade, dass ich den Schlaf nicht erholsam im Bett genossen habe sondern angestrengt im Sessel.
Nach einem leckeren Müsli um die Mittagszeit habe ich mich dann bei schönstem Wetter schon wieder mal ausgeschlossen. Vorne den Riegel vorgemacht und hinten rausgegangen. Da durfte der Mann dann anreisen - was aber schon ein gewisser Fortschritt war, denn letztes Mal habe ich noch ein kleines Vermögen für den Schlüsseldienst ausgegeben, der ist dann bei uns eingestiegen.
Nachmittags ein weiteres Highlight: Besuch bei einem Nachbarskind. War sehr nett, ein bisschen kalt, und endete mit einem kleinen Eklat vor der Haustüre. Wir haben es ja im Moment mit schlimmen Schreiattacken zu tun.
Abendessen war lecker, Harald Schmidt wurde von mir verschlafen, war aber schade, dass ich den Schlaf nicht erholsam im Bett genossen habe sondern angestrengt im Sessel.
3.3.10
Mittwoch, 3.3
ein weiterer schöner, sonniger (Vor?)-Frühlingstag.
Ich muss lernen und versuchen, mich von der Baustelle und dem, was daraus dauerhaft werden soll, nämlich ein riesiger Klotz von Mehrfamilienhaus, nicht total vereinnahmen zu lassen, aber es nervt schon.
Wahrscheinlich ist es auch müßig, sich immer und immer wieder zu fragen, ob man es hätte wissen können, ob die getroffenen Entscheidungen die falschen waren. So ist es nun, so wird es werden, so will ich damit leben. Sonst wird es nicht sehr erträglich sein die nächsten Jahre hier. Aber schade ist es allemal. Oder bin ich der Typus Mensch? Nicht der, dem dies widerfährt, denn andere erleben sicher Gleiches oder Ähnliches, sondern der, an dem es frißt, den es nicht losläßt, der sich reinsteigert, der es nicht hinnehmen will, der es persönlich nimmt. Dann wäre es ja zu ändern.
Überhaupt überlege ich letzter Zeit häufiger, mal wieder fremde, aushäusige Hilfe in Anspruch zu nehmen, mir die Dinge genauer anzuschauen. Mich um mich zu kümmern. Mal sehen, wo das hinführt.
On a more positive note: die Hortensie hat grüne Spitzen, beim Frauenmantel lugen schon kleine neue Blätter hervor, alles will raus, inclusive Kleinbürgerinnen. Schön!
springwatch geht weiter! Ich will und kann nicht glauben, dass es am Wochenende nochmal schneien soll. Und der Skiurlaub in zwei Wochen kommt mir auch falsch terminiert vor.
Ich muss lernen und versuchen, mich von der Baustelle und dem, was daraus dauerhaft werden soll, nämlich ein riesiger Klotz von Mehrfamilienhaus, nicht total vereinnahmen zu lassen, aber es nervt schon.
Wahrscheinlich ist es auch müßig, sich immer und immer wieder zu fragen, ob man es hätte wissen können, ob die getroffenen Entscheidungen die falschen waren. So ist es nun, so wird es werden, so will ich damit leben. Sonst wird es nicht sehr erträglich sein die nächsten Jahre hier. Aber schade ist es allemal. Oder bin ich der Typus Mensch? Nicht der, dem dies widerfährt, denn andere erleben sicher Gleiches oder Ähnliches, sondern der, an dem es frißt, den es nicht losläßt, der sich reinsteigert, der es nicht hinnehmen will, der es persönlich nimmt. Dann wäre es ja zu ändern.
Überhaupt überlege ich letzter Zeit häufiger, mal wieder fremde, aushäusige Hilfe in Anspruch zu nehmen, mir die Dinge genauer anzuschauen. Mich um mich zu kümmern. Mal sehen, wo das hinführt.
On a more positive note: die Hortensie hat grüne Spitzen, beim Frauenmantel lugen schon kleine neue Blätter hervor, alles will raus, inclusive Kleinbürgerinnen. Schön!
springwatch geht weiter! Ich will und kann nicht glauben, dass es am Wochenende nochmal schneien soll. Und der Skiurlaub in zwei Wochen kommt mir auch falsch terminiert vor.
2.3.10
Dienstag
Öfter als nötig falle ich auf mich selbst rein: Die Freiheit, die ich erhalte, wenn ich die Kinder dick eingepackt, idyllisch im Kinderwagen auf der Terrasse liegend, lange schlafen lassen, muss ich abends einbüßen, da die beiden dann erst sehr spät müde werden. Heute habe ich es wieder sehenden Auges übertrieben. So schläft Kleinbürgerin J erst gegen 23 Uhr ein. Das nenn ich Teufelskreis. Viel Spaß morgen...
Heute zum ersten Mal mit zwei Puppenmüttern unterwegs gewesen: die Puppenbuggies durften ausgeführt werden! Freische Frühlingsluft! 2 Stunden Spaziergang für etwa einen Kilometer Weg. Sehr schön, wenn man es schafft, nicht schnell nach Hause zu wollen.
Danach Turnen. Ich bin sowohl über Bewegungsdrang als auch Mut, Gedächtnisleistung und Beobachtungsgabe der Beiden sehr beeindruckt.
Schwiegervater geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind froh und hoffen weiter.
Jetzt Küche. Dann Bett.
Heute zum ersten Mal mit zwei Puppenmüttern unterwegs gewesen: die Puppenbuggies durften ausgeführt werden! Freische Frühlingsluft! 2 Stunden Spaziergang für etwa einen Kilometer Weg. Sehr schön, wenn man es schafft, nicht schnell nach Hause zu wollen.
Danach Turnen. Ich bin sowohl über Bewegungsdrang als auch Mut, Gedächtnisleistung und Beobachtungsgabe der Beiden sehr beeindruckt.
Schwiegervater geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind froh und hoffen weiter.
Jetzt Küche. Dann Bett.
Nachtrag: Sonntag, 28.2.
Der Sturm wirft seine Schatten voraus (hua, was für ein Bild) Der Zoo hat geschlossen. Leider kein Familienausflug zu den Tieren. Dann halt mal wieder Spielplatz. Schön, dass man die Spielplatzsaison eröffnen konnte!
Die Stimmung von Kleinbürgerin R ist angespannt. Wutanfälle sind an der Tagesordnung. Heute 20 Minuten am Eingang des Parks gestanden und auf eine zornige Zweieinhalbjährige gewartet. Klar, sie ist dann meist sehr müde. Aber für uns ist das auch anstrengend! Und es macht mir viel mehr aus, was "die Leute" denken, als vorher gedacht hätte.
Das mit dem Formulieren kriegen wir wieder hin. Jetzt bin ich nur mal froh dass ich noch ein paar Zeilen schaffe.
Möhrenschaumsüppchen zum Abendessen war gelungen. Tatort nicht so.
Die Stimmung von Kleinbürgerin R ist angespannt. Wutanfälle sind an der Tagesordnung. Heute 20 Minuten am Eingang des Parks gestanden und auf eine zornige Zweieinhalbjährige gewartet. Klar, sie ist dann meist sehr müde. Aber für uns ist das auch anstrengend! Und es macht mir viel mehr aus, was "die Leute" denken, als vorher gedacht hätte.
Das mit dem Formulieren kriegen wir wieder hin. Jetzt bin ich nur mal froh dass ich noch ein paar Zeilen schaffe.
Möhrenschaumsüppchen zum Abendessen war gelungen. Tatort nicht so.
1.3.10
Montag 1.3
auch das macht das Internet: Sorge um Menschen in Chile werden konkret, wenn man jemanden weiß, der viele kennt. Die Bedrückung wächst. Wir hoffen mit.
Gehofft wird heute auch für den Schwiegervater, der operiert wird.
Kaum habe ich mich daran gewöhnt, abends ein Stündchen den anderen beim Sportmachen zuzuschauen sind die olympischen Spiele auch schon wieder vorbei. *Klugscheißmodus an* Olympiade hat begonnen *Klugscheißmodus aus*
Ab heute zum wiederholten Mal der Versuch, durch Buchführung zu erfahren, wie sich unsere Ausaben so zusammensetzen.
Neues Wort aus der Baubranche gelernt: Planierabstützschild. Und das als Mutter von zwei Töchtern. Ich bin auch ein bisschen stolz auf uns.
Schade, wie entsetzt ich über die vielen Macken in unserem Parkett bin. Gut, dass wir nicht neu bauen.
Die Stimmung ist gedrückt. Ich bin ziemlich erschöpft.
Gehofft wird heute auch für den Schwiegervater, der operiert wird.
Kaum habe ich mich daran gewöhnt, abends ein Stündchen den anderen beim Sportmachen zuzuschauen sind die olympischen Spiele auch schon wieder vorbei. *Klugscheißmodus an* Olympiade hat begonnen *Klugscheißmodus aus*
Ab heute zum wiederholten Mal der Versuch, durch Buchführung zu erfahren, wie sich unsere Ausaben so zusammensetzen.
Neues Wort aus der Baubranche gelernt: Planierabstützschild. Und das als Mutter von zwei Töchtern. Ich bin auch ein bisschen stolz auf uns.
Schade, wie entsetzt ich über die vielen Macken in unserem Parkett bin. Gut, dass wir nicht neu bauen.
Die Stimmung ist gedrückt. Ich bin ziemlich erschöpft.
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