29.6.19
uff II (29.6.)
es gibt ein neues Label, im Augenblick verspüre ich Sorge, es könne groß werden. Wenigstens bis 8 geschlafen, mit J für die Geburtstagsparty Muffins gebacken, dabei Queen gehört. Die Gleichzeitigkeit der Vorbereitungen für verschiedene Events bringt uns jedoch leider an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Die Spannung vor dem Fest hilft nicht. Die Zwillingsschwester ist zum ersten Mal nicht eingeladen, dass sie sich allerdings ein eigenes schönes Alternativprogramm zusammengestellt hat wir mit hochgezogenen Augenbrauen quittiert. Irgendwas ist immer. Wir sind gut in der Zeit, der Kletterwaldgeburtstag läuft sehr super, Stimmung stimmt, Essen ist ausreichend vorhanden, Wärme ist absolut erträglich, die Trainer sind supernett und mit Wasserspritzpistolen ausgestattet, aber der Tag und Nachmittag sind lang. Unser Planschpool ist leider gekippt, die Stimmung schwierig bei der Rückkunft. Dann verlieren die Deutschinnen das Fußballspiel, spätestens hier beginnt unsere eigene Choreographie der Eskalation. Gestritten wird um alles, egal was, nichtmal Sugo und Maccaroni helfen, sie befrieden allerdings etwas. Morgen hat das Potential, die letzten Tage an Uffigkeit noch zu übertreffen. Stay tuned! Ich hätte jetzt gerne einen Film in dem alles gut wird.
28.6.19
uff (Do und Fr, 27./28.6.)
Fußball im Fernsehen, das gibt mir kurz die Gelegenheit zu ein paar Zeilen. Gestern geputzt und auf twitter über Spitzkohl und Dicke Bohnen parliert, wundervoll. I love thee, Interwebs. Mein fester Vorsatz, die Rezepte noch zu sammeln, allein, gerade schaffe ich es nicht. Gekocht habe ich dann allerdings aufgrund der Kürze der Zeit und weil ich EIN-MAL das Essen wirklich fertig haben wollte wenn wir nach Hause kommen warmen Kartoffelsalat mit dicken Bohnen nach Küchengötter, die Nachbarin hat mich drauf gebracht. Schnelles Essen, Hausaufgaben müssen wegen Freitzeitstress verlegt werden, es geht zu einer Geburtstagseinladung. Wieder zu Hause verräume ich die Einkäufe, schreibe Listen, bereite Rück- und Zürücksendungen vor, es ist einiges liegengeblieben, und der Besuch hat das eine oder andere vergessen. Koordination per smartphone verschlingt bei mir auch immer einiges an Zeit. Dann beschließe ich, in die Stadt zu gehen. Leider kommt es nicht zu äußersten, tatsächlich hätte ich Lust auf Museum gehabt, aber es ist schon 17:00. Seit längerem möchte ich mir einen Taschenrucksack bei der Trendnäherin näher anschauen, das mache ich auch, kann mich aber wegen Budget nicht entscheiden. Dann folge ich einem weiteren Einfall und fahre ein paar E-Bikes Probe. Total netter Radladenverkäufer, schon allein deshalb würde ich ihm gerne was abkaufen, mal sehen. Mir wird immer klarer, dass ein E-Bike für mich/uns nicht zwangsläufig ein normales Rad mit Motor sein muss sondern ruhig ein expliziter Autoersatz. Ich kann ja weiter mit dem Rad fahren, aber das E-Bike soll meine (Besorgungs)wege mit dem Auto ersetzen (Stadtteilzentrum, Markt in der Stadtmitte, Ehrenamt in der Schulbücherei) und dhaer gut beladbar sein. Allerdings möchte ich kein Mofa -sehr schwer und es wird eine Mofazulassung benötigt- das ist doch too much. Abholung der Kinder, bisschen früher da gewesen und mit den sehr netten Eltern gequatscht, zu Hause FußballWM glotzen, währenddessen erledigt das Kind letzte Hausaufgaben, krass. Die Kinder sind dann bereits um 23:45 schlafbereit, da kommt der Mann nach Hause. Wertvolle Gesprächszeit, Bett im Kühlen, wie nett.
Freitag bin ich so erschlagen, dass ich mich nach dem Verabschieden der Kinder noch einmal hinlege und leider doch so spät aufstehe, dass ich nicht mit dem geliehenen Nachbarinnenbike ins Nachbarstädtchen zum Ehrenamt fahren kann. Dort wird mir das Ohr abgekaut, die Kollegin mit dem Mitteilungsbedürfnis ist da. Mal sehen, wann sie fertig ist. Interessant ist bei solchen Menschen ja, wie man ihnen die Erzählroutine ansieht: genau SO erzählen sie die jeweilige Geschichte allen, das hat man sich zurechtgelegt. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, aber Spaß kann das doch keinen machen (für beide Seiten). Ich werde gefragt ob ich länger bleiben kann, stimme zu, da ich ja mit dem Auto bin und dann ebenso die Kinder nach Schulschluss mitnehmen kann, Planänderung. Da ich aber so viel, möglicherweise zu viel im Kopf habe, und nicht ans Telefon (unbekannte Nummer) gehe wegen Vorbildfunktion im Büchereibereich und so, stelle ich erst zu Hause fest, dass ich durch meine diversen Planänderungen den Baumschneider versetzt habe, der nun seit einer Stunde wartet. Pein.lich. Da steht auf einmal die Buchhänderlinnenfreundin mit einem halben Johannisbeerkuchen vor der Tür, wunderbar! Gekocht habe ich nämlich auch noch nicht! Die Kinder haben Termine, danach auf zum Fußball, währenddessen längst fällige Bankgeschäfte und KiGeBuVorbereitungen. Zwischendurch 4 Maschinen Wäsche gewaschen. Zu Hause den verwittweten Opa angerufen, es ist sehr rührend wenn die Kinder mit ihm telefonieren. Endlich wieder Fußball! Während das Risotto köchelt, lasse ich die Kinder ein paar Erbsen pulen, es wird geglotzt, gebacken, gewaschen und getippt. Gleich gegessen und hoffentlich geschlafen. Aber vorher brauche ich noch eine Liste fürs Wochenende.
Freitag bin ich so erschlagen, dass ich mich nach dem Verabschieden der Kinder noch einmal hinlege und leider doch so spät aufstehe, dass ich nicht mit dem geliehenen Nachbarinnenbike ins Nachbarstädtchen zum Ehrenamt fahren kann. Dort wird mir das Ohr abgekaut, die Kollegin mit dem Mitteilungsbedürfnis ist da. Mal sehen, wann sie fertig ist. Interessant ist bei solchen Menschen ja, wie man ihnen die Erzählroutine ansieht: genau SO erzählen sie die jeweilige Geschichte allen, das hat man sich zurechtgelegt. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, aber Spaß kann das doch keinen machen (für beide Seiten). Ich werde gefragt ob ich länger bleiben kann, stimme zu, da ich ja mit dem Auto bin und dann ebenso die Kinder nach Schulschluss mitnehmen kann, Planänderung. Da ich aber so viel, möglicherweise zu viel im Kopf habe, und nicht ans Telefon (unbekannte Nummer) gehe wegen Vorbildfunktion im Büchereibereich und so, stelle ich erst zu Hause fest, dass ich durch meine diversen Planänderungen den Baumschneider versetzt habe, der nun seit einer Stunde wartet. Pein.lich. Da steht auf einmal die Buchhänderlinnenfreundin mit einem halben Johannisbeerkuchen vor der Tür, wunderbar! Gekocht habe ich nämlich auch noch nicht! Die Kinder haben Termine, danach auf zum Fußball, währenddessen längst fällige Bankgeschäfte und KiGeBuVorbereitungen. Zwischendurch 4 Maschinen Wäsche gewaschen. Zu Hause den verwittweten Opa angerufen, es ist sehr rührend wenn die Kinder mit ihm telefonieren. Endlich wieder Fußball! Während das Risotto köchelt, lasse ich die Kinder ein paar Erbsen pulen, es wird geglotzt, gebacken, gewaschen und getippt. Gleich gegessen und hoffentlich geschlafen. Aber vorher brauche ich noch eine Liste fürs Wochenende.
26.6.19
I put Sorg(en) in Besorgungen
Der Tag ist hintenraus leider etwas aus dem Ruder gelaufen. Morgens alles schick, sogar kühl(er), ein Lüftchen. Auf twitter Anregung von Dachflächenfenster aufgenommen und, nachdem ich es geputzt habe, mit Alufolie abgeklebt. Super! Ich versprach mir viel davon. Spoiler: Spülmittelkleber hat nicht gehalten, die Alufolie ist weg.
Wusel, vorbereit, Wäsche waschen und aufhängen, zack! trocken, da capo. Garten wässern, man wird ja professioneller, ich lasse heute wässern, weil ich mich erinnerte, dass wir einen, Sprenger ist etwas hochtrabend, so ein Teil haben. Zu geiler Mukke von twitter inspiriert mach ich die Küche und will das Essen vorbereiten (Köln 2001, das ist aber eine andere Geschichte, die noch erzählt werden sollte, mal Bilder raussuchen. Und wo ist meine Eintrittskarte?)
Kurz vor Mittag, ich müsste bald los, schnell die Eltern angerufen, in ein Gespräch verwickelt worden, holla. Im Nachhinein überlege ich, den Gesprächsfaden noch einmal aufzugreifen und meine Sorgen über ihr Leben ebenfalls zu adressieren. Aber ach, ich will ja nicht zurücktreten. Hoffentlich sind sie wenigstens beruhigt. Ansonsten gilt der Spruch meiner Mutter Ratschläge sind auch Schläge, nech, ich bin wenigstens soweit ruhig geblieben, kleiner Schritt und so. So verspäte ich mich deutlich, die Kinder abzuholen, wir müssen in die Sportartikel-Plastikhölle, für die Stufenfahrt* einkaufen, Geburtstagsgeld verprassen. Vor der Vitrine stehend leiern sie mir einen Schrittzähler, nein, einen Tracker aus dem Kreuz. Es erwischt mich immer kalt. Ich lerne da wohl nichtmehr dazu. Den Rest des Tages wird damit verbracht, das Teil einzurichten, oh Wunder. Dafür ist allerdings garnicht die Zeit, oh Wunder. Denn es sind letzte Hausaufgaben zu erledigen, das zerfasert mir alles etwas zu sehr, wenigstens fällt Fußballtraining aus, da haben wir etwas mehr Zeit. Um ins Stadtteilzentrum zu gehen, Einladungen endlich fertigzumachen, Drogerieartikel für die Stufenfahrt zu kaufen, Geburtstagsgutscheine zu kaufen und eigene zu verprassen, und sportlich sportlich! zum ersten Mal bewusst innerhalb der freien1,5 Stunden Parkzeit zu bleiben. Um eine Minute! Wir fliegen nach Hause, ich habe Kurzsport, heute allein und beim Mann meiner Bekannten, ich merke, wie ich mich doch ein wenig mehr anstrenge, war aber sehr nett.
Zu Hause dann ist natürlich nichts vorbereitet, auf- oder gar weggeräumt, die Zeit rast, schade, keine Achtelfinals heute, und dann gepflegte Eskalation. Nudelsalat Caprese und Schmusi aus Obst, das wegmuss (Melone, Erdbeeren, Plattpfirsiche, halbe Avocado, Banane) also Rumfortschmusi, obwohl, hier ist jeder Schmusi Rumfort. Kurze Sorgendebatte, es geht ums Heimweh. Ich musste ja heute schon twittern, dass die Klassenlehrerin (ca 20 Jahre jünger als ich) den Kindern gesagt hat, dass sie überhaupt nicht die richtige Ansprechpartnerin für Heimweh sei, und heulende Kinder sich nur nicht bei ihr blicken lassen sollten. Das hilft natürlich. Vor allem der doch etwas sensiblen J. Nun ist sie allerdings auch schon ein bisschen reflektiert und hat nachgedacht. Ihr wurde klar, dass sie sich besser fühlt, wenn ich auch was schönes mache und nicht vermissend zu Hause rumsitze (check!) und die Nachfrage, ob ich es denn ok fände, wenn sie Spaß hätte, oder ob ich glaubte, sie würde mich nicht vermissen, wenn sie kein Heimweh habe finde ich so verkrünkelt wie süß. Konnte ich entkräften die Sorge.
Die Kinder liegen um 22:50, jetzt doch nicht auf dem Balkon, ich muss runterkommen, da hilft eine Glühwürmchensichtung im Garten, wie toll! Das letze Mal ist wirklich Jahre her.
*Exkurs: fast 100 Jahr fuhr man von hier aus in das Seeferienheim, das die evangelische Kirche betrieb, Ende des Jahres ist Schluss. Warum auch immer, generell ist schon die Frage, wie treffen die Kirchen diese Entscheidungen, Immobilien nicht weiter zu bewirtschaften, oder gar zu verkaufen. Immobilien, die ihnen zB geschenkt wurde, in 1AA Lage. Lass uns losgehen, Tafelsilber verscherbeln? Rhetorische Frage. Ist doch doof.
Wusel, vorbereit, Wäsche waschen und aufhängen, zack! trocken, da capo. Garten wässern, man wird ja professioneller, ich lasse heute wässern, weil ich mich erinnerte, dass wir einen, Sprenger ist etwas hochtrabend, so ein Teil haben. Zu geiler Mukke von twitter inspiriert mach ich die Küche und will das Essen vorbereiten (Köln 2001, das ist aber eine andere Geschichte, die noch erzählt werden sollte, mal Bilder raussuchen. Und wo ist meine Eintrittskarte?)
Kurz vor Mittag, ich müsste bald los, schnell die Eltern angerufen, in ein Gespräch verwickelt worden, holla. Im Nachhinein überlege ich, den Gesprächsfaden noch einmal aufzugreifen und meine Sorgen über ihr Leben ebenfalls zu adressieren. Aber ach, ich will ja nicht zurücktreten. Hoffentlich sind sie wenigstens beruhigt. Ansonsten gilt der Spruch meiner Mutter Ratschläge sind auch Schläge, nech, ich bin wenigstens soweit ruhig geblieben, kleiner Schritt und so. So verspäte ich mich deutlich, die Kinder abzuholen, wir müssen in die Sportartikel-Plastikhölle, für die Stufenfahrt* einkaufen, Geburtstagsgeld verprassen. Vor der Vitrine stehend leiern sie mir einen Schrittzähler, nein, einen Tracker aus dem Kreuz. Es erwischt mich immer kalt. Ich lerne da wohl nichtmehr dazu. Den Rest des Tages wird damit verbracht, das Teil einzurichten, oh Wunder. Dafür ist allerdings garnicht die Zeit, oh Wunder. Denn es sind letzte Hausaufgaben zu erledigen, das zerfasert mir alles etwas zu sehr, wenigstens fällt Fußballtraining aus, da haben wir etwas mehr Zeit. Um ins Stadtteilzentrum zu gehen, Einladungen endlich fertigzumachen, Drogerieartikel für die Stufenfahrt zu kaufen, Geburtstagsgutscheine zu kaufen und eigene zu verprassen, und sportlich sportlich! zum ersten Mal bewusst innerhalb der freien1,5 Stunden Parkzeit zu bleiben. Um eine Minute! Wir fliegen nach Hause, ich habe Kurzsport, heute allein und beim Mann meiner Bekannten, ich merke, wie ich mich doch ein wenig mehr anstrenge, war aber sehr nett.
Zu Hause dann ist natürlich nichts vorbereitet, auf- oder gar weggeräumt, die Zeit rast, schade, keine Achtelfinals heute, und dann gepflegte Eskalation. Nudelsalat Caprese und Schmusi aus Obst, das wegmuss (Melone, Erdbeeren, Plattpfirsiche, halbe Avocado, Banane) also Rumfortschmusi, obwohl, hier ist jeder Schmusi Rumfort. Kurze Sorgendebatte, es geht ums Heimweh. Ich musste ja heute schon twittern, dass die Klassenlehrerin (ca 20 Jahre jünger als ich) den Kindern gesagt hat, dass sie überhaupt nicht die richtige Ansprechpartnerin für Heimweh sei, und heulende Kinder sich nur nicht bei ihr blicken lassen sollten. Das hilft natürlich. Vor allem der doch etwas sensiblen J. Nun ist sie allerdings auch schon ein bisschen reflektiert und hat nachgedacht. Ihr wurde klar, dass sie sich besser fühlt, wenn ich auch was schönes mache und nicht vermissend zu Hause rumsitze (check!) und die Nachfrage, ob ich es denn ok fände, wenn sie Spaß hätte, oder ob ich glaubte, sie würde mich nicht vermissen, wenn sie kein Heimweh habe finde ich so verkrünkelt wie süß. Konnte ich entkräften die Sorge.
Die Kinder liegen um 22:50, jetzt doch nicht auf dem Balkon, ich muss runterkommen, da hilft eine Glühwürmchensichtung im Garten, wie toll! Das letze Mal ist wirklich Jahre her.
*Exkurs: fast 100 Jahr fuhr man von hier aus in das Seeferienheim, das die evangelische Kirche betrieb, Ende des Jahres ist Schluss. Warum auch immer, generell ist schon die Frage, wie treffen die Kirchen diese Entscheidungen, Immobilien nicht weiter zu bewirtschaften, oder gar zu verkaufen. Immobilien, die ihnen zB geschenkt wurde, in 1AA Lage. Lass uns losgehen, Tafelsilber verscherbeln? Rhetorische Frage. Ist doch doof.
Schwedenkuchen
schnell den Schwedenkuchen, Lieblingsschoko verbloggen, es wird auf twitter gefragt, Rezepte machen sich ja in einem Blog immer gut und wo sonst speichern? Fotos folgen.
11. Geburtstag

Fußballkuchen
Schwedenkuchen
Backofen auf 225 Grad vorheizen
4 Eier mit
400g Zucker
+ 2 Pck/EL Vanillezucker schaumig schlagen
300g geschmolzene (wieder erkaltete) Butter oder Margarine und
300ml Milch abwechselnd mit
450g Mehl mit
5 EL Backpulver und
3 EL Kakao gemischt zur Eimasse zugeben
auf ein gefettetes, mit Semmelbrösel ausgestreutes Backblech geben
und
7-8 Minuten backen
auf 200 Grad reduzieren
insgesamt 20 Minuten backen
Guss aus
200 g gesiebtem Puderzucker und
1 EL Kakao, verrührt mit
4 EL geschmolzener Butter und 3 EL kaltem Kaffee, Espresso oder Wasser (Kinderversion)
auf den noch warmen Kuchen streichen.
(oder, wenns’s schnell gehen soll, Kuchen erkalten lassen und 1-2 Packungen Fertigkuchenglasur nehmen :)
wenn gewünscht mit Smarties, Gummibärchen oder sonstigem verzieren. In der Originalfassung wird der noch warme/flüssige Guss mit Kokosraspeln bestreut.
edit: 10. Geburtstag

edit: 10. Geburtstag
11. Geburtstag
Fußballkuchen
making memories
heiß
morgens direkt um 7 wie so ne echte Hausfrau Rosen und Lavendel gegossen (I'm living the dream!), alle Luken dichtgemacht und gebloggt, aufgeräumt, schnell zu Fuß Quark, Ananas und Erdbeeren gekauft. Von der Nachbarin zum Kaffeetrinken eingeladen worden, die hatte eine schicke Hose an, sah man garnicht, dass es Funktionsstoff war und da guck, es ist eine Modemarke für Golfende (that's how old I am). Die Kinder rufen tausendmal an, ich bin genervt, geh nicht ran, später stellt sich raus, sie mussten eine Stunde auf den Bus warten. Hätte aber eh nichts ändern können, 5 Kinder kann ich nicht transportieren. Dann der Schock: schrieb ich gestern noch über die Dankbarkeit, Wasser einfach so verfügbar zu haben, merke ich, als ich in den Vorratsraum gehe, dass der Wasserzähler rotiert. Komisch, hab doch gar kein Wasser an. Stellt sich raus, ich hab den Hahn nicht abgedreht, der Schlauch hat sich gelöst und plätschert munter, seit Stunden die Kellertreppe runter. GsD außen, aber trotzdem. Kurze Zeit später fallen fünf fröhliche Fünftklässlerinnen hier ein, in den Planschpool. Ich bin auf einmal so glücklich darüber und hoffe sehr, es werden schöne Erinnerungen geschaffen. Bis auf einen kleinen Streit klappt es auch wirklich gut, was mich noch froher macht, denn eigentlich verstehen sich zwei davon garnicht so gut. Kurze Pizzapause, dann zurück zum Planschen. (kein Foto weil keine Erlaubnis)
Kurz bevor ihnen langweilig wird werden sie abgeholt, ist auch gut. Planschen wir zu dritt weiter, eine der Töchter geht je zum Musikunterricht, 18:00 wird die Glotze angeworfen. Einschub: zwischendurch finde ich die anglieferte Gemüsekiste in der prallen Sonne. Sonst klingelt der Anlieferer kurz, heute wär das echt auch knorke gewesen. Als der Mann nach Hause kommt, gehen wir rüber zur Nachbarin, das neue E-Bike anzuschauen. Gerade bei der Hitze wird einmal mehr deutlich, wie absurd unser Lebensstil ist, sich jetzt alle ins klimatisierte Auto verziehen oder sich diese Klimadinger fürs Schlafzimmer holen, weil sie es können. Verständlich, klar, sollen alle machen, aber ich möchte dann nix hören. E-Bike ist ziemlich cool. fährt sich super, ich muss doch nochmal nachdenken und glaube, es könnte eine echte Fortbewegungsalternative sein. Schicken die Kinder ins Bett zur Halbzeit, ziemlicher Aufriss wegen heiß (ca 26 Grad in den Kinderzimmern), stehen sie zur zweiten Halbzeit wieder im Wohnzimmer, sie seien aufgewacht, haha. Egal, so oft sind sie nicht zwölf, es ist heiß und FrauenfußballWM und sie haben nochmal hitzefrei. Also sehen sie Japan verlieren. Verbuchen wir es unter Länderkunde. Wir versuchen Verdunstungskälte mit feuchten Bettlaken an den offenen Fenstern, ich komme mir sehr südländisch vor und springe um Mitternacht selbst noch einmal ins Planschbecken zu Sternenhimmel. TBBT.
PS ziemlich zynischen 'liberal-konservativer' Abriss zur Predigt von Sandra Bils, durch den mir klar wird, wie sehr mich freut, dass endlich mal jemand aus meiner Filterbubble öffentlich unsere Meinung gesagt hat und gehört wurde. Wir sind viele. Ich verlinke extra nicht.
Jetzt lass ich mich noch ein bisschen erschlagen von all dem Kram, den ich heute und morgen erledigen soll und dann versuch ich das mit der Folie as seen on twitter bevor ich vor der Hitze kapituliere.
morgens direkt um 7 wie so ne echte Hausfrau Rosen und Lavendel gegossen (I'm living the dream!), alle Luken dichtgemacht und gebloggt, aufgeräumt, schnell zu Fuß Quark, Ananas und Erdbeeren gekauft. Von der Nachbarin zum Kaffeetrinken eingeladen worden, die hatte eine schicke Hose an, sah man garnicht, dass es Funktionsstoff war und da guck, es ist eine Modemarke für Golfende (that's how old I am). Die Kinder rufen tausendmal an, ich bin genervt, geh nicht ran, später stellt sich raus, sie mussten eine Stunde auf den Bus warten. Hätte aber eh nichts ändern können, 5 Kinder kann ich nicht transportieren. Dann der Schock: schrieb ich gestern noch über die Dankbarkeit, Wasser einfach so verfügbar zu haben, merke ich, als ich in den Vorratsraum gehe, dass der Wasserzähler rotiert. Komisch, hab doch gar kein Wasser an. Stellt sich raus, ich hab den Hahn nicht abgedreht, der Schlauch hat sich gelöst und plätschert munter, seit Stunden die Kellertreppe runter. GsD außen, aber trotzdem. Kurze Zeit später fallen fünf fröhliche Fünftklässlerinnen hier ein, in den Planschpool. Ich bin auf einmal so glücklich darüber und hoffe sehr, es werden schöne Erinnerungen geschaffen. Bis auf einen kleinen Streit klappt es auch wirklich gut, was mich noch froher macht, denn eigentlich verstehen sich zwei davon garnicht so gut. Kurze Pizzapause, dann zurück zum Planschen. (kein Foto weil keine Erlaubnis)
Kurz bevor ihnen langweilig wird werden sie abgeholt, ist auch gut. Planschen wir zu dritt weiter, eine der Töchter geht je zum Musikunterricht, 18:00 wird die Glotze angeworfen. Einschub: zwischendurch finde ich die anglieferte Gemüsekiste in der prallen Sonne. Sonst klingelt der Anlieferer kurz, heute wär das echt auch knorke gewesen. Als der Mann nach Hause kommt, gehen wir rüber zur Nachbarin, das neue E-Bike anzuschauen. Gerade bei der Hitze wird einmal mehr deutlich, wie absurd unser Lebensstil ist, sich jetzt alle ins klimatisierte Auto verziehen oder sich diese Klimadinger fürs Schlafzimmer holen, weil sie es können. Verständlich, klar, sollen alle machen, aber ich möchte dann nix hören. E-Bike ist ziemlich cool. fährt sich super, ich muss doch nochmal nachdenken und glaube, es könnte eine echte Fortbewegungsalternative sein. Schicken die Kinder ins Bett zur Halbzeit, ziemlicher Aufriss wegen heiß (ca 26 Grad in den Kinderzimmern), stehen sie zur zweiten Halbzeit wieder im Wohnzimmer, sie seien aufgewacht, haha. Egal, so oft sind sie nicht zwölf, es ist heiß und FrauenfußballWM und sie haben nochmal hitzefrei. Also sehen sie Japan verlieren. Verbuchen wir es unter Länderkunde. Wir versuchen Verdunstungskälte mit feuchten Bettlaken an den offenen Fenstern, ich komme mir sehr südländisch vor und springe um Mitternacht selbst noch einmal ins Planschbecken zu Sternenhimmel. TBBT.
PS ziemlich zynischen 'liberal-konservativer' Abriss zur Predigt von Sandra Bils, durch den mir klar wird, wie sehr mich freut, dass endlich mal jemand aus meiner Filterbubble öffentlich unsere Meinung gesagt hat und gehört wurde. Wir sind viele. Ich verlinke extra nicht.
Jetzt lass ich mich noch ein bisschen erschlagen von all dem Kram, den ich heute und morgen erledigen soll und dann versuch ich das mit der Folie as seen on twitter bevor ich vor der Hitze kapituliere.
25.6.19
Fragen über Fragen
kaum hat man vier Tage Besuch von mehreren Menschen, sieht das Haus wieder genauso aus wie vor dem Putzen.
Es war schön, aber auch sehr anstrengend. Manches wäre anders besser gewesen. Abends merke ich, wie sehr mich alles beschäftigt.
Wie gut hier bloggen ist. Der Wunsch, die Gedanken zu formulieren, in Sätze zu packen hilft.
8:00 Termin beim Amt. Die Geschichte an sich ist langweilig, es gibt aus meiner Sicht nur den Ezählgrund, dass ich irgendwie durchs Raster gefallen bin. Seit April 2018 hab ich mit dem Amt zu tun, in dieser Zeit hatte ich einen Termin im Februar. Dabei wurde vorgeschlagen, meinen 'Fall' an ein Team zu übergeben, die sich intensiver mit besonderen Fällen beschäftigen könne, die Einladung zu einem Gespräch sollte ich damals in drei Wochen erhalten. Nichts geschah. Beim gestrigen Gespräch schlug mir die Sachbearbeiterin (sagt man das heute noch so, hört sich so wenig kundenorientiert an, Ironie off) vor, meinen Fall einem Team zu übergeben, man ahnt es. Ich darf weiter gespannt sein. Gruppieren sie die Leute ein, nach Vermittelbarkeit, Aufwand, Renitenz? Bin ich wirklich durchs Netz gefallen oder agieren die immer so? Bis auf den ersten Kontakt, bei dem ich es mit einer äußerst missgelaunten Person zu tun hatte, die mich im alten Stil sehr bewusst in eine Bittstellerinnenposition gedrängt hat, erlebe ich die Leute dort als harmlos aber ineffektiv.
Spannend ist für mich, ob ihre Informationen zur Rentenanrechnung der Zeit ohne Bezüge stimmt, ein hervorragender Anlass, endlich mal wieder bei der Rentenversicherung aufzuschlagen.
Das steht ja eh auf meiner Ewigkeitstodoliste. Die Unterlagen habe ich erst am Mittwoch bei der Aufräumaktion von links nach rechts geräumt. Heuli! Eigentlich wollte ich heute ja eh zum Thema Alltagsscheitern meine diversen Tasche und Körbe herzeigen, ein andermal. So viele Themen! Ich hoffe, ich kann mich in dürren Zeiten daran erinnern (ich finde nämlich meine diversen Listen meist nicht wieder, daher ist das für mich keine lebbare Option)
Genug gebeichtet!
Einkaufen, Haus aufräumen, Küche machen, Wäsche waschen, die Biomüllmänner bitten, den von den Eltern durch Gartenschnitt angewachsenen Extraberg mitzunehmen, machen sie auch, allerdings schmieren sie meine Beutel halt mit Mist voll und lassen dadurch Myriaden von Schmeißfliegen da, ziemlich müffelnde Extraarbeit, aber immer noch besser als zur Umladestation fahren zu müssen.
Die Kinder haben hitzefrei, TochterJ wünscht sich Kartoffelgratin. Na dann. Die mitkommende Freundin isst nur Nudeln, auch recht. Salatsoße aus dem Weihnachtskochbuch (Salz. Fett. Säure. Hitze.) gerührt, Zucchinisalsa aus der app, war soweit lecker.
Am Blog rumgespielt, überlegt, was da designmäßig so geht, und ob alle rechtlichen Hinweise korrekt sind. Am liebsten hätte ich wen, die ich dazu befragen könnte, immer diese Internetrecherche.
edit: es wird möglicherweise ein bisschen ausprobiert hier in nächster Zeit!
Planschpool, Cello, Abendessen. Unser Fernseher steht nicht im Wohnzimmer, das führt häufig zu verwunderten Fragen, er befindet sich im Gästezimmer unterm Dach, das ist mit Absicht so. Zur Fußball WM (muss ich 'der Frauen' dazusagen?), genauer zum Spiel der Deutschen, wurde er ins Erdgeschoss gebracht, und, oh Wunder, das Ding ist präsent! Machen wir natürlich sofort an, lustig, wie die Töchter die Spiele lesen. Ich rede mich mit irgendwas mit weiblichen Vorbildern raus, hole den Mann von seinem Trip am Bahnhof ab, erlaube vom späten Spiel nur die erste Halbzeit und hüpfe mit dem Mann in den Planschpool. Sehr lustig ist das. Ich bin in echt dankbar dafür, dass wir uns das Wasser leisten können und es einfach da ist, aber mit ein wenig weniger schlechtem Gewissen und Sorge, wie das alles werden soll, könnte ich auch leben.
Dann kommen die existenziellen Fragen: warum machen es sich Menschen so schwer? Welches Päckchen habe ich zu tragen, welches gebe ich weiter? Wie wollen wir leben? Welche Parameter legen wir für Entscheidungen zugrunde? Sind gute Vorkehrungen getroffen? Machen wir es schon wie unsere Eltern und merken es nicht? An welchen Stellschrauben sollen oder können, ja müssten wir drehen? Und, das klingt immer noch von der Predigt bei mir nach, Glaube mit neuem Leben füllen.
Duschen, cremen, Bett beziehen, ich liebe das am Sommer.
Es war schön, aber auch sehr anstrengend. Manches wäre anders besser gewesen. Abends merke ich, wie sehr mich alles beschäftigt.
Wie gut hier bloggen ist. Der Wunsch, die Gedanken zu formulieren, in Sätze zu packen hilft.
8:00 Termin beim Amt. Die Geschichte an sich ist langweilig, es gibt aus meiner Sicht nur den Ezählgrund, dass ich irgendwie durchs Raster gefallen bin. Seit April 2018 hab ich mit dem Amt zu tun, in dieser Zeit hatte ich einen Termin im Februar. Dabei wurde vorgeschlagen, meinen 'Fall' an ein Team zu übergeben, die sich intensiver mit besonderen Fällen beschäftigen könne, die Einladung zu einem Gespräch sollte ich damals in drei Wochen erhalten. Nichts geschah. Beim gestrigen Gespräch schlug mir die Sachbearbeiterin (sagt man das heute noch so, hört sich so wenig kundenorientiert an, Ironie off) vor, meinen Fall einem Team zu übergeben, man ahnt es. Ich darf weiter gespannt sein. Gruppieren sie die Leute ein, nach Vermittelbarkeit, Aufwand, Renitenz? Bin ich wirklich durchs Netz gefallen oder agieren die immer so? Bis auf den ersten Kontakt, bei dem ich es mit einer äußerst missgelaunten Person zu tun hatte, die mich im alten Stil sehr bewusst in eine Bittstellerinnenposition gedrängt hat, erlebe ich die Leute dort als harmlos aber ineffektiv.
Spannend ist für mich, ob ihre Informationen zur Rentenanrechnung der Zeit ohne Bezüge stimmt, ein hervorragender Anlass, endlich mal wieder bei der Rentenversicherung aufzuschlagen.
Das steht ja eh auf meiner Ewigkeitstodoliste. Die Unterlagen habe ich erst am Mittwoch bei der Aufräumaktion von links nach rechts geräumt. Heuli! Eigentlich wollte ich heute ja eh zum Thema Alltagsscheitern meine diversen Tasche und Körbe herzeigen, ein andermal. So viele Themen! Ich hoffe, ich kann mich in dürren Zeiten daran erinnern (ich finde nämlich meine diversen Listen meist nicht wieder, daher ist das für mich keine lebbare Option)
Genug gebeichtet!
Einkaufen, Haus aufräumen, Küche machen, Wäsche waschen, die Biomüllmänner bitten, den von den Eltern durch Gartenschnitt angewachsenen Extraberg mitzunehmen, machen sie auch, allerdings schmieren sie meine Beutel halt mit Mist voll und lassen dadurch Myriaden von Schmeißfliegen da, ziemlich müffelnde Extraarbeit, aber immer noch besser als zur Umladestation fahren zu müssen.
Die Kinder haben hitzefrei, TochterJ wünscht sich Kartoffelgratin. Na dann. Die mitkommende Freundin isst nur Nudeln, auch recht. Salatsoße aus dem Weihnachtskochbuch (Salz. Fett. Säure. Hitze.) gerührt, Zucchinisalsa aus der app, war soweit lecker.
Am Blog rumgespielt, überlegt, was da designmäßig so geht, und ob alle rechtlichen Hinweise korrekt sind. Am liebsten hätte ich wen, die ich dazu befragen könnte, immer diese Internetrecherche.
edit: es wird möglicherweise ein bisschen ausprobiert hier in nächster Zeit!
Planschpool, Cello, Abendessen. Unser Fernseher steht nicht im Wohnzimmer, das führt häufig zu verwunderten Fragen, er befindet sich im Gästezimmer unterm Dach, das ist mit Absicht so. Zur Fußball WM (muss ich 'der Frauen' dazusagen?), genauer zum Spiel der Deutschen, wurde er ins Erdgeschoss gebracht, und, oh Wunder, das Ding ist präsent! Machen wir natürlich sofort an, lustig, wie die Töchter die Spiele lesen. Ich rede mich mit irgendwas mit weiblichen Vorbildern raus, hole den Mann von seinem Trip am Bahnhof ab, erlaube vom späten Spiel nur die erste Halbzeit und hüpfe mit dem Mann in den Planschpool. Sehr lustig ist das. Ich bin in echt dankbar dafür, dass wir uns das Wasser leisten können und es einfach da ist, aber mit ein wenig weniger schlechtem Gewissen und Sorge, wie das alles werden soll, könnte ich auch leben.
Dann kommen die existenziellen Fragen: warum machen es sich Menschen so schwer? Welches Päckchen habe ich zu tragen, welches gebe ich weiter? Wie wollen wir leben? Welche Parameter legen wir für Entscheidungen zugrunde? Sind gute Vorkehrungen getroffen? Machen wir es schon wie unsere Eltern und merken es nicht? An welchen Stellschrauben sollen oder können, ja müssten wir drehen? Und, das klingt immer noch von der Predigt bei mir nach, Glaube mit neuem Leben füllen.
Duschen, cremen, Bett beziehen, ich liebe das am Sommer.
23.6.19
Festtage 20. bis 23.6.2019
Mittwoch
hui, Stress lass nach. Am Mittwoch verabschiede ich um 7 die Kinder, ab 7:30 versuche ich, Haus und Garten in eine Situation zu versetzen, in dem wir 5 Besuchende aufnehmen können. Sauberkeitsstufe Elternanwesenheit. Das Highlight: es gelingt mir, mein Kruschtelzimmer so weit aufzuräumen, dass man die Tischplatte sehen und sogar einmal abwischen kann. Allerdings verräume ich die mehr Dinge als dass ich sie tatsächlich bearbeite. Ich kann garnicht so viel schreiben wie ich geputzt habe, sogar alles weggebügelt und Rasen gemäht, ey.
Das übliche Mittwochsding, Reiten, Fußball, Kurzsport, Einkauf, Vorbereitungen, und dann kurze Entspannung: die Eltern sagen sich erst für morgen an, ebenso die Kirchentagsbesucherinnen, außerdem sind sie nur zu zweit. Das Zeitfenster genutzt und die obligatorischen vorgeburtstaglichen Fotos im Fotoautomat gemacht. Dann einen einigermaßen entspannten Abend in einem superaufgeräumten Haus verlebt, Geschenke eingepackt, spät ins Bett mit TBBT.
Sehr gut geschlafen, aber von der Haustürklingel geweckt überraschen uns die Besucherinnen, peinlichpeinlich.
Donnerstag
Frühstück, die Eltern trudeln ein, Geburtstagsvorbereitungen, Kuchen, Abendandacht in unserer Kirche vom Team Andere Zeiten im Rahmen des Kirchentags. Zum mütterlichen Nostalgieanfall kommt schweres Gefühl hinzu, da mein Vater aus dem ausgeräumten urgroßelterlichen Haus memorabilia mitgebracht hat. Gemütliches abendliches Zusammensein, als die Gästeendlich ins Bett gehen, richten wir noch die Geburtstagstische (kurz vor drei ins Bett).
Freitag
Aufregung! Abgemacht war, nicht vor 6:45 geweckt zu werden, und gerne einen Kaffee ans Bett zum Aufwachen der Erwachsenen. Klappt in etwa, um kurz vor halb sieben geht's los. 12 Jahre, Wahnsinn.
Wildes Geschenkeauspacken, playmo waren die Hauptwünsche, und darin schwelgen sie dann auch bis gegen 15:00, Aufbruch zum Fußballturnier. Nord-Süd-Gefälle galore, meine Eltern erleben Ruhrpottcharme live inclusive Currywuarst zum Abendessen. Statt Grillen zu Hause noch schnelle Spaghetti mit Tomatensoße.
Samstag
Langes Frühstück, Werkeln im Garten, Pool aufbauen, Sommer. Kurzer Check der Bedingungen für den Einlass zu Abschlussgottesdienst im Stadion im Infozentrum in der Stadt, die Atmosphäre sehr genossen, an jeder Ecke Posaunenchöre, gute Stimmung, Seebrücke-Demo beklatscht, irgendwie erleichtert, dass sich die Stadt von ihrer guten Seite zeigt.
Die Kinder wünschen sich mit Oma und Opa immer Essengehen. Das erledigen wir nach dem WM-Fußballspiel in einem crossover-Lokal, an dem wir zum und vom Training insgesamt mindestens 4x die Woche vorbeifahren, ehemals gutbürgerlich, jetzt übernommen und von mediterran bis Balkan alles dabei ist, im alpenländischen Stil. War lecker.
Die Stimmung ist allerdings leider miserabel, das verschlimmert sich abends noch. Müdigkeit und Missverständnisse, keine gute Mischung.
Es ist beschlossen, den Stadiongottesdienst zu besuchen, die Kinder meutern, müssen aber mit, wir haben schon zu viel liegenlassen. Kurz werde ich wankelmütig, aber sowas möchte ich noch für sie entscheiden. Also Wecken aller müden Glieder um kurz vor 7, Gießen, Frühstück, Kleingruppe fertigmachen, Bus um halb neun, und wir sind nicht zu früh dran. Wir erwischen Plätze sehr weit oben, und damit weit weg, allerdings im Schatten. Pastor Sandy predigt grandios, jedes einzelne Wort spricht mich an und aus der Seele. Gottes geliebte Gurkentruppe fängt jetzt mal an. Hier kann man die Predigt nachlesen. Danke! Alles deutlich angesprochen, markante Sätze, aus dem Leben, auch die 12jährigen haben interessiert zugehört und konnten etwas damit anfangen.
Zu Hause Abschlussgrillen, die Kinder in den Pool, Hausaufgaben, alle abgewunken, den Mann zum Zug gefahren (bitte Daumendrücken), ermattet aufs Sofa gefallen und bisschen England-Kamerun geschlafen, dann letzte Hand am Lesetagebuch, letzte Fragen zur Mathearbeit klären, essen, ich lass jetzt alles so und falle ins Bett, morgen früh geh ich aufs Amt. Und danach werden die Berichte wieder täglich, hoffe ich.
Eine Klassenarbeit noch, dann Stufenfahrt und Kindergeburtstage, noch drei Wochen bis Ferien, yippih!
hui, Stress lass nach. Am Mittwoch verabschiede ich um 7 die Kinder, ab 7:30 versuche ich, Haus und Garten in eine Situation zu versetzen, in dem wir 5 Besuchende aufnehmen können. Sauberkeitsstufe Elternanwesenheit. Das Highlight: es gelingt mir, mein Kruschtelzimmer so weit aufzuräumen, dass man die Tischplatte sehen und sogar einmal abwischen kann. Allerdings verräume ich die mehr Dinge als dass ich sie tatsächlich bearbeite. Ich kann garnicht so viel schreiben wie ich geputzt habe, sogar alles weggebügelt und Rasen gemäht, ey.
Beweisfoto freie Tischplatte (wegen so schönem Tisch)
Das übliche Mittwochsding, Reiten, Fußball, Kurzsport, Einkauf, Vorbereitungen, und dann kurze Entspannung: die Eltern sagen sich erst für morgen an, ebenso die Kirchentagsbesucherinnen, außerdem sind sie nur zu zweit. Das Zeitfenster genutzt und die obligatorischen vorgeburtstaglichen Fotos im Fotoautomat gemacht. Dann einen einigermaßen entspannten Abend in einem superaufgeräumten Haus verlebt, Geschenke eingepackt, spät ins Bett mit TBBT.
Sehr gut geschlafen, aber von der Haustürklingel geweckt überraschen uns die Besucherinnen, peinlichpeinlich.
Donnerstag
Frühstück, die Eltern trudeln ein, Geburtstagsvorbereitungen, Kuchen, Abendandacht in unserer Kirche vom Team Andere Zeiten im Rahmen des Kirchentags. Zum mütterlichen Nostalgieanfall kommt schweres Gefühl hinzu, da mein Vater aus dem ausgeräumten urgroßelterlichen Haus memorabilia mitgebracht hat. Gemütliches abendliches Zusammensein, als die Gäste
Freitag
Aufregung! Abgemacht war, nicht vor 6:45 geweckt zu werden, und gerne einen Kaffee ans Bett zum Aufwachen der Erwachsenen. Klappt in etwa, um kurz vor halb sieben geht's los. 12 Jahre, Wahnsinn.
Wildes Geschenkeauspacken, playmo waren die Hauptwünsche, und darin schwelgen sie dann auch bis gegen 15:00, Aufbruch zum Fußballturnier. Nord-Süd-Gefälle galore, meine Eltern erleben Ruhrpottcharme live inclusive Currywuarst zum Abendessen. Statt Grillen zu Hause noch schnelle Spaghetti mit Tomatensoße.
Samstag
Langes Frühstück, Werkeln im Garten, Pool aufbauen, Sommer. Kurzer Check der Bedingungen für den Einlass zu Abschlussgottesdienst im Stadion im Infozentrum in der Stadt, die Atmosphäre sehr genossen, an jeder Ecke Posaunenchöre, gute Stimmung, Seebrücke-Demo beklatscht, irgendwie erleichtert, dass sich die Stadt von ihrer guten Seite zeigt.
Die Kinder wünschen sich mit Oma und Opa immer Essengehen. Das erledigen wir nach dem WM-Fußballspiel in einem crossover-Lokal, an dem wir zum und vom Training insgesamt mindestens 4x die Woche vorbeifahren, ehemals gutbürgerlich, jetzt übernommen und von mediterran bis Balkan alles dabei ist, im alpenländischen Stil. War lecker.
Die Stimmung ist allerdings leider miserabel, das verschlimmert sich abends noch. Müdigkeit und Missverständnisse, keine gute Mischung.
Es ist beschlossen, den Stadiongottesdienst zu besuchen, die Kinder meutern, müssen aber mit, wir haben schon zu viel liegenlassen. Kurz werde ich wankelmütig, aber sowas möchte ich noch für sie entscheiden. Also Wecken aller müden Glieder um kurz vor 7, Gießen, Frühstück, Kleingruppe fertigmachen, Bus um halb neun, und wir sind nicht zu früh dran. Wir erwischen Plätze sehr weit oben, und damit weit weg, allerdings im Schatten. Pastor Sandy predigt grandios, jedes einzelne Wort spricht mich an und aus der Seele. Gottes geliebte Gurkentruppe fängt jetzt mal an. Hier kann man die Predigt nachlesen. Danke! Alles deutlich angesprochen, markante Sätze, aus dem Leben, auch die 12jährigen haben interessiert zugehört und konnten etwas damit anfangen.
Zu Hause Abschlussgrillen, die Kinder in den Pool, Hausaufgaben, alle abgewunken, den Mann zum Zug gefahren (bitte Daumendrücken), ermattet aufs Sofa gefallen und bisschen England-Kamerun geschlafen, dann letzte Hand am Lesetagebuch, letzte Fragen zur Mathearbeit klären, essen, ich lass jetzt alles so und falle ins Bett, morgen früh geh ich aufs Amt. Und danach werden die Berichte wieder täglich, hoffe ich.
Eine Klassenarbeit noch, dann Stufenfahrt und Kindergeburtstage, noch drei Wochen bis Ferien, yippih!
18.6.19
allüberall: Blätterbefall, 18.6.2019
lange geschlafen, also bis 7, Unterrichtsausfall. Ich sag mal so, dass die Lehrerin Migränepatientin ist tut mir leid, aber für den Biounterricht der Kinder ist es auch schade. Zumal wir die Nachteile des angepriesenen Doppelstundenprinzips kennenlernen: wenn nur alle 14 Tage eine Doppelstunde Nebenfach unterrichtet wird, fällt werden die Abstände zwischen den Stunden nach Ausfall doch sehr lang.
Rödeln, Waschen, Trocknen, also die Wäsche, bei weiter labilem Magenzustand, bessert sich langsam. Für morgen hat sich Besuch angesagt: eine alte Bekannte aus der mittelalten Heimat möchte mit zwei Freundinnen zum Kirchentag, und wegen Geburtstag reisen meine Eltern an. Da gibt es dann doch noch einiges zu sortieren, auf- und vorzubereiten, wegzubügeln und in Ordnung zu bringen.
Dann schnell in die Stadt, es ist nirgendwo ein Frauennationaltrikot zu bekommen. Bestimmt im Fußballmuseum, dem deutschen, dfb, also ganz prominent offiziell. Ha, Pustenkuchen. Auch zwei andere Sportläden können nicht helfen. Wenigstens ein paar Schritte hab ich gemacht. Also doch Internetkaufhaus.
Ich wünschte, ich könnte schreiben, dass es zu Mittag selbstgemachte Kopytka a la Kaltmamsell gab, aber leider waren es gekaufte Gnocchi. Die Kinder prangerten das ebenfalls an. Dazu Apfelmus, es sind Apfelmuswochen im Hause joriste, das geht schnell, ist bei Temperatur gut zu essen und gesund. Auch da ist das selbstgemachte leider leer, Confession time! Wenigstens Salat. Miniplanschbecken aufgebaut, Lektüre vorgelesen. Zum Abendessen Schmusi, das gibt es bei uns meist mit Obst, das wegmuss, mittelalte Bananen, weiche Pfirsiche und Erdbeeren, die so sonst nicht mehr gegessen würden. War sehr lecker.
Kurz im Garten gewirbelt, es sieht trotzdem immer noch verboten aus, den blühenden Liebstöckel geschnitten, mal sehen, wie lange ich jetzt nach Maggi rieche. Schneidet man die verblühten Blüten der Pfingstrosen ab? Apfelbäumchen mit Klebepflaster versehen wegen Blattlaus. Eventuell begrabe ich morgen noch alles schnell unter einer Schicht Mulch.
Jetzt nochmal bügeln zur anstalt aus der mediathek, bald Bett, morgen ist Großkampftag.
Ach so, und Pflanzen gerettet:

Rödeln, Waschen, Trocknen, also die Wäsche, bei weiter labilem Magenzustand, bessert sich langsam. Für morgen hat sich Besuch angesagt: eine alte Bekannte aus der mittelalten Heimat möchte mit zwei Freundinnen zum Kirchentag, und wegen Geburtstag reisen meine Eltern an. Da gibt es dann doch noch einiges zu sortieren, auf- und vorzubereiten, wegzubügeln und in Ordnung zu bringen.
Dann schnell in die Stadt, es ist nirgendwo ein Frauennationaltrikot zu bekommen. Bestimmt im Fußballmuseum, dem deutschen, dfb, also ganz prominent offiziell. Ha, Pustenkuchen. Auch zwei andere Sportläden können nicht helfen. Wenigstens ein paar Schritte hab ich gemacht. Also doch Internetkaufhaus.
Ich wünschte, ich könnte schreiben, dass es zu Mittag selbstgemachte Kopytka a la Kaltmamsell gab, aber leider waren es gekaufte Gnocchi. Die Kinder prangerten das ebenfalls an. Dazu Apfelmus, es sind Apfelmuswochen im Hause joriste, das geht schnell, ist bei Temperatur gut zu essen und gesund. Auch da ist das selbstgemachte leider leer, Confession time! Wenigstens Salat. Miniplanschbecken aufgebaut, Lektüre vorgelesen. Zum Abendessen Schmusi, das gibt es bei uns meist mit Obst, das wegmuss, mittelalte Bananen, weiche Pfirsiche und Erdbeeren, die so sonst nicht mehr gegessen würden. War sehr lecker.
Kurz im Garten gewirbelt, es sieht trotzdem immer noch verboten aus, den blühenden Liebstöckel geschnitten, mal sehen, wie lange ich jetzt nach Maggi rieche. Schneidet man die verblühten Blüten der Pfingstrosen ab? Apfelbäumchen mit Klebepflaster versehen wegen Blattlaus. Eventuell begrabe ich morgen noch alles schnell unter einer Schicht Mulch.
Jetzt nochmal bügeln zur anstalt aus der mediathek, bald Bett, morgen ist Großkampftag.
Ach so, und Pflanzen gerettet:
süß, die Kleinen (nicht), und arbeiten so sauber!
erstaunlicher Montag, 17.6.2019
mir sind heute zwei außerordentliche Dinge geglückt: erstens bin ich seit 3:50 wach und habe bis jetzt durchgehalten, ohne nennenswerte Defizite, sogar einigermaßen produktiv und das, obwohl ich kränkle. Es wäre genug Zeit gewesen, bis zum Wecken 6:30 den Blogpost zu schreiben, leider hatte ich bis dahin noch nicht genug erlebt.
Zweitens ist es mir gelungen, die Globalisierung zu überlisten und die Region zu stärken. Also regional gekauft, wenn auch in 350 km Entfernung und das kam so:
Zweitens ist es mir gelungen, die Globalisierung zu überlisten und die Region zu stärken. Also regional gekauft, wenn auch in 350 km Entfernung und das kam so:
Die kleine Geschichte dahinter ist die folgende: auf der Hochzeit meiner Schwiegerschwester, des Mannes kleiner Schwester wurde ihr ein Sahnespender geschenkt (die Dinger mit den Patronen, die in den 1970ern so schick waren), der Mann voll des Lobes über den praktischen Haushaltshelfer. Seit seinem darauffolgenden Geburtstag ist auch unser Haushalt im stolzen Besitz so eines Teils. (edit: die Ereignisse liegen 4 Jahre zurück) Die Geburtstagstorte haben wir dann auch standesgemäß im Ersteinsatz des Teils nicht erwischt, dafür Tisch und Restwohnzimmer. Oh, es gibt sogar eine Fotodokumentaiton
Auf der Suche nach dem unauffindbaren Dichtungsring befragte ich das Netz, das ja bekanntlich alles hat, nur die Portogebühren von fast 10 Euro ließen mich nach Alternativen suchen und mich wehmütig an all die Expertenläden denken, die es mal gab, in denen die Männer mit den blaugrauen Kitteln regierten. Nun telefonierte ich das örtliche Haushaltswarengeschäft der oberen Preisklasse ab, die leider nicht weiterhelfen konnten, es handelt sich eher auch um einen lifestyle Küchen/Einrichtungsshop. Und während ich so über die Kaufleute von früher (tm) sinnierte, die mir als Kind eher Angst einflößten, an die Geschichten des Mannes dachte, der seine Eisenbahnzubehörteile immer von einem bekittelten Mann mit nur einem Arm zeigen ließ, rief ich kurzerhand im Heimatstädtchen an und tatsächlich! Das Kruschtlädchen, immer verlacht, zugestopft mit Allerhand, die Weckgläser führten als sie noch nicht wieder modern waren, haben mir nach 'Moment, ich schau mal nach - ja, haben wir sogar vorrätig' weitergeholfen. Meine Eltern kommen ja zum Zwillingsgeburtstag, winwin!
Ich merke, ich neige zu ausschweifenden Geschichten. Na ja.
Zu Böhmermann gebügelt.
Handy nicht gefunden, daher die Ricottaspätzle nicht kochen können, weil das Rezept da drin ist, also schnell die normalen Spätzle mit Salat gemacht, Kindersorgen ohnmächtig angehört, Lernen für die Mathearbeit mit Eskalation, Cello. Spätes Abendessen, es fühlt sich schon fast sommerlich an, der Mann schneit zur Stippvisite rein, bisschen den Besuch besprochen, ein kleines Radler, das mir aber nicht guttut auf der Terrasse, räumen bis nach Mitternacht, TBBT.
16.6.19
Sonntag 16.6.2019
die gute Nachricht: die Kinder liegen um kurz vor neun im Bett, die schlechte: mir ist leider sehr übel, ich führe es auf den rohen Spargel zurück, alt werde ich heute nicht. Zwar läuft in einem Zimmer noch das Känguru, da wir eine insgesamt kurze Nacht hatten gestern hoffe ich dennoch auf schnellen Schlaf allerseits.
In der Nachbarschaft wurde gefeiert, gegen 3 habe ich noch ein paar Runden Candy Crush gespielt und dann aufgegeben. 7:00 Wecker wegen Fußballturnier, wir kommen natürlich zu spät zum verabredeten Treffpunkt, vier Spiele, keine Siege, wenigstens zwei Tore, und die Aushilfstorhüterin erhält einen Preis. Tombola, die obligatorische Waffel, Heimfahrt.
Haltstop, Chronistinnepfllicht, ein Uhrgeschenk vom heutigen Geburtstagskind aus der Mannschaft, das letzte Mal hatte ich das vor ein paar Jahrzehnten:
Eigentlich hätte das Baumtagebuch einen eigenen Eintrag verdient. Es zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass wir die im Herbst gepressten Blätter nicht mehr finden. So ist es mehr ein Fotoalbum geworden, die Ahornblättrige Platane im Jahresverlauf.
Zum Abendessen erwähnten Spargel, leider nicht für mich. Zweite Halbzeit USA-Chile, ich mit massivem Bauchgrimmen, jetzt Bett. Kein Eltern- Schwiegervateranruf.
In der Nachbarschaft wurde gefeiert, gegen 3 habe ich noch ein paar Runden Candy Crush gespielt und dann aufgegeben. 7:00 Wecker wegen Fußballturnier, wir kommen natürlich zu spät zum verabredeten Treffpunkt, vier Spiele, keine Siege, wenigstens zwei Tore, und die Aushilfstorhüterin erhält einen Preis. Tombola, die obligatorische Waffel, Heimfahrt.
Haltstop, Chronistinnepfllicht, ein Uhrgeschenk vom heutigen Geburtstagskind aus der Mannschaft, das letzte Mal hatte ich das vor ein paar Jahrzehnten:
Eigentlich hätte das Baumtagebuch einen eigenen Eintrag verdient. Es zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass wir die im Herbst gepressten Blätter nicht mehr finden. So ist es mehr ein Fotoalbum geworden, die Ahornblättrige Platane im Jahresverlauf.
Zum Abendessen erwähnten Spargel, leider nicht für mich. Zweite Halbzeit USA-Chile, ich mit massivem Bauchgrimmen, jetzt Bett. Kein Eltern- Schwiegervateranruf.
Offlinesamstag 15.6.2019
Während eines Dreierpackwochenendes bin ich doch erstaunt, wie schnell ein Tag vorbei sein kann. Spät ins Bett nach nettem Abend in der online community, der Wecker klingelt um 8, Klaviervorspiel steht auf dem Programm. Ich finde das schön: die Klavierlehrerin wohnt ganz in der Nähe, sie veranstaltet mit ihren Schülerinnen und Schülern zwei Mal jährlich ein Vorspiel, im Frühling bei sich zu Hause, nur von und mit den Schülerinnen und Schülern, im Herbst dürfen externe Zuschauende anwesend sein.
Diesmal war noch last minute Üben vonnöten, Blümchen kaufen zum Mitbringen, 10:00 mit Dutts, neues feature seit gestern, das war sportlich.
Ich hänge in der Zeit Wäsche auf und denke über die Noldeausstellung in Berlin nach, möglicherweise bald ein paar Zeilen dazu. Lese ein bisschen Wochenend-sz, sehr gut, dieses old-school lesen und danach überdenken. Will backen, aber ach, schon sind sie zurück. Das Wetter ist durchwachsen, kurze Diskussionen, ob das schon Planschbeckenwetter ist, da fängt es an zu tröpfeln, also nein.
Es ist auf einmal sehr gemütlich hier, eine Mischung aus Müdigkeit, zum Drinsein verdammt wegen Wetter und Unlust vor den Aufgaben, jedenfalls finde ich mich mit einem Buch im Sessel wieder und lese Harry Potter vor. Leider kürzer als gehofft, das Baumtagebuch drückt. Also auf zur großen Runde: Drogeriemarkt, Baumunfang messen, Höhe bestimmen (dafür muss auf Sonne gewartet werden wegen Schattenmessung, bitte keine Detailfragen, das Internet hilft), erneute Fotodokumentation mit Ausdruck. Wir kommen zwei Stunden später erst wieder nach Hause. Haben die Drachenbootregatta ebenso verpasst wie die Hochzeit der ältesten Tochter von Freunden. Warum war es mir so wichtig, und weshalb habe ich es nicht geschafft? Es ist, so vermute ich, meine Kleinstadtsozialisation, an den Wegmarken mir bekannter Menschen teilhaben zu wollen, mich sehen zu lassen, ich finde das auch schön und glaube möglicherweise, dass das Miterleben für alle einen Mehrwert hat. Aber so sehr, dass ich es in die Tat umsetze, dann doch nicht, obwohl es mich auch wehmütig stimmt. Zwickmühle! Jedenfalls haben sie jetzt ohne uns geheiratet, der Gutschein liegt hier noch. Ich seh mich schon.
Rituelles Streiten wegen wer wann welche Aufmerksamkeit bekommen hat. Zwischendurch Wäsche waschen und aufhängen, Waschbecken im Bad entstopfen, Fliesen entkalken, Kochen, da steht auch schon die Freundin (und Teilzeithundbesitzerin) vor der Tür, wir gehen heute aus, Herrn Schmickler zuhören. Es ist natürlich großartig, vielen Dank, wir kaufen selbstverständlich auch als Anerkennung alles was er dabeihat, unterhalten uns über das fellow Publikum, und fahren um 22:30 noch in der Dämmerung nach Hause. Schade, dass es nur noch eine Woche heller wird! Die Kinder waren bei der Freundin, halb zwölf Bett, das sind kurze Nächte, morgen Fußballturnier und wieder kein Tag ohne Schulzeug.
Diesmal war noch last minute Üben vonnöten, Blümchen kaufen zum Mitbringen, 10:00 mit Dutts, neues feature seit gestern, das war sportlich.
Ich hänge in der Zeit Wäsche auf und denke über die Noldeausstellung in Berlin nach, möglicherweise bald ein paar Zeilen dazu. Lese ein bisschen Wochenend-sz, sehr gut, dieses old-school lesen und danach überdenken. Will backen, aber ach, schon sind sie zurück. Das Wetter ist durchwachsen, kurze Diskussionen, ob das schon Planschbeckenwetter ist, da fängt es an zu tröpfeln, also nein.
Es ist auf einmal sehr gemütlich hier, eine Mischung aus Müdigkeit, zum Drinsein verdammt wegen Wetter und Unlust vor den Aufgaben, jedenfalls finde ich mich mit einem Buch im Sessel wieder und lese Harry Potter vor. Leider kürzer als gehofft, das Baumtagebuch drückt. Also auf zur großen Runde: Drogeriemarkt, Baumunfang messen, Höhe bestimmen (dafür muss auf Sonne gewartet werden wegen Schattenmessung, bitte keine Detailfragen, das Internet hilft), erneute Fotodokumentation mit Ausdruck. Wir kommen zwei Stunden später erst wieder nach Hause. Haben die Drachenbootregatta ebenso verpasst wie die Hochzeit der ältesten Tochter von Freunden. Warum war es mir so wichtig, und weshalb habe ich es nicht geschafft? Es ist, so vermute ich, meine Kleinstadtsozialisation, an den Wegmarken mir bekannter Menschen teilhaben zu wollen, mich sehen zu lassen, ich finde das auch schön und glaube möglicherweise, dass das Miterleben für alle einen Mehrwert hat. Aber so sehr, dass ich es in die Tat umsetze, dann doch nicht, obwohl es mich auch wehmütig stimmt. Zwickmühle! Jedenfalls haben sie jetzt ohne uns geheiratet, der Gutschein liegt hier noch. Ich seh mich schon.
Rituelles Streiten wegen wer wann welche Aufmerksamkeit bekommen hat. Zwischendurch Wäsche waschen und aufhängen, Waschbecken im Bad entstopfen, Fliesen entkalken, Kochen, da steht auch schon die Freundin (und Teilzeithundbesitzerin) vor der Tür, wir gehen heute aus, Herrn Schmickler zuhören. Es ist natürlich großartig, vielen Dank, wir kaufen selbstverständlich auch als Anerkennung alles was er dabeihat, unterhalten uns über das fellow Publikum, und fahren um 22:30 noch in der Dämmerung nach Hause. Schade, dass es nur noch eine Woche heller wird! Die Kinder waren bei der Freundin, halb zwölf Bett, das sind kurze Nächte, morgen Fußballturnier und wieder kein Tag ohne Schulzeug.
14.6.19
14.6.2019 (Tantengeburtstag)*
heute hab ich für meine Verhältnisse und die Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit so viel aufgeräumt und geputzt, ich könnte glatt ein Foto von der blitzenden Küche zeigen. Als wir nach Hause kamen haben wir erstmal den Esstisch und den Sessel wieder von der Terrasse ins Haus geräumt, aber das gehörte so. Nach der Schule waren wir Eisessen. Ich bin nach meinem Dienst in der Bücherei mit der übermotivierten und überaus mitteilungsbedürftigen Mitgründerin so mitgenommen, dass ich ohne diesen Zuckerschock den restlichen Nachmittag nicht überlebt hätte. Außerdem ist ja, wenn ich bleibe um die Kinder mitzunehmen, nichts gekocht, da kann man dann doch auch mal ein Eis? Plus: mir war sehr warm, denn ich hatte mich mit meiner Kleidung total verkalkuliert und mich für eine Hose entschieden, für die ich kaum, eigentlich gar keine passenden Klamotten zum kombinieren habe - außer die superchice Leinenbluse mit Glitzer, völlig overdressed möchte ich dann doch nicht zum Dienst erscheinen), sodass ich zu einem longsleve (warm!) und den zur Hose gekauften, auf eine Art gefütterten Sneakers (zu warm!) griff. Draußen war es sommerlich warm, aber zu spät um noch reagieren zu können.
Bis zur Abfahrt zum Training war es nur mittelharmonisch, nach dem Training (wenigstens war ich kurzhosig) dann der Vorschlag einer Mitspielerin, ob wir nicht zusammen ein Eis? Klar! Haben wir natürlich gemacht, danach noch zum Drogeriemarkt, Geld ausgeben um 10% zu sparen, ich kanns noch.
Während des Trainings wollte ich übrigens dringende Überweisungen tätigen (Onlinebankingversuche bei der hiesigen Sparkasse habe ich aufgegeben), die Daten lagen aber zu Hause, dann also Gemüse und Fisch für den App-Onepot. Ich erzähle das nur, weil mir eine freundliche Frau mit einem mir bis heute nicht bekannten Werbegeschenk einen Einkaufswagen sozusagen aufgeschlossen hat. Sehr interessant, sie benötigte keinen Chip, ich auch nicht!, hat mir das Wunderteil aber auch nicht näher gezeigt (warum?). Immerhin haben wir zum sehr späten Abendessen dann noch ein bisschen Obst zu uns genommen, und, was für ein Glück, hatte ich heute morgen zum Frühstück ebenfalls einen Schmusi (Erdbeeren, Melone, Nektarine, Banane, Apfelsaft) bereitet, Vitamine wurden also zugeführt. Jetzt werde ich das am Supermarktausgang verteilte Pils aus Bochum trinken, endlich Geschenke bestellen und überlegen, wie ich zu Ohrlöchern mit 12 stehe.
* den Tantengeburtstag erwähne ich nur wegen der Koinzidenz. Sie leiten quasi die Geburtstagsfeierlichkeiten thematisch ein, da sie 7 Tage vor meinen Zwillingen Geburtstag haben, ihre Mutter (meine Oma väterlicherseits) einen Tag vor mir Geburtstag hatte, und meine Oma 50 Jahre älter war als ich und die Tantenzwillinge ebenfalls 50 Jahre älter sind als meine Töchter. Meine Oma und ich waren also bei der Geburt der jeweiligen Töchter gleichalt, aber das ist ja sicher inzwischen klargeworden.
Eingekauft habe ich übrigens auch so ein Markenpulverwaschmittel im Karton, das ich noch nicht in den Keller verräumt habe und das jetzt ziemlich das Erdgeschoss vollriecht. Erstaunlich, welch massiver Geruch von diesen Packungen ausgeht. Also doch erstmal noch weg damit. Dann aber!
Bis zur Abfahrt zum Training war es nur mittelharmonisch, nach dem Training (wenigstens war ich kurzhosig) dann der Vorschlag einer Mitspielerin, ob wir nicht zusammen ein Eis? Klar! Haben wir natürlich gemacht, danach noch zum Drogeriemarkt, Geld ausgeben um 10% zu sparen, ich kanns noch.
Während des Trainings wollte ich übrigens dringende Überweisungen tätigen (Onlinebankingversuche bei der hiesigen Sparkasse habe ich aufgegeben), die Daten lagen aber zu Hause, dann also Gemüse und Fisch für den App-Onepot. Ich erzähle das nur, weil mir eine freundliche Frau mit einem mir bis heute nicht bekannten Werbegeschenk einen Einkaufswagen sozusagen aufgeschlossen hat. Sehr interessant, sie benötigte keinen Chip, ich auch nicht!, hat mir das Wunderteil aber auch nicht näher gezeigt (warum?). Immerhin haben wir zum sehr späten Abendessen dann noch ein bisschen Obst zu uns genommen, und, was für ein Glück, hatte ich heute morgen zum Frühstück ebenfalls einen Schmusi (Erdbeeren, Melone, Nektarine, Banane, Apfelsaft) bereitet, Vitamine wurden also zugeführt. Jetzt werde ich das am Supermarktausgang verteilte Pils aus Bochum trinken, endlich Geschenke bestellen und überlegen, wie ich zu Ohrlöchern mit 12 stehe.
* den Tantengeburtstag erwähne ich nur wegen der Koinzidenz. Sie leiten quasi die Geburtstagsfeierlichkeiten thematisch ein, da sie 7 Tage vor meinen Zwillingen Geburtstag haben, ihre Mutter (meine Oma väterlicherseits) einen Tag vor mir Geburtstag hatte, und meine Oma 50 Jahre älter war als ich und die Tantenzwillinge ebenfalls 50 Jahre älter sind als meine Töchter. Meine Oma und ich waren also bei der Geburt der jeweiligen Töchter gleichalt, aber das ist ja sicher inzwischen klargeworden.
Eingekauft habe ich übrigens auch so ein Markenpulverwaschmittel im Karton, das ich noch nicht in den Keller verräumt habe und das jetzt ziemlich das Erdgeschoss vollriecht. Erstaunlich, welch massiver Geruch von diesen Packungen ausgeht. Also doch erstmal noch weg damit. Dann aber!
13.6.19
Donnerstag
der Mann bleibt noch bis 7 und ist dann wieder bis Montag weg. Wunschzettelbeareitung. Buch zu Ende gelesen, dabei geweint, vor Rührung, Schock und Ergriffenheit. Ich habe 'Eleonor Oliphant is completely fine' sehr gern gelesen, bzw die ersten beiden Drittel vorlesen lassen. Die Vorleserin hat alle in wörtlicher Rede sehr charmant mit schottischem Akzent ausgestattet, hörenswert und daher Vorfreude auf den Lesekreis.
Wäsche, Trip zum Bioladen wegen Fleisch und Wurst die wir selten essen und lieber lokal und bio kaufen wenns geht. Die Kochapp hat asiatische Hackbällchen und Gurkensalat. Büroarbeit. Ablage. Telefonate. Es gibt natürlich immer noch viel mehr zu tun. Nachdenken über Involviertsein. Schreibtischplatte endlich mal wieder eingelassen, sieht aus wie neu. Gegen Abend Pilates Einzelstunde, die anderen kommen nicht. Es ist weniger anstrengend als gedacht, tut gut, aber Lust hatte ich heute wirklich keine. Heute kein Teilzeithund, meine Freundin sammelt Minusstunden an. Bevor ich es jetzt nicht richtig erkläre bin ich lieber still, prangere es aber dennoch an und schüttle ein bisschen mit dem Kopf. Netter Austausch über twitter allenthalben. Dann Lesekreis, wie immer, wenn auch diesmal dezimiert und mit anfänglichen technischen Hürden sehr nett. Über ein gutes Buch, von dem alle recht begeistert sind lässt sich trotzdem leider weniger sagen. Jetzt noch ein paar Listen anlegen für den Besuchsmarathon nächste Woche, Küche aufräumen (as if) dann Bett.
Wäsche, Trip zum Bioladen wegen Fleisch und Wurst die wir selten essen und lieber lokal und bio kaufen wenns geht. Die Kochapp hat asiatische Hackbällchen und Gurkensalat. Büroarbeit. Ablage. Telefonate. Es gibt natürlich immer noch viel mehr zu tun. Nachdenken über Involviertsein. Schreibtischplatte endlich mal wieder eingelassen, sieht aus wie neu. Gegen Abend Pilates Einzelstunde, die anderen kommen nicht. Es ist weniger anstrengend als gedacht, tut gut, aber Lust hatte ich heute wirklich keine. Heute kein Teilzeithund, meine Freundin sammelt Minusstunden an. Bevor ich es jetzt nicht richtig erkläre bin ich lieber still, prangere es aber dennoch an und schüttle ein bisschen mit dem Kopf. Netter Austausch über twitter allenthalben. Dann Lesekreis, wie immer, wenn auch diesmal dezimiert und mit anfänglichen technischen Hürden sehr nett. Über ein gutes Buch, von dem alle recht begeistert sind lässt sich trotzdem leider weniger sagen. Jetzt noch ein paar Listen anlegen für den Besuchsmarathon nächste Woche, Küche aufräumen (as if) dann Bett.
#12von12
irgendwer sammelt das irgendwo, ich hole es von twitter rüber.
Mittwoch ist ja Helikoptermuttertag
6:00 klingelt der Wecker, erster Gang ins Bad mit erfrischend kalten Fliesen. Ich mag das sehr gern im Sommer.




Mittwoch ist ja Helikoptermuttertag
6:00 klingelt der Wecker, erster Gang ins Bad mit erfrischend kalten Fliesen. Ich mag das sehr gern im Sommer.
Wir sind besonders früh aufgestanden, da noch Handstand geübt werden sollte, gestern haben wir nach langem Hin und Her noch eine Matte beim Möbelschweden dafür besorgt.
kurz nach Sieben verlassen die Töchter das Haus Richtung Bushaltestelle. Gegenüber in der Linde ist schon Hochbetrieb. Wenn ich nur den Ton der Vieltausend Sammlerinnen auch dazuschalten könnte.
eine kleine Überraschung hat mir J aber noch dagelassen: im Turnbeutel fand sich ein Schulbrot, das die sommerlichen Termperaturen zur Transformation nutze. Gesprochen hat es noch nicht. Aber es ist schon von so ausgesuchter Örgsigkeit, dass ich länger überlegte, ob ich es posten kann. Da fiel mir die Mutter wieder ein, von der ich kürzlich auf Twitter las: sie hat ihrer Tochter zum Abi ein Fotoalbum mit nach Hause gebrachten Schulbroten geschenkt. Ich finde leider den Tweet nicht mehr.
Mittagessen kochen und schnell Kinder abholen, Essen auf Rädern
kurze Lesestunde
Frauenmantel
Hol- und Bringedienst Fußballtraining
bisschen Stimmung machen auf dem Nachhauseweg, laut
Kurzsport
Überraschung, Hausaufgaben, Lektüre. Wie gut, dass es in der Parallelklasse eine Zwillingsschwester gibt, die dasselbe Buch liest und zuhause ein Kopierer steht.
Wunschzettel der Kinder haben ja im Netz nichts zu suchen, dann also den abendlichen Zustand der Küche. Es ist nicht sonderlich schlimm, nervt aber morgens doch sehr, denn ich komme so gerne in eine aufgeräumte Küche.
11.6.19
Pfingstferien!
gestern und heute also Pfingstferien, da ist das mit der freien Zeit zum Schreiben offensichtlich schwierig, und dann ist auch noch sowas wie Sommer, zuhülf.
Pfingstmontag erstmal bis 9 geschlafen, da die Nachtruhe etwas gestört wurde durch einen piepsenden Rauchmelder. Ohne Gefahr, leere Batterie. Erstmals geweckt hat mich das Teil um zehn vor drei, es hat ein Weilchen gedauert, bis ich das Geräusch zugeordnet hatte, dann erstmal Stockwerke gecheckt und in den Kinderzimmern alle Batterien entfernt. Aufgrund der Müdig- und Bräsigkeit konnte ich das unregelmäßge Piepen aber leider nicht lokalisieren, also erstmal dran gewöhnt und bis 7 zum Glockengeläut mit Alamruntermalung weitergeschlafen. Dann war ich wach und mutig genug, weiterzusuchen, und konnte im Keller den müden Alarmisten ausmachen, im doppelten Sinne. Nach dem Aufwachen Internet, bloggen, räumen. Die Putzfrau hat am Freitag eine Extraschicht eingelegt und ich kann kaum in Worte ausdrücken, wie wunderbar ich es finde, in ein wirklich sauber und aufgeräumte Zuhause zurückzukehren. Der Mann war auf Vaterbesuch, die Töchter haben sich mit ihrer Freundin in der Nachbarschaft verabredet und sich nach längerer Beratung gegen switch und für Muffinbacken ausgesprochen. Yay! Mein Wermutstropfen allerdings, dass ich im Aufräumanflug alle jahrelang aufgehobenen Kinderkoch/backbücher vermomoxt hatte, aber es gibt ja einen online und offline Fundus. Nach dem Backen wurden die Walkietalkies rausgesucht und eine Art Schnitzeljagd veranstaltet. Schön! Was hab ich eigentlich in der Zeit gemacht? Wäsche gewaschen, Küchenordnung wiederhergestellt, mein Zeug verräumt. Es ist rot anzustreichen, dass wir tatsächlich alle unsere Sachen direkt am Tag nach der Rückkunft weggepackt haben. It's a first! Der Mann bringt auf Geheiß Spargel und Erdbeeren aus dem Süden mit, aber die Fleischwurst muss weg, also Nudelsalat. Sommerliches Auf-der-Terrasse-rumsitzen, fertigmachen zum Lesedings, noch schnell die Vorschläge vorbereiten, dann hach im Videochat. Sehr interessant, wie immer, angenehm, sehr gute Diskussion und Beiträge. Wie immer fühle ich jedoch auch manchmal eine gewisse Limitierung durch das Dazuschalten, aber vielleicht macht das das Gespräch auch störungsfreier, aufs Thema konzentriert. Nachts ist mir noch ein Gedanke inhaltlich dazu eingefallen, den ich aber im Augenblick nichtmehr rekunstruieren kann. Schade.
Nach dem Lesekreis finde ich die Kinder glotzend vor, also setz ich mich mit einem alkoholhaltigen Kaltgetränk auf die Terrasse und mache auf Sommer. Geburtstagsvorbereitungen.
Dienstag
Ferien! Wir sind verabredet mit Zwillingsfreundinnen, koordinieren das, eine Klassenkameradin von R kommt noch mit. Treffen wird wegen allseitiger Hausaufgaben verschoben auf Nachmittag. Wir Mütter hüpfen mit (heute heißt das flying) was sehr anstrengend aber eben auch sehr schön ist. Manches trauen wir uns nicht, egal. Danach in den nahegelegenen Möbelschweden, Balkonmöbel sichten, Eis essen. Zu Hause warten leckerste frische Gemüse aus der Abokiste. Duschen, Tonne (ich werde mich nicht daran gewöhnen) packen, Essen, Handstand üben auf der neu erstandenen Gymnastikmatte, morgen Noten! gemütliches Lesen im Bett, wie nett. Ich will eben einschlafen, weckt mich eine kleine Nervenkrise wegen eben erwähnter Benotung, also kurze Beruhigung, was trinken, jetzt hab ich Zeit zum bloggen!
Die Sache mit dem Kraulen möchte ich jetzt nicht noch länger vor mir herschieben:
Ich hatte mich zu einem Kurs angemeldet, um endlich Kraulen zu lernen. 9x Dienstag abends, eine Stunde, Schwimmverein. Die erste Stunde hatte ich wegen re;publica verpasst, bei der zweiten hochmotiviert, war ich eine der ältestens, und damit meine ich, ca. 30 Jahre älter. Da ist die allgemeine Fitness und körperliche Konstitution doch noch eine andere. Wir schwammen zwar 'nur' immer auf der Querseite des 50m-Beckens, also ca 20m, aber das hat mir gereicht. Der Trainer, ein im Saft stehender Jugendlicher Schwimmer von Kopf bis Fuß hat uns keine Tricks, Raffinessen oder Grundlagen gezeigt, sondern bereits in der Vorbereitung für michzu anstrengende Übungen angeboten, dass ich davon auch recht frustriert war. Mein Leistungsniveau war eben auch nur bei mir vorhanden. Als ich einmal fragte, was denn 'normal' bei 'mit den Beinen normal' meinte, war mir eher unwohl. Also einfach nicht meine Kragenweite. Beim zweiten Mal traute ich mich nichtmehr, und jetzt ist es zu spät. Kleine eigene Versuche wird es weiter geben, gehe ich halt zwei Mal die Woche ins Freibad (ja, gerne, klappt eh nicht). Kann ich mit leben, aber schade ist es trotzdem.
noch ein Exkurs: ich kann immer noch nicht kommentieren/antworten, es ist mir ein Rätsel. Ist ja aber mein Blog, also antworte ich hier auf den gestrigen Kommentar:
war eine tolle Idee, den hoodie mitzunehmen, denn wir waren ansonsten nicht mit Schottlandtypischem equipped, und ja: Pommes im Eis, sozugsagen eine Ersatz-fried-marsbar ;)
Pfingstmontag erstmal bis 9 geschlafen, da die Nachtruhe etwas gestört wurde durch einen piepsenden Rauchmelder. Ohne Gefahr, leere Batterie. Erstmals geweckt hat mich das Teil um zehn vor drei, es hat ein Weilchen gedauert, bis ich das Geräusch zugeordnet hatte, dann erstmal Stockwerke gecheckt und in den Kinderzimmern alle Batterien entfernt. Aufgrund der Müdig- und Bräsigkeit konnte ich das unregelmäßge Piepen aber leider nicht lokalisieren, also erstmal dran gewöhnt und bis 7 zum Glockengeläut mit Alamruntermalung weitergeschlafen. Dann war ich wach und mutig genug, weiterzusuchen, und konnte im Keller den müden Alarmisten ausmachen, im doppelten Sinne. Nach dem Aufwachen Internet, bloggen, räumen. Die Putzfrau hat am Freitag eine Extraschicht eingelegt und ich kann kaum in Worte ausdrücken, wie wunderbar ich es finde, in ein wirklich sauber und aufgeräumte Zuhause zurückzukehren. Der Mann war auf Vaterbesuch, die Töchter haben sich mit ihrer Freundin in der Nachbarschaft verabredet und sich nach längerer Beratung gegen switch und für Muffinbacken ausgesprochen. Yay! Mein Wermutstropfen allerdings, dass ich im Aufräumanflug alle jahrelang aufgehobenen Kinderkoch/backbücher vermomoxt hatte, aber es gibt ja einen online und offline Fundus. Nach dem Backen wurden die Walkietalkies rausgesucht und eine Art Schnitzeljagd veranstaltet. Schön! Was hab ich eigentlich in der Zeit gemacht? Wäsche gewaschen, Küchenordnung wiederhergestellt, mein Zeug verräumt. Es ist rot anzustreichen, dass wir tatsächlich alle unsere Sachen direkt am Tag nach der Rückkunft weggepackt haben. It's a first! Der Mann bringt auf Geheiß Spargel und Erdbeeren aus dem Süden mit, aber die Fleischwurst muss weg, also Nudelsalat. Sommerliches Auf-der-Terrasse-rumsitzen, fertigmachen zum Lesedings, noch schnell die Vorschläge vorbereiten, dann hach im Videochat. Sehr interessant, wie immer, angenehm, sehr gute Diskussion und Beiträge. Wie immer fühle ich jedoch auch manchmal eine gewisse Limitierung durch das Dazuschalten, aber vielleicht macht das das Gespräch auch störungsfreier, aufs Thema konzentriert. Nachts ist mir noch ein Gedanke inhaltlich dazu eingefallen, den ich aber im Augenblick nichtmehr rekunstruieren kann. Schade.
Nach dem Lesekreis finde ich die Kinder glotzend vor, also setz ich mich mit einem alkoholhaltigen Kaltgetränk auf die Terrasse und mache auf Sommer. Geburtstagsvorbereitungen.
Dienstag
Ferien! Wir sind verabredet mit Zwillingsfreundinnen, koordinieren das, eine Klassenkameradin von R kommt noch mit. Treffen wird wegen allseitiger Hausaufgaben verschoben auf Nachmittag. Wir Mütter hüpfen mit (heute heißt das flying) was sehr anstrengend aber eben auch sehr schön ist. Manches trauen wir uns nicht, egal. Danach in den nahegelegenen Möbelschweden, Balkonmöbel sichten, Eis essen. Zu Hause warten leckerste frische Gemüse aus der Abokiste. Duschen, Tonne (ich werde mich nicht daran gewöhnen) packen, Essen, Handstand üben auf der neu erstandenen Gymnastikmatte, morgen Noten! gemütliches Lesen im Bett, wie nett. Ich will eben einschlafen, weckt mich eine kleine Nervenkrise wegen eben erwähnter Benotung, also kurze Beruhigung, was trinken, jetzt hab ich Zeit zum bloggen!
Die Sache mit dem Kraulen möchte ich jetzt nicht noch länger vor mir herschieben:
Ich hatte mich zu einem Kurs angemeldet, um endlich Kraulen zu lernen. 9x Dienstag abends, eine Stunde, Schwimmverein. Die erste Stunde hatte ich wegen re;publica verpasst, bei der zweiten hochmotiviert, war ich eine der ältestens, und damit meine ich, ca. 30 Jahre älter. Da ist die allgemeine Fitness und körperliche Konstitution doch noch eine andere. Wir schwammen zwar 'nur' immer auf der Querseite des 50m-Beckens, also ca 20m, aber das hat mir gereicht. Der Trainer, ein im Saft stehender Jugendlicher Schwimmer von Kopf bis Fuß hat uns keine Tricks, Raffinessen oder Grundlagen gezeigt, sondern bereits in der Vorbereitung für mich
noch ein Exkurs: ich kann immer noch nicht kommentieren/antworten, es ist mir ein Rätsel. Ist ja aber mein Blog, also antworte ich hier auf den gestrigen Kommentar:
war eine tolle Idee, den hoodie mitzunehmen, denn wir waren ansonsten nicht mit Schottlandtypischem equipped, und ja: Pommes im Eis, sozugsagen eine Ersatz-fried-marsbar ;)
10.6.19
Juniorinnen WM in Bremen
(Danke an M :)
Wir sind wieder zu Hause. Haben in einer Schule übernachtet, unsere Töchter beim Fußballspielen unterstützt, am Samstag gefroren, sehr intensive Gespräche zwischen Müttern geführt, eine Freundschaft wachsen sehen, Cappuccino getrunken, klassische Freizeitabendessen gegessen (Hühnerfrikassee!), gelacht, gefreut, frustriert Besiegte getröstet, Schiedsrichterentscheidungen nicht infrage gestellt, Nervennahrung gekauft, mitgebrachte Süßigkeitenmengen bestaunt, im Klassenraum gefrühstückt, durch Neubaugebiete zum Sportareal gewandert, mal wieder in Turnhallenumkleiden geduscht, mit anderen Eltern aus Münster, Altona und Lüneburg gequatscht, und sogar wegen Gegenlicht ein cap leihen dürfen für die Torhüterin, Danke nochmals dafür, Altona!, uns über den äußerst seltenen Anblick des Balls im gegnerischen Tor gefreut, den Sieg bejubelt, Marken getauscht und damit bezahlt aber sie Coins genannt, Frauenfußball WM geschaut (die von den Großen), Gruppendiskussionen und Elterndifferenzen überstanden, schlecht geschlafen, Sonnencreme geschmiert, Sonnenbrand versorgt, beim Finale zwischen Jamaika und USA mit Jamaika gefiebert, Siegerehrung fotografiert, Autos ein - und wieder ausgeräumt, im Restaurant zur goldenen Möwe gegessen, auf Freundinnenterrasse die Ausfahrt ausklingen lassen, über Adoption geredet, den echten Schottinnen bei der Niederlage beigestanden, sauber geduschte und gecremte Fußballerinnen ins gemütliche Bett begleitet (wegen massiver Übermüdung bisschen wie früher, Mutterherz und so), sehr entspannten Sommerabend auf dem Balkon verbracht.
8.6.19
Auf zur WM
Superstressiger Vormittag, schlechtes Timing rächt sich eben. Dachbox schließen wie immer erst beim 3. Mal erfolgreich, keine Zeit mehr für Nudelsalat. Büchereidienst, Abfahrt Richtung Bremen zu unserer own private Weltmeisterschaft, bisschen Stau, Ankunft und Flashback: das letzte Mal in einer Schule etwa 1990 geschlafen, Deutsches Turnfest Berlin, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls übernachten wir in der 10G. Einlauf der Nationen, wir sind Schottland, what could possibly go wrong? Fellow Begleitvater und ich kaufen Getränkenachschub, finden die Gruppe dann aber müdegespielt im dunklen Klassenzimmer vor, also Kaugummi-unterm-Tisch zählen zum Einschlafen gegen 11.
7.6.19
Der Geist war willig, das Fleisch war schwach
Das späte zu Bett gehen bzw nicht schlafen können rächt sich natürlich, und die Nacht war schlimm. Winde, die aber leider nicht für Abkühlung sagten, Gewitter die stundenlang um uns herumzogen, laut, ohne Abkühlung, Schlafzimmer 25°… Eingeschlafen gegen 4:30 Uhr, beschloss ich, uns eine dreiviertel Stunde mehr Schlaf zu gönnen, Und die Kinder zur Schule zu fahren. Wir waren sehr spät dran, und konnten den Vorwürfen des radfahrenden Polizisten nur beipflichten: 'alle sprechen von Klimawandel, dann machen Sie auch was. Die Kinder sind schon groß genug und müssen nicht bis vor die Tür gebracht werden' Ja! Kurzer Einkauf, bei dem ich noch die Hälfte vergesse dann Wäsche, Wäsche, Wäsche. Macht aber nichts, ich hab ein super Buch. Gegen elf Anruf der aufgelösten Tochter, Klassenstreit. Der lässt sich noch durch Sekretariat und Lehrpersonen regeln, puh. Jetzt bin ich wenigstens ausgefertig und geduscht. Spinatsoße zu Nudeln vom Gemüseabo verkochen wollen aber Zwiebel fehlt! Übernachbarin um Zwiebel gefragt, nach zehn Jahren (!) die erste Lebensmittelleihgabe meinerseits, auf dem Weg zu ihr die direkte Nachbarin getroffen, die mich, fast beleidigt mit 'eine Zwiebel hätte ich für Sie auch gehabt' beschämte.
Nudeln mit Spinat Sauce, lecker wie immer, Aufbruch ins Stadtteilzentrum Kieferorthopädie, Sandalen für R, Eis.
Zu Hause üben für Englischarbeit, packen und Vorbereitungen fürs Pfingstwochenende. Ritueller Streit gegen 19:00 Uhr, aber hui, die Kinder sind um 20:45 Uhr total erschöpft aber einigermaßen fertig mit allem im Bett. Jujuu!
Leider gelingt es mir nicht, meine Aufgaben noch ordnungsgemäß auszuführen, ich muss mich ein bisschen auf dem Sessel ausruhen, nur kurz! und schlafe 2 Stunden. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Mann, den ich ja nun auch bis Pfingstdienstag nicht sehe (nehmen wir den Erbchrank? Was schenken wir den Kindern zum Geburtstag? Vereinbarkeit von Feminismus und Medizinstudium, Stand da Emanzipation unsere diversen Nichten und Neffen in ihren Berufen, Koedukation, Stau Am Pfingstwochenende) mit einer Folge TBBT ins Bett.
edit: dieser Text wurde diktiert, erste Male. Musste aber danach ziemlich korrigiert werden.
Nudeln mit Spinat Sauce, lecker wie immer, Aufbruch ins Stadtteilzentrum Kieferorthopädie, Sandalen für R, Eis.
Zu Hause üben für Englischarbeit, packen und Vorbereitungen fürs Pfingstwochenende. Ritueller Streit gegen 19:00 Uhr, aber hui, die Kinder sind um 20:45 Uhr total erschöpft aber einigermaßen fertig mit allem im Bett. Jujuu!
Leider gelingt es mir nicht, meine Aufgaben noch ordnungsgemäß auszuführen, ich muss mich ein bisschen auf dem Sessel ausruhen, nur kurz! und schlafe 2 Stunden. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Mann, den ich ja nun auch bis Pfingstdienstag nicht sehe (nehmen wir den Erbchrank? Was schenken wir den Kindern zum Geburtstag? Vereinbarkeit von Feminismus und Medizinstudium, Stand da Emanzipation unsere diversen Nichten und Neffen in ihren Berufen, Koedukation, Stau Am Pfingstwochenende) mit einer Folge TBBT ins Bett.
edit: dieser Text wurde diktiert, erste Male. Musste aber danach ziemlich korrigiert werden.
5.6.19
#wmDedgT
Die verehrte Frau Brüllen möchte wie immer am 5. eines jeden Monats wissen: was machst Du eigentlich den ganzen Tag?
Und wie das als ernstzunehmende Tagebuchbloggerin (hust) selbstverständlich ist, mache ich natürlich gerne mit!
8:10 ein freier Tag, juhuu! In der Schule der Töchter ist heute mündliches Abitur. Zu spät habe ich die Idee, heute zu nutzen um in einen Vergnügungspark zu fahren, Wiedervorlage nächstes Jahr!
Ich wecke die Mädels um 8:30, sie wollen ihre alte Klasse in der Waldorfschule besuchen. Aber ach, so spät, ich fahr sie hin.
Wäsche, ein Brief von der Agentur mit Vorladung, dürfen die das?
10:30 Pilates. Seit ein paar Wochen versuche ich mich mit Sport. Eine Physiotherapeutin, die ich noch aus der Kindergartenzeit von JuR kenne macht eigentlich hauptberuflich in Tapes, nebenbei gibt sie Pilatesstunden in Kleingruppen. Und so bin ich dazugekommen. Ich bewundere ihre Kraft und Gelenkigkeit, und die der anderen Turnerinnen ebenso und versuche mich nicht davon beeindrucken zu lassen und trotzdem hinzugehen. Es besteht natürlich eine gewisse Verbindlichkeit, das hilft ebenso. Lustig, ich bin ja seit vielen Jahren total raus aus dem Sportbusiness und merke, wie ich mich langsam an die dos and don'ts herantaste. Heute zum Beispiel die Frage Dresscode bei schwülem Wetter. Socken ja oder nein? Es bleibt spannend. Von Kraft oder Gelenigkeit, gar Fortschritt merke ich noch nichts, aber von Körpergefühl. Schultern entspannen, auf den Nacken achten, sowas. Und vielleicht ein kitzekleinesbisschen Baucheinziehen ist möglich. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die Kleinstgruppe und ihre Unterstützung sehr schätze und zu Hause nichts mache.
11:30 Ende Pilates, auf dem Rückweg Getränke kaufen. Alkoholfrei, Radler mit und ohne, es wird weiter probiert. Lange war ich gegen Fertiggemixtes, mal Meinung überprüfen.
Küche, Wäsche. Ablage, Post vorbereiten. Endlich die Schuhe vom Beerdigungsregenschmatsch befreit und alle rumstehenden geputzt und verräumt.
12:00 rufen die Kinder an und wollen abgeholt werden. Sie schaffen es aber natürlich ebenso mit dem Bus
Zuerst wunderte ich mich noch ein bisschen, warum so gar kein Essen verlangt wurde, hatte allerdings schon eine Art Verdacht. Dieser wurde zur Gewissheit, als sptäter am Abend über das ausgelegte Geld gestritten werden musste - es war noch Eis und Chips auf dem Weg gekauft worden.
Blöd, wenn Eisdiele und Supermarkt auf dem Weg liegen!
Die Kinder verziehen sich, Hausaufgaben machen. Raffe mich zum Schnitt des Hainbuchensichtschutzes auf.
13:30 Fertigmachen zur Pferdestunde. Wie immer mit viel Drumrum, ich mache einen Trip zur Apotheke, Lockangebote, Mittwochsprozente, Sonnenmilch und Mückenzeug kaufen. Auf dem Rückweg ein Glücksfall! Patties sind im Angebot im Bioladen! Ich habe eh immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich deren Parkhaus nutze aber nichts kaufe, so werden es eben diese, plus die erste Melone und Bananen.
Heimfahrt. Wir haben nicht viel Zeit, ich bin weiter im Garten beschäftigt, Wäsche ab- und aufgehängt. 5 Maschinen seit heute morgen, and counting. Wir erwarten ab Pfingstmontag ständig Besuch, zum Geburtstag werden es wohl dann noch einmal fünf Personen sein, und ich möchte in dieser Zeit nichts weiter waschen bzw. das Haus 'Klarschiff' haben. So früh habe ich noch nie angefangen, jedoch.
Seit geraumer Zeit denke ich über die Anschaffung eines IPL Gerätes zur Haarentfernung nach, allerdings der Preis und ich kenne keine, die Erfahrung damit hat. Meine eigene Geschichte zum Thema Behaarung sind eher unerfreulich, und mich nervt die Rasiererei total. Nochmal bisschen Internetrecherche.
J ruft den verwittweten Opa an und spielt im das aktuelle Übestück auf dem Klavier vor, das ist sehr rührend und nett.
16:30 blase ich zum Aufbruch zum Fußball. Während des Trainings höre ich weiter begeistert das Hörbuch ' Eleanor Oliphant Is Completely Fine' im Auto, am Trainingsgelände. Zwischendurch bringe ich Post weg.
19:30 Ankunft zu Hause, konditionelles Schwächeln auf Töchterseite. Jedoch, Überraschung! Es gibt noch eine Hausaufgabe zu erledigen (Selbstbildnis als in die Tischkante beißende Nervenverliererin) Sie macht es allein, jedoch, Überraschung! Es klappt nicht. So wenig Nerven sind nur noch übrig am Ende des Tages, der in Schleifen die immergleichen Schwierigkeiten produziert.
Burger auf der Terrasse. Duschen. Um 22:15 liegen die Töchter im Bett. Ich setze mich mit dem Computer hin und denke, dass ich das so nicht stehenlassen sollte. Mach ich jetzt aber doch mal. Bald hab ich mir eines dieser Radler verdient. Möglicherweise finde ich sogar noch ein fancy Bild!
Jetzt noch Bügeln mit Hörbuch und Radler und freuen auf morgen Abend.
20:30, kein Fortschritt, als hätte ichs geahnt.
Ich hole sie zu mir in die Küche, lasse sie vorlesen, es geht um die erste Lektüre, Sinnabschnitte finden, Überschriften, Zusammenfassung, wir hangeln uns so durch bis 21:35. Um neun ruft mein Vater an und möchte kurz quatschen, geht nicht, wegen Hausaufgaben. Dieses Dilemma! Und eben fällt ihr noch ein, dass ja der Handstand morgen benotet wird! Dieser Zug jedoch ist abgefahren.
Leider nicht.
Daher die aktuellen Temperaturen:
Schlafzimmer 24, 7
Terrasse 24,4
Während ich tippe spielt wa verrückt. Es ist so krass, dass ich jetzt als vorletzte Amtshandlung aus der P4F Gruppe austrete, sorry.
Jetzt aber Bügeln, Hörbuch, Radler!
Edit: edit: unterschiedliche Schriftarten, da bin ich eigentlich empfindlich, aber leider heute Abend machtlos. Kann ich mich morgen evtl. drum kümmern.
Und wie das als ernstzunehmende Tagebuchbloggerin (hust) selbstverständlich ist, mache ich natürlich gerne mit!
8:10 ein freier Tag, juhuu! In der Schule der Töchter ist heute mündliches Abitur. Zu spät habe ich die Idee, heute zu nutzen um in einen Vergnügungspark zu fahren, Wiedervorlage nächstes Jahr!
Ich wecke die Mädels um 8:30, sie wollen ihre alte Klasse in der Waldorfschule besuchen. Aber ach, so spät, ich fahr sie hin.
Wäsche, ein Brief von der Agentur mit Vorladung, dürfen die das?
10:30 Pilates. Seit ein paar Wochen versuche ich mich mit Sport. Eine Physiotherapeutin, die ich noch aus der Kindergartenzeit von JuR kenne macht eigentlich hauptberuflich in Tapes, nebenbei gibt sie Pilatesstunden in Kleingruppen. Und so bin ich dazugekommen. Ich bewundere ihre Kraft und Gelenkigkeit, und die der anderen Turnerinnen ebenso und versuche mich nicht davon beeindrucken zu lassen und trotzdem hinzugehen. Es besteht natürlich eine gewisse Verbindlichkeit, das hilft ebenso. Lustig, ich bin ja seit vielen Jahren total raus aus dem Sportbusiness und merke, wie ich mich langsam an die dos and don'ts herantaste. Heute zum Beispiel die Frage Dresscode bei schwülem Wetter. Socken ja oder nein? Es bleibt spannend. Von Kraft oder Gelenigkeit, gar Fortschritt merke ich noch nichts, aber von Körpergefühl. Schultern entspannen, auf den Nacken achten, sowas. Und vielleicht ein kitzekleinesbisschen Baucheinziehen ist möglich. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die Kleinstgruppe und ihre Unterstützung sehr schätze und zu Hause nichts mache.
11:30 Ende Pilates, auf dem Rückweg Getränke kaufen. Alkoholfrei, Radler mit und ohne, es wird weiter probiert. Lange war ich gegen Fertiggemixtes, mal Meinung überprüfen.
Küche, Wäsche. Ablage, Post vorbereiten. Endlich die Schuhe vom Beerdigungsregenschmatsch befreit und alle rumstehenden geputzt und verräumt.
12:00 rufen die Kinder an und wollen abgeholt werden. Sie schaffen es aber natürlich ebenso mit dem Bus
Zuerst wunderte ich mich noch ein bisschen, warum so gar kein Essen verlangt wurde, hatte allerdings schon eine Art Verdacht. Dieser wurde zur Gewissheit, als sptäter am Abend über das ausgelegte Geld gestritten werden musste - es war noch Eis und Chips auf dem Weg gekauft worden.
Blöd, wenn Eisdiele und Supermarkt auf dem Weg liegen!
Die Kinder verziehen sich, Hausaufgaben machen. Raffe mich zum Schnitt des Hainbuchensichtschutzes auf.
13:30 Fertigmachen zur Pferdestunde. Wie immer mit viel Drumrum, ich mache einen Trip zur Apotheke, Lockangebote, Mittwochsprozente, Sonnenmilch und Mückenzeug kaufen. Auf dem Rückweg ein Glücksfall! Patties sind im Angebot im Bioladen! Ich habe eh immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich deren Parkhaus nutze aber nichts kaufe, so werden es eben diese, plus die erste Melone und Bananen.
Heimfahrt. Wir haben nicht viel Zeit, ich bin weiter im Garten beschäftigt, Wäsche ab- und aufgehängt. 5 Maschinen seit heute morgen, and counting. Wir erwarten ab Pfingstmontag ständig Besuch, zum Geburtstag werden es wohl dann noch einmal fünf Personen sein, und ich möchte in dieser Zeit nichts weiter waschen bzw. das Haus 'Klarschiff' haben. So früh habe ich noch nie angefangen, jedoch.
Seit geraumer Zeit denke ich über die Anschaffung eines IPL Gerätes zur Haarentfernung nach, allerdings der Preis und ich kenne keine, die Erfahrung damit hat. Meine eigene Geschichte zum Thema Behaarung sind eher unerfreulich, und mich nervt die Rasiererei total. Nochmal bisschen Internetrecherche.
J ruft den verwittweten Opa an und spielt im das aktuelle Übestück auf dem Klavier vor, das ist sehr rührend und nett.
16:30 blase ich zum Aufbruch zum Fußball. Während des Trainings höre ich weiter begeistert das Hörbuch ' Eleanor Oliphant Is Completely Fine' im Auto, am Trainingsgelände. Zwischendurch bringe ich Post weg.
19:30 Ankunft zu Hause, konditionelles Schwächeln auf Töchterseite. Jedoch, Überraschung! Es gibt noch eine Hausaufgabe zu erledigen (Selbstbildnis als in die Tischkante beißende Nervenverliererin) Sie macht es allein, jedoch, Überraschung! Es klappt nicht. So wenig Nerven sind nur noch übrig am Ende des Tages, der in Schleifen die immergleichen Schwierigkeiten produziert.
Burger auf der Terrasse. Duschen. Um 22:15 liegen die Töchter im Bett. Ich setze mich mit dem Computer hin und denke, dass ich das so nicht stehenlassen sollte. Mach ich jetzt aber doch mal. Bald hab ich mir eines dieser Radler verdient. Möglicherweise finde ich sogar noch ein fancy Bild!
Jetzt noch Bügeln mit Hörbuch und Radler und freuen auf morgen Abend.
20:30, kein Fortschritt, als hätte ichs geahnt.
Ich hole sie zu mir in die Küche, lasse sie vorlesen, es geht um die erste Lektüre, Sinnabschnitte finden, Überschriften, Zusammenfassung, wir hangeln uns so durch bis 21:35. Um neun ruft mein Vater an und möchte kurz quatschen, geht nicht, wegen Hausaufgaben. Dieses Dilemma! Und eben fällt ihr noch ein, dass ja der Handstand morgen benotet wird! Dieser Zug jedoch ist abgefahren.
Leider nicht.
Daher die aktuellen Temperaturen:
Schlafzimmer 24, 7
Terrasse 24,4
Während ich tippe spielt wa verrückt. Es ist so krass, dass ich jetzt als vorletzte Amtshandlung aus der P4F Gruppe austrete, sorry.
Jetzt aber Bügeln, Hörbuch, Radler!
Edit: edit: unterschiedliche Schriftarten, da bin ich eigentlich empfindlich, aber leider heute Abend machtlos. Kann ich mich morgen evtl. drum kümmern.
4.6.19
Der 35. Mai
über Hörbuch eingeschlafen, wilde Sachen geträumt, Menschen getroffen, die ich lange nicht gesehen aber und immer mal wieder ohne Erfolg suchmaschiniere.
Heute ist ein Tag, auf den ich mich jedes Jahr freue. Meist ärgere ich mich über die Uhr mit ihrem überlagen Datumsverzug, aber nun passt es natürlich perfekt!
Das Gegurre hat zugenommen ist den letzten Jahren und geht mir auf den Geist. Es ist schwül, wir verabschieden die Kinder, der Mann hat frei, Kurzsport. Es handelt sich um eine Art Studio mit Kraftsportübungen, eine Kette aus NL, erster Laden hier von einer Familie eröffnet, die ich aus der Bücherei kenne. Zwanzig Minuten, zu zweit, kein anderes Publikum, kein showing off, Kontrolle der Übungen. Ich stelle wenig Verbesserung fest, bin aber auch kein (Kraft)studiotyp. Mir wird allerdings stete Verbesserung bescheinigt. Da ich die Geräte nicht selbst einstelle sehe ich natürlich auch nicht, wie ich mich verbessere. Am Anfang war es schlimm, denn meine Nacken meinte, alles für mich übernehmen zu müssen. Inzwischen geht es. Weiterer Pluspunkt: wir machen einmal die Woche (mit festem Termin) was zusammen (man wird genügsam mit den Jahren).
Mehrere Maschinen Wäsche über den Tag verteilt.
Danach kurzentschlossen Trip zum Autohändler nachsehen, wie sich die zweite Sitzreihe bei verschiedenen Modellen tut.
Über unsere Einrichtung nachgedacht. Was mich gerade so stört und warum. Ich kann den Finger noch nicht in direkt drauflegen.
Mittagessen: kleine Pfannkuchen, manche mit Salami, die wegmuss, Salat. Man ist nicht erfreut. Die Kinder kommen freudestrahlend mit der Idee nach Hause, zum ersten Mal alleine mit Freundin ins Freibad zu gehen, möglicherweise mit Rad oder Bus. Da die Zeit knapp ist werden sie doch gefahren, aber sie organisieren sich selbst mit Verlegung der Klavierstunde und so.
Kurzer Zwischenstop zu Hause, die Pfingstrosen bekommen Ringe, so müssen sie nicht mehr auf dem Boden liegen. Nachteil: man sieht jetzt auch, wie ungepflegt unser Garten ist. Und wie viel Fläche wir verschwenden. Erstaunlich viele Blüten, ist scheint's ein Pfingstrosenjahr.
Mein Vater hat gestern eine Mail im Auftrag meiner Mutter gesendet mit Fotos von ihrem Aktionstag Maria 2.0. Ich hab es schon getwittert und bleibe dabei: wenn meine Eltern, konservative katholische süddeutsche Sozialisation, lebenslang in der Kirche engagiert, und gläubig, sich beginnen und wundern und fragen und zu organisieren läuft möglicherweise etwas sehr falsch.
Jetzt aber schnell selbst noch ins Freibad. Am Anfang kostet es Überwindung, dann ist es wunderbar. Natürlich: ich hab Wasser im Ohr.
Wir waren dann die letzten, das ist auch immer schön.
Zu Hause sommerliches Abendessen bei warmem, zu warmem Wind.
Eskurs: die Deppenmajokrise scheint überwunden! Seit das Gefäß, das eigentlich zum Pürierstab mitgeliefert wurde wegen eines Risses entsorgt worden ist hatte ich kein Glück mehr mit der Deppenmajo. Heute habe ich es der Einfachheit halber direkt im Messbecher probiert, der mir nicht ideal erschien, aber es hat geklappt! Versuchsreihe wird fortgesetzt.
Jetzt wird noch ein bisschen aufgeräumt.
Heute ist ein Tag, auf den ich mich jedes Jahr freue. Meist ärgere ich mich über die Uhr mit ihrem überlagen Datumsverzug, aber nun passt es natürlich perfekt!
Das Gegurre hat zugenommen ist den letzten Jahren und geht mir auf den Geist. Es ist schwül, wir verabschieden die Kinder, der Mann hat frei, Kurzsport. Es handelt sich um eine Art Studio mit Kraftsportübungen, eine Kette aus NL, erster Laden hier von einer Familie eröffnet, die ich aus der Bücherei kenne. Zwanzig Minuten, zu zweit, kein anderes Publikum, kein showing off, Kontrolle der Übungen. Ich stelle wenig Verbesserung fest, bin aber auch kein (Kraft)studiotyp. Mir wird allerdings stete Verbesserung bescheinigt. Da ich die Geräte nicht selbst einstelle sehe ich natürlich auch nicht, wie ich mich verbessere. Am Anfang war es schlimm, denn meine Nacken meinte, alles für mich übernehmen zu müssen. Inzwischen geht es. Weiterer Pluspunkt: wir machen einmal die Woche (mit festem Termin) was zusammen (man wird genügsam mit den Jahren).
Mehrere Maschinen Wäsche über den Tag verteilt.
Danach kurzentschlossen Trip zum Autohändler nachsehen, wie sich die zweite Sitzreihe bei verschiedenen Modellen tut.
Über unsere Einrichtung nachgedacht. Was mich gerade so stört und warum. Ich kann den Finger noch nicht in direkt drauflegen.
Mittagessen: kleine Pfannkuchen, manche mit Salami, die wegmuss, Salat. Man ist nicht erfreut. Die Kinder kommen freudestrahlend mit der Idee nach Hause, zum ersten Mal alleine mit Freundin ins Freibad zu gehen, möglicherweise mit Rad oder Bus. Da die Zeit knapp ist werden sie doch gefahren, aber sie organisieren sich selbst mit Verlegung der Klavierstunde und so.
Kurzer Zwischenstop zu Hause, die Pfingstrosen bekommen Ringe, so müssen sie nicht mehr auf dem Boden liegen. Nachteil: man sieht jetzt auch, wie ungepflegt unser Garten ist. Und wie viel Fläche wir verschwenden. Erstaunlich viele Blüten, ist scheint's ein Pfingstrosenjahr.
Mein Vater hat gestern eine Mail im Auftrag meiner Mutter gesendet mit Fotos von ihrem Aktionstag Maria 2.0. Ich hab es schon getwittert und bleibe dabei: wenn meine Eltern, konservative katholische süddeutsche Sozialisation, lebenslang in der Kirche engagiert, und gläubig, sich beginnen und wundern und fragen und zu organisieren läuft möglicherweise etwas sehr falsch.
Jetzt aber schnell selbst noch ins Freibad. Am Anfang kostet es Überwindung, dann ist es wunderbar. Natürlich: ich hab Wasser im Ohr.
Wir waren dann die letzten, das ist auch immer schön.
Zu Hause sommerliches Abendessen bei warmem, zu warmem Wind.
Eskurs: die Deppenmajokrise scheint überwunden! Seit das Gefäß, das eigentlich zum Pürierstab mitgeliefert wurde wegen eines Risses entsorgt worden ist hatte ich kein Glück mehr mit der Deppenmajo. Heute habe ich es der Einfachheit halber direkt im Messbecher probiert, der mir nicht ideal erschien, aber es hat geklappt! Versuchsreihe wird fortgesetzt.
Jetzt wird noch ein bisschen aufgeräumt.
3.6.19
Montag, Kurzwoche
wenig geschlafen, viel gegrübelt, neue Dimensionen zum Internetbeben gelesen, früh aufgestanden, dunkelschwarze Wolken im Anzug, Unwetterwarnung, den Kindern angeboten, sie zu fahren. Das dann auch gemacht, Sturzbäche unterwegs. Auf dem Heimweg gleich eingekauft, klug!, zu Hause das Privileg genutzt und bei nassem Wetter im Bett weitergelesen, Schlaf nachgeholt. Endlich mal was leckeres von der App nachgekocht, allerdings war es dann verkocht bis die Kinder eintrudelten.
Auf einen Hinweis von @horsthundbrot beim Ordnungsamt nachgefragt, ab wann noch hängende Wahlplakate der Blauen kostenpflichtig werden, hier sind das 10 Tage. Donnerstag also!
Teilzeithund geholt, keine Gassi heute (feuchter Teilzeithund geht nicht gerne raus, müffelt).
Hausaufgabenbetreuung ohne Streit, juhuu, Kinder gehen spielen (Cello die eine, mit der Freundin die andere), Abendessen, meine Augen brennen, ich muss ins Bett. Hier schon wieder Regen, Hörbuch ich komme. Ein harmonischer Tag, 8/10.
Auf einen Hinweis von @horsthundbrot beim Ordnungsamt nachgefragt, ab wann noch hängende Wahlplakate der Blauen kostenpflichtig werden, hier sind das 10 Tage. Donnerstag also!
Teilzeithund geholt, keine Gassi heute (feuchter Teilzeithund geht nicht gerne raus, müffelt).
Hausaufgabenbetreuung ohne Streit, juhuu, Kinder gehen spielen (Cello die eine, mit der Freundin die andere), Abendessen, meine Augen brennen, ich muss ins Bett. Hier schon wieder Regen, Hörbuch ich komme. Ein harmonischer Tag, 8/10.
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