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6.10.26

#wmDedgT Oktober 2026

 Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT


Oktober 2026

Montag. Nach mehreren Tagen Krank heute Wiedereingliederung Schulalltag. 

6:35 erster Wecker, erster Kaffee, Kinder wecken, Frühstück für die Schule richten (Brötchen vom Vortag mit Frischkäse, Tomaten, Karottensticks, Tee)

Duschen, Kinder verabschieden, zu spät aufs Rad gestiegen, nur fast pünktlich angekommen. Die Kinder freuen sich, aber es wird ein sehr anstrengender Tag. Ich catche up mit den Ereignissen letzte Woche, bisschen was krasses dabei, weiter Vertretungssituation, weiter wird geschnieft, gehustet und geschnupft. Wir proben für den Auftritt am Samstag. 

Kurz vor Schulschluss ein Aha-Erlebnis: an meinem letzten Schultag habe ich zum Nachhausefahren das abklipsbare Bedienelement des Ebikes nicht gefunden (verloren, geklaut?) das Rad wütenden Herzens nach Hause geschoben und mich gleich um Ersatz gekümmert.

Während des Mittagessens gucke ich zufällig an die Erwachsenengardarobe, an der ich meinen Regenmantel erspähe. Den hatte ich an wegen dunklem Himmel an meinem letzten Arbeitstag, es fällt mir sofort ein: Bedienelement chillte dort seitdem. Jetzt hab ich zwei, zweifelhafte juhuu.

13:30 Schulschluss, dann Nachhauseradeln. Dort große Freude. Meine Kunst ist angekommen. Im Sommer habe ich meinen ersten roten Punkt an was kleben lassen. Künstler ist mir persönlich bekannt, ich habe ihn als Kind gehütet, er hat eine phantastische Karriere hingelegt und kreiert ein berührendes Werk. Durch eine Ausstellung im heimatlichen Kunstverein, den ich im Sommer besuchte, konnte ich endlich Originale sehen und habe mir zu den nächsten Geburtstagen und Weihnachten einen Holzdruck erlaubt. Ich bin sehr glücklich und froh und warte mit der Verlinkung und Veröffentlichung noch auf die Erlaubnis des Bildhauers.


Dann schnell eine Tütenmahlzeit gekocht (asiatisch angehauchter Fisch, Reis, Salat vom niederländischen Bringrezeptservice) und nach kurzem Nap vom Mann zum Ehrenamt gebracht worden. 16:30 bis 20:00, Abendessen servieren, nicht soooo viel los weil Monatsanfang, anstrengend aber schön, nette Stimmung. Der Mann holt mich ab, entgegen anderer Pläne gehen wir nach Hause, außerdem kommt der Jauch. Das ist etwas langatmig, ich bin müde. Kurze Elterntelefonate in den Pausen, getrennt voneinander weil das Mütterchen im KH das neue Kniegelenk pflegt und Papa zu Hause bleibt. 

Außerdem klassische Pausenbeschäftigung Geschirrspülen und Wäscheaufhängen. 

Weil die Sendung so lange dauert und ich etwas angemüdet bin schlafe ich doch aufm Sofa weg (mit unangenehmen Träumen) und finde erst gegen eins den Weg ins Bett.

6.9.26

#wmDedgT September 2026

Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

September 2026. Der 5. beginnt nach Mitternacht, ich hole nach einem schönen Tanzpartyabend den Mann gegen 1:00 vom Bahnhof ab. Zu Hause Absacker und Planungsgespräche, im Bett gegen 3, natürlich viel zu spät.

Der Wecker klingelt um 8, ich verbringe die Nacht allerdings wieder mit vielen Unterbrechungen. Leider klappt das Duschen nicht wie geplant, es gibt kein warmes Wasser. Ich habe vergessen, dass die Sicherung aktiv wird wenn Wäschetrockner (aus Gründen benötigt) und Heizstab im Wasserreservoir gleichzeitig laufen.

Also verzögert sich meine Abfahrt. Das Packen geht schnell, ich bin erstaunt, dass der Stretch aus so vielen Hosen weicht. Nun ist die Hosenmode gerade in eine für mich unvorteilhafte Richtung unterwegs, mal sehen was das bedeutet. So kann ich die jedenfalls nicht weiter tragen.

Es muss viel Flüssigkeit vorbereitet werden, zermatschte Bananen zum Frühstück.

Der Mann versorgt mich mit einem Notfallplan, dass für alle Eventualitäten vorgesorgt ist, die Apotheke hat alles da, juhuu.

Verspätete Abfahrt, ca 1 Stunde. Dann geht es los nach Limburg Dietkirchen. Vor vielen Jahren saß ich auf einer Zugfahrt vom Pott nach Frankfort gegen die Fahrtrichtung und sah durch Zufall die besondere Anlage St. Lubentius im Fels, ich ich mir seither mal genauer ansehen wollte.

Nun hatte ich mich mit meiner alten Freundin H. nach vielen Jahre mal wieder verabredet, wir wollten uns irgendwo auf der Hälfte treffen und sie schlug das Lahntal vor.

Zwei Stunden Fahrt, mit der Playlist des Tanzabends und Beatles, white album, auch wenn das eigentlich nur im Frühling richtig ist.

Ein bisschen Bammel hatte ich schon, unsere Freundschaft ist langjährig, aber zuletzt gesehen hatten wir uns vor drei Jahren, die Planungen waren nicht unanstrengend.

Zusammenkommen war schön, aber leider ist Lubentius eingerüstet, wird generalsaniert und die erste Zeit war überlagert von der Suche nach sanitären Anlagen (obwohl ein Teil der Getränke, diesmal Cranberrieschorle, wieder auf den Autositz ausgelaufen war, zum zweiten Mal diese Woche, zefix) wir besichtigten was möglich war (sehr schöner alter Sandstein  (edit: Kalkstein, getüncht und bemalt, gelernt bei der Führung im Limburger Dom am Sonntag) altarraum, zurückhaltend bemalte Kreuzrippen, interessanter Kreuzweg) zündeten das obligatorische Kerzchen an (für Alle, und gegen die dunklen Zeiten) guckten kurz außen und machten uns dann auf den Weg Richtung Lahn.

Die Lahn floss erstaunlich nah, und neben den Toiletten fand eine Ruderregatta statt.

Sehr nette Leute, sportlich faire supportive Atmosphäre, sonniges Spätsommerwetter, Sport gucken mit Aussicht, leckere Verköstigung (Salat, Grill, Kaffeeundkuchen, Kaltgetränke) und pendelten zwischen einer Aussichtsholzbrücke, Lanhufer und Futtermöglichkeiten (Mirabellenstreusel!) bei updating zu allen Themen hin und her. Möglicherweise habe ich sogar einen Eisvogel gesehen, das wäre schön, zählt aber nur halb, weil nur aus der Ferne etwas türkis schimmerte.

Gegen Abend machten wir uns auf den Weg zur Übernachtungspension (Dampfmühle) , dort Abendessen und weitere angeregte Unterhaltung, allerdings nur bis Mitternacht, entgegen unserer früheren Gepflogenheiten.

Und das war das. Ganz schön viel Text für einen ruhigen Tag am Lahnufer mit Quatschen, Bötchengucken und Sonnenbrand auf der Stirn.




6.7.24

#wmDedgT Juli 2024

Frau Brüllen fragt das Internet 'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Rechtzeitig dran gedacht, geachtet, also los.

Der Mann weckt mich auf seinem Weg in den Wochenenddienst um halb fünf, und leider schlafe ich nicht wieder ein. 

Internetlesen, Wäsche machen, Kaffee, grübeln. Das Kind lässt sich nicht wecken, also fahre ich erst nach halb acht los zur Arbeit, fast hätte ich kein Frühstück dabei, aber so wurde es noch ein gutes Möhrenbrot und von meinen Eltern mitgebrachte Dosenwurst. 

Vor der Haustür Lotusfrauenmantel. Kann ich nicht oft genug fotografieren.


In der Schule Morgenkreis, Abschlussliederüben, Frühstück, Pause, Arbeiten, Lesen klappt super, Schluss um 12. Auf dem Schulhof schaue ich den Kastanien beim Wachsen zu. Das ist schön.

Danach schaue ich mal auf dem Blumenfeld wie's aussieht. Ich habe hier keinen Blumenladen meines Vertrauens, bzw die Blumenmode hat sich verändert (oder ist hier anders), zart-fragile fein zisselierte und arrangierte Blüten, die aussehen, als kämen sie direkt vom Feld stehen unsrer Wohnung irgendwie nicht, sind auch sehr teuer, klassische Sträuße gibt es nicht, Supermarktblumen will ich nicht, es scheint als ob w i r k l i c h alles kompliziert geworden wäre. Eine zeitlang konnte ich gut mit selbst Gepflücktem, aber das ist auch schwierig geworden. Es tut mir geradezu weh, die Sonnenblumen abzuschneiden und in eine Vase zu stellen.



Es sind jetzt Gladiolen geworden, das ging.

Auf die Tochter gewartet, dabei einen kleinen Nap gemacht. Diese schlägt vor, beim Möbelschweden nach einem neuen Schreibtisch zu schauen. Soll mir recht sein. Spinatteigtaschen zum Mittagessen, rumgeguckt, die üblichen Verdächtigten eingepackt, Softeis zum Schluss. 

Die Blumen haben die Durststrecke im aufgeheizten Kofferraum gut überstanden, puh.


Immergleiche Fragen gestellt, immer noch keine Antwort gefunden, resigniert nach Nordrhein-Westfalen geschaut, schöne Ferien gewünscht, resigniert Mathe angeschaut, lieber Wäsche gemacht, den Wäscheständer wider besseren Wissens rausgestellt und den Fernseher angemacht. Dabei Ablenkung beim Kleiderrumclicken gesucht (es gibt die erste Neffenhochzeit im August, vielleicht finde ich noch was).

Weil mein Termin am Donnerstag meinte, ich solle aufschreiben, was mir guttut, Sommerlichtundwolkenfotos gemacht.





Eine liebe Internetmensichn nicht getroffen, obwohl sie in der Nähe ist, schade. Ich will auch nicht immer nur sagen wie doof alles ist (und dann schreibe ich das ins Internet?)

Fußball. Dazu beim zweiten Spiel ein Bier getrunken und erschöpft noch vor dem Elfmeterschießen auf dem Sofa eingeschlafen.

Möglicherweise hat das Ausscheiden der deutschen Mannschaft bzw die Reaktionen der peers bei TochterJ eine Entscheidung verfestigt. Das wäre ja wenigstens was.

Mein schmerzendes Handgelenk läuft mit Schiene und Schmerzmittel ganz gut.

Ich entschuldige mich für die tranige Langeweile hier. 

Als Rausschmeißer ein Foto vom Nachbarauto aufm ikeaparkplatz. Ich dachte, das hätte ich mir lustig ausgedacht. Dabei schreiben es sich andere aufs Auto (geht mir häufiger so, dass das Lesen zB von Reaktionen in Sozialmedien so beeinflusst dass ich Sorge habe, meine Formulierung von anderen unbewusst beeinflusst ‚abgeschrieben‘ zu haben. Aber ich schweife ab)


und noch ein edit: bin seit Tagen mit der #20books challenge beschäftigt. Überlege, was für mich dazugehört, was nicht, und bin auf der Suche nach Kinder- und Jugendbüchern, die mich geprägt haben. Das ist auch schön. Schmerzhaft, wenn es um nicht zurückgegebene Bücher geht.

5.2.24

#wmDedgT Februar 2024

 Frau Brüllen fragt das Internet  was machst Du eigentlich den ganzen Tag?‘ und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Montag. Sehr spät ins Bett, der Mann steht um halb vier auf, verabschiedet sich, ich kann nochmal einschlafen. Wir kommen aber trotzdem zehn Minuten zu spät aus dem Haus, halb acht, aber es ist schon fast hell, juhuu!

Auf dem Weg zur Arbeit lasse ich die Tochter raus, und da ich immer ein bisschen Puffer habe, kaufe ich noch Bananen, Milch und ein Brot auf dem Weg.

Parkplatz ist manchmal schwierig, heute nicht. Ich bin ein paar Minuten zu früh in der Schule und während ich mir einen Kaffee mache (Tee ist aus, schade) halte ich ein Schwätzchen mit der Schwimmbadbegleitung.

Dann der normale Schultag, alle Kinder wieder da, allerdings stark angeschlagen. Es schnieft und schlimmeres.

Zum Mittagessen wechsle ich montags die Klasse, heute zu den Eulen, danach noch eine Runde Tischkicker zum Feierabend um halb zwei. Die Sonne scheint, ich hatte vor, die anderthalb Stunden mit der Jagd nach einem Kostüm zu verbringen, skippe diese Pläne aber und halte ein Nickerchen im Auto, leider nicht in der Sonne. Das war unklug. Dann kurze Recherche und Telefonat wegen Urlaub.

Um 15:00 hole ich die Tochter auf dem Rückweg ab, wir fahren zur Wohnung, auf dem Weg holen wir Sendungen ab. Die Wohnung muss heute endlich entweihnachtet werden, und das klappt auch. Leuchtstern weg, Amaryllis raus, Aventskalenderbeigaben weggeräumt, diese Klarheit auf Tisch und Fensterbank, wunderbar. Es hängen noch die kleinen Herrnhuter, und es wartet schon seit längerem das Abwickeln des Adventskanzes, der noch draußen auf dem Freisitz liegt, das schaffe ich noch bis Donnerstag (da kommen die Sachen dann wieder mit zurück ins Haus). 

Schon wieder ein Nickerchen! Bin doch noch ganz schön kaputt, aber der Husten ist wesentlich besser geworden.

Mit der Tochter esse ich noch Reste vom Wochenende, mein Vater feierte seinen 80. es gibt noch was vom Essen und der Kuchentafel, lange hält sich das aber nichtmehr. Kurzes Telefonat mit Papa, er ist noch beglückt und packt schöne Geschenke aus.

Eigentlich möchte ich noch Administratives erledigen, Stundennachweise, Überweisungen, Übernahmeantäge, aber das schaffe ich nicht mehr denn ich telefoniere noch zwei Mal in Sachen Reise, das bleibt spannend.

Zwischendurch meldet sich Vermieterin und die andere Tochter, das ist schön. Immer wieder die Frage, wie es weitergehen soll, na ja, vielleicht tragen diese Gespräche zur Entscheidungsfindung bei.

Ich räume noch das Zeug der Reise vom Wochenende weg, probiere eine Stickjacke an, die ist aber zu groß. 

Zu WWM möchte ich eine Bügelsession einlegen, aber das kommt nicht wegen Dschungeldings.

Das verhagelt mir ein weiteres Mal meine Planung, mir ist kalt, Paypal funktioniert nicht, und ich bekomme wieder Hunger. Es muss was Warmes aus einer Pfanne her, also Zwiebel Lauch Möhre zu einer asiatisch angehauchten Nudeltüte angeschmurgelt.

Vom Fest steht ein Teil der schönen Tischdeko nun bei mir, das freut mich. 

Vielleicht gehe ich gleich ins Bett, möglicherweise wird es aber wieder später.

Einkaufen war ich nicht, in Sachen Kostüm bin ich nicht weiter, aber meinen neuen Vertrag unterschreibe ich noch schnell (ist nur eine halbe Stunde mehr Wochenarbeitszeit).

Liest sich ganz schön mager, na ja, für mehr Realität im Internetz. 











7.10.23

#wmDedgT Oktober 2023

Frau Brüllen fragt das Internet  was machst Du eigentlich den ganzen Tag?‘ und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Oktober 2023, late to the party.

Das Ansinnen sind sechs Stunden Schlaf, also halb eins ins Bett, 6:20 klingelt der Wecker, wegen der Katzenfütterung. Die Nachbarinnen sind unterwegs wegen Preisverleihung (wir haben nette NachbarInnen, zwei davon besonders nett, eine davon jetzt Preisträgerin) und die Tabletten müssen in die ältere Katze, also erledige ich das um kurz vor halb sieben.

Mann schläft, Kind auch.

Vorarbeitsroutine, Fahrt zu Schule und Arbeit, Puffermitunten für Korrespondenz genutzt, das ist effektiv, heute Geburtstag der Schwägerin. 

Geparkt habe ich heute mit Blick auf ein Bildungshaus mit starken 1980er Vibes. Ich habe einige Zeit verbracht in solchen Häusern (Stichwörter unter anderen Aluminiummarmeladendöschen und Tischabfallschwingeimerchen, bunte Abende) Ich kann nur schwerbin Worte fassen, was das für Gedankenkaskaden in mir auslöst. Einerseits die Erinnerungen, andererseits die Tatsache, dass es das so unverändert hier noch gibt. Das deckt sich mit unseren sonstigen Wohnsituationserlebnissen, eine ganz andere Wohnkultur hier. Und wie ist das anderswo? Würde mit ein modernisiertes Bildungshaus ohneDruckspüler wirklich besser gefallen? Stop, das hier ist ja #wmDedgT , nicht #denk Dir was)




In der Schule zunächst Sport, es gibt einen sehr engagierten Sportlehrer, alle sind jetzt schon mal vorsorglich traurig und fragen sich, wie es wohl wird, wenn er zum Ende des Jahres in Ruhestand geht, und er macht es auch toll mit den Kindern, es wird ein Parcour aufgebaut und es ist schon wirklich toll zu sehen wie alle was finden, zum Abschluss wird Verstecken gespielt, die Lehrerinnen schwelgen in Nostalgie (…alles muss versteckelt sein, vor mir hinter mir, über mir gildet‘s nicht…)

Große Pause, Frühstück, ich versuche endlich das leidige Thema Stundenachweis zu regeln und mich wegen des Tages der Offenen Tür und meiner Aufgaben abzustimmen, mit mäßigem Erfolg (‚wenn Sie als Privatperson teilnehmen freuen wir uns sehr, bei Ihren Arbeitszeiten fehlen Sie ja einen ganzen Tag wenn wir Sie bitten offiziell zu kommen‘, tja, hm)

Mitten im Berufsalltag meldet sich der Mann, ein Termin steht an, den ich total verdrängt hatte, dementsprechend sauer trotzig entsetzt fatalistisch bin ich, aber da kann ja der Mann nichts dafür, und natürlich ist es gut, dass er da ist und wir zusammen gehen können und er alles Organisatorische regeln kann, und dann machen wir das so. Es ist frustrierend und nervig und ich merke, wie ich gerne wieder ein trotziges Kind im ganzen Apparat wäre aber das bringt ja auch rein garnichts, das Gespräch ist ok, die Ergebnisse bieten einen Hoffnungsschimmer am Horizont auch ohne Spekulation, dann schauen wir mal. Also nehmen der Mann und ich ein Getränk mit Besprechung, fahren dann zurück, die Tochter hat sich schon anderweitig versorgt, wir essen die jahreszeitiglich bedingte Kürbissuppe, gegen die ich mich gestern noch geweigert habe, und machen dann einen Mittagsschlaf, der um kurz vo 18:00 wegen weiterem Orgakram und Kinowunsch abgebrochen wird.

Dann kommt die fittere der oben genannten Katzen zu Besuch, soll wegen Haarverlust ihrerseits und Niesattacken der Tochter nicht in die Wohnung, und wird deshalb draußen bestreichelt. Auf Wunsch der Vermiteterinnenmutter kümmern wir uns um die Rückführung der Katze in ihre Wohnung, dabei springt noch ein kurzes und nettes Gespräch mit der einen Katzenmutter raus. 

Dann machen wir uns endlich auf ins Symbolwochenende Richtung Stadt und Kino. Es wird ‚Wochenenderebellen‘ (der link führt zur homepage der Aktiven, nicht zum Kinofilm) gegeben, für uns mit Nachos und alkoholfreiem Bier. Ich freue mich über die Awarenessthematik, finde das ein oder andere aber zu klischeehaft und plakativ, inhaltlich natürlich herzig, und wir konnten die Jugendliche motivieren mitzukommen: also Erfolg. (Hier habe ich nachgelesen, dass der Film im Sinne der eigentlichen Hauptpersonen entstanden ist, und dann passt es ja wieder)

Doch kein Foto der Kinoleinwand wegen Datenschutzsorge

Zu Hause noch bisschen räumen und weitere Orgathemen (Rente, Heizen, Gesellschaft, Faschisten, Umzug, Krankheit, gelbe Tonne) dann fährt der Mann ins Arbeitswochenende, ich beginne den Bericht, trinke dabei ein Bier, dann falle ich zu spät und traurig ins Bett.








6.7.23

was machst Du eigentlich den ganzen Tag? #wmDedgT Juli 2023

 Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?‘ und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Wie wieder reinkommen?

Es gibt hier und da die fast flehentliche Bitte, wieder (mehr) zu bloggen. Und Himmel, wie gern würde ich!

Was hatte ich nicht für Vorsätze!

Es gibt so viele Dinge zu berichten, jedoch sind die meisten nicht besonders, auch nicht besonders schön.

Es gibt ja so viele tolle Blogs, die alles so viel besser beschreiben, in Worte fassen, ihren Stil gefunden haben. Ich bin hier nur eine weitere mittelalte weiße Frau, die Dinge entschieden hat, die sich nicht hochglanzbroschürig und instagramabel darstellen lassen.  

Wir sind umgezogen, und zwar 500 Kilometer weiter südlich. Das ist sehr viel Arbeit und sehr viel Umstellung, quasi Kulturschock, einfach ist es nicht.

Auch und gerade nicht für unsere Teenagertöchter. Und natürlich werden auch generelle Fragen berührt.

Nun sind wir sechs Monate fast ein Jahr hier und es ist klar, dass es keinen fröhlichen Neuanfangskontent geben wird. Kein daily unser fröhlicher Weinberg (das war angedacht).

Vielleicht ist es also doch besser, mit einem #wmdedgT zu beginnen, immerhin ist auch etwas passiert. Ein 'was bisher geschah' oder 'was hast Du eigentlich die ganze Zeit gemacht' folgt eventuell. Der Wille ist da.

 

Juli also schon.

Aufstehen fällt immer schwerer, wir sind, wie man so schön sagt, durch. In unserem ehemaligen Bundesland sind die Ferien in vollem Gang, Urlaubsfotos überall, und die Reiseziele erst! Hier werden im letzten Abschnitt vor Notenschluss vier Arbeiten pro Woche geschrieben, man wundert sich.

Zwei Kaffee müssen mir aufhelfen, dann mache ich mich fein, Offizielles steht an. Aber zuerst bringe ich die Töchter auf den Weg. Das Wetter ist kühl und regnerisch, ich packe vorsorglich ein Ersatzpaar Schuhe ein. 

Der Mann ist zu Hause, letzter freier Tag. Mein Termin ist um 9, ich habe eine Stunde totzuschlagen, in der letzten Zeit habe ich mir angewöhnt, solche Stunden wenn möglich nicht zu verplanen sondern so zu vertrödeln, dass ich pünktlich kommen kann. Während ich so auf dem Parkplatz rumdaddle fällt mir auf, dass ich doch noch ein Schriftstück dabeihaben sollte. Die Bestätigung, das erweiterte Führungszeugnis beantragt zu haben nämlich. Also nochmal zurück in die Wohnung. Von dort im strömenden Regen zum Termin. Ich unterschreibe einen Arbeitsvertrag. Halbe Stelle, vormittags, Ferien frei. Bisschen viel Fahrerei vielleicht, mal sehen. Ich werde es probieren und freue mich auch etwas. Das Ganze dauert 50 Minuten, ich werde zu diesem und jenem belehrt und informiert. Die Unterschrift dann dokumentenecht.


 

Danach kaufe ich für warmen Kartoffelsalat mit Bohnen ein.

Kurzes Frühstück mit dem Mann. Trotz der vorgerückten Zeit beschließen wir, in die Stadt zu fahren und wenigstens mal was zu machen. Es gibt immer was zu tun, aber meine freien Vormittage sind ja jetzt gezählt. Also ins Augustinermuseum.

 

Die Kolonialismusausstellung habe ich ja leider 'verpasst', jetzt Sehnsuchtsort Italien. Ich genieße sehr die Ausblicke, die Atmosphäre, überraschende Perspektiven, Ruhe und stilsichere Museumseleganz. Leider reicht es nur für einen Kurzbesuch, Motto wie immer besser als in die Luft gepfiffen, dann noch ein Erfrischungsgetränk am Bächle, Töchterabholung. 

Es gibt noch Käsespätzle vom Vortag, dann wird die Küche mal richtig geputzt (Grund ist Frust) und aufgeräumt. Das nimmt der Mann zum Anlass, wacklige Schiebeleemente in Angriff zu nehmen. 

Ich setze mich auf den Freisitz, versuche mich über Zusatzversorgungskassenfragen zu informieren, telefoniere mit meinen Eltern, es geht um Absprachen für's Wochenende, ich werde über das Sterben in der erweiterten Nachbarschaft informiert (in die damals neu konzipierten Siedlung sind eben alle mehr oder weniger gleichzeitig mit ähnlich alten Kindern gezogen, der Generationenwechsel ist in vollem Gange) suche Adressen für Überraschungspakete heraus, wähle ein Gericht aus der Speisekarte für Samstag, hänge zwei Wäscheständer voll Klamotten ab, verräume einiges davon, nehme mir vor zu bügeln und dabei das Lesedingsbuch zu hören, aber die Zeit reicht nicht mehr. Dazwischen Fragestellungen zu Parabeln und Muffinrezepten.

Die Vermieterin leiht sich das Auto wegen Anhängerkupplung, dabei lerne ich, dass ich mich für Taylor Swift Karten an der falschen Plattform angemeldet habe, nämlich bei ihr (also Taylor Swift, nicht der Nachbarin. Richtig wäre eine Anmeldung auf der Ticketplattform gewesen. Das bringt mich ins aktuelle Politikgeschehen, Stichwort zweihunderdreiundvierzig Millionen, ich schreibe das aus damit es angemessen viele Buchstaben sind, wegen der Dimension, eventim erhält davon auch einen Teil wie ich auf der Seite der tagesschau erfahre, wie soll man da, Siewissenschon.) Dass wir so aber keine Konzertkarten erhalten werden ist dennoch sehr bedauerlich. Etwas Eskapismus wäre wünschenswert.

Kurzer Plausch mit der Nachbarin, dort lasse ich zu viele Informationen. Schlecht.

Weil Mittwoch ist und ich und meine Stimme wiederhergestellt gehe ich zum Chor. Zum ersten Mal mit dem Flitzerad (bin bei Stadtradeln angemeldet und wurde darauf hingewiesen, dass unsere Kilometerzahl uns im hinteren Drittel rangieren lässt. Das kann ja nicht so bleiben). 8 Kilometer einfach, das ist gut zu machen, zumal topfeben. Auf dem Rückweg dann doch kurzer Halt fürs idyllische Foto.


Der Mann hat Pizza gebacken, danach noch ein nächtlicher Spaziergang mit der Tochter.


Weil der Tag und Abend noch nicht enden soll folgt ein kleiner Plausch auf der Terrasse mit dem Mann.

Um eins falle ich ins Bett.

6.3.22

was machst Du eigentlich den ganzen Tag? #wmDedgT März 2022

Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?‘ und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Ich frage mich zunächst, warum ich schon so lange nicht mitgemacht habe, und naja, leider fehlen mir ein wenig die Worte über die Ereignisse der letzten Zeit. #wmDedgT Januar und Februar liegen im Entwürfeordner, werden es aber nicht rausschaffen. 

Normal weitermachen trotz Krieg und Corona, das ja überhaupt nicht vorbei ist, aber alle so tun, macht mir eine ziemliche Schere. Nun, das alles können andere viel besser formulieren, der Herr Buddenbohm zum Beispiel, ich kämpfe zu Hause mit meinen Gedanken.

Am Samstag ein Derby für die Töchter. Das heißt, eine Tochter, die andere hadert aus Gründen mit dem Verein, den Fußball findet sie toll, es ist eine Geschwister- oder Zwillingsthematik. Lass sie doch Tennis spielen, jaja, alles, sehr gerne, aber sie will nicht. Nun leben wir in einer Stadt, die aber mehr eine aneinandergewachsene Dörferstruktur ist. ÖPNV wird kleingeschrieben, und zwei verschiedene Mädchenfussballvereine zu finden und diese dann anzufahren (ein Wort aus der mobilen Krankenpflege, das ich nur ironisch verwenden kann, ich muss noch Herrn B anfahren, haha) ist auch ein logistisches Problem.

Ich wache früh auf, bin ja auch spät ins Bett. Lese das Internet leer, versuche mir einen Überblick zu verschaffen. Die Gedanken kreisen, Grübelproblematik.

Das Derby wurde akribisch von den motivierten Trainern vorbereitet, Tabellenerste gegen zweite, es ist ein Hinspiel, obwohl die beiden schon gegeneinander gespielt haben, dieses erste Spiel wurde von 'uns' verloren. Danach musste die Meisterschaft noch einmal neu organisiert werden, es ist also sowas wie eine zweite Chance. Mir war das zeitweise schon ein bisschen zu viel push, nicht alle kommen mit diesem erzeugte Druck zurecht, und der gegnerische Verein hat das auch alles ein bisschen zu ernst genommen. Es soll auch ein bisschen Hobby sein und Spaß machen, klar ist es ernst zu nehmen, und schön, dass sie erfolgreich sind, wir hatten auch schon andere Zeiten.

Zöpfe geflochten, schlechte Laune ausgehalten (sagte ich schon, dass familienintern zwischen Töchtern und Mutter gerade alles nicht eben rundläuft) dann beide zum Vereinsheim gefahren. Auf dem Rückweg eine Retoure weggebracht (dpd Stellen sind rar). Die vermeintlich lange Zeit genutzt, schnell einen Gewürzkuchen zu backen, das Rezept noch von meiner Oma 1992 handgeschrieben. Dieser Kuchen verdient aus Gründen einen eigenen Beitrag, den ich schon mehrfach im Geiste vorgeschrieben habe, etwas Geduld bitte.

Hui, ich bin spät dran, stelle den Timer, lasse den Kuchen alleine fertigbacken und fahre die Kinder incl. Mitspielerin vom Vereinsheim zur Spielstätte. Dann muss ich noch einmal nach Hause, den Mann und Zubehör holen. Die nächsten 2 Mal 35 Minuten sind sehr spannend. Die Spielerinnen begeistern mich bzw uns mit wunderbarem Fußball. Das ist ja ‚nur’ Kreisliga, aber wie die kombinieren, durchstecken, passen, vorausschauen, dribbeln, verteidigen, umschalten, rennen, abwarten, eine Freude. Natürlich gelingt auch mal etwas nicht, aber das hat schon Niveau und macht Spaß beim Zuschauen. Auch eine hervorragende Schiedsrichterleistung. Mit Ansage an die Eltern, Hilfe während des Spiels (Hört nicht auf zu spielen bis der Schiedsrichter pfeift. Macht Ihr ne Mauer? Braucht Ihr nicht.) Ansage an die Männer, die uns nicht merkenlassen, dass da grade ein Spiel läuft und rücksichtslos neben dem Platz pöhlen. Am Ende gehen unsere mit drei Punkten nach Hause. Derbysieg, Tabellenführung, sie freuen sich. Das darf wirklich sein, wir feiern sie. Das alles bei wunderbarem Sonnenschein. Das obligatorische BlauerHimmelBild wurde auch gemacht. 

Heimfahrt mit Diskussion über Treffen in Abwesenheit und Vulkanausbruch. Wir finden eine Lösung, aber erst essen wir Gewürzkuchen, im Rezept steht lapidar, Oma habe einen Puderzuckerguss gemacht, und wissen Sie was? Obwohl es unter anderem um diesen Guss geht und gehen soll beim erwähnten Beitrag oben, schaffe ich es nicht, das heißt, es fällt mir nicht einmal ein, einen Guss herzustellen sondern ich experimentiere mit Puderzucker und dieser Dekoschablonenform, die ich seit 30 Jahren habe aber gestern gefühlt erst zum vielleicht dritten Mal benutzt habe und erzeuge so Kakaoherzen. Erst beim Verspeisen fällt mir auf, dass die knackige Zuckergussumhüllung Teil dieses Kuchens sein muss.

Die Tochter wird ins Schulstädtchen gebracht, auf dem Rückweg bringe ich noch eine Retoure weg. Dann machen wir uns fertig, wir sind nach zwei  (drei?) Jahren mal wieder mit den Nachbarn verabredet und wollen Essengehen. Ich schminke mich zum zweiten Mal seit März 2020, schaffe es aber leider nicht, die Fingernägel dunkel zu lackieren, es reicht grade noch für Klarlack, aber man kann nicht alles haben. Mit der Seidenbluse bin ich etwas overdressed, und später gelangt irgendwie Rotwein auf den Ärmel, aber ich wollte auch mal die schönen Sachen tragen, wenigstens.  Wir fahren mit Bus und Bahn, also Bus und genießen ein Viergängemenü mit Weinbegleitung. Das ist sehr nett. Es tut mir gut, so zu tun, als sei das irgendwie normal.

Wir werden auf einen Absacker eingeladen, das nehmen wir an, und als wir um kurz nach zwölf? nach Hause kommen springen die Töchter noch rum. Na ja, was erwarte ich. Abschminken, lieber kein Internet mehr, Bett. Ein bisschen viel Rumgefahre, und viele zweite und dritte Male so beim Durchlesen. Egal, ich lass das jetzt so.

6.12.21

was machst Du eigentlich den ganzen Tag? #wmDedgT Dezember 2021

 Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?‘ und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

Dezember 2021

Sonntag, 2. Advent

heute ist ja schon Nikolaus, aber der Sonntag war so irgendwie schön, das möchte ich gerne nachholen.

Also spät ins Bett, #halbzweitweet easy, nachdem der Vorabend mit Fußball, Einkauf und JamesBondgucken (skyfall) etwas länger ging. 

Also auch spät aufgewacht bzw aufgestanden. (10:30)

Kolleginnenadventskalender geöffnet, Würzöl und selbstgemachtes Bienenwachstuch, bestimmt imkert die Kollegin (immer grimmig, unfreundlich, na ja, man denkt sich seinen Teil als outgesourcte Ungelernte, aber, wie immer, leider im Sommer überraschend der Mann gestorben :( ich schäme mich mal wieder und tue (wieder einmal) Buße.

Frühstück mit Aufbackbrötchen, schon Mittag, keine Eier, prangerpranger, und dann wird es recht himmlisch, weil das Haus so sauber ist, toll, und ich entscheide, einen freien Tag zu haben. Kann ja leider nichts backen!

Der Besuch, der dann doch nach reiflicher Überlegung abgesagt, uns aber das aufgeräumte Haus beschert hat, meldet sich zum Videocall und hat Frohbotschaften, yippih.

Über der Laune von Tochter R hängen dicke dunkle Wolken. Ein Jahr hat sie hingefiebert, vorher gespart und verhandelt, doch zur comicon mit Fotosession zu dürfen, Patentante eingeladen zum Mitgehen, und dann sagen alle Idole ab. 

Etwas spät (möglicherweise jedoch besser als nie) ermutigen wir sie dann doch, trotzdem mal hinzufahren um dortgewesen zu sein, die Eintrittskarten hatten wir ja. Der Mann erbarmt sich, sie radeln hin (gleich noch frische Luft, winwin) TochterJ trifft sich mit einer Freundin, sie spielen ein bisschen Tischtennis. Währenddessen versuche ich, Struppi endlich fertigzustellen, ich bin wirklich late to the party dieses Jahr (spoiler bzw Geständnis 6.12.: er hängt immer noch nicht)


(die Kerzen standen nackt einfach so erleuchtet auf dem Frühstückstisch, daher schon angezündet)

Ich begebe mich im Internet auf die Suche nach Beleuchtung. Wir haben ja neue Fenster, jetzt doppelflüglig, nichts passt mehr, bzw der Nostalgiebogen meiner Oma ist letztes Jahr kaputtgegangen, ich kann mich allerdings mal wieder nicht entscheiden und vertage.

Elterntelefonat.

Gegen 19:00 Uhr kocht das Bob Gabelgericht, posche Papadelle mit Pilzhack, und die Patentochter/tante (also, sie ist die Patentochter des Mannes und jetzt die Patentante unsrer Tochter) meldet sich nochmal  zum escape gamen. Sehr vergnüglich, mit leichten Abzügen beim Verhalten der ZwillingstochterJ, über das wir jedoch den Mantel des Schweigens breiten möchten. 

Nachdem die Kinder dann im Bett sind mühsames Aufrechthalten um die Stiefel noch zu befüllen.  

Insgesamt unspektakulär aber nett. 

möchte ergänzen: (zwei Waschmaschinenladungen und einmal Duschen mit halbherzigem  ipl)

wünsche fröhliches Stiefelleeren gehabt zu haben


5.9.21

was machst Du eigentlich den ganzen Tag? #wmDedgT September 2021

Frau Brüllen fragt das Internet und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT

September

Sonntag!

Wir haben eine aufbereitete Bank meiner Großtante vorm Haus stehen, diese entdecken wir gerade zum nächtlichen Sitzen (die Shifttaste rechts klemmt, ich hatte ja keine Ahnung, wie oft ich da so draufdrücke19 ;)

Da saßen wir als und genossen die laue Spätsommernacht bis 2.

Dafür war ich um 8 leider schon sehr wach, konnte aber noch ein bisschen im Bett das Internet leerlesen.

Aufgebackene Brötchen zum Frühstück, dann sollte endlich die Runde Zug um Zug fertiggespielt werden. Das Spiel hat Schwächen, mir ist es auf unangenehme Art kompetitiv, wir mussten uns fast zwingen, miteinander zu reden und uns gegenseitig unsere Züge (haha) zu erklären. Schade, dass es fast keine Interaktion gibt. Daher gefällt mir TochterRs Zusammenfassung gut: leider nur eine Mischung aus scotland yard und monopoly.

Das Wetter war bis zum späten Vormittag keineswegs so berauschend wie angekündigt. Der Besuch hatte sich doch anderweitig verabredet, es wurde ein Gammelbeschluss gefasst.

Den ich dann gleich im Hängesessel in der mittlerweile prallen Sonne umsetzte, kleines Schläfchen, oha, rote joriste.

Es fehlten allerdings Eier für den Waffelbeschluss. Manchmal ruft es in mir nach Bewegung, also fuhr ich den Weg zum Biohof mit Sonntagsöffnung (wegen Cafe, kleinem Streichelzoo und Wasserspielplatz lohnt sich das für die vielen Familien und den Hof) mit dem Rad und war erstaunlich schnell hin und zurück. Making of Waffeln, wir haben den Einsatz neu, ich bin nicht soo begeistert, Teig war super, wie alle Backideen und Veröffentlichung drüben bei Frau Frische Brise (dummerweise nicht doppelte Menge)

Danach noch einmal bisschen Chillen im Hängesessel, diesmal mit der Ambition, zum allerletzten Mal aufzudröseln. Vor mittlerweile vier Jahren habe ich beim strick-mich-Abo mitgemacht, davon liegen immer noch Projekte rum. Wolle und Anleitung sind super, aber ich kann dann doch nicht so gut stricken, dass ich Fehler gut finde und vor allem solch für mich sehr schweren Muster wieder zurückstricken kann. Auf der Fahrt zur re:publica startete ich den ersten Versuch, den zweiten dann letzte Woche auf der langen Zugfahrt. Nun habe ich ca 15 Mal den Anfang nicht geschafft. Der Ehrgeiz ist da, es sparkt auf ne Art Joy, aber die Art, ich gebe es zu, ist von ganz spezieller Sorte. Schade. *aufribbel*


Zum Abendessen schnell ein paar marinierte Fetas in den Backofen geschoben, übrige Kartoffeln der Woche gebraten, Salat, Rohkost, und dann mit den Kindern weiter rumüberlegt. Gute Gespräche entstehen da, das ist schön. Wir dürfen gespannt sein. 

Garnicht mal so viel passiert, zwei Maschinen Wäsche trage ich noch nach, ein paar Pullis bestellt, jetzt noch Überweisungen.

Noch fünf Wochen bis Herbstferien, morgen Elternabend, ich habe schon noch ein paar Themen, es soll bald mal weitergehen hier.


6.6.21

was machst Du eigentlich den ganzen Tag? #wmDedgT Juni 2021

Frau Brüllen fragt das Internet und wir beantworten  am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT 

Juni.

Samstag. Um halb acht wache ich auf und schicke die vorbereitete whatsapp mit der Absage zur Reitstunde los. Was vorher geschah: am 3. Präsenzunterrichtstag gibt es in TochterRs Klasse einen positiven Fall. In unserem Zusammenhang gibt es viele Fragezeichen. Der eigene positive Test ist genau sechs Monate alt, gilt sie also als genesen oder steht sie wieder auf Start? Die Eltern der Schülerin rufen uns an und fragen, ob sie die Tochter als Kontaktperson1 angeben sollen, sie sei ja bereits infiziert gewesen. Das Gesundheitsamt meldet sich bei uns am Freitag, hinterlässt aber keine Nachricht, sodass wir deren Entscheidung nicht kennen. Wir beschließen, uns alle jeden Morgen zu testen, TochterR geht in Selbstisolation, wir werden am Montag um 7:00 Uhr das Gesundheitsamt anrufen. Bis dahin wissen wir nicht, wie es weitergeht und die Klassenarbeiten mitgeschrieben werden können) Es geht naturgemäß rund in den Klassenchats der Tochter. Hier kann also auch noch der Umgang mit sozialen Medien gelernt werden. Ich lerne den Umgang mit unserer Fritzbox, und dass die hinterlassenen Nachrichten auf der homepage abgehört werden können, mein neuer Ansagetext nicht gespeichert worden war und die Anrufliste ebenfalls dort hinterlegt ist. Wenigstens das. 

Ich gehe Brötchen holen und kaufe dabei noch Erdbeeren und Milch ein. Mit dem Fahrrad. Zu Hause Frühstück. Dann die erste Runde Französischlernen mit TochterJ. Danach gehe ich in den Vorgarten und jäte Beikraut. Ich merke immer mehr, dass ich nur begrenzt für's klassische Gärtnern geeignet bin. Bis zum Geburtstag der Kinder, an dem evtl. meine Eltern zu Besuch kommen werden, muss der Garten etwas in Schuss gebracht werden. Letzte Woche wurden die Tomaten ins Freie versetzt, als nächsten Schritt befreie ich die wild aufgegangenen Sonnenblumen aus dem beengten Gingkotopf und setze sie zunächst in einen eigenen. Das Wandelröschen wird gedüngt. Es zeigt keinerlei Regung, etwas Grün rauszuschicken. Der Hibiskus ist tatsächlich eingegangen. Ich schaue, ob ich auf EBK einen in der Nähe ergattern könnte. Dann topfe ich noch die Lilienstaude um, allerdings ohne Sand, da nicht verfügbar, mal sehen wie sie das verträgt.


Zweite Runde Französisch. Alles sehr mühsam und führt -wie immer- zum Gedankenkarussell selbständiges Lernen, intra- und posttpandemischem Umgang mit SchülerInnen, Klassenarbeiten undsoweiter. Die Twitterkneipe hilft inhaltlich, das ist gut, Danke! Interessanter Beigedanke übrigens: wie viel das eigene Schuldings natürlich zu tun hat mit dem Töchterschuldings, wohl der, die so durchsurft.

Leider habe ich dieses Jahr keine Fotos der blühenden Rhododendren, durch den Regen sind sie nun nicht mehr so fotogen. Als nächstes sind wohl endlich die Pfingstrosen mit Blühen dran. Wobei die Blüten ja generell am schönsten aussehen, kurz bevor sie aufbrechen. Der wild aufgegangene Holunder blüht ebenfalls. Der uralte Zwetschgenbaum dient als Stütze.

Bis jetzt liest sich das ja wohl eher wie eine Gartenbestandsaufnahme, nun denn. Eigentlich hatte ich auch den festen Willen, Rhabarber/Erdbeer-crumble zu machen, aber das muss verschoben werden. Großes Pläneschmieden mit einigen Unwägbarkeiten, Geburtstagsparty, Sommerferien, Einlösen von Theatergutscheinen. (Bei der Durchsicht der kommenden Konzerte 2022 bemerkt, dass ich keine Lust auf Fanta4 mehr habe seit Smudo und seiner Lucapromo.) Elterntelefonat. 

Die Kinder möchten was glotzen, es wird ein Filmeabend mit Ich einfach unverbesserlich 3, währenddessen schmurgle ich die Zutaten einer Kochbox zusammen, Gnocchi mit Lauch und Zucchini aus dem Backofen mit einer Art Pesto, war nur so lala. Dann trank ich ein Glas Prosecco und schlief auf dem Sofa ein. 

Zwischendurch verjagte ich anlandende Tauben. Blöder Tag, 4 in Schulnoten. Kein Beschönigen der Lage, das soll doch so, oder?


6.3.21

was machst Du eigentlich den ganzen Tag? #wmDedgT März 2021

 Frau Brüllen fragt ins Internet, und wir beantworten am 5. jeden Monats den Hashtag #wmdedgT

Wie, schon wieder der 5.?

Wie, schon wieder so lange nichts gepostet?

Freitag also. Letzten Freitag irgendwo den Begriff 'wochenmüde' gelesen, und das trifft ganz genau auch auf mich zu.

Später als sonst ins Bett und aufgewacht, als der Mann sich gegen 4:30 in sein Arbeitswochenende aufmacht. Noch kurz weitergeducktelt, gegen halb sieben dann doch aus dem Bett geschält und letzte Vorbereitungen getroffen. Spülmaschine, Waschmaschine, Joghurt richten, Banane essen. An Tagen, an denen der Mann das Haus so früh verlässt, ist die Kaffeemaschine vorgerichtet und ich 'profitiere' von bereits fertigem Kaffee. Die Anführungsstriche werde ich nicht weiter erläutern.

Kinder wecken, Arbeit. Freitag ist freitag, also nur reduzierte Kinderzahl, erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Es macht Spaß, macht aber auch Arbeit. Mehr kann ich nicht sagen. In der Pause bietet die Klassenlehrerin foodsharing- Ware an, das ist nett. 

Später muss ich recherchierren, dass ich leider noch nicht an der Reihe bin, die vorgezogenen Impfreihenfolge für mich nicht greift und ich mich erst sechs Monate nach positivem Testergebnis werde impfen lassen können. Dafür telefonieren ich allerdings mit einer netten Gesundheitsamtsmitarbieterin und das ist soweit natürlich auch ok. Ich möchte mich ja nicht vordrängeln. Möglicherweise gibt es in anderen Stadt- bzw. Landkreisen die Möglichkeit, sich für übrig gebliebene Impfdosen auf einer Art kurzem Dienstweg (there's an app for that!) registrieren zu lassen, das ist cool! Link folgt nach Recherche.

Ich sammle Brötchen und Toast aus der foodsharingkiste, Pistazien und schokolierte Nüsse.

Feierabend, wie gut der Freitag tut! Dann Distanzlauschen. Es gibt Probleme in Klasse 7c, hierzu eine Krisenvideokonferenz. Bevor sich alle aufregen, möchte ich aus erster Hand wissen, um was es geht, wer was sagt (oder vorwirft) und dann beschlossen wird. Bleibt aber alles harmlos. Das Wetter: kalt und freundlich. Kaffeetrinken mit dem neu gelieferten Stoff. 

Wo ist der Nachmittag geblieben? Jedenfalls bringe ich Zeug zur Post und kaufe bei der Gelegenheit gleich einen Schwung Jubiläumsbriefmarken zum 50. Geburtstag der Maus. Klar, dass wir davon einen Vorrat anlegen.

Dann mache ich ein bisschen Küche, Gurkensalat und Salatbuffet (leider kein Foto, also Joghurtdressing, geraspelte Karotte, Gurke, Avocado, hartgekochte  Eier, Tomaten, Fenchel, Rucola) und verabschiede mich nach Berlin. Entschuldigung, aber diesen Witz mache ich natürlich schon seit Buchung! Wann habe ich denn die Gelegenheit, eine Aufführung des Gorki Theaters verfolgen zu können, na?! Also ein was positives der Pandemie fällt mir hier schon ein!

Jedenfalls treffe ich mich mit einer Freundin über zoom, zum ersten Mal seit Sie-wissen-schon. Daher quatschen wir auch fast anderhalb Stunden. Dann stellen wir uns den livesteam an und schauen unabhängig voneinander Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden von Sibylle Berg. Ich kann mir da kein Urteil erlauben, ich musste zwischendurch die Kinder kurz ins Bett verabschieden (pun intended) möchte aber sagen, dass mir ausnehmend gut gefallen hat, dass ich als mittelalte Frau endlich mal ein Stück gesehen habe, das meine Lebenswelt widerspiegelt. Selbstverständlich bin ich daran gewöhnt, die Welt der Autoren zu erfahren und sehen, aber diesmal war ich nicht mitgemeint, sondern es wurden meine Themen auf die Bühne gebracht. 

Dabei sitze ich allerdings vor dem Laptop an einem Tisch aus dem Ende 19. / Anfang 20. Jahrhunderts, dessen Tischplatte mich seit längerem mit ihren Fratzen fasziniert. Ist mir nie so aufgefallen, aber jetzt frage ich mich schon, was sich der Möbelbauer dabei gedacht hat. Litt er unter einem frühen Anfall von #Icanseefaces ? (ich weiß, es gibt einen Fachbegriff dafür). Sie sehen das doch auch?!


Zwei positive Dinge der Pandemie: gendergerechte Sprache in den Nachrichten der Öffentlich Rechtlichen (bitte geben Sie möglichst eine positive Rückmeldung dazu! Es wird nötig sein, bislang melden sich zu viele, denen es missfällt) und diese Streamingangebote. Mir gefällt es, und ich hoffe, dass sich endlich etwas tut.)

Nun. Kurze Plauderei mit der Freundin nach dem Stück, dann übersende ich -erste Male!- peripandemisch eine Buchungsbestätigung für die Herbstferien, es dürfen Daumen gedrückt werden! Und verabschiede mich nach diesen Zeilen ins Bett.

Leider fahre ich morgen nicht an die See. Schade. Just another weekende in the Doppelhaushälfte.



5.2.21

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag, Februar 2021 #wmdedgT

Frau Brüllen fragt ins Internet, und wir beantworten am 5. jeden Monats den Hashtag #wmdedgT

Um es gleich vorwegzunehmen: ich habe kein Fenster geputzt. Wir warten in Ruhe mal den Wintereinbruch ab und schauen, was sich danach ergibt, wenn die Frühlingssonne hereinscheint. Wenngleich ich sehr versucht war!

Nachdem gestern rein garnichts mit mir los war, kam mir dieser 'Termin' dennoch gerade recht. Am Montag hatte ich ja einen Unfall bei Blitzeis, und krankgeschrieben bin ich wegen Hand- und Fußknöchelgelenk, Schwierigkeiten bereitet mir aber der Kopf mit Weh und Ach. Gehirnerschütterung kann ausgeschlossen werden, aber ein kleines Schleudertraumachen könnte es schon sein. Mir brummt also ziemlich der Schädel, und beim Aufstehen heute morgen bemerke ich schon die nächste migräneartige Attacke. Gleich mal ein Schmerzmittel der Wahl zugeführt (tmi) aber bald gemerkt, dass das weder hilft noch ausreichen wird. Der Magen wollte die Sachen nicht bei sich behalten und plagte mich.

Bis halb neun war ich soweit hergestellt dass ich eine Kanne Kaffee kochte und der Putzhilfe öffnen konnte. Diese hatte ich aus eigenpädagogischen Gründen gebeten ausnahmsweise zu helfen- um uns nicht zu nahe zu kommen ich hatte bereits gut aufgeräumt im Erdgeschoss und plante, dies nun auch im ersten Stock so vorzubereiten. Entweihnachten, Treppenkörbe ausräumen, Wäsche bügeln. Überraschenderweise lasse ich mich von den Kindern ablenken. Bisschen Zinsrechnung, bisschen Klimadiagramme, heimliches Schulterklopfen, dass ich mich so schnell einarbeiten konnte. Tolles Video der Tochter zu Regenschattenwüsten angeschaut, ich bin beeindruckt.

Dann schepperte es, und es war schon wieder ein Putzopfer dargebracht worden. Wie schade. Diesmal eine Lieblingslampe* des Mannes, schon ärgerlich, aber bei uns steht im Moment sehr viel rum. Ab heute wieder weniger, aber...

Dann bisschen Korrespondenz erledigt, Wäsche gefaltet, und wieder mal überhaupt keine Idee entwickelt, was ich kochen könnte. Eine Misere. Wenigstens habe ich entschieden, fürs Wochenende Donauwelle zu backen. Vorrat kontrolliert, alles da. Schulden im Blumenladen bezahlt und dort ein Geschenk für die Buchhändlerinnenfreundin ausgesucht (es ist soweit, wir sind jetzt in einem Alter, in dem ich fancy Geschirrtücher verschenke, lokal gekauft versteht sich, bestimmt heißen die Tücher auch irgendwie fancy, evtl. französisch, aber es bleibenhalt Geschirrtücher, ne) und ein paar Überweisungen erledigt.

Die Antriebsarmut, das Versagensgefühl, die Frage, ob irgendwas an meinen Einschätzungen kaputt ist, wir hier so langsam soziophob werden führen dazu, etwas zu machen, was ich fast nicht schreiben will: ich gehe auf das Angebot einer Freundin ein, mit ihr spazieren zu gehen. Wir haben uns seit August 2020 nicht gesehen, und müssen beide mal raus. Distanzgehen erlauben wir uns. Da ich auch die angestammten Routen nichtmehr sehen mag, treffen wir uns am Stadion. Da sind die Wege breit und sicher nicht so viel los, außerdem bin ich dort selten. Mit dem Auto zum Spazieren zu fahren arumentiere ich mir klein, indem ich auf dem Weg noch Essen hole. Es gibt ein vietnamesisches Restaurant in der Innenstadt mit prima Karte, und durch die Kneipe war ich an Phở erinnert worden, das sollte es sein. Lecker war's, aber deutlicher Punktabzug beim Verpackungsmüll und meinen Fußabdruck.

Jetzt erholen wir uns bei heute show, Böhmermann und der Anstalt. Als Bonbon wartet noch die letzte Folge Mum, das ist absolut sehenswert, ich kann das nur empfehlen (auf arte).

Gut, dass ich mich so schnell berappelt habe. Mehr gibt es leider heute nicht zu sehen hier. Und ich will auch nicht schon wieder einen Einstieg beschreien, aber schee wärs schunn. 

(Himmel, ist das alles  langweilig hier.)


*suchen Sie nach mathmos airswitch flask (oder Erlenmeyerkolben). Sie ist nicht mehr zu haben. Sollten Sie jemanden kennen der jemanden kennt...


#wmDedgT Oktober 2026

  Frau Brüllen fragt das Internet  ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag...