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13.5.21

#12von12 am 13.

so einen hashtag kann ich mir doch nicht entgehen lassen, wenn ich -warum eigentlich?- gestern nicht bei twitter oder insta mitgemacht habe. 

Aufstehen, fertigmachen, warten, ob der Anruf zum Einspringen kommt, nein, gut, sehr gut sogar, noch ein freier Tag, das Kind zur Schule fahren.

Wieder zu Hause, Lieblingsfrauenmantel. 

Ich trage die Haar heute offen, zum ersten Mal seit, keine Ahnung, gefühlt einem Jahr, es sieht garnicht mal so gut aus.

Den Vormittag verdaddle ich, lasse mich ablenken durch Neuigkeiten und Melancholien. Ich suche immer noch ein Bild von der Concorde, aufgenommen aus der damalilgen Küche, und eins von Highgate Cementary (Douglas Adams ist gestern seit 20 Jahren tot). Dann 115. Geburtstag meiner Tante Anna, an ihrem 50. haben sich meine Eltern verlobt, Familiendiplomatie. Komischer Erinnerungstag.

Zwischendurch mache ich Wäsche. No Filter.

Am Morgen kommt ein bisschen Vorsommerfeeling auf, die Wolken sind schön und die Sonne glitzert ins Kalte. Im Garten blüht die Azalee und der kleine kräftig rote Rhododendron, aber das Bild wird nicht besonders. Dafür Ernteverheißung seitens der Johannisbeeren.


Kind wird nach der 4. wieder abgeholt, es gitbt ein was Gutes: die schwangere Lehrerin, mit Beschäftigungsverbot hat ihren Unterricht ins Digitale verlegt und bleibt so erhalten. 

Markttag. Fisch, Gemüse, Blumen, Pflanzen. Die Blumen sind toll, ich erfreue mich so daran, dass sie zwei Mal vorkommen: dunkle Papageien, einmal kriechend, einmal stehend, mal sehen, ob der Unterschied rauskommt. Sie haben gegen Pfingstrosen gewonnen. Die liebe ich auch, aber die Tulpenzeit geht ja nun zu Ende.

Während ich noch so brokle der Blick auf den Kalender: Kieferorthopädinnentermin ist schon um 15:00! Schnell schnell, #WaZiFuBo , heutzutage im Stehen vor der Praxistür.

Danach Drogerieeinkauf und Eis. Heute auch #wegendersituation Eisbecher to go zu Hause.

Blumen sehen auch in der Vase toll aus, Fotots sind nicht befriedigend.

  Spinatpuffer. (Rezept von hier. Ich hab jetzt den Newsletter, das gibt noch ein paar neue Ideen)

Scholzinterview. (So wie hier in der süddeutschen beschrieben empfand ich es auch)

Die Kinder können sich tatsächlich aufraffen, etwas gemeinsam zu spielen, juhuu!

Der Abend endet für mich plötzlich, nach einem Schlückchen Bristol Cream auf die alten Zeiten falle ich aufs Sofa. No fotos please!

13.5.20

#12von12 Mai 2020

Bekanntlich ist  nichts ist so alt wie der Blogpost von letzter Woche, und so muss ich wohl schweren Herzens darauf verzichten, den vorformulierten großartigen Ereignissen der letzten Woche eine eigene Würdigung im Internet! zukommen zu lassen. Andere bringen ihren Garten auf Vordermann, ich habe letzte Woche den Holzboden des Wohnbereichs nachgeölt. Ja, es sind auch wunderbare Fotos entstanden (und der Geruch erst!) aber ich werde mir die mir von mir selbst zugedachte Medaille 'Hausfrau der Woche' (auch wegen Muttertag!) tapfer nicht verleihen und einfach mit #12von12 weitermachen. Frau Caro von DraußennurKännchenblog nebenan sammelt traditionell die links fürs #12von12 - vielen Dank dafür (und sorry für die verspätete Verlinkung)

Es gab am Sonntag einen kleinen Eklat, vorher jedoch schöne Fotos beim Spazierengehen. Eines davon hat es als Einstieg geschafft, denn das obligatorische Foto von Tante Anna, geboren am 12.5.1906 entfällt heute. (Die Cousine meines Opas vätelicherseits, Link suche ich nachher raus.)

Die Problematik ist bekannt: ich kann an kein ernstzunehmendes Endgerät zum Bloggen während hier zwei so-gut-wie-Teenagerinnen für die Schule arbeiten müssen. Ich kann auch nicht immer drei Stunden länger aufbleiben, weil ich mit meinem Tag noch nicht fertig bin, wenn die süßen Töchter erst  gegen Mitternacht ins Bett finden. Ein Dilemma, ich sagte es bereits.

Heute zwölfvonzwölf. Los gehts mir Kaffee. So stelle ich mir das perfekte Kaffee-Milch-Verhältnis einer schnell gebrauten normalen Tasse Kaffee vor:
#2von12
Die Kinder haben sich am Montag an die vorhandene Carrerabahn erinnert, gleich aufgebaut und seither intensiv bespielt. Ich freue mich mich, nicht nur weil ich so ein bisschen MarioCart in echt spielen kann. Später, nicht im Bild, kamen zwei Loopings dazu:

#3von12
Kurzes Vorher-Nachher aus dem Garten: Verheißung eins mit dunkellila, wunderbare Blütenpracht (allerdings deutlich weniger Quantität, ich habe gerade Rhododendronphotos von vor fünf Jahren entdeckt, und kann nur sagen, er hat sehr gelitten)
#4von12
#5von12



Radieschenliebe. Nicht nur bei mir. Wir haben einen Gast, ich denke, es ist das Eichhörnchen (ich hoffe es insgeheim, denn es sah heute so struppig aus, ich gönne es ihm.) Dennoch freue ich mich über die erste Radieschenernte.
#6von12

13.7.19

#12von12 im Juli 2019

getreu 'nichts ist so alt wie der Blogpost zu gestern' hier also mein Beitrag zu #12von12  Ausgabe Juli 2019 (Ursprungsidee von draußen nur Kännchen weitergeführt.)

Ich wache ja bereits um 3:10 auf, schreibe den Post vom Donnerstag, der erste Versuch, mich noch einmal hinzulegen, misslingt. Es klappert am Briefschlitz, die Zeitung ist da, das erste Foto:
Wie gestern kurz erwähnt stehen für den letzten Schultag tatsächlich noch Mathehausaufgaben an, die das Kind nicht erledigt hat (Korrektur der letzten Mathearbeit auch nicht, aber das wurde wohl erlassen. Ein Fach ohne Filmeflut in der letzten Woche, finde ich gut, dennoch habe ich ein Einsehen und schreibe eine Entschuldigung für fehlende Hausaufgaben)

und während ich noch schreibe, setzt sich das Kind hin und macht die Aufgaben einfach. Cool. Waren aber tatsächlich nur drei kleine Flächenberechnungen, dennoch chapeau. Done!

Hier ein kleiner Einblick auf die Innentür unseres Schranks im Flur, gespickt mit analogen friendly remindern, die sich halt so ansammeln.


wo ich schon dabei bin, in der Wohnung herumzuwandeln auf der Suche nach Motiven hier die schönen Gefäße, die mein Vater mir kürzlich aus dem Haus meiner Urgroßeltern mitgebracht hat. Es handelt sich um Sauermilchkannen, die in der Speis standen. Ich bin immer sehr gerührt, wenn ich sie sehe, sie stehen daher an einem markanten Platz. Es ist noch kein Menschenleben her, dass man ohne Kühlschrank auskommen musste, meine Tanten Anna und Helene, 1906 bzw. 1920 geboren, bewirtschafteten bis zur Jahrtausendwende das Haus und es gibt einiges darüber zu erzählen. Möglicherweise schaffe ich dazu einen eigenen Beitrag. Die rechte Karaffe hat eine Salzverzierung, so erzählt mein Vater, kurze Recherche fördert zunächst nichts, ich werde jedoch weiter suchen. Aber interessant, was man sonst so findet. Ich kümmer mich drum. Links im Bild eine Etagere, die meine Mutter aus Resten eines in den 1980ern erworbenen Geschirrs hat machen lassen. Es hatte ein neuer Haushaltswarenladen im Städtchen eröffnet, mit neumodischem Kram. Mir hat dieses Service nicht gefallen, inzwischen finde ich es wunderschön. Es war auch noch in blau erhältlich und erzielt wohl auf Auktionen hohe Preise wegen großer Beliebtheit. Ich freu mich, dass ich so ein Erinnerungsstück hier haben darf.


Gegen 13:00 kommen die Kinder nach Hause, letzter Schultag, das muss gefeiert werden.
School's out for summer!

Nun zu den aushäusigen Terminen:
freitags haben wir ja normalerweise den Teilzeithund. Heute morgen jedoch der Anruf, das Tier ist fußlahm und soll zu Hause gefüttert werden.


Dann Katzen füttern bei Nachbars ist ja erst Abends, die Blumen gieße ich jedoch nachmittags (ist bewölkt und möglicherweise kommt die Tochter des Hauses am Wochenende, da sollten die Blumentöpfe durchfeuchtet sein). Aus Geranien mache ich mir nichts, eine zeitlang fand ich die englischen Pelagornien wunderschön, aber für mich sind sie schwierig zu halten, meist überleben sie unsere Urlaubsfahrten nicht. Dafür ist es mir dann zu schade. Beim Gießen fällt mir allerdings wieder der bieder-erdige Geruch der Geranien auf. Auch ein bisschen Kindheitsgeruch.


18:00 Vorstellungsgespräch. Ich werde später berichten. 

Vor lauter dings hab ich mich nicht ums Essen gekümmert. Auf dem Rückweg vom Gespräch möchte ich Zutaten kaufen, aber ach, Geldbeutel vergessen. Also schnell freihändiges Impro-Nudelgericht.


Es wird spät, aber egal, Ferien! Das heißt auch, zumindest fürs Wochenende: alle Wecker aus. Es ist was Rituelles.



Vor einiger Zeit hat uns die Buchhänderlinfreundin ein ausrangiertes Dekostück aus dem Buchladen geschenkt. Heute haben wir es aufgehängt. Möglicherweise malt J noch einen Regenbogen dazu. 
Da hat das rosa Pferd sich einfach umgedreht, respektive Westfalen pride.


Das Ende.

13.6.19

#12von12

irgendwer sammelt das irgendwo, ich hole es von twitter rüber.

Mittwoch ist ja Helikoptermuttertag
6:00 klingelt der Wecker, erster Gang ins Bad mit erfrischend kalten Fliesen. Ich mag das sehr gern im Sommer.





Wir sind besonders früh aufgestanden, da noch Handstand geübt werden sollte, gestern haben wir nach langem Hin und Her  noch eine Matte beim Möbelschweden dafür besorgt.






kurz nach Sieben verlassen die Töchter das Haus Richtung Bushaltestelle. Gegenüber in der Linde ist schon Hochbetrieb. Wenn ich nur den Ton der Vieltausend Sammlerinnen auch dazuschalten könnte.




eine kleine Überraschung hat mir J aber noch dagelassen: im Turnbeutel fand sich ein Schulbrot, das die sommerlichen Termperaturen zur Transformation nutze. Gesprochen hat es noch nicht. Aber es ist schon von so ausgesuchter Örgsigkeit, dass ich länger überlegte, ob ich es posten kann. Da fiel mir die Mutter wieder ein, von der ich kürzlich auf Twitter las: sie hat ihrer Tochter zum Abi ein Fotoalbum mit nach Hause gebrachten Schulbroten geschenkt. Ich finde leider den Tweet nicht mehr.





Mittagessen kochen und schnell Kinder abholen, Essen auf Rädern


kurze Lesestunde



Frauenmantel




Hol- und Bringedienst Fußballtraining



bisschen Stimmung machen auf dem Nachhauseweg, laut



Kurzsport




Überraschung, Hausaufgaben, Lektüre. Wie gut, dass es in der Parallelklasse eine Zwillingsschwester gibt, die dasselbe Buch liest und zuhause ein Kopierer steht.




Wunschzettel der Kinder haben ja im Netz nichts zu suchen, dann also den abendlichen Zustand der Küche. Es ist nicht sonderlich schlimm, nervt aber morgens doch sehr, denn ich komme so gerne in eine aufgeräumte Küche.



13.1.18

#12von12 Januar 2018

neues Jahr neuer Versuch die zweite (im Rahmen meiner momentanen technischen Möglichkeiten)

Diesmal der twitter hashtag #12von12, drüben bei Caro gibts die Liste.
Ein Tag in zwölf Bildern, von mir dieses Mal vom Müttergenesungsberg (copyright beim Mann, der hat den Begriff geprägt. Wir sind zur Mutter Kind Kur im Schwarzwald).

Aufstehen, 
wunderbarer Ausblick vom Aufenthaltsraum ins Tal. Der Ausblick aus unserem Zimmer ist hier eher zu vernachlässigen.



Frühstück, die Kinder müssen um 8:30 in der Schule sein. Sie sind zu fünft in der Klasse, paradiesische Zustände.

Danach habe ich Zeit für Sport, Muße, Gesprächskreise, Mittagessen.

Tablettspeisung auf dem Müttergenesungsberg.




Getränke aus der Spende-Eule (I can see faces)


Nach dem Mittagessen ein klitzekleiner Nachtisch aus der Reihe 'was vom Feste übrig blieb'



Danach eine kurze Verdauungsrunde Crosstrainer (nur die besten Vorsätze für 2018!)




Fortbildungsrunde zu Hausaufgaben. Und dann hurtig in die Bäderabteilung, also zurück in die 1950er.

Ölbadluxus.

Dann schnell im Hellen noch raus, Kinder lüften.


mit Blick auf den Skihang gegenüber, in oranges Licht getaucht. Dürer war hier.



Kurzer Einschub: das Haupthaus ist alt und ganz aus Holz, vertäfelt, urig. Die Kinder sind begeistert vom Hogwarts-Treppenhaus. Knarzen bitte unbedingt dazudenken:


Abendliche Schwimmrunde nach dem Essen, dann fertigmachen zum Abendprogramm:
Kinder spielen Spuk-uno

die Großen haben Schokolinsen und Phase 10 und werden es benutzen (schmecken noch genau wie früher, ich führe, wir wurden aber nicht fertig und vorne liegen heißt bei Phase ja nichts)






Den heutigen Kalenderspruch soll hier den Reigen beenden. Er zieht ja auch alle Register.


Auf Twitter schließe ich mit dem Bild meiner neuen Tasse. Da hab ich mich allerdings leider verzählt und sogar Nr. 5 und 6 vertauscht! Anfängerfehler! (oder zeigt es gar, dass ich mich richtigerweise dieser Tage eher um mich kümmere?) 

Ansonsten sind wir sowohl kulinarisch, vom Angebot, den Mitkurenden, den Betreuenden und der Landschaft sehr begeistert.

#wmDedgT Oktober 2026

  Frau Brüllen fragt das Internet  ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag...