13.1.18

#12von12 Januar 2018

neues Jahr neuer Versuch die zweite (im Rahmen meiner momentanen technischen Möglichkeiten)

Diesmal der twitter hashtag #12von12, drüben bei Caro gibts die Liste.
Ein Tag in zwölf Bildern, von mir dieses Mal vom Müttergenesungsberg (copyright beim Mann, der hat den Begriff geprägt. Wir sind zur Mutter Kind Kur im Schwarzwald).

Aufstehen, 
wunderbarer Ausblick vom Aufenthaltsraum ins Tal. Der Ausblick aus unserem Zimmer ist hier eher zu vernachlässigen.



Frühstück, die Kinder müssen um 8:30 in der Schule sein. Sie sind zu fünft in der Klasse, paradiesische Zustände.

Danach habe ich Zeit für Sport, Muße, Gesprächskreise, Mittagessen.

Tablettspeisung auf dem Müttergenesungsberg.




Getränke aus der Spende-Eule (I can see faces)


Nach dem Mittagessen ein klitzekleiner Nachtisch aus der Reihe 'was vom Feste übrig blieb'



Danach eine kurze Verdauungsrunde Crosstrainer (nur die besten Vorsätze für 2018!)




Fortbildungsrunde zu Hausaufgaben. Und dann hurtig in die Bäderabteilung, also zurück in die 1950er.

Ölbadluxus.

Dann schnell im Hellen noch raus, Kinder lüften.


mit Blick auf den Skihang gegenüber, in oranges Licht getaucht. Dürer war hier.



Kurzer Einschub: das Haupthaus ist alt und ganz aus Holz, vertäfelt, urig. Die Kinder sind begeistert vom Hogwarts-Treppenhaus. Knarzen bitte unbedingt dazudenken:


Abendliche Schwimmrunde nach dem Essen, dann fertigmachen zum Abendprogramm:
Kinder spielen Spuk-uno

die Großen haben Schokolinsen und Phase 10 und werden es benutzen (schmecken noch genau wie früher, ich führe, wir wurden aber nicht fertig und vorne liegen heißt bei Phase ja nichts)






Den heutigen Kalenderspruch soll hier den Reigen beenden. Er zieht ja auch alle Register.


Auf Twitter schließe ich mit dem Bild meiner neuen Tasse. Da hab ich mich allerdings leider verzählt und sogar Nr. 5 und 6 vertauscht! Anfängerfehler! (oder zeigt es gar, dass ich mich richtigerweise dieser Tage eher um mich kümmere?) 

Ansonsten sind wir sowohl kulinarisch, vom Angebot, den Mitkurenden, den Betreuenden und der Landschaft sehr begeistert.

6.1.18

#WMDEDGT 1/2018

Neues Jahr, neuer Versuch. 

Heute ist der 5. und Frau Brüllen möchte wissen, was da so passiert. Hier meine Ferienedition.

Der 5. Januar beginnt um Mitternacht. Nach einem interessanten google-hangout kann ich nicht schlafen und treibe mich wieder im Internetz rum, nachdem TochterJ, die nicht wie die Zwillingsschwester bei der ältesten Freundin übernachten wollte, gegen Mitternacht endlich eingeschlafen ist (Ferienmodus).

Nächtliches Wäscheaufhängen (die Kur naht), viel zu spät ins Bett.

Gegen 10:30 zusammen mit der Tochter aufgewacht, gefrühstückt (geschmolzenes Käsebrot) Zeitung lesen, Carrerabahnrennen fahren, mit Internet beschäftigt. Gegen Mittag kommt wie verabredet TochterR mitsamt Freundin, wir haben einen Physiotherapietermin wegen Arm. Beziehungsweise sie hat ihn, ich gehe mit. Die drei verziehen sich kurz nach oben, nachdem geklärt wurde, dass die Freundin während unserer Abwesenheit hier bleibt. Telefonate, Kurvorbereitungen, Bestellungen stornieren, Ausleihen verlängern. Längere Karte als Weihnachtspostantwort geschrieben.

Nach der KG (that's how old I am) bereite ich ein sättigendes, gewünschtes und schnelles Essen vor, das zugleich das Gefrierfach des Kühlschranks leert (gute Vorsätze ick hör dir trapsen!): Fischstäbchen mit Kartoffeln und Feldsalat. Gemeinsames essen, dann müssen wir uns fertigmachen zu 'Feuerwerk der Turnkunst'. War letztes Jahr schon super, minus den fremden Nebensitzer, der mich nach ein paar Jubelschreien fragte, ob ich krank sei, aber das ist wohl eine andere Geschichte. Fast hätte ich deshalb nicht gebucht, aber das Christkind ist eingesprungen.

Kurze Irritation: letztes Jahr war ein ÖPNV Ticket inklusive, das steht dieses Jahr nicht mit drauf. Hektische Suche nach den Schokotickets, erfolglos. Die Kinder haben die Zeit mit  sich-Schminken verbracht. Meine Laune im Sinkflug eingedenk der Ereignisse des letzten Jahres.
Ein kurzer telefonischer Check bei den Westfalenhallen ergibt keine Klärung, der Busfahrer lässt uns ohne weitere Bezahlung rein, woraufhin sich eine Dame in der ersten Sitzreihe beschwert, sie habe dennoch bezahlt (leider hat sie ihre Eintrittskarte nichtmal dabei). Ich überlege kurz, durch Großmut zu beschämen, gehe aber durch und beginne, mich zu freuen. Extra, um es hier erwähnen zu können, habe ich mir nämlich vorher sogar noch die Fingernägel lackiert (Einself und gute Vorsätze 2.0)

Die Vorstellung ist wieder atemberaubend, die Umsitzenden völlig ok, wir alle begeistert, der Mann kaum zu spät, alles super.

Mit dem Bus nach Hause, Resteessen, alle ins Bett gebracht, und nun traue ich mich, mal mitzumachen. 

Bitte seien Sie nachsichtig. Ich freue mich, endlich dabei zu sein.

Jetzt will ich's wissen und versuche zudem #DreiguteDingedesTages: 
- unangenehme Telefonate erledigt
- rechtzeitig vor Abholung die Restmülltonne bestückt (wohoo - in den Ferien ein Wunder)
- Sternsingermitgebsel liegen bereit

11.2.17

was schön war as in bringingbackthegood

auf twitter gibt es heute ein Meme, #bringingbackthegood das mich veranlasst, endlich wieder zu bloggen. Vielleicht fange ich ja auch mal so richtig damit an? Es bleibt spannend!

Tochter J ist krank.  

Das war früher auch schön. Diese Aufgeräumtheit, Zimmer lüften, Bett machen, kranke Nacht abwaschen und zurück ins Bett mit Schallplattenhören während die anderen in der Schule sind.

Schlittschuhfahren auf dem Hardhofsee, danach die kribbelnd kalten Füße bei Tante Christa vom Hof am Ofen aufwärmen, Oma Lina beim Brotbacken zusehen.

Dieser eine Sommer, als wir uns jeden Morgen als bunt zusammengewürfelte Gruppe zum Mäxchenspielen an der Tischtennisplatte getroffen haben. Vorher sommerliche Hausarbeit Johannisbeerenzupfen.

Kinderkrank ist was schönes (wenn sie nicht ernstlich krank sind) Rumgammeln, Wunschkost, Vorlesen.

11.1.16

RIP David Bowie

Es hat mich ganz schön mitgenommen. 
Es haben Leute schon besser darüber geschrieben als ich es kann. Was aber ist es, das mich so berührt?

Der entscheidende Punkt ist wohl:

David Bowie begleitet mich seit ca 1987 mit seiner Musik. Er ist nicht einem bestimmten Lebensalter oder einer Situation zugeordnet. Indem er sich immer neu erfand, begleitete ich ihn wohlwollend. Und so gibt es zu vielen Lebenssituationen passende, jeweils neue Bowie-Songs. Mal von seinem anbetungswürdigen Stil und der begnadeten Stimme, seiner Art, sein Leben und seine Kunst zu inszenieren, abgesehen.

Gute Reise. 



6.12.13

Der Nikolaus, das unbekannte Wesen

Inzwischen sind die Zwilling sechs Jahre alt und noch immer hält die Faszination Nikolaus an, trotz aller Nachfragen "wie kommt der da rein" und "wie schafft der das überall gleichzeitig zu sein".
Zunächst griffen die beiden zu einem Trick, um ihre Gummistiefel, die vom Besuch des Schulgartens heute noch arg verdreckt waren, nicht putzen zu müssen: die neuen, noch  ungetragenen Schuhe wurden pseudogewienert.

Obwohl klar ist, dass der Nikolaus eher Wesen ist als Mensch, ist er weiter sehr real. Das zeigt sich dann auch durch den Wunsch, vor dem Einschlafen noch "lasst uns froh und munter sein" zu schmettern (alle Strophen) um den Nikolaus anzulocken (O-Ton J.)

Dieses Jahr wird der Nikolaus, so es Xaver und der Wochenendverkehr auf der A 45 nicht zu verhindern wissen, auch leibhaftig im Hause meiner Eltern auf die Kinder treffen. Was in meiner Kindheit üblich war (im Kindergarten, zu Hause, aber auch im Turnverein kam der Nikolaus selbst vorbei und überreichte mir was) ist für unsere Kinder Neuland. Aufregung macht sich breit.

Mal sehen wie's wird. Zwar sind wir uns einig, dass es sich bei den heutigen Nikoläusern um verkleidete Menschen handelt, dennoch bleiben Zweifel, oder, um es mit meinen Worten von vor einigen Jahrzehnten wiederzugeben, nach dem Besuch des Nikolauses im Turnverein: " der Nikolaus hat ausgesehen wie der Papa, aber der kann es nicht sein, der ist ja noch arbeiten."

Faszination Advents- und Weihnachtszeit

15.11.13

Thema verfehlt

Die Kinder wollen im Fernsehen Pippi Langstrumpf schauen. Der Mann möchte herausfinden, ob es sich um die Original-Pippi oder die Zeichentrickversion handelt. Also fragt er, ob die Figuren gezeichnet sind oder ob echte Menschen mitspielen. Darauf R: "doch keine echte Menschen Papa, oder glaubst Du es gibt jemand der in echt Pippilotta Victualia Pfefferminza Ephraims Tochter Langstrumpf heißt?"

#wmDedgT September 2026

Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #...