13.12.06

Dino's in da House


Die in-laws sind zu Besuch. Wenn sie abreisen, wird noch deutlicher werden, dass die Zeit hier bald vorbei ist. War gestern aber schon deutlich genug - denn da ist mir klargeworden, dass wir nur noch 1, höchstens 2 Wochenenden in London verbringen dürfen.
Schluchz.
Am Sonntag waren wir im Natural History Museum. Der nette Kleine steht in der Eingangshalle und macht einerseits einen Eindruck, andererseits ist Größe in diesem Bau relativ.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Victoria und Albert die Grundstücke in Kensington vom Gewinn der Weltausstellung in London (der mit dem crystal palace) gekauft haben und dann ihre persönliche Museumsmeile errichten ließen - Victoria&Albert Museum, Natural History Museum and Science Museum that is.
Ganz in der Nähe ist ja auch die Royal Albert Hall. Die Serpentine Gallery und das Albert Memorial im Hyde Park. Aber das führt jetzt zu weit. Mir ging's eigentlich nur um den Dino in der bizarren Umgebung. Alles echt. Und interessant war's auch. Mal wieder viel gelernt. Zum Beispiel, dass indische und afrikanische Elefanten auch unterschiedlich geformte Backenzähne haben. Hätten Sie's gewußt?

Wenn ich groß bin...

...bekomme ich im Bad ein Licht und einen Vergrößerungsspiegel, dass ich nicht immer auf Tageslicht und gutes Wetter warten muss, um mal mein Gesicht genauer inspizieren (und 'behandeln' zu können....)

Fiel mir gestern abend mal wieder auf - gibt's sowas überhaupt?
Ich freu mich schon drauf

6.12.06

Nikolausi

Bestimmt haben schon alle möglichen Blogger Geschichten zum Nikolaus geschrieben. Deshalb will ich jetzt auch ein bißchen erzählen.
Ganz geheuer war er mir nie. Aber er kam sehr oft bei uns: zu Hause, im Kindergarten, im Turnverein, im Turnverein meiner Eltern, undsoweiter.
Einmal kam ich vom Nikolausfest im Kindergarten nach Hause und erzählte meiner Mutter, der Nikolaus habe ausgesehen wie mein Papa, aber der kann es ja nicht sein, der ist ja im Geschäft (als Kind eines Beamten war ich regelmäßige Arbeitszeiten meines Papas gewöhnt).
Mein Vater war (und ist) oft der Nikolaus.
Auch bei meiner kleinen Schwester war er der Nikolaus im Kindergarten. Der neben meiner Schwester stehende Junge hatte so große Angst vor dem Nikolaus, dass er in die Hose machte, was meine Schwester zu Hause damit kommentierte, dass die Nikoläuse sehr gestunken hätten. Die Nikoläuse waren natürlich eigentlich der Nikolaus und Knecht Ruprecht. Auf Knecht Ruprecht wurde dann in späterer Zeit öfter verzichtet (Personalmangel?), auf das goldene Buch nicht. Wenigstens habe ich nicht, wie viele andere Kinder, tatsächlich körperlich unter Knecht Ruprecht gelitten. Allerdings fand und finde ich diese Über-Instanz sehr beängstigend, und sicher nichts, was einem als Kind guttut.
Auch meinem Opa hat der Nikolaus eines 6. Dezembers nicht gutgetan. Die Nikolausfeier im Turnverein war beendet, währenddessen hatte es mächtig geschneit. Der Ortsteil, in dem wir wohnten (und meine Eltern leben heute noch dort), liegt etwas erhöht, grade über der "Schneegrenze", und hat mehrere steile Stücke, die sowohl zur Zu- als auch zur Abfahrt sehr knifflig zu bewältigen waren im Winter. Für uns Kinder immer ein Spaß, wenn man sich bei Neuschnee traf, um sich auf die Kühler der Autos zu setzen um ihnen die Auffahrt zu erleichtern (natürlich haben wir immer fachmännisch gefragt, ob Heck- oder Frontantrieb, was auch immer das war....) Auch sind wir gerne etwas später in die Schule gekommen, wenn es die Busse leider nicht rechtzeitig geschafft haben. Da mein Vater bei der Stadt arbeitete, hatten wir bei nächtichem Schneefall oft Besuch von Schneepflugfahrern, die sich bei uns aufwärmten und bei einem Heißgetränk die neuesten Schneegeschichten erzählten - spannend!
An jenem 6. Dezember hatte es allerdings noch kein Räumfahrzeug zu uns hochgeschafft. Und so wurde die Abfahrt meiner Großeltern, die natürlich auch ihren Nikolaus vorbeigebracht hatten, zur Rutschpartie. Es war immer ärgerlich, wenn sich einer nicht mehr weitertraute, und die anderen, Nachkommenden, dann im Nadelöhr feststeckten. Zwar gelang es meinem Opa, noch rechtzeitig zu bremsen, das Auto hinter ihm konnte allerdings nichtmehr bremsen und drohte auf den schönen Golf meines Opas zu rutschen und so eine Massenkarambolage zu kreieren. Wir waren natürlich dabei, denn man mußte bei so einer Witterung ja kucken gehen. Also spielte mein Opa Held und versuchte, sein Auto vor dem Auffahren zu bewahren, in dem er sich vor den Kühler stellte und dagegendrückte. Allerdings hatte er bei dieser Aktion nicht bedacht, dass er so zwischen den Autos stand und dass es ziemlich glatt war - er brach sich immerhin 'nur' einen Arm, es hätte weitaus schlimmer kommen können in dieser Situation.
Aber eindrucksvoll war es allemal. (Für mich am eindrucksvollsten war, dass in seiner Not, der wesentlich jüngere Autofahrer meinen Opa anschrie, er solle gefälligst zwischen den Autos verschwinden. Was mein Opa versuchte. Hätte der Mann nicht so geschrien und geschimpft und mit Schimpfwörtern hantiert, was man in den 70ern nun wirklich noch nicht tat - oder war es nur bei uns so?, hätte mein Opa sicher nicht auf ihn gehört)
Leider gibt es keine Pointe, auch ist das schöne Bild, das es von mir bei der Verabschiedung eines Nikolauses gibt (die ja immer sehr spät nachts zu einem nach Hause kamen und dann immer noch was auf der Flöte vorgespielt haben wollten...) im Fotoalbum meiner Eltern.
Heute hat mir der Nikolaus ein wunderschönes Salz - und Pfeffermühlen Set gebracht. Und meine Lieblings-Lind-Schokolade. Lecker!
Die Frage, die Herr T und ich bislang noch nicht abschließend für uns klären konnten ist, ob der Nikolaus jetzt in der Nacht vom 5. auf den 6. kommt oder man den Stiefel am 6. Abends rausstellen muß, um ihn dann am 7.12. morgens gefüllt vorzufinden.
Any ideas?

5.12.06

Reizhusten und Vollmond


Vorletzte Nacht war es nicht das Gen, das mich wachmachte, auch nicht der Vollmond an sich, auf den höre ich nämlich nicht.
Es war mein elender Reizhusten, der sich inzwischen zu einer stattlichen Grippe gemausert hat.
Anyway. Dadurch hatte ich das Privileg, morgens um 5 wach zu sein und einen fast wolkenlosen Himmel mit Vollmond vom Küchenfenster aus ablichten zu können.
Ausblicke aus den anderen Fenstern unserer Wohnung folgen in Kürze.
Bis dahin brauche ich meine Finger zu Naseputzen und HändevornMundbeimHusten.

1.12.06

winterswap



Das ist klasse. Da mach ich mit. Bin ich über Frau Sopran hingekommen. Mein erstes virtuelles Mitmachen! Ich freu mich!
Ach so, schnell mal auf das Emblem klicken. Ganz einfach ;-)

Und das mit den selbstgemachten links schaff ich auch irgendwann noch...(Bis dahin: sorry, Frau Sopran, dass erwähnt, aber nicht verlinkt) Bin ja schon froh, dass ich das logo einfach so einsetzten konnte, war garnicht so schwer.

Woran es liegt? Ich weiss es nicht. Entweder ich habe meinen Apfel einfach nicht im Griff, oder das grundsätzliche Nichtverstehen von 1 und 0 ist schuld. Ich arbeite dran.

Aber gleichzeitig gilt es schonmal wieder, eine Liste zu erstellen, yippih! Wird hier natürlich nicht verraten.

PS. und edit: es scheint zu gehen. Mit Geduld und Spucke. Noch ein Erfolgserlebnis. Toller Tage heute

- nächtliche Feststellung

wenn Herr T mit mir im Schlaf spricht, ist das immer auf Englisch. Er versteht aber meine meist deutschen Antworten trotzdem.



- nächtliche Fragestellung - oder soll es besser frühmorgendliche Fragestellung heißen?

Ob ich wohl ein Nachtdienst - Gen habe? Heutzutage wird ja alles auf die Gene geschoben.
Und, wie schon meine Patentante immer sagt, mit ihrem wunderschönen alemannischen Akzent (ist das das Wort?), obwohl schon seit fast 40 Jahren weg von zu Hause: "Du bisch halt e Nachtmensch, scho als Kind".

schneit es im September

schau auf den Kalender
vielleicht ist schon Dezember

Sind wir die Generation, die von den Spontisprüchen verdorben wurde?
Ich weiss, einige finden das zum Gähnen, manche find ich heute noch lustig. Wie zum Beispiel den oben.
Und heute ausgerechnet mit Advent oder sowas zu beginnen wollte ich mir auch sparen.
Es gibt ja viele sinnlospostings. Dies hier ist eines davon.
Ab heute beginnt der countdown so richtig.
Unser letzter Monat hier hat angefangen.
Mit Erkältung und alles.
Exkurs Erkältung: sogar extra richtig gute Hühnersupper gekocht. Geschmeckt hat es. Ob es auch hilft? Das wär ja fast ein Grund, die Rezepteecke zu eröffnen.
Ausserdem Schlaflosigkeit.
Exkurs Schlaflosigkeit: fast den ganzen Tag über geschlafen. Ja ist es denn ein Wunder, dass die Springerin da nachts nicht müde ist? Nichtmal das bewährte StadtLandFluss Spielen im Bett im Kopf ohne Aufschreiben hat genutzt. Jetzt muß das Blog dran glauben.
Und noch nichtmal einen Adventskalender habe ich gekauft. Geschweige denn gebastelt.
Na, dann gute Nacht.

#wmDedgT Oktober 2026

  Frau Brüllen fragt das Internet  ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag...