9.2.10

Tagebuchbloggen

alle machen es.
Na ja, einige.
Und das Argument, dass es einem selbst am meisten bringt, da man dann eine schöne Erinnerung hat, ist ja auch was.
Nun nehme ich mir vor, das Tagebuchbloggen in der Fastenzeit zu beginnen.
Warum dann? Handelt es sich hier doch nicht um einen Verzicht?
Das wohl nicht, aber den Tag bewusster zu erleben, bzw. am Abend nochmals über den Tag zu reflektieren, bringt vielleicht das Leben doch ein wenig näher.
Immerhin würde dann das schlechte Gewissen darüber, die Schönheiten des Tages undokumentiert verstreichen zu lassen, und somit nicht nochmal Nachspürbar zu machen, etwas erleichtert.
Schon wieder darf man gespannt sein.

28.1.10

What can I say

Früher wollte ich jeden Tag was schreiben.
Im Moment bin ich froh, wenn ich es einmal im Monat schaffe.
Immer denke ich, es passiert nicht genug.
Wann gibt es einen Grund, etwas zu bloggen?
Konstantin liefert den wahren Grund zum bloggen.
Genau. So. Isses. Soll es sein, sollte es sein.
Ich arbeite dran.

9.12.09

Es gibt nichts zu feiern, dachte ich, als ich eben den Prosecco aufmachte. Zum Wohl.

Doch.
Gibt es.
Es gibt zu feiern, dass ich zwei wunderbare, gesunde Töchter habe, die sich prächtig entwickeln und mich jeden Tag mindestens einmal zu lachen bringen.

Es gibt zu feiern, dass wir alles in allem ohne größere Krankheiten gelebt haben in der Familie, uns trotz hohen Alters und mancher Gebrechlichkeit noch haben und besuchen können.

Es gibt zu feiern, dass wir in einem schönen Haus in einem sicheren Land leben.

Es gibt zu feiern, dass morgen meine Eltern einfach mal so 400 km mit dem Auto zu uns kommen, um meiner Oma, immerhin 91 Jahre alt und meiner Großtante, 89 3/4 Jahre alt, unser schönes Haus zu zeigen.

Es gibt zu feiern, dass das große Panoramafenster zur Terasse nicht geputzt ist, und man dort die Kinderfingerflecken weithin sehen kann - was für ein Glück.
Ich werde ein Foto davon machen und es mir anschauen, wenn die Kinder nerven, oder wenn sie groß sind und wir nichtmehr so (oder hoffentlich anders) wichtig für sie sind.

Es gibt so viel zu feiern. Und vielleicht ist der Advent, oder gerade dieser Abend mit dem Prosecco genau der richtige Anlass dafür.

Zum Wohl.
Auf alle. Ich denke an Euch.

18.11.09

ach wie gut

dass niemand weiss
dass ich Rabenmutter heiss

da guck´ ich -
dumm aus der Wäsche:
denn einmal mehr fällt mir auf,
dass ich nur eine Klitzekleinigkeit aufschreiben wollte,
und schwupps stolpere ich über Reformen

weiss - Wissen oder Farbe?
dass ist irgendwie klar
heiss - Wärmer als Warm oder Namensgebung?

Die Welt könnte so einfach sein

isse abba nit

13.9.09

was man nicht machen soll

wenn man allein zu hause ist, abends,

oder/und

wenn man leicht psychotisch veranlagt ist

oder/und

sowieso leicht erregbar

oder/und

überhaupt niemals und unter keinen Umständen nicht

ist,
die Terassentür aufzulassen hin zum dunklen Garten und schnell den Müll wegzubringen und zu meinen, man würde üben wollen/müssen, stark zu sein.

Weil es in dem Moment vielleicht klappt, aber dann der Rest des Abends und der Nacht extrem unentspannt wird.

Was zu beweisen war...

neues Heim - glücklich sein

und ins internet rein...
Mehrere Wochen sind wir schon hier.
Es sieht immer noch aus wie auf einer Baustelle.
Oder besser, wie frisch umgezogen.
Dass man so wenig schafft mit Kindern hätte ich mal wieder nicht gedacht.
Wenigstens funktionieren Internet und Telefon inzwischen - hat ja auch lange genug gedauert, *seufz*.
Jetzt kann es also weitergehen.

#wmDedgT September 2026

Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #...