21.2.10

Sonntag

Bin sehr erschöpft. Und das nach einem eigentlich entspannten Wochenende.
Oder ist das die Angst vor dem Zahnarzt morgen?

Kleinbürgerin R hustet. Hat Reisebett durch Trampolinzweckentfremdung kaputt gemacht.
Schöne Bobbycartour. Zum ersten Mal mit ein bisschen Lenken.
Garten genutzt: Mann: kommt, wir gehen raus in den Garten zum Seifenblasen. R: nit Garten, Terasse.

Ich will Süßkram. Bin ich deshalb so schlecht gelaunt, weil mir meine abendliche Ladung Zucker fehlt?

Nachtrag zur gestrigen Feier: konnte sogar meine Flasche (alkoholfreies *seufz*) Bier noch mit dem Feuerzeug öffnen...

Merke: Spülmaschineausräumen nach Abendessen mit Reisbeilage immer ding.

Samstag

ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen, etwas früher aufzustehen. Dass das dann dazu führt, dass ich auch früher ins Bett gehe wage ich noch zu bezweifeln.

Thema Wetter: ich schwanke zwischen "nicht schon wieder, langsam reicht es" und "ist ja toll, ich fühl mich wie in Ancorage, wo sind die Eisbären?" Soooo dicke Flocken hatte ich eben auf der Windschutzscheibe.
A propos Windschutzscheibe: komme von einer Party. Mit fremden Leuten. Schön wars. Ungewohnt. Erst hab ich mal eine halbe Stunde gebraucht bis ich was zu Anziehen hatte. Ja, so war das früher auch. Der Nachteil eines begehbaren, gemeinsamen Kleiderschranks ist jetzt der Berg Klamotten von mir, die ich nicht auf die Party angezogen habe...

Und dann kam doch tatsächlich noch Baby Love von Mothers Finest im Radio als ich da hin fuhr. Alles fast wie früher.

Essen hat bei uns zu Hause mal wieder nicht geschmeckt: ich hab das Fleisch totgekocht. Leider.
Der Fußballbesuch hat gute Laune. Das Baby nicht. Kleinbürgerin R hat sich viele Finger an einem Streichholz verbrannt.
Jetzt geh ich ins Bett. Ohne Olympia. Guts Nächtle.

19.2.10

Freitag

die Müdigkeit überschattet heute alles. Sie macht sogar ein wenig müde, äh, schwermütig.
Einkaufen, Vorbereitung für den Besuch morgen.
Spaß mit den Kleinbürgerinnen gehabt. Auch beim Einkaufen.
Zum Abendessen Tortellini mit Champignons.
Jetzt aber AbinsBettde.
Außerdem finde ich: der Frühling soll jetzt kommen.

Donnerstag

Aufstehen, Kuchen backen (sehr danebengegangen), Blumenstrauß abholen, Kind im Kinderwagen in die Frühlingssonne auf die Terasse stellen (wie wunderbar), Besuch bekommen, Abendessen, Kleinbürgerinnen ins Bett, ab zum Mädelsabend.

Schön war's.

Morgen versuche ich noch, Gedankenschnipsel, die mir über den Tag verteilt einfallen, gleich aufzuschreiben.

17.2.10

40 Tage bloggen

Tagebuchbloggen wird noch einfacher, wenn man safari nicht nach einem fertiggestellten post, der allerdings noch nicht abgespeichert ist, forcquitten muß.
Grummel.

- Schwiegervaters Geburtstag. Der konnte sich nicht erinnern, wann und ob er an Aschermittwoch Geburtstag hatte.
- Der Schneemann im Garten gerät bei 12 Grad in eine gefährliche Schieflage.
- Schneeschippen ein bißchen vermisst.
- Noch schöner ist es bei uns, nachdem die Putzfrau da war.
- Mit der Karnevalsdeko auch noch einen weihnachtlichen Stern in der Küche abgenommen. Herrnhuter Stern und Lichterkette im Bux bleiben noch: wie lange darf man das?
- Den Kurzschlaf der Kinder zu einer erbaulichen Lektüre der Süddeutschen genutzt.

Vornahmen zur Fastenzeit:
Tagebuchbloggen.
keinen Akohl trinken.
wenig Süßes.
Der Versuch, morgens auf meine süße Plörre zu verzichten, spontane Eingebung, wird morgen mal ausprobiert.
Hier geht es ausschließlich um liebgewonne, aber dickmachende Gewohnheiten, die mal wieder hinterfragt werden dürfen.
Zum Fasten werde ich wohl nicht kommen.

9.2.10

Tagebuchbloggen

alle machen es.
Na ja, einige.
Und das Argument, dass es einem selbst am meisten bringt, da man dann eine schöne Erinnerung hat, ist ja auch was.
Nun nehme ich mir vor, das Tagebuchbloggen in der Fastenzeit zu beginnen.
Warum dann? Handelt es sich hier doch nicht um einen Verzicht?
Das wohl nicht, aber den Tag bewusster zu erleben, bzw. am Abend nochmals über den Tag zu reflektieren, bringt vielleicht das Leben doch ein wenig näher.
Immerhin würde dann das schlechte Gewissen darüber, die Schönheiten des Tages undokumentiert verstreichen zu lassen, und somit nicht nochmal Nachspürbar zu machen, etwas erleichtert.
Schon wieder darf man gespannt sein.

28.1.10

What can I say

Früher wollte ich jeden Tag was schreiben.
Im Moment bin ich froh, wenn ich es einmal im Monat schaffe.
Immer denke ich, es passiert nicht genug.
Wann gibt es einen Grund, etwas zu bloggen?
Konstantin liefert den wahren Grund zum bloggen.
Genau. So. Isses. Soll es sein, sollte es sein.
Ich arbeite dran.

#wmDedgT September 2026

Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #...