28.10.07
9.10.07
Zweisprachigkeit
ich bin ja, wie ich gerne behaupte, zweisprachig aufgewachsen. Hochdeutsch - oder was wir dafür halten - lernte ich in der Schule, bzw gegen Ende des Kindergartens. Zunächst nicht gerne, aber leider verstanden mich die Kinder der zugereisten Eltern nicht mit meinem Dialekt. Das darf man sich jezt nicht zu heftig vorstellen, unseren Dialekt, eigentlich hervorragend verständlich.
Seit 15 Jahren bin ich weg aus Süddeutschland, und spreche nur noch wenn ich dort bin und mit meiner Verwandtschaft *platt*. Langsam merke ich, dass ich einige Wörter und Wendungen verliere. 'Es schmeggt legger' hört sich einfach falsch an, aber ich weiß nichtmehr wie es g'hört.
Als Kind wußte ich oft nicht, wie es auf Hochdeutsch heißt. Ich erinnere mich auch noch sehr gut daran, dass sich meine Schwester sehr darüber beschwerte, nicht zu wissen, wie 'Muggen' (Stubenfliege) auf Hochdeutsch heißt.
Und ich habe mir erst mit Mitte zwanzig beigebracht, wie Bauklötzer auf Hochdeutsch heißen.
Sehr schwierig waren auch die 'Bollen Eis' zu übersetzen. Es sind die Kleinigkeiten, die schwer zu erlernen sind. So sitzt man in unserem Dialekt beispielsweise 'neber' jemandem.
Anläßlich der Geburt unserer Kinder haben wir nun eine Glückwunschkarte bekommen, auf der uns eine Bekannte zu unseren 'Wonnebrocken' gratuliert. Ich bin mir sicher, es handelt sich um einen Übersetzungsfehler ins Schriftdeutsch. Aber einen sehr schönen.
Seit 15 Jahren bin ich weg aus Süddeutschland, und spreche nur noch wenn ich dort bin und mit meiner Verwandtschaft *platt*. Langsam merke ich, dass ich einige Wörter und Wendungen verliere. 'Es schmeggt legger' hört sich einfach falsch an, aber ich weiß nichtmehr wie es g'hört.
Als Kind wußte ich oft nicht, wie es auf Hochdeutsch heißt. Ich erinnere mich auch noch sehr gut daran, dass sich meine Schwester sehr darüber beschwerte, nicht zu wissen, wie 'Muggen' (Stubenfliege) auf Hochdeutsch heißt.
Und ich habe mir erst mit Mitte zwanzig beigebracht, wie Bauklötzer auf Hochdeutsch heißen.
Sehr schwierig waren auch die 'Bollen Eis' zu übersetzen. Es sind die Kleinigkeiten, die schwer zu erlernen sind. So sitzt man in unserem Dialekt beispielsweise 'neber' jemandem.
Anläßlich der Geburt unserer Kinder haben wir nun eine Glückwunschkarte bekommen, auf der uns eine Bekannte zu unseren 'Wonnebrocken' gratuliert. Ich bin mir sicher, es handelt sich um einen Übersetzungsfehler ins Schriftdeutsch. Aber einen sehr schönen.
5.10.07
wie isses nu bloß möglich
gestern hab ich noch unserer Babysitterin von Tadellöser&Wolff erzählt und es gleich bei amazon bestellt, denn es ist eines meiner Lieblingsbücher und leider auch eines der Kategorie 'verliehen und nicht wiederbekommen' (das war bevor ich beschlossen habe, keine Bücher mehr zu verleihen. Zumindest keine wichtigen).
Und jetzt ist er tot, aber uns gehts ja noch gold, und dadurch wird er weiterbleiben.
Und jetzt ist er tot, aber uns gehts ja noch gold, und dadurch wird er weiterbleiben.
Perspektivenwechsel
ob die Kinder denken, es gibt einen Schnullergott, der ihnen den Schnuller reinsteckt, wenn sie ihn brauchen?
bestimmt meinen sie auch, dass wir nur spuren und ihnen was zu essen geben, weil sie sich melden - in etwa so: warum muss ich immer laut werden, dass das mit dem Essen klappt - und eben nicht, wie Herr T sich denkt: ja habt ihr denn schon einmal nichts bekommen? Nein, aber immer nur, weil wir uns so angestrengt haben, Euch darauf aufmerksam zu machen.
bestimmt meinen sie auch, dass wir nur spuren und ihnen was zu essen geben, weil sie sich melden - in etwa so: warum muss ich immer laut werden, dass das mit dem Essen klappt - und eben nicht, wie Herr T sich denkt: ja habt ihr denn schon einmal nichts bekommen? Nein, aber immer nur, weil wir uns so angestrengt haben, Euch darauf aufmerksam zu machen.
1.10.07
weißer Neger Wumbaba?
jedesmal frage ich mich während die jack-wolfskin-Werbung in der Glotze läuft ob ich den Songtext falsch verstehe, sich da jemand einen Scherz erlaubt oder beim texten zuviel geraucht hat...(the future is a small retreat, the future is a muscle we don't have) kann jemand helfen?
Vielleicht geht es mir aber wirklich so wie bei dem Text zur FußballWM 1974, den ich auch als
"Fußball ist unser lebender König.
Fußball regiert die Welt"
plausiebel fand, ich alte Royalistin. Das wär dann ein Fall für Axel Hacke.
Vielleicht geht es mir aber wirklich so wie bei dem Text zur FußballWM 1974, den ich auch als
"Fußball ist unser lebender König.
Fußball regiert die Welt"
plausiebel fand, ich alte Royalistin. Das wär dann ein Fall für Axel Hacke.
26.9.07
hab ich eigentlich
schonmal gesagt dass ich HEIMWEH hab?
ich frage mich wirklich wann das aufhört.
Heimweh nach London.
ich frage mich wirklich wann das aufhört.
Heimweh nach London.
19.9.07
Weckkultur
Viele Dinge machen ja verschiedene Leute unterschiedlich.
Ich will jetzt nicht das Maenner/Frauen Klischee bedienen. Aber Herr T hat so eine Angewohnheit ... ich fang mal vorne an. Als ich noch manchmal Schichtdienst gemacht habe, war die Weckzeit so eingestellt, dass ich noch 3 Minuten im Bad hatte aber dann wirklich schnell losmusste um es puenktlich zu schaffen. Gerade an Wochenenden hat das oft dazu gefuehrt, dass Herr T sich als Humanwecker selbsteinsetzte und mir, wenn mein Wecker bereits fertiggeklingelt hatte, noch und nochmals sagte, ich haette endlich aufzustehen.
Seit laengerer Zeit leide ich nun meinerseits darunter, dass ich vom Wecker geweckt werde. Nicht, dass sein Wecksignal mir gelten wuerde. Herr T stellt den Wecker auf den fruehstmoeglichen Zeitpunkt, um noch gefuehlte 1000Mal auf den snoozeKnopf zu druecken. Ich bin natuerlich ab dem ersten piepen wach.
Jetzt frage ich mich schon, was das soll. Denn man schlaeft ja nicht wirklich besser oder gut , wenn das Wecksignal alle 9 Minuten dazwischenfaehrt. Was hat man also davon?
Unter der Woche versteh ich es ja noch, jetzt kommt aber erschwerend hinzu, dass Herr T oft meint, er muesse am Wochenende auch frueh aufstehen um sein Tagwerk zu schaffen, und Weckzeiten einstellt, die nach meinem Dafuerhalten utopisch bis menschenverachtend frueh sind. Mit dem Ergebnis, dass wir uns bis in die Mittagszeit im Bett liegend mit einem piependen Wecker plagen.
Ich frage Sie, ist das denn dann Erholungsschlaf? (Ich meine auch festzustellen, dass der Tag dann mit einem unguten Gefuehl anfaengt: statt dass man sich freut, am Wochenende mal ausgeschlafen zu haben, plagen einem Versagensgedanken weil man es wieder nicht geschafft hat, nach dem Weckern aufzustehen.
Beziehungsweise: waere es nicht besser, eine realistischere Weckzeit zu waehlen, bis dahin dann gut und ungestoert zu schlummern, und dann noch den Erfolg zu haben, mit dem Wecker aufzustehen?)
Ich habe kuerzlich mein Leid geklagt und so erfahren, dass es noch mindestens einen Mann gibt, der die Weckersache genauso handhabt.
Ich versteh Euch einfach nicht. Und gehe jetzt ohne gestellten Wecker, aber mit zwei gestellten Milchuhren neben mir schlafen.
Ich will jetzt nicht das Maenner/Frauen Klischee bedienen. Aber Herr T hat so eine Angewohnheit ... ich fang mal vorne an. Als ich noch manchmal Schichtdienst gemacht habe, war die Weckzeit so eingestellt, dass ich noch 3 Minuten im Bad hatte aber dann wirklich schnell losmusste um es puenktlich zu schaffen. Gerade an Wochenenden hat das oft dazu gefuehrt, dass Herr T sich als Humanwecker selbsteinsetzte und mir, wenn mein Wecker bereits fertiggeklingelt hatte, noch und nochmals sagte, ich haette endlich aufzustehen.
Seit laengerer Zeit leide ich nun meinerseits darunter, dass ich vom Wecker geweckt werde. Nicht, dass sein Wecksignal mir gelten wuerde. Herr T stellt den Wecker auf den fruehstmoeglichen Zeitpunkt, um noch gefuehlte 1000Mal auf den snoozeKnopf zu druecken. Ich bin natuerlich ab dem ersten piepen wach.
Jetzt frage ich mich schon, was das soll. Denn man schlaeft ja nicht wirklich besser oder gut , wenn das Wecksignal alle 9 Minuten dazwischenfaehrt. Was hat man also davon?
Unter der Woche versteh ich es ja noch, jetzt kommt aber erschwerend hinzu, dass Herr T oft meint, er muesse am Wochenende auch frueh aufstehen um sein Tagwerk zu schaffen, und Weckzeiten einstellt, die nach meinem Dafuerhalten utopisch bis menschenverachtend frueh sind. Mit dem Ergebnis, dass wir uns bis in die Mittagszeit im Bett liegend mit einem piependen Wecker plagen.
Ich frage Sie, ist das denn dann Erholungsschlaf? (Ich meine auch festzustellen, dass der Tag dann mit einem unguten Gefuehl anfaengt: statt dass man sich freut, am Wochenende mal ausgeschlafen zu haben, plagen einem Versagensgedanken weil man es wieder nicht geschafft hat, nach dem Weckern aufzustehen.
Beziehungsweise: waere es nicht besser, eine realistischere Weckzeit zu waehlen, bis dahin dann gut und ungestoert zu schlummern, und dann noch den Erfolg zu haben, mit dem Wecker aufzustehen?)
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