31.12.19

zum neuen Jahr



Hoffnung für die Verzweifelten

Zeit für die Eiligen

Musik für die Tanzenden

Sanftmut für die Mächtigen

Speisen für die Hungernden

Versöhnung für die Streitenden

Wärme für die Frierenden

Dauer für die Liebenden

Frieden und Glück allen Menschen auf Erden


Jochen Marriss ( http://www.blueboxbi.de/jochen/jochen.html )


Kein Roaming, nirgends, kein wlan, deshalb Vorbereitetes, davon gibt es jedoch nicht viel. Auf jeden Fall aber gute Gedanken und Wünsche für alle. Schön, dass Ihr hier vorbeikommt, bis nächstes Jahr.














25.12.19

Herr Hüsch setzt auf die Liebe

Mein Bekenntnis

Ich setze auf die Liebe
Das ist das Thema
Den Hass aus der Welt zu entfernen
Bis wir bereit sind zu lernen
Dass Macht Gewalt Rache und Sieg
Nichts anderes bedeuten als ewiger Krieg
Auf Erden und dann auf den Sternen

Ich setze auf die Liebe
Wenn Sturm mich in die Knie zwingt 
Und Angst in meinen Schläfen buchstabiert
Ein dunkler Abend mir die Sinne trübt
Ein Freund im anderen Lager singt
Ein junger Mensch den Kopf verliert
Ein alter Mensch den Abschied übt

Ich setzte auf die Liebe
Das ist das Thema
Den Hass aus der Welt zu vertreiben
Ihn immer neu zu beschreiben
Die einen sagen es läge am Geld
Die andern sage es wäre die Welt
Sie läg in den falschen Händen

Jeder weiß besser woran es liegt
Doch es hat noch niemand den Hass besiegt
Ohne ihn selbst zu beenden 
Er kann mir sagen was er will
Er kann mir singen wie er's meint
Und mir erklären was er muss
Und mir begründen wie er's braucht
Ich setzte auf die Liebe! Schluss!


Hanns Dieter Hüsch (Michael Blum)
Das kleine Buch zum Segen, 11. Auflage 2010
tvd Verlag Düsseldorf
(neue Rechtschreibung von mir)

21.12.19

stille Nacht

gestern Endspurt, Elternbesuch. Also meine Eltern besuchen uns. Toll, dass sie das mit Mitte 70 noch so können. Anstrengend ist es, auch in der Vorbereitung. Stilecht großer Knatsch vor Türklingeln.
Abends dann die Eisenbahn aufgebaut, die wir von zwei Jahren von meinem Vater geerbt haben, großes Hallo, der Mann hatte einen Kunstgrünuntersatz gebastelt, es fühlte sich sehr wie früher an, sehr schön.


Drüben bei twitter hab ich eine andere schöne Sache schon verwurstet, aber meine Kanäle sollen ja nicht Zweitverwertung werden (ich kann auf meinem halben Bildschirm außerdem nicht gut screenshots, und aus Grünen und zu müde kann ich keine anderen Geräte mehr mit einbeziehen)

Heute weihnachtliche Zusammenkunft in der Schule, der Abikurs zeigte Auszüge aus  'Hilfe die Herdmanns kommen'. Sehr schön, dann der letzte Büchereidienst dieses Jahr, jetzt ist es erstmal geschafft.
Ferien. Die eine Tochter zur Übernachtungsparty gebracht, die andere mit Freundin versorgt, geputzt, gespült (mit der Hand, ich wünsche mir eine Großpackung Handcreme, ich kann einfach nicht gut mit  Handschuhe spülen), zwei Geschenke müssen morgen noch abgeholt und auf den Weg nach Süddeutschland gebracht werden. Der kleine Rest wartet noch aufs Einpacken, ich habe keine Lust mehr, etwas einzukaufen, mal sehen, wie lange wir mit dem hinkommen, was da ist. Vielleicht noch bisschen Fenchel, Feldsalat, Avocados.
So lange meine Eltern da sind, und dann während der Ferien wird es hier ruhiger, mögen alle einen Weg finden, gut durch diese Tage zu kommen. Mit den allerbesten Wünsche für alle, von Herzen.

Barbaramagnolie in full swing

18.12.19

es weihnachtet sehr

heute schönen Familienkrach weil die Emotionen zum Thema Weihnachtskarte hochkochten. Ich weiß, wir sind nicht so ganz früh dran, lasst uns. Wir haben so einfach die besten Ideen. Und ohne Boris Js Plagiat hätte der Mann auch nicht diesen genialen Einfall gehabt, es ging einfach nicht früher!
Ansonsten allerhand geschafft, aber es ist dieser Tage einfach nicht genug.
DOzember: tiefgefrorene Champignons aufgetaut und verkocht (Reis mit Gemüsesch*** mit dabei waren außerdem Zucchini und Möhren) zum Nachtisch Reis mit Apfelmus.
Außerdem große Dozemberleistung: mein Zimmer weiter aufgeräumt, man sieht fast wieder ein bisschen den Boden, Bücher aus der Uni allerdings nicht weggeschmissen.
Dafür Sparkontenzeugs der Kinder ordentlich sortiert. Aus mir wird nochmal was!
Oder auch nicht, denn heute auch endlich Mut gefasst und wo angerufen, aber die Stellenanzeige ist nicht mehr aktuell. Bei der anderen habe ich die deadline gerissen.
Wofür ich mir jetzt mal noch auf die Schulter klopfen muss ist, dass ich ja seit Montag alles ohne Spülmaschine spüle. Da wird der Besuch meiner Eltern schon allein deshalb zur Herausforderung.
Jetzt schreib ich noch ein paar Listen, dann nicht zu spät ins Bett.
Bilder sind übrigens im Kasten! Ich hoffe, es gibt wenigstens keine CD (was ehrlich schade ist).

wie Familie Pfützenspringen Sachen erledigt

gestern kein DOzember, dafür den Großteil der Weihnachtsgeschenke organisiert (u.a. ein sehr langer Anruf im Buchladen).

Baum gekauft, und das geht, wie bei vielen Terminen bei uns, so:
Zustand gegen 12: Zwischen 3 und 4 meinst Du? Das ist sehr knapp, das schaffen wir nicht. (Damit Abfinden, dass wir das nicht schaffen)
Überlegungen darüber, wann es denn sonst zu schaffen sei, keine weiteren Termine zu finden, Frustration.
Gegen 14:50 - wenn Du denkst, wir schaffen das nicht, mach ich halt jetzt dasunddas / leg ich mich noch ein bisschen hin.
Kinder (oder jedwede andere Person), gegen 15:00 Wo seid Ihr denn, wir wollten doch los! Immer klappt es nicht!
Frustrierte Person: Leider werden wir das nicht schaffen, wir lassen es gleich.
Irgendjemand, mehrmals: na komm, lasst es uns versuchen.
Alle, nur halbwegs überzeugt, aber aktionistisch: Na gut, ok.
Überstürzter Aufbruch gegen 15:15, und gestern fiel uns dann noch auf, dass wir vorher erst noch Geld holen mussten.
So entsteht also das Gefühl, nichts richtig vorzubereiten, alles überstürzt zu machen und dann auch noch zu spät zu kommen, oder eben immer knapp. Problem erkannt? Ja, schon länger. Bleiben Sie dran!
Aber: habemus Nordmann (Nobilis war leider schon aus).

17.12.19

Knallvolle Woche

Heldenhaftes ist geschehen letzte Woche im Hause Pfützenspringen! Jeden Tag eine oder mehrere DOzembers erledigt! Das Resultat ist ein blitzsauberer Backofen (inspiriert, nein besser: aufgefordert durch dieses fast unerträgliche Foto zu Beginn der Kochapp) und am Donnerstag habe ich sogar AUF DEN KÜCHENSCHRÄNKEN geputzt. Die drei Jahre waren um, und mit diesem Zeug geht es ja auch wirklich schnell. Wieder nichts draufgelegt, nehme ich mir ja schon seit Jahren vor. Wieder erschüttert von der Schlampigkeit des Küchenmonteurs, die Kabel da sorglos einfach so oben drauf zu legen. Rege ich mich seit 10 Jahren drüber auf. (Foto bei twitter).
Am Freitag dann sehr einigermaßen cool, naja, einfach mal vorbereitet, für Gäste gekocht. Es gab klassischen weißen Glühwein von nutriculinary, Kürbissalat nach hier, gesehen bei Frau Gröner (und ich kann berichten, auch bei mir nur Paste statt Vinaigrette, hat als Pesto am nächsten Tag auch noch sehr gut geschmeckt), Rote Bete Quiche mit Salat und Moussemasse. Das tolle daran war, dass ich meine Kräfte einteilen konnte und auf den unsichtbaren Salat und den apple crumble verzichtet habe, hätte ich nicht geschafft, wäre emotional total in die Hose gegangen, hat so auch gereicht. Die Moussemasse war vom Doktor aus Bielefeld, #blogbeichte. Sehr schöner Abend, und danach tatsächlich auch noch die Küche gemacht.
Samstag dann adventliches Rasengrün beim letztes Hinrundenspiel der Mädels, endlich mal gewonnen, das ist gut für die Psyche. Danach dann chillen, das geplante Ausgehen ging unter, sehr schade. Sonntag um 10:00 Plätzchenbackbesuch von befreundeten Zwillingen, die Mutter hat mit Intervalldiäten 20 kg abgenommen, kleine Stiche, Bewunderung, weitermachen. Danach mit J Backmarathon, R trifft sich mit FreundInnen. Kein Spaziergang, frische Luft durch offene Terrassentür beim Mausgucken musste reichen. Toll ist, dass die Barbaramagnolie wirklich kospt, ich bin ganz aus dem Häuschen, jetzt muss ich mir noch ein paar Gedanken machen zum Kauf einer Spülmaschine. Leider bin ich konsummüde, am liebsten wäre mir, jemand würde mir sagen, welches Gerät ich kaufen soll, und während ich dies so tippe, wieso eigentlich nicht. Bis ich mich entschieden habe spüle ich mit der Hand.
Die Nougatstangen müssen noch erledigt werden, der Kaffeebereiter ist ebenfalls kaputt, heute schließe ich mit einer Konversation an der Käsetheke vom Samstag:

Käsefachverkäufering (Kfv): was darf's sein?
ich: Haben Sie schweizer Raclettekäse?
Kfv: ja, hier habe ich den Kaltenbach mit und ohne Trüffel, dort den französischen und hier wie gesagt den schweizer.
ich: aha, und ist der Kaltenbach aus der Schweiz? Kaltenbach, so heißt doch das Gestüt in Ostwind (krchkrch)
Kfv (leicht pikiert): habe ich ja gesagt, hier der Kaltenbach, dort der französiche und der schweizer.
ich: (Deeskalationsversuch) ach so, ja, ich kannte die Firma Kaltenbach nicht, deshalb hab ich nachgefragt, aber eben sehe ich, es steht ja auch drauf, schweizer Käse.
Kfv: (leicht hochnäsig) ja, ist eine sehr bekannte Firma.
ich: gut, dann geben Sie mir 8 Scheiben von dem Ktaltenbach und 8 von dem normal Schweizer, ich mache mal den Test.
Kfv: schnibbelschnibbel und zurückruder: hier, bitte schön, und beim nächsten Mal erzählen Sie mir, wie er Ihnen geschmeckt hat, ich kannte den nämlich auch nicht.

PS die Geschichte mit dem Telefonanrufer von Microsoft zwinkerzwinker hat mir zu Denken gegeben. Ich werde keine Leute mehr veräppeln, auch keine fremden, sondern wieder, wie sonst, sagen, dass ich nicht interessiert bin und sie meine Nummer aus ihrer Liste nehmen sollen.

Pic or it didn't happen:



Heute war ja auch noch! Knallvoller Tag, Pilates, lokaler Einzelhandel im Namen des Geschirrspülers, blöde Situation weil am Samstag ja auch noch der neue Winterreifen am neuen Auto kaputtging, verspäteter Weihnachtsmarkt, letztes Mal Cellounterricht für R, dann ein Schläfchen im Auto, soo müde.
Noch keine Geschenke, keine Pointe, jetzt Bett.

11.12.19

Dienstag, 10.12.2019

morgens sehr schwer aus dem Bett gestiegen, die Kinder auch. Adventskalendertürchen als Aufstehmotivation hat sich also schon abgenutzt.
Um Acht bei der Zahnärztin aufgeschlagen. Ein Argument gegen Kronen an 'gesunden' Zähnen war für mich vor Wochen ja, dass diese dann nicht mehr behandelbar seien. Die Zahnärztin hatte mir erklärt, für den unwahrscheinlichen Fall einer Wurzelbehandlung sei es kein Problem diese durch die Krone durchzuführen. Ein bisschen stolz war ich ja schon, dass ich die Behandlung ohne Zusatzmedikament überstand, auch den Mehraufwand (die bereits gebastelten Kronen passten nicht, ich musste weitere zwei Wochen mit den Provisorien leben). Nach Zahnschmerzen seit Donnerstag bin ich nun also so ein dann doch nicht ganz so ungewöhnlicher Fall. Frustrierend, zeitaufwändig, aber wohl nicht zu ändern, daher stoisch ertragen, nicht verzweifelt. Ein Fortschritt.
Bis 11 in Sachen Zahn unterwegs, dann lustige Spielchen auf twitter, welche Gemüsebeilage mit N wohl zu 'Nackensteak und Nudeln' passt. Es wurde Nüsslisalat und Nosenkohl (der musste auch weg, Kochapprezept, kann man machen), als Nachtisch Nougatstangen.

wer ohne Kantinenassoziation ist werfe die erste verbogene Gabel
Zum ersten Mal den Anrufer von microsoft nicht gleich wieder verabschiedet sondern ein paar Minuten mitgespielt und ein bisschen mein Englisch geübt dabei, war aber nicht sehr zufrieden, meine Antworten waren nicht besonders kreativ (was sehen Sie auf Ihrem Bildschirm? Ein Schaf, da geht noch was!) Erst als ich sagte, dass der Monitor nach der angegebenen Tastenkombination schwarz geworden sei fragte mein Gegenüber nach ob ich 'serious' sei, was ich verneinte, na ja, der Arme.)
Überweisungen, Mangelwäsche, Pakete.
Schuldings, Klaviergeklimper, der Gemüsekistenbringer klingelt und sagt schnell Hallo, eine Bekanntschaft aus der Schule, die Kinder waren kurz in derselben Klasse, wie nett. Den mitgelieferten Grünkohl gleich an die Nachbarin vertickt.
Hotelsuche und andere Weihnachtsgeschenkrecherche (funfact: Tickets für die Frauenfußballbundesliga, die wir an die Töchter verschenken wollten, sind für diese kostenlos.)
Abends frisches Roggenbrot mit Butter, Avocado, Hummus, Gurke. Es gibt fast nichts leckerererers. (Die Kinder essen Hummus, dass ich das noch erleben darf!)
Früh mit den Kindern ins Bett, gegen neun eingeschlafen, dafür leider nur bis halb drei. Das ist dann aber ja schon Mittwoch.


#wmDedgT Oktober 2026

  Frau Brüllen fragt das Internet  ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag...