28.1.20

Holocaustgedenktag

Bei #Iremember , einer Aktion von Yad Vashem, wird meinName mit einer Person, die die Shoa nicht überlebt hat, verbunden und an der virtuellen Erinnerungswand zusammengeheftet. Ich erfahre so von Lipe Yacov Rubinovich aus Polen, der wahrscheinlich etwa 60jährig um 1940 stirbt. Getötet wird. Ermordet. Ebenso wie seine Frau. Das Gedenkblatt wurde erst 1995 ausgefüllt.
Vor 75 Jahre wurde Auschwitz befreit.
Es gibt Hässliches von CDU-Politikern dazu, anrührende Filme englischer Fußballern mit klaren Positionen gegen Antisemitismus und eigentlich kann man immer noch keine Worte finden für diese Greuel.

26.1.20

Letztes Januarwochenende

Ach, da wollte ich schnell ein paar Dinge erzählen, kommt mir eine Geschichte über Abmahnpraxis  von Homepages und Blogs dazwischen, zack, keine Lust mehr.

Samstag schön zur Freundin gefahren mit dem festen Willen, ein Geschenk einzulösen von Weihnachten 2017, Wellness im mediterranen Saunaparadies. Bei Ankunft eine Schlange Wartender bis vor die Tür, kein Einlass wegen Überfüllung, Wartezeit etwa 1 Stunde. Wir haben dann Linsensuppe und Falafel im Städtchen gegessen und bei Tee und Kuchen bei J zu Hause geklönt.
Wieder daheim über Hazel Brugger zu Carolin Kebekus gekommen und sehr gut unterhalten worden.

Am Sonntag (zu) lange geschlafen, Frühstück um 13:00, rumgepusselt , Spaziergang mit Fußballbeteiligung, um 18:00 der erste Termin meines Theaterabos, es wird der Sandmann gegeben. Sehr gut, es ist einfach toll, dass und was die Kultur so bereithält. Ein von der Stadt unterhaltenes Programm mit tollen Ideen, Menschen, die es mit Herzblut umsetzen und mich damit an einem normalen Sonntagabend unterhalten/ zum Nachdenkenken bringen. Welch ein Luxus.

Tinnitus übernimmt hier jetzt auch tagsüber Lebensbereiche. Doof.
A propos Körperlichkeiten: seit einem Jahr bin ich ja nun permanent Brillenträgerin und seit einigen Wochen frage ich mich, ob ich die Brille nicht mehr richtig sauber kriege, falsch putze oder sich mein rechtes Auge so massiv verschlechtert hat. Stellt sich raus, wahrscheinlich ist das Brillenglas maximal verkratzt. Ich googel mal nicht, sondern gehe morgen zur Optikerin.
Nackenschmerzen sind wieder besser.
Morgen bricht hoffentlich die letzte Woche des täglichen Von-Hand-Spülens an, stay tuned! Jetzt noch schnell die Hände eincremen, und dann auf in die laxe Woche.

25.1.20

Freitag

mein Retourenwunsch im lokalen Einzelhandel wurde erfüllt, allerdings nur mit Gutschrift und geschmückt mit blumigen Erklärungen, warum man auf die Wünsche nach Geld zurück keine Rücksicht nehmen könne. Wir befinden uns in einem mittel- bis hochpreisigen Segment, auf einmal werden Kundinnen zu wankelmütigen Fähnchen mit unerfüllbaren Ansinnen. Ich konnte wenigstens noch formulieren, dass es mir sicher unter diesen Voraussetzungen keinen sehr großen Spaß machen wird, wiederzukommen. Und das leise, fast flüsternd! Eine Tonlage, die bei mir eigentlich nicht vorgesehen ist. Damit kann die Dame leben, sagt sie. Nun bin ich mir tatsächlich vorgekommen wie mit elf (gefühlt) als ich den geklauten Lipgloss (Erdbeergeschmack!) zurücktragen musste ins einzige ‚Kaufhaus‘ der Kleinstadt.
There‘s only one good thing about a small town, you hate it and you know you want to leave.
Nun, geb ich ihnen halt den zinslosen Kredit, hab ich Übung drin.

Ansonsten netter Büchereidienst ohne Erklärkollegin, Fahrdienste zu Übernachtungsparty und Fußballtraining, Sauerkraut mit Kartoffelpü, und Erschöpfung. Nicht gefastet. Abends mit dem verbliebenen Töchterchen einen Film mit Wotan Wilke Möhring geschaut (kleine Ziege sturer Bock)  kann man machen, flache Story, etwas gewollt, kleiner amüsanter Filmhappen für zwischendurch. (Neu- Papa mit Menarchetochter ist als Szene mal was anderes und gut umgesetzt finde ich)


24.1.20

Donnerstag

Heute hat alles sehr toll angefangen und ich war sehr gerührt und froh und habe vielleicht einmal zu viel gesagt, alles läuft super, ist das toll, und ich habe es nicht nur gesagt sondern auch wirklich gedacht. (Edit: hier hätten natürlich alle Alarmglocken leuchten und schreien müssen weil klar erste Elternregel nie sagen, dass es gut läuft/die Kinder endlich durchschlafen/ oder jedes beliebige Gutlaufende einsetzen) Dann war ich beim Friseur und als ich die Mädels abgeholt habe von der Schule hat alles schon einen kleinen Knacks bekommen. Zwar haben wir als Highlight noch den weltschönsten Labradoodle namens Bootsmann kennengelernt, im Ernst, wie cool kann man sein so als Hund, aber von da an ging’s bergab. Ein tiefer Fall in einer Damenbutikke (nicht in Wuppertal, Entschuldigung), in der ich mir teures Zeug wegen Erschöpfung hab andrehen lassen, selbstverständlich habe ich es aus freiem Willen gekauft, worüber ich mich sehr ärgere, und dann das absolute lowlight, indem es einen massiven Krach gab, weil das Kind zum dritten Mal diese Woche ihre Hausaufgaben erst um 20:00 begonnen hat und jedenfalls kann das alles weg und die ganzen anderen schönen und vielleicht interessanten aber auf jeden Fall angefangenen Beiträge kommen vielleicht irgendwann, wenn ich in meinem eigenen Blog mal kommentieren kann und endlich einen Weg finde, das Bild des von mir roten Winterrettich genannten Zeugs einzustellen und den Rest endlich mal auf die Kette zu kriegen und jetzt auf jeden Fall gute Nacht.

20.1.20

Freitag bis Montag im Zeichen des Halses

Freitag
Viel zu spät ins Bett (2:00 Uhr), komatös geschlafen bis 6:30 Uhr, Kinder in die Schule verabschiedet und mich wegen der zunehmenden Schmerzen im Hals nochmal hingelegt. Nach dem Kurzport am Mittwoch nahm der rechtsseitige Schmerz im Hals zu, und steigerte sich täglich, so dass ich jetzt mit einer Art steifen Hals zu tun habe, außer dass es eben kein steifer Hals ist sondern eher ein Muskeldings. Ich führe das darauf zurück dass ich wegen Schulterschmerzen links versucht habe mit rechts zu kompensieren. Aber egal warum, es tut weh, das wird leider immer schlimmer. In den letzten Tagen esse ich zeitweise nichts und in dieser Zeit möchte ich  natürlich auch kein Schmerzmittel zu mir nehmen. Es ist also kompliziert.
Büchereidienst mit der allwissenden und welterklärenden Kollegin. Die Physiokollegin verklebt mich etwas, aber es zeigt sich übers Wochenende, dass das nicht reicht. Danach Einkauf.
Sehr gemütlicher Nachmittag, da Fußballtraining ausfällt.

Samstag
Einigermaßen früh aufgewacht, eigentlich wollte ich gleich auf den Markt, aber dann ist mir die Lauberhornabfahrt dazwischengekommen, und weil die neue Zeit angebrochen ist, haben wir sie in der Küche auf dem tablet live gestreamt aber wie in alten Zeiten mitgefiebert.
Schön war‘s! Bisschen geräumt, und gegen späteren Mittag habe ich dann doch beschlossen, noch in die Stadt zu gehen. Auf dem Markt Schwarzwurzeln, Pastinaken und Radieschen gekauft, leider kein roter Winterrettich zu bekommen. Dann bisschen rumgewandelt, im Küchenlädchen ein neues Testset gekauft, quasi Quengelware.
Die Kinder hatten die Zeit genutzt und ihre Zimmer aufgeräumt. J besitzt seit einiger Zeit eine Karaokemaschine! , die aber leider nicht so benutzbar ist, wie wir uns das vorgestellt hatten. Jedenfalls laufen die Texte nicht mit und die wenigen vorhandenen CDs sind nicht kompatibel. Also Apps runtergelanden, neuer  Versuch, leider gescheitert. Das kleine Tablet zu alt (?), wir wollten nicht interaktiv singen, aber das Zimmer war wirklich extrem schön gestaltet. Mich nervt, wenn wir da an die technischen Grenzen stoßen, denn mit dem neuen Pad können wir zwar die Apps laden, aber nicht ohne weiteres an die Maschine anschließen. Dann halt Handball geguckt, danach Sportstudio und rumgezappt, spät ins Bett. Was sehr schön war: der Wohnbereich aufgeräumt wie noch nie, und das am Wochenende!

Sonntag
Früh raus wegen Fußballturnier. Sollte nur eine Stunde dauern, das ist manchmal so. Mit extremen Hals/Kopfschmerzen aber im Sinne von steifem Hals, der Kopf lässt sich nicht ohne Schultern drehen und wenden, der Schmerz zieht nervenartig vom rechten Ohr über die ganze Kopfhaut noch einmal mit einer heißen Wärmflasche ins Bett gelegt. Kurzes Schläfchen, da wars schon elf. Das Turnier dauerte dann noch bis 14:00, danach in der Hauptsache gegammelt, bisschen Mathe gelernt und einen Hahn auf dem Misthaufen in den Backofen geschoben. Das Rezept habe ich vor Urzeiten mal aus diesem Internet gezogen (irgend ein Ben hat es glaub ich bei Bio gekocht wenn ich mich richtig erinnere) und wir hatten ja noch einen Biohahn in der Tiefkühltruhe. Lecker geworden. Sehr schönes Spiel gespielt „Love Letter“ kurz(weilig), unterhaltsam, familientauglich.
Der Mann fährt spät, aber er fährt, ich wusle weiter und recherchiere Wellnesshotels (ein Geschenk von Mutter und Schwester zu einem runden Geburtstag vor fast zwei Jahren soll nun umgesetzt werden).

Montag
Halbjahresendstress, schulmäßig. R schreibt Mathe, J plagt das Salzburger Lesescreening (der direkte Zwillingsvergleich ist ewiges Thema. Im nächsten Leben zwei verschiedene Schulen!)
Ich leg mich noch einmal mit Wärmflasche ins Bett und verzichte auf Pilates, habe aber später einen Termin zum Verkleben. Zum Mittagessen Käseschnitzel und Salat, sehr emotionaler Nachmittag, aber auch gemütlich und schön, allerdings sind zahlreiche Ängste zu besprechen. Morgen nochmal zwei Arbeiten und die Überprüfung in Sport, dann sollte es geschafft sein. Uff.



16.1.20

Au weia

hier ist ja schon wieder ewig nichts passiert! Im echten Leben auch nicht, oder doch, aber ich lebe ein wenig hinterher, weil so manches nicht so richtig klappt.
Sonntag waren wir in der dasa und haben an einer upcycling Action mitgemacht, das war schön, aber ich habe noch nicht einmal 12 Bilder für #12von12 zusammenbekommen.
Montag dann Termin beim Amt, mehr oder wenig nichtssagend.
Dienstag Termin zum Kurs, das ist immer interessant, und verpufft dann im Anschluss etwas. Dann die Überraschung! Ein Anruf, es gäbe Interessantes in Form eines Jobs (eine Bekannte möchte mich schon länger auch dabei haben, ich ziere mich). Es scheint die Möglichkeit zu geben, sozusagen leicht quer einzusteigen. Ich kümmere mich um Kontakt, der ist auch sehr nett, am Mittwochmorgen dann aber die Nachricht, dass ohne mich eine Lösung gefunden wurde.
Hausputz, Weihnachten größtenteils eingeräumt, zumindest der Baum ist abgeschmückt, die Eisenbahn steht und die Weihnachtskarten hängen noch. Sonst war mir wieder eher nach Klarheit. Und Tulpen.
Mittwoch Abend Kurzsport.
Donnerstag will ich viele Dinge erledigen, schaffe aber nur, eine Spülmaschine zu bestellen. Wenigstens. Einiges mit dem Mann besprochen, erste #cookmalda Überlegungen. Wenn es gelingt, werde ich die letzte Aktion noch nachträglich verbloggen.
Die Freundin der Teilzeithundfreundin hat Großpudelnachwuchs, die Kinder sind elektrisiert. Ich schaue gleich noch eine kleine Kimchifortbildung und hoffe, dass ich mir wieder mehr Zeit nehme fürs Bloggen.

12.1.20

geschäftiger Samstag

Bis nach 10 geschlafen.
Eigentlich hätte ich häufig gerne einen guten Plan fürs Wochenende, sehr häufig habe ich gerade den aber nicht. Schlecht gelaunt nach komischem Traum erwacht. Haus im Chaos, kein Plan und dann auch noch kein Kaffee! Beruhigung durch Wuseln, alle räumen auf, 3 Maschinen Wäsche, der Mann isoliert die Küche von unten (seit die Fußbodenheizung wieder geht sind die Schränke angewärmt)
Kleiner Krisen bewältigen wir mit Tor aufbauen (umgetauschtes Weihnachtsgeschenk) App für Karaokemaschine installieren und Plätzchenessen.
Der Mann optimiert die Modelleisenbahn, ich sauge durch und räume schnell die Kruschtschublade um. Eigentlich suchte ich nur die Kakaoschablone (sehr viele Vitamintabletten gefunden, zu viele, gleich mal eine Handvoll genommen, auf dass sie leer werden).
Die Mädels malen wunderschöne Bilder, dann packen sie verspätete Weihnachtsgeschenke Schneiderpuppe und Zeichenschule aus. Hier werden gerade irgendwie gangbare Wege aus der Spielzeugkindheit erprobt.
Judi hängt und blickt einigermaßen gütig auf uns herab. (Dies Wand ist so DERMASSEN dreckig, ich hab keine Worte)



Baguette und Käsefondue.


#wmDedgT Oktober 2026

  Frau Brüllen fragt das Internet  ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag...