27.6.21

piep

die Wochen rennen. Alltag, Arbeit, Schule, Orga und zwischendurch Hitze schaffen mich. Und dann der Großkampftaag des Jahres: Zwillingsgeburtstag. Nun folgen noch die Partys.

Dazwischen möchte jetzt der Garten gegossen werden und das Hundethem ist wieder virulent (haha) Ach ja, da war ja was! Ich gelte als genesen (ja, das formuliere  ich absichtlich so), bin einmal (zu früh) geimpft und viele Fragen offen.

Heute wollten die Kinder mal in die Stadt, bzw ich wollte mit einer den Weg in die große Stadt abgehen, die sie am Montag mit ihren Freundinnen alleine bewältigt, so firm sind wir Vorstädterinnen darin möglicherweise nicht, war aber gut und wir konnten wegen Menschen eh nicht lange bleiben.

Abends dann Fußball und große Krise wegen des Berichts der Polatstern, Klima, abtauenden Polkappen und Frust auf uns. Die Stimmung ist insgesamt sehr angespannt, und am allerliebsten würde ich gerne einfach mal einen Abend auf der Terrasse sitzen. 

6.6.21

was machst Du eigentlich den ganzen Tag? #wmDedgT Juni 2021

Frau Brüllen fragt das Internet und wir beantworten  am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT 

Juni.

Samstag. Um halb acht wache ich auf und schicke die vorbereitete whatsapp mit der Absage zur Reitstunde los. Was vorher geschah: am 3. Präsenzunterrichtstag gibt es in TochterRs Klasse einen positiven Fall. In unserem Zusammenhang gibt es viele Fragezeichen. Der eigene positive Test ist genau sechs Monate alt, gilt sie also als genesen oder steht sie wieder auf Start? Die Eltern der Schülerin rufen uns an und fragen, ob sie die Tochter als Kontaktperson1 angeben sollen, sie sei ja bereits infiziert gewesen. Das Gesundheitsamt meldet sich bei uns am Freitag, hinterlässt aber keine Nachricht, sodass wir deren Entscheidung nicht kennen. Wir beschließen, uns alle jeden Morgen zu testen, TochterR geht in Selbstisolation, wir werden am Montag um 7:00 Uhr das Gesundheitsamt anrufen. Bis dahin wissen wir nicht, wie es weitergeht und die Klassenarbeiten mitgeschrieben werden können) Es geht naturgemäß rund in den Klassenchats der Tochter. Hier kann also auch noch der Umgang mit sozialen Medien gelernt werden. Ich lerne den Umgang mit unserer Fritzbox, und dass die hinterlassenen Nachrichten auf der homepage abgehört werden können, mein neuer Ansagetext nicht gespeichert worden war und die Anrufliste ebenfalls dort hinterlegt ist. Wenigstens das. 

Ich gehe Brötchen holen und kaufe dabei noch Erdbeeren und Milch ein. Mit dem Fahrrad. Zu Hause Frühstück. Dann die erste Runde Französischlernen mit TochterJ. Danach gehe ich in den Vorgarten und jäte Beikraut. Ich merke immer mehr, dass ich nur begrenzt für's klassische Gärtnern geeignet bin. Bis zum Geburtstag der Kinder, an dem evtl. meine Eltern zu Besuch kommen werden, muss der Garten etwas in Schuss gebracht werden. Letzte Woche wurden die Tomaten ins Freie versetzt, als nächsten Schritt befreie ich die wild aufgegangenen Sonnenblumen aus dem beengten Gingkotopf und setze sie zunächst in einen eigenen. Das Wandelröschen wird gedüngt. Es zeigt keinerlei Regung, etwas Grün rauszuschicken. Der Hibiskus ist tatsächlich eingegangen. Ich schaue, ob ich auf EBK einen in der Nähe ergattern könnte. Dann topfe ich noch die Lilienstaude um, allerdings ohne Sand, da nicht verfügbar, mal sehen wie sie das verträgt.


Zweite Runde Französisch. Alles sehr mühsam und führt -wie immer- zum Gedankenkarussell selbständiges Lernen, intra- und posttpandemischem Umgang mit SchülerInnen, Klassenarbeiten undsoweiter. Die Twitterkneipe hilft inhaltlich, das ist gut, Danke! Interessanter Beigedanke übrigens: wie viel das eigene Schuldings natürlich zu tun hat mit dem Töchterschuldings, wohl der, die so durchsurft.

Leider habe ich dieses Jahr keine Fotos der blühenden Rhododendren, durch den Regen sind sie nun nicht mehr so fotogen. Als nächstes sind wohl endlich die Pfingstrosen mit Blühen dran. Wobei die Blüten ja generell am schönsten aussehen, kurz bevor sie aufbrechen. Der wild aufgegangene Holunder blüht ebenfalls. Der uralte Zwetschgenbaum dient als Stütze.

Bis jetzt liest sich das ja wohl eher wie eine Gartenbestandsaufnahme, nun denn. Eigentlich hatte ich auch den festen Willen, Rhabarber/Erdbeer-crumble zu machen, aber das muss verschoben werden. Großes Pläneschmieden mit einigen Unwägbarkeiten, Geburtstagsparty, Sommerferien, Einlösen von Theatergutscheinen. (Bei der Durchsicht der kommenden Konzerte 2022 bemerkt, dass ich keine Lust auf Fanta4 mehr habe seit Smudo und seiner Lucapromo.) Elterntelefonat. 

Die Kinder möchten was glotzen, es wird ein Filmeabend mit Ich einfach unverbesserlich 3, währenddessen schmurgle ich die Zutaten einer Kochbox zusammen, Gnocchi mit Lauch und Zucchini aus dem Backofen mit einer Art Pesto, war nur so lala. Dann trank ich ein Glas Prosecco und schlief auf dem Sofa ein. 

Zwischendurch verjagte ich anlandende Tauben. Blöder Tag, 4 in Schulnoten. Kein Beschönigen der Lage, das soll doch so, oder?


21.5.21

Schnipsel

    es gab Bilder und Texte, Rezepte und Mitschnitte für‘s lange Wochenende, schon formulierte Tweets, aber zum Bloggen hat es nicht gereicht.

Dann kam der Hexenschuss, der mir die Zeit ab Samstag noch ein bisschen erschwerte.

Außerdem habe ich sehr viele Sätze zum Themenkreis Schule formuliert, ich bin aber nicht sicher, ob ich das machen soll. Ab 31.5. wieder normale Präsenz wie gehabt, alle wollen oder müssen noch Klassenarbeiten schreiben, man weiß ja überhaupt nicht, wie man die Kinder beurteilen soll! Kleiner Tipp: wer hat alles regelmäßig teilgenommen, wer kann gelobt werden für pünktliche Abgabe der Aufgabe, mal ein kleines (möglicherweise motivierendes) Feedback zwischendurch statt Versandenlassen der eingereichten Sachen. Die Klassenarbeit morgen hätte man zum Beispiel in Deutsch durch das Verfassen eines Lesetagebuch ersetzen können über die Distanzlernzeit, bisschen Aufgabenverteilung, statt am Wechselunterrichtstag dann eine Arbeit anzusetzen. Ich habe das nicht zu kritisieren, und mache das tatsächlich lieber hier auf my own private site, und es könnte ja jetzt jedeR kommen. (Über die Lektüreauswahl hülle ich den Mantel des Schweigens) 

Außerdem zieht sich das Fensterthema zu einer neverending story. Dasselbe gilt für die Heizung/Warmwasserproblematik. Kalt ist es weiterhin. Das prangern übrigens auch die Tomaten an, die mir jetzt auf der Fensterbank gelbe Blätter bekommen. Sicher ist es seit der Beginn der Tomatenaufzeichnungen noch selten passiert, dass die Pflänzchen am 20. Mai noch nicht rausgesetzt werden konnten! 

Was allerdings lustig war: Die Fensterbauer hatten ihre Namen auf den corporate identity T-Shirts stehen, und so haben wir einen kleinen Ausflug nach insta gemacht. Was heute eben alles so möglich ist. 

Was schön war: die Glühtulpen zwischen all den Regenschauern und Shades of Grey. Überhaupt, wie schön auch verblühende Tulpen einfach immer noch sind.




13.5.21

#12von12 am 13.

so einen hashtag kann ich mir doch nicht entgehen lassen, wenn ich -warum eigentlich?- gestern nicht bei twitter oder insta mitgemacht habe. 

Aufstehen, fertigmachen, warten, ob der Anruf zum Einspringen kommt, nein, gut, sehr gut sogar, noch ein freier Tag, das Kind zur Schule fahren.

Wieder zu Hause, Lieblingsfrauenmantel. 

Ich trage die Haar heute offen, zum ersten Mal seit, keine Ahnung, gefühlt einem Jahr, es sieht garnicht mal so gut aus.

Den Vormittag verdaddle ich, lasse mich ablenken durch Neuigkeiten und Melancholien. Ich suche immer noch ein Bild von der Concorde, aufgenommen aus der damalilgen Küche, und eins von Highgate Cementary (Douglas Adams ist gestern seit 20 Jahren tot). Dann 115. Geburtstag meiner Tante Anna, an ihrem 50. haben sich meine Eltern verlobt, Familiendiplomatie. Komischer Erinnerungstag.

Zwischendurch mache ich Wäsche. No Filter.

Am Morgen kommt ein bisschen Vorsommerfeeling auf, die Wolken sind schön und die Sonne glitzert ins Kalte. Im Garten blüht die Azalee und der kleine kräftig rote Rhododendron, aber das Bild wird nicht besonders. Dafür Ernteverheißung seitens der Johannisbeeren.


Kind wird nach der 4. wieder abgeholt, es gitbt ein was Gutes: die schwangere Lehrerin, mit Beschäftigungsverbot hat ihren Unterricht ins Digitale verlegt und bleibt so erhalten. 

Markttag. Fisch, Gemüse, Blumen, Pflanzen. Die Blumen sind toll, ich erfreue mich so daran, dass sie zwei Mal vorkommen: dunkle Papageien, einmal kriechend, einmal stehend, mal sehen, ob der Unterschied rauskommt. Sie haben gegen Pfingstrosen gewonnen. Die liebe ich auch, aber die Tulpenzeit geht ja nun zu Ende.

Während ich noch so brokle der Blick auf den Kalender: Kieferorthopädinnentermin ist schon um 15:00! Schnell schnell, #WaZiFuBo , heutzutage im Stehen vor der Praxistür.

Danach Drogerieeinkauf und Eis. Heute auch #wegendersituation Eisbecher to go zu Hause.

Blumen sehen auch in der Vase toll aus, Fotots sind nicht befriedigend.

  Spinatpuffer. (Rezept von hier. Ich hab jetzt den Newsletter, das gibt noch ein paar neue Ideen)

Scholzinterview. (So wie hier in der süddeutschen beschrieben empfand ich es auch)

Die Kinder können sich tatsächlich aufraffen, etwas gemeinsam zu spielen, juhuu!

Der Abend endet für mich plötzlich, nach einem Schlückchen Bristol Cream auf die alten Zeiten falle ich aufs Sofa. No fotos please!

11.5.21

was dann geschah

Ich habe frei, das ist eigentlich so nicht vorgesehen, macht mich deshalb froh. Jeden Morgen zwar die Sorge, doch irgendwo hinspringen zu müssen, aber wegen #deraktuellensituation bleibe ich wohl verschont.
Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame (ist ein geflügeltes Wort in meiner Familie, ich bin mir nicht sicher, wo es seinen Ursprung hat, Radio vielleicht?) nehme ich mir die Zeit zum Bloggen. Nicht dass ich keine Themen hätte, aber andere machen das so viel besser, und so viel ist eigentlich auch wieder nicht zu sagen. Nun denn, Spaß macht es ja. Danke fürs Anstupsen!

Mein Arbeitsalltag ist eintönig, einerseits nicht besonders anstrengend, dennoch fordernd. Noch bin ich unsicher, was davon ich hier berichten kann. Es gibt schon einige Gedanken. Sie ist ja quasi prekäre Carearbeit mit kleinem konkretem Auftrag ohne pädagogische Grundlage mit großen Fragestellungen. Noch dazu suche ich weiter meine Rolle im großen Komplex Schule. Wenigstens gibt es ab und zu Eis!

Die Hausinstandhaltung kostet viel Hirnschmalz, geht schleppend und macht Dreck. Das Neue ist überraschend gewöhnungsbedürftig. Ich verstehe langsam, weshalb man aufhören möchte, sich zu kümmern, Stichwort Renovierungsstau. Die neue Haustür ist schön, macht aber auch viel Arbeit. Das Strukturglas der 1970 hat viel Dreck geschluckt, jetzt sieht man jeden Regentropfen. Nervig. Es ist außerdem ein neuer Briefkasten auszusuchen. Bei diesen Gelegenheiten macht sich Recherchemüdigkeit breit. Bin ich nicht doch schon lange genug durchs Internet gesurft auf der Suche nach dem optimalen Ding und stoße auf Immergleiches? 

vorher
nachher


Über Töchterschule, Impfen, Inzidenzen, Urlaub der Mantel des Schweigens.

Dienstags kommt die Gemüsekiste, mit leckerem Brot, 10 Eiern, 1l Milch, Salatbeilage und Rohkost ist gesichert bis Donnerstag.

Mittwochs klingelt die Kochboxbringedienst. Zwei Mahlzeiten mal was Neues, jedenfalls meistens. 

Für Hashtag Flucht in Kuchen (aber natürlich auch meinen Seelenfrieden) arbeite ich mich am 70er Jahre Gewürzkuchenmuster ab, ich hoffe, bald liefern zu können. Ansonsten wird viel gebacken hier, viel Hefe, viel Weizenmehl, viel Sahne, das macht sich bemerkbar. Nicht nur passen viele Hosen nicht mehr, es wird auch gealtert. Das beobachte ich ohne Gnade, es gefällt mir auch nicht.

Zu Muttertag gibt es Verwicklungen mit meiner Mutter, der ewig rührigen. Zu den eigenen bleibt die Ambivalenz, gutes Backen gegen schlechtes Aufräumen abzuwägen und mit Freude zu mischen. Überhaupt Freude, alles bisschen freudlos geworden. Und in alles mischt sich dieses Tröpfchen Schwermut. Blackbox zur re:publica bestellt und mich gefreut, aber ach, werden ich nochmal hinfahren können? Sehnsucht nach dem Gefühl im frühlingshaften Berlin. Was von der Concorde gelesen und Bilder rausgesucht aus früheren Wohntagen. Das ist eine Melancholie, aber auch die Feststellung, dass die jahrelang zelebrierte Praxis der Vorfreude 'was machen wir wie wenn' nicht mehr greift. Stattdessen frage ich mich, wie viele Jahre ich Anlauf nehmen muss, um noch einmal zu springen.

ich bestehe auf einen gemeinsamen Anschnitt des für mich gebackenen Kuchens. In einem von meinem Vater gestalteten Fotoalbum heißt es unter einem gemeinsamen Bild von mir und meiner Schwester: so einträchtig sind die Geschwister selten. Hm.

Ein paar Ausflüge haben wir noch gemacht, zur Halde mit dem Tetraeder, kleine Radtour am ersten Mai mit Schafen und am Außenzaun des Zoos entlang. Die Tiere beschäftigen sich auch ohne uns. Es ist so rührend und süß, wie die Robbe sich einen Stein schnappt, diesen auf die Rutsche wirft, um dann selbst hinterherzurutschen, den Stein aus dem Wasser fischt, repeat. Man soll einfach keine Tiere essen.


Wir können auch Idylle!

Ich lebe mit meiner netten Timeline, den Menschen dahinter, leide, hoffe, trauere, freue mich mit. Den Rasen hab ich zwar vertikutiert, jetzt aber doch zu viel Zeit vergehen lassen für die Weiterarbeit. Vielleicht heute, vielleicht jetzt. Gebloggt habe ich endlich wieder, und ich habe frei. 






6.4.21

was machst Du eigentlich den ganzen Tag? #wmDedgT April 2021

 Frau Brüllen fragt das Internet und wir beantworten  am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #wmDedgT 

Ostermontag.

Wir waren sehr spät im Bett, die Laune melancholisch


Ein paar Feuerchen haben ja weiter vor sich hingeschwelt, während wir mit anderen Sachen beschäftigt waren und meinten sich nun wieder in den Vordergrund drängen zu müssen.

Die Heizung schwächelt, und wir müssen eine größere Lösung überlegen, da die Abluft des Kaminofens im Wohnzimmer über denselben Kamin abgeleitet wird wie die Heizungsabluft. Wenn die Therme erneuert werden muss und wird das wegen neuer Bestimmungen nicht mehr möglich sein. Aber wen fragen? Der Schornsteinfeger jetzt Energieberater ruft nicht zurück, der Installateur hat keine Probleme damit, auf unseren Kamin zu verzichten, wir kennen keinen Kleinen Dienstweg hier, sameold, sameold.

Kaminofen abschaffen, Gastherme für  Mehrfamilienhaus anschaffen, Kaminofen umsetzen, neue Kaminrohrsituation schaffen, wer weiß schon was richtig wäre. Neu bauen vielleicht. Oder in eine große Wohnung in der Stadt ziehen, oder selbstversorgend in die Pampa. Der Tipp des Schornsteinfegers, bei Kleinanzeigen nach runderneuerten Ersatzteilen zu schauen hörte sich super an, ist aber bislang nicht zielführend.

Long story short, noch können wir den Brenner überreden, immer mal wieder wenigstens für warmes Wasser zu sorgen. Für alles andere gibt es Decken und -Vorsicht Herr Kachelmann- den Ofen.

Das ist auch nötig, denn es ist sehr kalt geworden. Wir machen aber nur einen halben Tag, denn geschlafen wird bis halb zwölf.

Kurzes Frühstück mit verbliebenem Ostergebäck. Ein halbes Lamm ist noch da, Hefezopf, Eier, Avocado, da ist es schon 1.

Ich warte auf eine Gutwetterlücke für eine Luftschnappung, aber die tut sich nicht auf. Die Schneeflockenfotos werden aber alle nichts, sind auch unspektakulär.

Impforganisation in der Schwiegerfamilie. Dann wird ein bisschen geheimwerkert und aufgeräumt. Die Rollladenkästen sind viel kleiner an den neuen Fenstern, es müssen Zwischenräume ausgeschäumt werden. Dazwischen schäumt die Laune wegen der absoluten Unfähigkeit der politisch Handelnden, uns vernünftig durch die Pandemie zu führen. Das ist leider ein alter Hut, wird dadurch ja aber nicht besser.

Vor ein paar Tagen wollten wir schon einmal ein online escape Spiel probieren, dann kam es nicht dazu. Der Maskenklau war genau das richtige. Schön ausgedacht, hat Spaß gemacht, wir waren ca 2 1/2 Stunden beschäftigt.


Und genau so unspektakulär ging es weiter. 

In Anlehnung an die Ministerpräsidentenkonferenz schaffen es die Teenager gerade so, sich auf zwei Auswahlfilme zu einigen (Rocca oder dieser Ballettfilm mit Emma Watson, wobei wir Rocca schon im Kino gesehen haben) durch geschickte Lobbyarbeit der einen (Bitte an die Eltern, doch für Rocca zu stimmen, sie möge keine Ballettfilme) erhält Rocca den Zuschlag, woraufhin die andere keine Notwendigkeit sieht, sich zu kommitten und parallel ihr Interesse auf andere Medien ausweitet, was natürlich den Zorn aller auf sie zieht.

Analogie geschafft! Dass das nix werden kann bei den Großen 16 kann hiermit als bewiesen gelten.

Resteessen auch zum Abend (Bratkartoffeln, Salat, Kohlrabispargel)

Um 19:30 gibt es doch noch ein Schneefoto.

Frühe Zubettgehung gegen Mitternacht, der Mann muss ja um 4 raus. Erstaunlich, hat geklappt.



28.3.21

Flucht in Kuchen II

 Gestern wurde in meiner Twitter-Timeline gebacken. Eierlikörkuchen in fancy Förmchen. Frau Miest hat sogar einen hashtag ausgerufen: #twitterhupf Seit einem Jahr schleiche ich um die Formen herum. Wir haben einen Kuchendekoladen im Nachbarstädtchen, die haben die Formen im Sortiment und (edit:) habe es geschafft, dort noch rechtzeitig mit Abstand und Maske aufzuschlagen und habe also natürlich mitgemacht!

Das Familienrezept für Eierlikörkuchen ist von meiner (Groß)tante Gertrud und wurde mir von meiner Schwester übermittelt. Da ich es komischerweise in meiner eigenen Rezeptesammlung fehlt aka nicht gefunden wurde schreibe ich es hier schnell hin:

4 Eier

250 g Zucker (mit Vanillezucker wenn gewünscht)

1 Tasse Öl (edit: eine klassische Kaffeetasse, 200ml)

2 Tassen Eierlikör

1 Pck Backpulver

250 g Mehl.

Bei 175 Grad ca 1 Stunde backen.

Um den lokalen Einzelhandel zu unterstützen habe ich auch mal Backtrennspray gekauft und zum ersten Mal benutzt. Die Ladenfrau hatte empfohlen, den Kuchen bald zu stürzen, das erwies sich als schwierig. Kuchen löste sich nur suboptimal.



Schokoladenglasur bevor der Kuchen erkaltet ist. Leider griff ich aus Versehen zur Tüte mit der hellen. 

Voila!



(wir haben eine Tischdecke, nur, falls es sonst nicht aufgefallen wäre ;)

#wmDedgT September 2026

Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #...