23.4.22

Dosenobst und Nagelhaut - Bloggen wie Frau Novemberregen

Frau Novemberregen hat ja immer so gute Ideen, und heute habe ich nachgelesen - und gefragt, dass das erstellte Dokument (gerne mitmachen, sowohl befüllen als auch verbloggen :) mit den Blogthemen für alle da ist, früher™️ hieß das Blogparade glaube ich und vielleicht komme ich so auch mal wieder zum Bloggen.


Der Zustand der Welt im Allgemeinen und im Besonderen ist ja etwas aufwühlend, negativ, persönlich sogar ziemlich dunkel und anstrengend, da ist so ein kleines Hobby, bei dem ich mich mit vorgegebenen Themen befassen kann eine willkommene Abwechslung, und ich muss nicht immer nur aufpassen zu schreiben wie schlecht alles ist (es ist leider wirklich fast alles schlecht).

Kurz also zum Thema Dosenobst und Essen der der 1970/80er. 

3 große Gerichte fallen mir ein, erstens ist es der Geflügelsalat mit (allerdings echten) Trauben, Sellerie, einer Art Majonaise, (mitgekochtem) Sellerie, ich hasse Sellerie, aber hier konnte ich ein Auge zudrücken, sowie Dosenmandarinen, und Mandeln. Es gibt die Erzählung, dass ich eines Abends, vom Ausgang zurückgekehrt, die Schüssel leergemacht habe, die für einen Besuch vorbereitet worden war. Ich habe ihn noch nicht selbst probiert, ich mag ja keinen Sellerie, und so gut wie Mutter schaffe ich es eh nicht. Bei Trauben bin ich anspruchsvoll, sie sollen nicht wesentlich weiter gereist sein wie ich, das schränkt mich jahreszeitlich ziemlich ein, und dann soll das einfach ein Erinnerungsgericht bleiben.

Das bei Frau Novemberregen schon beschriebene Filet, mit Dosenpfirsichen, in die helle Soße wird kurz vor dem Servieren geschlagene Sahne untergerührt, wunderbar -mit breiten Nudeln!

Dann fällt mir noch der Nudelsalat von früher ein, den ich auch häufiger zubereite, und den erst heute TochterJ schnell gezaubert hat. Hörnchennudeln, Dosenchampignons, ErbsenMöhrchen, früher Fleischwurst, heute ohne, Curry, SalzPfeffer, Miracelwhipp balance (sonst spielten beim Kochen bei meinen Eltern kalorienreduzierte Zutaten keine Rolle, keine Ahnung, weshalb das hier anders ist) etwas Essig und Öl, voila!

schmeckt so 70er wie es aussieht

Dosenmandarinen und Pfirsiche werden weiter verlangt, wenn in der Familie Zahlenkuchen gelegt werden. Ich esse sie aber nichtmehr pur aus der Dose oder zu Grießbrei wie früher.

Archivbild

Dosenbirnen hingegen galten ja auch irgendwie als mondän, haben es aber nicht geschafft bei mir zu landen.

Nägel

Zum Thema Nägel ist schon alles gesagt, nur noch nicht von mir. 

Kaue ich seit ich denken kann, es muss oft raus, die innere Spannung baut sich ab. Heute habe ich es weitgehend im Griff, aber die Nagelhaut fissle ich gern ab.

Wenn ich lackiere habe ich Ruhe, Tochter J hat sich jetzt so eine Maschine gekauft, mit der auch ich mir schon den Speziallack mit Ultraschall fixieren ließ, toll! Sonst kann ich jeder Sorte Lack dabei zusehen, sich zu verkrümeln (außer der schnelltrockneden Nagelhärter in der geschwungengen Flasche von e*ss*ie, da dauert es ein paar Stunden länger)

Weil schon alles gesagt ist gebe ich kurz die Geschichte wieder, wie in meiner Jugend Anreize geschaffen werden sollten, nicht zu kauen, und zwar mit der Aussicht auf Ohrlöcher. Nicht geschafft, ich habe sie mir selbst gekauft, und dann gleich noch ein paar mehr dazu, war auch wieder nicht recht.

Inzwischen bin ich wieder bei zwei, also eins pro Ohr, die Aufregung hat sich also nicht gelohnt.

1 Kommentar:

  1. Geflügelsalat gab es bei uns mit Ananas und Datteln. Ich muss mal wieder nach dem Rezept schauen.
    Der Kuchen ist ja beeindruckend präzise. Könnte ich nicht.
    Vielen Dank für die Erinnerung und fürs Aufschreiben.

    AntwortenLöschen

#wmDedgT Oktober 2024

  Frau Brüllen fragt das Internet  'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Ha...