Gerade kommt die Post, juhuu, heute ich Mittwoch, 'time out' Tag! Wir haben das wöchtentlich erscheinende Veranstaltungsmagazin abonniert und ich freu mich immer, wenn es durch den Briefschlitz plumpst.
Heute freue ich mich auch über das Titelthema: '101 things to do before you leave London'
Woher wissen die ...?
Anyway, ich mach mich gleich ans Abhaken, komme allerdings nur auf 14 'tick offs'.
Na sowas.
Wobei, viele Sachen hab ich fast oder so ähnlich gemacht: zwar bin ich nie in Hyde Park geritten, aber ich wusste dass es geht und hab immer nach Pferden Ausschau gehalten wenn ich durch Hyde Park spaziert bin - dafür hab ich mal ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk eingelöst, indem ich im Trent Park Equestrian Centre reiten war.
Ähnliches gilt für Bötchenfahren in Serpentine: da wollte ich mit der solarbetriebenen Fähre fahren, aber die kleinen Ruderboote hab ich mir immer sehr gerne nur angeschaut.
Eislaufen war ich auch schon, allerdings nicht in Somerset House, sondern beim ice rink in the Heath, das zählt ja eigentlich auch.
Natürlich sind auch viele Punkte dabei, die will ich garnicht gemacht haben (wie zB 'night fishing in Clapham Common' No 6, oder einen Anzug von Londons ältestem Herrenschneider No 88 - obwohl, als ich das erste Mal in diesem good ole English Toiletries Laden, ach was sag ich, Laden! Geo F Trumper, Curzon Street, Mayfair war, weil einer meiner damaligen Mitbewohner (wohlgemerkt so um die 20 Jahre alt) dorther immer seine Toilettenartikel bezog und sich mit Lavendel-after-shave-Puder und Brilliantine für die Haarpracht eindeckte...aber das ist eine andere Geschichte);
manches scheint mir zu weit hergeholt und nur als Werbung für Restaurants und Pubs gedacht;
manches weckt fond memories, (der Besuch im Shakespeare Globe Theatre No 15, der Gottesdienst an Heilig Abend in St.-Martin-in-the-Fields) und
manches steht wirklich noch auf meiner Liste:
- Besichtigung der Houses of Parliament No 47
- Billingsgate Market No 56
- die Duck Tour No 28(das hab ich erst vor ein paar Wochen verstanden, dass dieses Amphibienfahrzeug tatsächlich auch ein Stück des Wegs in der Themse zurücklegt)
- einmal Lord's besichtigen (zu einem 'watch a match' No 32 wirds wohl nicht mehr kommen)
Alles in allem stelle ich jedoch bei den Vergleichen nochmal fest, was ich eh schon wusste: wir haben hier viele und seeeeeeehr schöne Sachen gemacht! Und weiter gilt der alte Spruch: if you're tired of London you're tired of life.
Ja, und dann geh ich heute eben nicht wie geplant ins Kino, sondern mach mich gleich auf, um noch No 5 'get instant karma' abhaken zu können, und gehe mal zu Kyoto Gardens in Holland Park.
Bis dann!
15.11.06
14.11.06
how are you?
Da hab' ich gestern in einem thread bei den leos (das mit den links klappt leider immer noch nicht ***: http://dict.leo.org/forum/index.php?lang=de&lp=ende)
über kulturelle Differenzen zwischen Englisch - und Deutschsprachigen wieder einmal gelesen, dass eines der häufigsten Missverständnisse auf die Frage "How are you" folgen, denn niemand antwortet darauf mit einer Ausführung, wie es einem wirklich geht und es will auch niemand wissen (wir kennen das).
Heute passiert es mir zum ersten Mal in den doch inzwischen einigen Jahren auf der Insel, dass jemand mit 'nicht so gut' und sein Problem schildert!
An der Kasse im Supermarkt eröffnet der junge Kassierer den Bezahlvorgang mit: 'how are you', ich antworte, wie immer, mit einem 'I'm good, thanks, how are you' und als er mich etwas länger als üblich anschaut rechne ich wie sonst auch mit einer kurzen Ausführung übers Wetter oder Ähnliches. Nein, er erzählt mir, dass er 500 £ verloren hat! Das ist natürlich an sich schon schlimm genug, und während er so vor sich hinnuschelt, wie's passiert ist, überlege ich mir, wie ich jetzt am besten die Anteilnahme formuliere.
Als ich ihm am Schluss alles Gute wünsche verspricht er mir, nächstes Mal besser aufzupassen.
über kulturelle Differenzen zwischen Englisch - und Deutschsprachigen wieder einmal gelesen, dass eines der häufigsten Missverständnisse auf die Frage "How are you" folgen, denn niemand antwortet darauf mit einer Ausführung, wie es einem wirklich geht und es will auch niemand wissen (wir kennen das).
Heute passiert es mir zum ersten Mal in den doch inzwischen einigen Jahren auf der Insel, dass jemand mit 'nicht so gut' und sein Problem schildert!
An der Kasse im Supermarkt eröffnet der junge Kassierer den Bezahlvorgang mit: 'how are you', ich antworte, wie immer, mit einem 'I'm good, thanks, how are you' und als er mich etwas länger als üblich anschaut rechne ich wie sonst auch mit einer kurzen Ausführung übers Wetter oder Ähnliches. Nein, er erzählt mir, dass er 500 £ verloren hat! Das ist natürlich an sich schon schlimm genug, und während er so vor sich hinnuschelt, wie's passiert ist, überlege ich mir, wie ich jetzt am besten die Anteilnahme formuliere.
Als ich ihm am Schluss alles Gute wünsche verspricht er mir, nächstes Mal besser aufzupassen.
12.11.06
There's no taste like home

Ein Anblick, der mir im Sommer sehr gut gefallen hat, waren die Kölsch Vorräte, die sich im Keller des Restaurants Hugo's angesammelt haben, das zum Goethe Institut gehört. Dort (also im Goethe-Institut) war ich einige Male, um mir Fußballspiele während der WM anzuschauen. Natürlich habe ich auch gerne Früh-Kölsch getrunken (wenn auch zu astronomischen Preisen)
Leider habe ich, völlig unprofessionell, meine Kamera immer vergessen. Als ich jetzt, Monate später, extra nochmal hingefahren bin, war die Sommer- und damit die BiertrinkerHochzeit wohl vorbei, der Vorrat war ziemlich geschrumpft.
Aber egal.
Die Kombination aus echt englischem Schmiedeeisen und Bierkasten macht es, finde ich, aus:

Dazu noch ein kleines Geschichtchen, das ich vor einiger Zeit in einem Reisebericht gelesen habe:
Eine Familie aus München tauscht mit einer Familie aus York die Häuser zu Ferienzwecken. Per email werden Probleme und Fragen des Alltags während des Aufenthaltes geklärt.
Gegen Ende des Urlaubs schwärmt die Familie von der Insel nochmal davon, dass es so schön gewesen sei, und vor allem der Alkohl, das Bier so billig sei. Nun habe man brav alle Bierflaschen zum Altglascontainer gebracht, wisse allerdings nicht, was mit den Kästen passieren solle.
(Pfandsystem ist hier auf der Insel unbekannt...Vielleicht fielen mir die Kästen auch deshalb besonders auf.)
Probezeit
da bin ich in den letzten Monaten (schließlich blogge ich schon 3 Monate ... *angeb*) garnicht mehr so zufrieden gewesen mit den features, die mir blogspot so anbietet mit meinem Safari-Browser - liegt an mir, ich weiß - vielleicht bin ich auch in der Anwendung einfach sicherer geworden und wollte mehr (zB mal ein Foto von meinem computer aus einstellen, die Sache mit den Links lernen, bzw besser hinkriegen)
Kinderkrankheiten einer Neubloggerin, nehme ich an
Nach stundelangem Surfen und noch längerem Überlegen habe ich jetzt vielleicht eine Lösung gefunden...Mal sehen!
Dann dürfte auch genug sein mit den ständigen Punkten, obwohl, das gewöhnt man sich so an beim internetten Schreiben.
Das hier ist also quasi 'in eigener Sache'.
Kinderkrankheiten einer Neubloggerin, nehme ich an
Nach stundelangem Surfen und noch längerem Überlegen habe ich jetzt vielleicht eine Lösung gefunden...Mal sehen!
Dann dürfte auch genug sein mit den ständigen Punkten, obwohl, das gewöhnt man sich so an beim internetten Schreiben.
Das hier ist also quasi 'in eigener Sache'.
3.11.06
2.11.06
Schlagfertigkeit in 365 Tagen
Meine Mutter hat am 2. November Geburtstag.
Letztes Jahr war er rund. Da gab es ein großes Fest. Natürlich war ich auch da. Eine besonders unsensible Verwandte hat mir eine besonders unsensible Frage gestellt. Ein Jahr hab ich dran rumüberlegt.
Heute beim Duschen ist mir die gute Antwort darauf eingefallen...
Heute vor einem Jahr hätte ich sie besser brauchen können.
Letztes Jahr war er rund. Da gab es ein großes Fest. Natürlich war ich auch da. Eine besonders unsensible Verwandte hat mir eine besonders unsensible Frage gestellt. Ein Jahr hab ich dran rumüberlegt.
Heute beim Duschen ist mir die gute Antwort darauf eingefallen...
Heute vor einem Jahr hätte ich sie besser brauchen können.
1.11.06
Reiseschnipsel
Im Reisebus auf dem Weg zum Flughafen macht uns Martin, der Fahrer, mit einem Mitreisenden bekannt, der auf dem Weg nach Helsinki ist: "it's the chaos, I'm after" erklärt er uns. Die einen sind train- oder planespotter (ein Hobby auf der Insel, das ich schon immer irgendwie bewundert habe, all diese nerds), er ist eben weatherspotter.
Die letzten Tage hat er im Internet eine Wetterfront beobachtet, die sich wohl ab Dienstag oder Mittwoch bis Sonntag als früher Schneesturm in Helsiniki auswirken wird. Er prophezeit uns ausserdem kaltes Wetter ab Mittwoch (das gilt wohl sowohl für die Reisegruppe aus Holland, die sich interessiert mit ihm unterhält, als auch für uns hier auf der Insel).
In Stansted angekommen bedankt sich Martin, der Fahrer dafür, dass wir wieder national express gewählt haben und freut sich, vor dem Schneesturm am Flughafen agekommen zu sein.
Nett!
Wir dürfen weiter gespannt sein. Ob wohl der Sturm an der Nordseeküste, über den ich heute bei Spon gelesen habe, was damit zu tun hat?
Kalt ist es hier jedenfalls inzwischen.
Die letzten Tage hat er im Internet eine Wetterfront beobachtet, die sich wohl ab Dienstag oder Mittwoch bis Sonntag als früher Schneesturm in Helsiniki auswirken wird. Er prophezeit uns ausserdem kaltes Wetter ab Mittwoch (das gilt wohl sowohl für die Reisegruppe aus Holland, die sich interessiert mit ihm unterhält, als auch für uns hier auf der Insel).
In Stansted angekommen bedankt sich Martin, der Fahrer dafür, dass wir wieder national express gewählt haben und freut sich, vor dem Schneesturm am Flughafen agekommen zu sein.
Nett!
Wir dürfen weiter gespannt sein. Ob wohl der Sturm an der Nordseeküste, über den ich heute bei Spon gelesen habe, was damit zu tun hat?
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#wmDedgT Oktober 2026
Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag...
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