länger geschlafen weil's gestern so spät war, aber 15 Minuten länger im Bett können eben zwei Stunden Verspätung nicht wettmachen. Ausnahme heute: der Mann verlässt fast gleichzeitig mit uns das Haus.
Wie so ne Streberhausfrau gleich mal Linsen gekocht, denn freitags habe ich Dienst in der Schulbibliothek. Schockmoment auf der Fahrt, da ich den Timer am Kochfeld zwar nutze, aber nicht immer das Vertrauen aufbringe. Linsen auf 5 für 40 Minuten, ich bin mindestens 3 Stunden weg, was da passieren kann! Zwei Stunden Medien- und Arbeitszentrum also. Meine Kollegin ist eine der Gründerinnen der Bücherei und sehr engagiert, das macht es manchmal etwas anstrengend. Als Neue habe ich auch den nicht so lukrativen Zwischendienst, sodass 1 Stunde 20 zu überbrücken sind bis zum Schulschluss. Diese habe ich heute genutzt um mal wieder total analog bei der Biohofgemeinschaft vorbeizuschauen. Ob unsere Küche wohl brennt?
Alles gutgegangen, Herd war aus, Linsen hatten leider noch Resthärte.
Kinder abgeholt, schnelle Fertigdampfnudel nach TochterwunschJ, ritueller Freitagsstreit wegen Wäschehandhabung im allgemeinen und Sockenzusammenlegen im besonderen.
Auf der Fahrt zum Fußballtraining nochmal die Spielverderberin gegeben zu Heidi, Knebelverträgen, bodyshaming. Im Augenblick schauen sie sich häufiger den Werbespot der dfb Frauen an, ich hoffe, er wirkt.
Meine zu erledigende Post mitgenommen, um sie im Auto während des Trainings fertigzumachen und endlich abzusenden. Dann war ich aber so müde, dass ich auf dem Parkplatz ein Nickerchen brauchte und um Punkt 18:01 vor der geschlossenen Filiale stand.
Zu Hause schnell Spätzleteig gerüht, Kurzsport, Essen.
Schockverliebt in AnnenMayKantereit, manchmal bin ich später dran als alle. Perfekter Karaokesong! Da wir Bei BigBangTheory auch gerade erst die zweite Staffel begonnen haben ist ein bingewatching angesetzt heute Abend.
Traurigster Satz des Tages heute vom Mann: "ich würde so gern mal meine Mama anrufen."
17.5.19
16.5.19
Gedankenschnipsel
- wie mühsam es ist, die Welt fleckig zu sehen wegen verdreckter Brille.
- Scherben bringen Glück (Auflaufform).
- 3 l 3 i und 3p in Till Philipp
- Wiglaf Droste. Den Text zu Nazis haben heute ja einige gesehen, leider aktuell. Ich habe immer noch "Sind Soldaten Faxgeräte?" aus der damaligen Debatte in Erinnerung.
(darf man das verlinken, gar hier reinschreiben?)
- kleine Hunderunde mit dem Teilzeithund und Tochtergespräch, sehr schön
- währenddessen richtet die andere das Abendessen, toll!
- durch Heidis Werbeshow endlich mal geklärt, was Vibratoren sind. Danke Heidi.
- Scherben bringen Glück (Auflaufform).
- 3 l 3 i und 3p in Till Philipp
- Wiglaf Droste. Den Text zu Nazis haben heute ja einige gesehen, leider aktuell. Ich habe immer noch "Sind Soldaten Faxgeräte?" aus der damaligen Debatte in Erinnerung.
(darf man das verlinken, gar hier reinschreiben?)
- kleine Hunderunde mit dem Teilzeithund und Tochtergespräch, sehr schön
- währenddessen richtet die andere das Abendessen, toll!
- durch Heidis Werbeshow endlich mal geklärt, was Vibratoren sind. Danke Heidi.
15.5.19
4
20:09. Essen ist fertig. An sich schon eine ziemlich späte Angelegenheit, auf die ich nachher sicher noch einmal zu sprechen komme.
Jedoch, eben dämmert es J, dass ein Erdkundetest ansteht morgen, R hat, oh Schreck! die Deutschhausaufgabe völlig vergessen! Natürlich sollen sie ihr Zeug machen, aber doch nicht so!
Zumindest habe ich nun Zeit, diesen Eintrag zu tippen. win. sort of.
Gegenüber wird wütend in der verhassten Schullektüre gemarkert. Wie schnell wir uns erhitzen, Deeskalation ist jedenfalls nicht meine starke Seite (bestimmt wegen Sternzeichen oder so).
Mittwochs hetze ich immer hinterher. Und dann heute nichtmal geschafft, was ordentliches aufzutischen. Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Hüttenkäse, Rohkost, Sahnehering und Salat gildet nicht.
Neues Tablett kommt dann morgen. Die Seite mit den Hundewelpen schließe ich auch lieber. Wenigstens das Zeug der Kinder muss noch aus dem Eingangsbereich weggeräumt werden. Es macht mich wahnsinnig.
20:19. Essen ist fertig.
Jedoch, eben dämmert es J, dass ein Erdkundetest ansteht morgen, R hat, oh Schreck! die Deutschhausaufgabe völlig vergessen! Natürlich sollen sie ihr Zeug machen, aber doch nicht so!
Zumindest habe ich nun Zeit, diesen Eintrag zu tippen. win. sort of.
Gegenüber wird wütend in der verhassten Schullektüre gemarkert. Wie schnell wir uns erhitzen, Deeskalation ist jedenfalls nicht meine starke Seite (bestimmt wegen Sternzeichen oder so).
Mittwochs hetze ich immer hinterher. Und dann heute nichtmal geschafft, was ordentliches aufzutischen. Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Hüttenkäse, Rohkost, Sahnehering und Salat gildet nicht.
Neues Tablett kommt dann morgen. Die Seite mit den Hundewelpen schließe ich auch lieber. Wenigstens das Zeug der Kinder muss noch aus dem Eingangsbereich weggeräumt werden. Es macht mich wahnsinnig.
20:19. Essen ist fertig.
14.5.19
3
Heute mittelgut.
Heute morgen nicht viel geschafft, ungestört gebrokelt, neuen Gemüsekistenstart vereinbart, böse die Finger beim Schließen der Balkontür gequetscht. Aua!
Zum Schulschluss erfahren, dass der Cupcake-shop keine Geburtstagsaktionen mehr anbietet. Überlegt, die Cupcakeparty doch zu Hause zu feiern. Mit 12 Hühnern backen und verzieren? Ich muss mich schlaumachen.
Ritueller Hausaufgabenstreit.
J und Freundin verteilen Eintrittskarten zu einer Zirkusshow im Garten. Interessant zu sehen, wie sich diese Vorführung im Laufe der Zeit verändern. Zum Guten!
Schnelles Kochen, (Zucchini-Paprika-Pilz-Reispfanne mit Fertigpulver-in-Joghurt-Soße, dafür ganz ok) Verabschiedung.
Erste Male: die Kinder bleiben zu Hause und gehen erstmalig eigenverantwortlich und ohne erwachsene Anwesende ins Bett, ich hab Kraulkurs. Den ersten habe ich letzte Woche wegen Berlin verpasst, heute also. Puh. Ich kann berichten, dass ich nicht ertrunken bin. Da werd ich wohl noch ein bisschen trainieren müssen.
Als ich gegen 22:00 Uhr nach Hause kommen schlafen die Kinder, wow. Selbst habe ich nie geschlafen während meine Eltern weg waren, mittwochs, zum Turnen, trimm dich zu zweit, die Älteren werden sich erinnern. Aber ich war auch schon älter und musste währenddessen Denver-Clan gucken.
Was nicht klappt: Kommentieren, im eigenen Blog! Ich bitte mein Schweigen zu entschuldigen. Und twittern vom mobilen Endgerät, nicht mal mit Aus- und wieder Anmachen!
Linktipp:
An der Uni Marburg führt das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas Umfragen zur Regionalsprache durch, erste Ergebnisse können hier nachgeschaut werden.
Jetzt Bett.
Heute morgen nicht viel geschafft, ungestört gebrokelt, neuen Gemüsekistenstart vereinbart, böse die Finger beim Schließen der Balkontür gequetscht. Aua!
Zum Schulschluss erfahren, dass der Cupcake-shop keine Geburtstagsaktionen mehr anbietet. Überlegt, die Cupcakeparty doch zu Hause zu feiern. Mit 12 Hühnern backen und verzieren? Ich muss mich schlaumachen.
Ritueller Hausaufgabenstreit.
J und Freundin verteilen Eintrittskarten zu einer Zirkusshow im Garten. Interessant zu sehen, wie sich diese Vorführung im Laufe der Zeit verändern. Zum Guten!
Schnelles Kochen, (Zucchini-Paprika-Pilz-Reispfanne mit Fertigpulver-in-Joghurt-Soße, dafür ganz ok) Verabschiedung.
Erste Male: die Kinder bleiben zu Hause und gehen erstmalig eigenverantwortlich und ohne erwachsene Anwesende ins Bett, ich hab Kraulkurs. Den ersten habe ich letzte Woche wegen Berlin verpasst, heute also. Puh. Ich kann berichten, dass ich nicht ertrunken bin. Da werd ich wohl noch ein bisschen trainieren müssen.
Als ich gegen 22:00 Uhr nach Hause kommen schlafen die Kinder, wow. Selbst habe ich nie geschlafen während meine Eltern weg waren, mittwochs, zum Turnen, trimm dich zu zweit, die Älteren werden sich erinnern. Aber ich war auch schon älter und musste währenddessen Denver-Clan gucken.
Was nicht klappt: Kommentieren, im eigenen Blog! Ich bitte mein Schweigen zu entschuldigen. Und twittern vom mobilen Endgerät, nicht mal mit Aus- und wieder Anmachen!
Linktipp:
An der Uni Marburg führt das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas Umfragen zur Regionalsprache durch, erste Ergebnisse können hier nachgeschaut werden.
Jetzt Bett.
13.5.19
wie sollen wir's nennen, Tag2
man merkt, einiges muss sich noch finden. Und nun lesen auch gleich noch so große Schuhe mit. Willkommen! Ich werde versuchen, ein gutes Mittel zwischen Druck und Erwartung zu finden.
Zur Neujustierung des Alltags gehört auch eine to do Liste, die ich heute sehr gut abgearbeitet habe. Viele Telefonate, Vorbereitungen von zwei Kindergeburtstagen, Location eruieren, Kontobewegungen, offene Rechnungen, Krankenkassen und Heil-und Kostenpläne wollen besprochen werden. Done! Morgen dann noch Wäsche, hier schwebt mir ein Zeitfenster nach Frau Novemberreg'schem Vorbild vor, das mich immer zur selben Stunde des Tages unangenehme Dinge auf die Liste setzen und im optimalen Fall erledigen lässt.
Wie's ausgeht steht morgen hier!
Bis 16:00 Zeit gehabt für alles Reguläre, das ist natürlich luxuriös, dabei tolles Wetter.
Streifenpizza gab's zu Mittag. Kann man sich vorstellen als zwei Blech Pizzen, auf denen es als Streifen je gewünschte Lieblingssorten gibt:
das waren heute
-Margarita
-Hawaii mit/ohne Schinken
-Spinat
-Mais
Kinder um 16:20 einesammelt, das übliche Rumgerenne und sich Sortieren durch verfrühte Mannankunft noch ein bisschen mehr durcheinander als sonst. R verabredet sich aufm Spielplatz mit FreundInnen (cool), J spielt Fußball und scrollt sich mit mir durch Handstandtutorials (Körperspannung, it's a thing!). Leckeres Abendessen: frisches Obst, kurz gereiste Erd- und Heidelbeeren, Äpfel Bananen mit Joghurt und Müsli. Wie so Sommer.
Gelernt: Bücher ändern auch ihre ISBN wenn Änderungen vorgenommen werden (Schullektüre bestellt. Filed under: erste Male)
Kinder um 21:00 im Bett, Licht aus um 21:15. Wie so oft gelingt Erziehungsdings dann, wenn die innere eigene Überzeugung gereift ist, dass es sich jetzt ändern muss.
Jetzt Kölsch.
Zur Neujustierung des Alltags gehört auch eine to do Liste, die ich heute sehr gut abgearbeitet habe. Viele Telefonate, Vorbereitungen von zwei Kindergeburtstagen, Location eruieren, Kontobewegungen, offene Rechnungen, Krankenkassen und Heil-und Kostenpläne wollen besprochen werden. Done! Morgen dann noch Wäsche, hier schwebt mir ein Zeitfenster nach Frau Novemberreg'schem Vorbild vor, das mich immer zur selben Stunde des Tages unangenehme Dinge auf die Liste setzen und im optimalen Fall erledigen lässt.
Wie's ausgeht steht morgen hier!
Bis 16:00 Zeit gehabt für alles Reguläre, das ist natürlich luxuriös, dabei tolles Wetter.
Streifenpizza gab's zu Mittag. Kann man sich vorstellen als zwei Blech Pizzen, auf denen es als Streifen je gewünschte Lieblingssorten gibt:
das waren heute
-Margarita
-Hawaii mit/ohne Schinken
-Spinat
-Mais
Kinder um 16:20 einesammelt, das übliche Rumgerenne und sich Sortieren durch verfrühte Mannankunft noch ein bisschen mehr durcheinander als sonst. R verabredet sich aufm Spielplatz mit FreundInnen (cool), J spielt Fußball und scrollt sich mit mir durch Handstandtutorials (Körperspannung, it's a thing!). Leckeres Abendessen: frisches Obst, kurz gereiste Erd- und Heidelbeeren, Äpfel Bananen mit Joghurt und Müsli. Wie so Sommer.
Gelernt: Bücher ändern auch ihre ISBN wenn Änderungen vorgenommen werden (Schullektüre bestellt. Filed under: erste Male)
Kinder um 21:00 im Bett, Licht aus um 21:15. Wie so oft gelingt Erziehungsdings dann, wenn die innere eigene Überzeugung gereift ist, dass es sich jetzt ändern muss.
Jetzt Kölsch.
Neustart
12 von 12. Leider nicht bei mir, ich hatte für gestern gesammelt.
Dies soll dennoch ein Neustart sein.
Kürzlich unterhielt ich mich anlässlich des Todes der Schwiegermutter darüber, was bleibt. Nun sind es möglicherweise nicht die Tagebucheintragungen und die Meinung zu verschiedenen Dingen, die interessieren, aber vielleicht doch. Daher werde ich nun wieder versuchen, tagebuchbloggend ein Journal zu führen.
Spät aufgestanden weil spät ins Bett. Ich habe quasi in den Muttertag reingefeiert. Besuch von der Parallelzwillingsfamilie mit Essen, Quatschen und Spielen.
TochterR war schon geschäftig, aber heute keinen Streit bitte! Und ach, sie hatte, wie süß, Frühstück aufm Balkon arrangiert.

Und weil es sich beim mir um einen Zwillingsmutter handelt, und hier naturgemäß Gerechtigkeit GANZ GROß geschrieben wird, hier noch ein Foto vom Deckblatt des Malbuches von KJ, sogar selbst gebunden:
Diese bleiben heute leider die einzigen Fotos von #12von12.
Danach dann Mathelernen mit R, J hat Besuch, es wird Schleim hergestellt. Ich bin ja olfaktorisch sehr empfindlich, und war dementsprechend empört von dem Bi*lou und sonstigen Geruchsschwaden die so um mich herumwaberten. 15:30 Abfahrt um eine R-Freundin abzuholen. Mit der verzieht sich R dann auch ins Zimmer, trotz Krisengespräch, wie zu verfahren sei. Einfach mal anders gemacht.
Eine schöne Zeit wurde trotzdem gehabt mit J, Rad übend, Nachbars Katze gefüttert. Freundin wieder nach Hause gefahren (also Tagesreise 80km mal eben so), danach sushi takeaway, kurzer Ruhrspaziergang beim Warten, Abendessen, weiteres Rad-Mathe-Üben, Tonne packen, Schokoticket suchen, Schulessen erst bestellt, dann wieder ab wegen fehlender Karte. Ich hasse es, dass die Kinder nicht mehr vor 22:00 Uhr ins Bett gehen. Es erschöpft mich. Ich meine, 22:30 an einem Sonntag, mit 11. Verrückt.
Zwei Bemerknisse:
1. Die Geschichte von Billy Joel gelesen und schwer angeschlagen davon gewesen. Obwohl dem Thema gegenüber aufgeschlossen und sicher nicht uninformiert hatte ich von dieser neckermann Verstrickung so konkret noch nicht gehört, schockiert und ehrlich betroffen lässt mich das zurück. Es hört wohl nicht auf. #nonazis
2. Mit meinem Vater telefoniert. Sonntag! Intensives Gespräch in dem ich ihm gesagt habe, dass mein Vorschlag steht, den übrig bleibenden meiner Eltern bei uns aufzunehmen. Im Gegenzug bat er mich, das Haus wenn möglich zu behalten. Ihm zugesichert, dass dies auch mein unbedingter Wunsch ist. Erleichterung.
Dies soll dennoch ein Neustart sein.
Kürzlich unterhielt ich mich anlässlich des Todes der Schwiegermutter darüber, was bleibt. Nun sind es möglicherweise nicht die Tagebucheintragungen und die Meinung zu verschiedenen Dingen, die interessieren, aber vielleicht doch. Daher werde ich nun wieder versuchen, tagebuchbloggend ein Journal zu führen.
Spät aufgestanden weil spät ins Bett. Ich habe quasi in den Muttertag reingefeiert. Besuch von der Parallelzwillingsfamilie mit Essen, Quatschen und Spielen.
TochterR war schon geschäftig, aber heute keinen Streit bitte! Und ach, sie hatte, wie süß, Frühstück aufm Balkon arrangiert.
Und weil es sich beim mir um einen Zwillingsmutter handelt, und hier naturgemäß Gerechtigkeit GANZ GROß geschrieben wird, hier noch ein Foto vom Deckblatt des Malbuches von KJ, sogar selbst gebunden:
Diese bleiben heute leider die einzigen Fotos von #12von12.
Danach dann Mathelernen mit R, J hat Besuch, es wird Schleim hergestellt. Ich bin ja olfaktorisch sehr empfindlich, und war dementsprechend empört von dem Bi*lou und sonstigen Geruchsschwaden die so um mich herumwaberten. 15:30 Abfahrt um eine R-Freundin abzuholen. Mit der verzieht sich R dann auch ins Zimmer, trotz Krisengespräch, wie zu verfahren sei. Einfach mal anders gemacht.
Eine schöne Zeit wurde trotzdem gehabt mit J, Rad übend, Nachbars Katze gefüttert. Freundin wieder nach Hause gefahren (also Tagesreise 80km mal eben so), danach sushi takeaway, kurzer Ruhrspaziergang beim Warten, Abendessen, weiteres Rad-Mathe-Üben, Tonne packen, Schokoticket suchen, Schulessen erst bestellt, dann wieder ab wegen fehlender Karte. Ich hasse es, dass die Kinder nicht mehr vor 22:00 Uhr ins Bett gehen. Es erschöpft mich. Ich meine, 22:30 an einem Sonntag, mit 11. Verrückt.
Zwei Bemerknisse:
1. Die Geschichte von Billy Joel gelesen und schwer angeschlagen davon gewesen. Obwohl dem Thema gegenüber aufgeschlossen und sicher nicht uninformiert hatte ich von dieser neckermann Verstrickung so konkret noch nicht gehört, schockiert und ehrlich betroffen lässt mich das zurück. Es hört wohl nicht auf. #nonazis
2. Mit meinem Vater telefoniert. Sonntag! Intensives Gespräch in dem ich ihm gesagt habe, dass mein Vorschlag steht, den übrig bleibenden meiner Eltern bei uns aufzunehmen. Im Gegenzug bat er mich, das Haus wenn möglich zu behalten. Ihm zugesichert, dass dies auch mein unbedingter Wunsch ist. Erleichterung.
5.2.19
#WMDEDGT Februar 2019
Frau Brüllen möchte wie jeden 5. im Monat wissen, was wir so machen den ganzen Tag. Da ich im Moment etwas unter Twittermüdigkeit leide und denke, meine Erlebnisse und Gedanken sind keineswegs mitteilungswert versuche ich es mal wieder im guten alten Blog (harhar).
Aufstehen um 6:30, Kinder sind gegen 7:10 fertig zum Aufbruch, keine besonderen Vorkommnisse (Cornflakes gefrühstückt, übrige Hotdogbrötchen mitgenommen, das erste mit eigenem Sauerteig gebackene Roggenbrot hat eine zu harte Kruste, gnarf).
Haushalt, denn: heute kommen Fremde, da muss es ein bisschen sauberer sein. Duschen dachte ich, mach ich dann danach. Tschja. Aufgeräumt, 3 Waschmaschinenladungen, Keller und Treppen bisschen freigeräumt (ich hasse es, dass ich Zeug auf den Treppenabsätzen zwischenlagere), Reste des Wochenendausflugs verräumt, zwischendurch immer wieder Kaffee, Mails geschrieben, Internet gelesen, mit den Eltern telefoniert wegen einer Reise in den Herbstferien, Buchungsgedöns und schwupps, isses 10.
Der Gasmann kommt, zunächst ist alles im Rahmen, netter Typ, Überdruckgefäß ist kaputt, wie vor 7 Jahren schonmal (hm). Die Schilderung der Thermebeschwerden beeindruckt ihn garnicht, für ihn ist alles ok, keine Symptome. Nachdem er ein bisschen geschimpft hat und das neue Ausgleichgefäß neu montiert ist warten wir gemeinsam aufs Anspringen der Heizung und schwupps, zeigt er sich sehr beeindruckt von dem was die Frau mit der weißen Bluse gesagt hat, und legt die Therme still. Damit ich nix machen kann schraubt er gleich auch noch den Hauptgashahn zu (ich hätte eh keine Chance gehabt, die Brennstäbe waren ja eh ausgebaut) Jedoch, Glück im Unglück, es gibt noch Ersatzteile, wie vor 7 Jahren schonmal (nochmal hm). Aber, Spannung, erst morgen vormittag, dafür per Express!
Noch eine halbe Stunde bis die Kinder nach Hause kommen, kein neues Warmwasser, der Spül und ich, was machen wir nur, für Pfannkuchen ist es zu spät. Na gut, schnelle Lauchsuppe.
Fast halb drei als die Töchter eintrudeln, ritualisierte Grabenkämpfe um die Haus- und sonstigen Aufgaben, ich bin genervt. Klavierunterricht, ich bring sie hin und hole ab, die frische Luft befriedet. Dazwischen zwei weitere Wäscheladungen, keine guten Stellen zu finden im Netz, Termine für morgen absagen.
Ein Lichtblick, das gemeinsame Abendessen mit der Nachbarinnenfreundin. Sie hat eingeladen, das entspannt, es gibt leckersten Salat (Süßkartoffeln, Granatapfel, Quinoa, Apfel, Spinat, lecker!) Tee und gute Unterhaltung. Der Mann kommt später dazu, aber bald geht es zurück ins kälter werdende Heim. Die Kinder finden es spannend, müssen aber dennoch Füße waschen. Kamin anwerfen, Wärmflaschen und Kirschkernkissen vorhalten, Versöhnung, Bett für die Kinder, Internet und Wein für uns. Der Mann klimpert noch schön auf dem Klavier während ich tippe, zum Pokalspiel spinkse ich nur, das kann ich nervlich manchmal einfach nicht.
Danke fürs Lesen, es ist im Moment leider nicht sehr heiter. Ah, und noch etwas: der Sauerteig, falls Ihr mitlest, kommt. Kurz bevor ich mich garnicht mehr trauen werde schicke ich ihn einfach los. Verzeiht.
edit: viel nachgedacht heute über Berufstätigkeit, 219a, Greta Thunberg, Zukunft, aber ach. Gestrickt und dann doch geguckt. Leider verloren.
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