4.12.20

kurze Pause

 Wir müssen bisschen dieses *hier ALLE  unflätigen Schimpfwörter einsetzen* Jahr veratmen.

PS schade, dass ich im eigenen Blog keine Kommentare beantworten kann, aber ich freue mich über jeden einzelnen und alle die mitlesen und was dazu schreiben.

Bleibt gesund verdammte Axt.

2.12.20

erst Mittwoch, wenigstens schon Mittwoch

gestern Abend zum Einschlafen noch die erste Hälfte des Doppeltatorts geschaut, heute einigermaßen rausgekommen. 

Eine Lehrerin ist wohl positiv, eine Tochter hat Erkältung, da bleibt sie morgen wohl zu Hause trotz Mathearbeit. In diesem Zusammenhang hat sie (also die Tochter) erzählt, dass die Kinder in der Schule, von denen man weiß, dass sie Corona hatten, von den anderen gemieden werden. Genau das richtige Setting für die Pubertät. Ich hatte gestern einen Routinetest, das war auch lustig, denn es wurde direkt eingangs erwähnt, dass der QR-Link nicht funktioniert, der Drucker aber leider den Code nicht vollständig auf das Formular druckt, sodass nichts selbst in die Corona-Warn-App eingegeben werden kann. Ich bleibe etwas ratlos zurück, rege mich aber nicht auf (auch nicht darüber, dass er nicht über die Nase durchgeführt wurde und kaum unangenehm war. Was weiß ich schon)

Als letzte, die beruflich mit Schule zu tun hat, habe auch ich heute mal ein Thermometer mitgenommen, und zwischen 12 und 15.7 Grad gemessen. Sind wir im oberen Drittel mit, was ich sonst so lese. Skiunterwäsche rausgekramt.

Das schwierigste in nächster Zeit wird wohl die Überlegung, wie wir Weihnachten und Eltern organisieren, das ist ja aber auch nicht aufregend anderes bei anderen.

Voll die Langeweile hier. 

Nudeln mit Spinat.

edit 23:00 Uhr: erste Male, Anruf bei 116117, schnelle und freundliche Hilfe durch Nennung einer Ansprechpartnerin.

1.12.20

1. Dezember 2020

 Dienstags ist ja Gemüsekistentag bei uns. Mit der Kiste kommt ein Liter hofeigene Milch, ein dort selbst gebackenes Brot und Eier. Es handelt sich um einen Demeterhof in der Nähe, bewirtschaftet von einer Hofgemeinschaft, bestehend aus einigen Familien. Die meisten dort wohnenden Kinder gehen auf eine Waldorfschule, hierüber haben wir eine der Familien auch kennengelernt. Ich finde das Konzept des gemeinsamen Wohnens und Arbeitens zunächst sehr gut, und ich freue mich, von dort so gutes Brot und eigene Eier zu bekommen. Es gibt auch immer mal wieder die Möglichkeit, Schweine- Rindfleisch oder Geflügel zu beziehen. Die Tiere leben ebenfalls auf dem Hof. Eigentlich eine ideale Bezugsquelle, fair, persönlich, regional. 

Über Demetermethodik kann man ja denken was man will, ich möchte das weder verurteilen noch unterstützen, für mich ist das mit im Gesamtpaket, die Menschen dort möchten es so, ich würde auch unbesprochenes Gemüse kaufen wenn es regional vertrieben würde. Im Augenblick scheint mir für mich diese Möglichkeit am angenehmsten. Und schon stoße ich wieder an die Grenzen des Schreibbaren, denn natürlich meine ich das keineswegs so rigoros wie geschrieben. Ich beziehe diese Kiste durchaus auch wegen Unterstützung und Sympathie zur oben genannten Familie.

Die meisten zugekauften Produkte der Kiste sind entweder schwer zu verkochen (Chinakohl!) oder stark überteuert. Wenn ich sage überteuert dann lege ich natürlich harsche Maßstäbe an, denn selbstverständlich ist mir klar, dass eine Ökogurke, die im Dezember aus Spanien importiert wird, nicht für 79ct zu haben ist. Letzte Woche schlug sie allerdings mit 2,75 Euro zu buche, und da ist dann doch auch eine Schmerzgrenze erreicht, zumal die Ökoprodukte ja so unbehandelt sind, dass sie viel zu schnell verkommen (oh, the irony). Diese Woche kostet die Gurke wieder 'nur' 1,95. Die Milch schmeckt den Kindern so unbehandelt übrigens leider nicht, deshalb gibt es häufig porridge damit, sie hält sich ja auch schlecht. Dann bestelle ich die Kiste wieder aus schlechtem Gewissen, wegen Ursprünglichkeit und Korrektness und so. Eine Pointe gibt es heute hier wieder nicht, oder ist sie im Text versteckt? Viele privilegierte Grüße


Letztes Novemberbloggen 30.11.

 Alltag zwischen 6.30 und 21.45, allerdings war ich um 5 wach,  mich an der klirrenden Kälte erfreut und Tee gekocht.

Die Klasse hat sich gefreut mich wieder zu treffen, das war natürlich schön. 

Letzte Kleinigkeiten eingekauft für die Adventskalender, eine Art Eintopf ‚a la reste du woch‘ gekocht, Möhren, Lauch, Zwiebeln Blumenkohlpüree und Bandnudeln von gestern, wurde gegessen.

Mathe gelernt, das Kind ist mir einfach zu ähnlich, das macht es nicht leichter.

Tagsüber fehlt mir die Zeit und Muße und dann kommt mir die idealtypische Idylle dazwischen, aber der Mann hatte kurzentschlossen Ausgang, den er dankenswerterweise hier zu verbringen gedenkt. Also Einpacken und Aufhängen gemeinsam, wir haben im 11. Jahr etwas Routine, bzw. ich  habe im Schlussverkauf beim Kaffeeröster in einer anderen Zeit Tüten und Aufkleber gekauft, sodass diese nur noch gefüllt werden mussten, mit beschwingter Musik des Crouch End Festival Chorus, heuli. Those  were the days.




29.11.20

Vorletztes Novemberbloggen

 Überwiegend schöner 1. Adventssonntag.

Frühstück mit geholten Brötchen.

Rumlungern.

Elterntelefonat.

Spaziergang mit Fotosession und Osterhasenschlachtung (edit: Hasenbild entfernt wegen Markenname, aber keine Ahnung ob das nötig ist). Schön kalt war‘s. Man wird sich an jede Gelegenheit erinnern, an dem eine Mütze noch nötig war.








Zum Abendessen Apprezept (Blumenkohlpüree mit Käsechampions).

Lehreremail. 

Sorgengespräch.

Noch drei Wochen, 15 Arbeitstage bis Chillung.

Novemberbloggen XX

 Samstag vorm Adveentssonntag, aber erstmal fällt eine Kaffeetasse. Schöne Kälte, gut, dass wir gestern noch die Wasserleitungen gelüftet haben. Also gleich mal die Wandelröschen und die Olive runtergeschnitten und in der Garage verpackt. Der Mann montiert das headvoard im Schlafzimmer. Im Namne der Christrose fahren wir noch kurz in den Baumarkt, eventuell eine Lösung für ein Beleuchtungsproblem in der Küche gefunden.

Dann Projekt Adventskranz, die Kinder binden einen für die Tür, ich bin diesmal nicht ganz zufrieden mit meinem Ergebnis, aber die Farben gefallen mir.

Zum Plätzchenbacken hats nicht gereicht, dafür ist jetzt ein bisschen Advent. Advent, das ist ja noch nicht Weihnachten, ich möchte nach und nach schmücken, hier und da ein Licht oder eine Figur mehr, so haben wir auch am 2. Weihnachtsfeiertag noch nicht genug. Waschmaschine hat sich wieder berappelt. 




28.11.20

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 also #tgif

Heute kurzer Ausflug zu meiner Waschmaschine. Wir sind ja vor ca vierzehn Jahren auf den Kontinent zurückgekehrt, haben Drillinge erwartet und Zwillinge bekommen (das gehört zwar nicht hierher, musste mal erwähnt werden) und dann kurze Zeit später ein Haus gekauft, was man halt so macht wenn man denkt es geht Richtung Situiert. Daher kommen in nächster Zeit mehrere unserer Weißware in die Jahre wie man so sagt. Die Spülmaschine wurde bereits erneuert, ich hoffe, genug zu sparen für den Rest. Da Kinder erwartet wurden habe ich auf Druck von Mann und werdenden Großeltern, die nicht in der Nähe wohnen, dem Kauf eines Trockners zugestimmt. Den benutzte ich recht selten, bis vor kurzem, denn ich spare mit das Aufgehänge und beim Pflegeprogramm gehen die Sachen viel weniger ein als gedacht.

Wo war ich? Waschmaschine. Wir haben hier viele Eichhörnchen zu Besuch, eines war auch schonmal im Wohnzimmer, fragen Sie nicht. An einigen Dachholzbalken, Mist, ich weiß nicht den genauen Begriff der Dinger (Sparren?), kann man Nagespuren sehen. Das lässt auf eine intensive Nutzung unseres Hauses durch die Tierchen schließen, wer weiß, wo sie sonst noch tätig sind. Immer mal wieder höre ich eben solche Kratzspuren, als ob sich ein Eichhörnchen auf eines unserer Dachflächenfenster verirrt hätte und kratzend versucht, nicht abzurutschen. Natürlich muss das ein blödes Eichhörnchen sein, sie wissen sich als Kletterkünstlerinnen ja zu bewegen, und doch! Wahrscheinlich ein Junges. Andererseits ist das Geräusch dafür viel zu laut. Lange habe ich das Geräusch versucht zu orten, zuzuordnen, ich wusste mir keinen Rat. Als ich dem Mann von meiner Theorie erzählte hörte es sich selbst in meinen Ohren komisch an. Aber was sollte ich machen?!

Kürzlich war ich durch Zufall im Keller als das Wasser des Pflegeleichtprogrammes abgepumpt wurde, und was soll ich sagen. Kein Eichhörnchen. Es befindet sich etwas in der Waschmaschine, was durch das Abpumpen hin- und hergeschleudert wird, komischerweise passiert das im Hauptwaschgang nicht. Es ist so laut und metallen (?), ich gehe nicht davon aus, dass es irgendwann mit herausgespät wird. Zum Aufschrauben und Nachschauen fehlt mir das Geschick. Ich werde also weiter zuhören und sparen müssen. Interessant ist ja lediglich, was ich so assoziiere.

Dass ich nicht tagebuchbloggte bitte ich zu entschuldigen.

#wmDedgT September 2026

Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #...