6.3.21

was machst Du eigentlich den ganzen Tag? #wmDedgT März 2021

 Frau Brüllen fragt ins Internet, und wir beantworten am 5. jeden Monats den Hashtag #wmdedgT

Wie, schon wieder der 5.?

Wie, schon wieder so lange nichts gepostet?

Freitag also. Letzten Freitag irgendwo den Begriff 'wochenmüde' gelesen, und das trifft ganz genau auch auf mich zu.

Später als sonst ins Bett und aufgewacht, als der Mann sich gegen 4:30 in sein Arbeitswochenende aufmacht. Noch kurz weitergeducktelt, gegen halb sieben dann doch aus dem Bett geschält und letzte Vorbereitungen getroffen. Spülmaschine, Waschmaschine, Joghurt richten, Banane essen. An Tagen, an denen der Mann das Haus so früh verlässt, ist die Kaffeemaschine vorgerichtet und ich 'profitiere' von bereits fertigem Kaffee. Die Anführungsstriche werde ich nicht weiter erläutern.

Kinder wecken, Arbeit. Freitag ist freitag, also nur reduzierte Kinderzahl, erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Es macht Spaß, macht aber auch Arbeit. Mehr kann ich nicht sagen. In der Pause bietet die Klassenlehrerin foodsharing- Ware an, das ist nett. 

Später muss ich recherchierren, dass ich leider noch nicht an der Reihe bin, die vorgezogenen Impfreihenfolge für mich nicht greift und ich mich erst sechs Monate nach positivem Testergebnis werde impfen lassen können. Dafür telefonieren ich allerdings mit einer netten Gesundheitsamtsmitarbieterin und das ist soweit natürlich auch ok. Ich möchte mich ja nicht vordrängeln. Möglicherweise gibt es in anderen Stadt- bzw. Landkreisen die Möglichkeit, sich für übrig gebliebene Impfdosen auf einer Art kurzem Dienstweg (there's an app for that!) registrieren zu lassen, das ist cool! Link folgt nach Recherche.

Ich sammle Brötchen und Toast aus der foodsharingkiste, Pistazien und schokolierte Nüsse.

Feierabend, wie gut der Freitag tut! Dann Distanzlauschen. Es gibt Probleme in Klasse 7c, hierzu eine Krisenvideokonferenz. Bevor sich alle aufregen, möchte ich aus erster Hand wissen, um was es geht, wer was sagt (oder vorwirft) und dann beschlossen wird. Bleibt aber alles harmlos. Das Wetter: kalt und freundlich. Kaffeetrinken mit dem neu gelieferten Stoff. 

Wo ist der Nachmittag geblieben? Jedenfalls bringe ich Zeug zur Post und kaufe bei der Gelegenheit gleich einen Schwung Jubiläumsbriefmarken zum 50. Geburtstag der Maus. Klar, dass wir davon einen Vorrat anlegen.

Dann mache ich ein bisschen Küche, Gurkensalat und Salatbuffet (leider kein Foto, also Joghurtdressing, geraspelte Karotte, Gurke, Avocado, hartgekochte  Eier, Tomaten, Fenchel, Rucola) und verabschiede mich nach Berlin. Entschuldigung, aber diesen Witz mache ich natürlich schon seit Buchung! Wann habe ich denn die Gelegenheit, eine Aufführung des Gorki Theaters verfolgen zu können, na?! Also ein was positives der Pandemie fällt mir hier schon ein!

Jedenfalls treffe ich mich mit einer Freundin über zoom, zum ersten Mal seit Sie-wissen-schon. Daher quatschen wir auch fast anderhalb Stunden. Dann stellen wir uns den livesteam an und schauen unabhängig voneinander Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden von Sibylle Berg. Ich kann mir da kein Urteil erlauben, ich musste zwischendurch die Kinder kurz ins Bett verabschieden (pun intended) möchte aber sagen, dass mir ausnehmend gut gefallen hat, dass ich als mittelalte Frau endlich mal ein Stück gesehen habe, das meine Lebenswelt widerspiegelt. Selbstverständlich bin ich daran gewöhnt, die Welt der Autoren zu erfahren und sehen, aber diesmal war ich nicht mitgemeint, sondern es wurden meine Themen auf die Bühne gebracht. 

Dabei sitze ich allerdings vor dem Laptop an einem Tisch aus dem Ende 19. / Anfang 20. Jahrhunderts, dessen Tischplatte mich seit längerem mit ihren Fratzen fasziniert. Ist mir nie so aufgefallen, aber jetzt frage ich mich schon, was sich der Möbelbauer dabei gedacht hat. Litt er unter einem frühen Anfall von #Icanseefaces ? (ich weiß, es gibt einen Fachbegriff dafür). Sie sehen das doch auch?!


Zwei positive Dinge der Pandemie: gendergerechte Sprache in den Nachrichten der Öffentlich Rechtlichen (bitte geben Sie möglichst eine positive Rückmeldung dazu! Es wird nötig sein, bislang melden sich zu viele, denen es missfällt) und diese Streamingangebote. Mir gefällt es, und ich hoffe, dass sich endlich etwas tut.)

Nun. Kurze Plauderei mit der Freundin nach dem Stück, dann übersende ich -erste Male!- peripandemisch eine Buchungsbestätigung für die Herbstferien, es dürfen Daumen gedrückt werden! Und verabschiede mich nach diesen Zeilen ins Bett.

Leider fahre ich morgen nicht an die See. Schade. Just another weekende in the Doppelhaushälfte.



24.2.21

Mitte der Woche

Alles ist anstrengend. Es gibt begonnene und fertige Posts, viele Überlegungen, Frühlingsblüher und neu erblühte Rundlauffreude.

Das Bild mit den nachmittäglichen Kranichen vor Fast-Vollmond ist leider nichts geworden.

Zur Schule gibt es viel zu sagen, oder auch nichts.

Ich bin so erschöpft, ich überlege, mir morgen Cola in den Thermobecher zu füllen. 

Mit dem Sams rechne ich am Samstag allerdings nicht, obwohl bis heute alles stimmt. 

10.2.21

Kulinarikdilemma am Wochenende

 es ist zwar schon Mittwoch, aber ich bin etwas Großem auf der Spur. Ich werde es Kulinarikdilemma nennen, und das geht so: ich finde und kaufe leckere Sachen auf dem Wochen- und Supermarkt und hatte entweder schon vorher oder in dem Moment die tollsten Kochideen incl Alternativen. 

Häufig verfange ich mich dann in einer Aktion (beim letzten Mal: Donauwelle zu spät begonnen, Buttercreme nix geworden, Rettungsaktion nix geworden, Donauwelle zieht sich). Außerdem ist das Kochen immer mit dem Wunsch verbunden, alle mögen helfen, was leider selten passiert sodass ich dann doch alleine in der Küche stehe. Nicht schlimm, aber doch nicht das gemeinsame Tun. Nach aufwendigem Frühstück habe ich dann also gegen Mittag am Wochenende schon vier Mal gespült und möchte: 

- eine Pause mit sauberer Küche 

- Spaziergang

 - Kuchenessen

 - Lesen 

- Spielen

 - Mittagsschlaf.

Im Ergebnis bedeutet das, dass ich meine Vorhaben nicht umsetze (nicht umsetzen kann) und als Resultat schnell das koche, was ich schnell noch zaubern kann. Konkret: statt selbstgemachter Maultaschen (das Brät muss weg) Hackbällchen für die Kinder, den Skrei für uns in der Pfanne, den Spinat für die Maultaschen am Dienstag mit den übrigen Zucchini als Gemüse, Kartoffelstampf und Salat. Nix besonderes, auch lecker, keine Frage, aber halt nicht das.

Liest sich unspektakulär, als Rausschmeißer bleiben nur Bilder.








 

7.2.21

Samstag, 6.2.2021

 Ein Tag in der Küche mit unbefriedigendem Ausgang. Den Vormittag verdaddelt, gegen 12 aufn Markt und eingekauft wie vor Weihnachten. Der Kühlschrank war aber auch ziemlich leer. Auf dem Stadtteilmarktplatz meine erste eigene Covidiotendemo. Mittelalte Menschen ohne Maske stehen mitten auf dem Marktplatz, betont fröhlich umarmen sie sich. Zwei junge Polizistïnnen (ich probiere das jetzt mal  so) stehen dabei und machen: nichts. Mich regt das auf, diese Selbstgerechtigkeit, mit der sie sich als bessere Menschen generieren, sich das Recht rausnehmen, ihr Ding zu machen, und das auch noch unbehelligt. Stellen wir uns nur mal vor, ein paar ‚Linke‘ forderten Solidarität, was da loswäre! Ich bin hin- und hergerissen, ob ich was sagen soll, tue es aber nicht. Gerne hätte ich einen Platzverweis oder Verhängen von Ordnungsgeld miterlebt. Mich macht das wütend. Für nächsten Samstag: meine Meinung kundtun oder nicht? Was ist da das bessere? Oder mal einen Brief an die Polizei/Stadt? Alle anderen Marktbesucherïnnen stehen auch nur rum.

Nadann. Getränke, Supermarkt, Bioladen. 

Zu Hause dann ausgiebiges Spätstück mit mitgebrachten Leckereien, dann weiteres Rumlungern, bisschen Wäschewaschen. Was ich feststelle: ich lasse mir meinen eigenen -zugegeben nicht sehr festen- Tagesplan immer wieder durchkreuzen, in dem ich von Fragen / Aufgaben der Kinder abgelenkt werde. Hier soll keine Schuld verteilt werden, ich lasse mich ja mitreißen. Heute: da die Klamotten aus den Teenzimmern ausgelagert wurden waren jetzt die Kleiderschränke leer und konnten ausgeräumt und aus den Zimmern gebracht werden. Wohin mit den übrigen Sachen? Es stehen nun ein Barbiecamper und ein playmo-Kreuzfahrtschiff im Hausflur. Alle anderen Sachen konnten aufgeräumt werden, aber das kostet mich unglaublich viel Hirnschmalz.

Am frühen Abend endlich den Sonntagskuchen begonnen: Donauwelle! Klappt alles super, ich mache den Vanillepudding selbst und schreibe währenddessen Lobeshymnen und Blogtexte über meinen alten Thermomix vor, den ich für solche Behufe aus dem Keller hole (er ist von 2003*, und in Erwartung von viel selbstgekochter Babynahrung angeschafft. Tatsächlich hat er als Rühr-Kochgerät sehr gute Dienste in Londons Küche geleistet, für Suppen in kleinen Mengen und Erdbeermarmelade ist er super, ebenso halbgefrorenes Erdbeereis und eben selbstgemachten Pudding / Vanillesoße. Als er nach dann schwächelte und vorwerk schulterzuckend darauf hinwies, sie seien nicht mehr verpflichtet, Ersatzteile vorzuhalten, ich solle einfach einen neuen kaufen wanderte er in den Keller bis ich über Umwege Kontakt zu einem Bastler bekam, der ihn reparierte. Seither fristet er (nicht der Bastler!) sein Dasein im Untergeschoss und wartet auf sporadische Einsätze).

Wo war ich? 

Als alle soweit sind beginne ich endlich mit dem Backen, da ruft meine Mutter an und ist naturgemäß entsetzt über meinen sehr späten Backbeginn. Dann würde ich sie auch noch ab, aber das Eigelb wird schon trocken im Teig to be.

Parallel koche ich Sushireis. TochterJ rollt begeistert aber unförmiger als sonst, die andern gucken und essen. Auch ok. Die Temperatur fällt und fällt, gegen Mitternacht beginnt es zu schneien. Zum Tagesabschluss eine Runde justdance, dem Schrittziel gefällt‘s. Um halb eins ist es sehr komisch hell. Mir gefällt das, aber etwas spooky ist es schon. Kinder sind im Bett, Zeit, die Buttercreme zu rühren. Aber ach, sie misslingt und auch die Rettung ist keine. Mist. 


Ohne Pointe mit Spülhänden ins Bett.

*mein erster Kauf bei e“Ba“y, war möglicherweise vom Laster gefallen und ich habe noch heute ein schlechtes Gewissen deshalb. Aber psst.

5.2.21

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag, Februar 2021 #wmdedgT

Frau Brüllen fragt ins Internet, und wir beantworten am 5. jeden Monats den Hashtag #wmdedgT

Um es gleich vorwegzunehmen: ich habe kein Fenster geputzt. Wir warten in Ruhe mal den Wintereinbruch ab und schauen, was sich danach ergibt, wenn die Frühlingssonne hereinscheint. Wenngleich ich sehr versucht war!

Nachdem gestern rein garnichts mit mir los war, kam mir dieser 'Termin' dennoch gerade recht. Am Montag hatte ich ja einen Unfall bei Blitzeis, und krankgeschrieben bin ich wegen Hand- und Fußknöchelgelenk, Schwierigkeiten bereitet mir aber der Kopf mit Weh und Ach. Gehirnerschütterung kann ausgeschlossen werden, aber ein kleines Schleudertraumachen könnte es schon sein. Mir brummt also ziemlich der Schädel, und beim Aufstehen heute morgen bemerke ich schon die nächste migräneartige Attacke. Gleich mal ein Schmerzmittel der Wahl zugeführt (tmi) aber bald gemerkt, dass das weder hilft noch ausreichen wird. Der Magen wollte die Sachen nicht bei sich behalten und plagte mich.

Bis halb neun war ich soweit hergestellt dass ich eine Kanne Kaffee kochte und der Putzhilfe öffnen konnte. Diese hatte ich aus eigenpädagogischen Gründen gebeten ausnahmsweise zu helfen- um uns nicht zu nahe zu kommen ich hatte bereits gut aufgeräumt im Erdgeschoss und plante, dies nun auch im ersten Stock so vorzubereiten. Entweihnachten, Treppenkörbe ausräumen, Wäsche bügeln. Überraschenderweise lasse ich mich von den Kindern ablenken. Bisschen Zinsrechnung, bisschen Klimadiagramme, heimliches Schulterklopfen, dass ich mich so schnell einarbeiten konnte. Tolles Video der Tochter zu Regenschattenwüsten angeschaut, ich bin beeindruckt.

Dann schepperte es, und es war schon wieder ein Putzopfer dargebracht worden. Wie schade. Diesmal eine Lieblingslampe* des Mannes, schon ärgerlich, aber bei uns steht im Moment sehr viel rum. Ab heute wieder weniger, aber...

Dann bisschen Korrespondenz erledigt, Wäsche gefaltet, und wieder mal überhaupt keine Idee entwickelt, was ich kochen könnte. Eine Misere. Wenigstens habe ich entschieden, fürs Wochenende Donauwelle zu backen. Vorrat kontrolliert, alles da. Schulden im Blumenladen bezahlt und dort ein Geschenk für die Buchhändlerinnenfreundin ausgesucht (es ist soweit, wir sind jetzt in einem Alter, in dem ich fancy Geschirrtücher verschenke, lokal gekauft versteht sich, bestimmt heißen die Tücher auch irgendwie fancy, evtl. französisch, aber es bleibenhalt Geschirrtücher, ne) und ein paar Überweisungen erledigt.

Die Antriebsarmut, das Versagensgefühl, die Frage, ob irgendwas an meinen Einschätzungen kaputt ist, wir hier so langsam soziophob werden führen dazu, etwas zu machen, was ich fast nicht schreiben will: ich gehe auf das Angebot einer Freundin ein, mit ihr spazieren zu gehen. Wir haben uns seit August 2020 nicht gesehen, und müssen beide mal raus. Distanzgehen erlauben wir uns. Da ich auch die angestammten Routen nichtmehr sehen mag, treffen wir uns am Stadion. Da sind die Wege breit und sicher nicht so viel los, außerdem bin ich dort selten. Mit dem Auto zum Spazieren zu fahren arumentiere ich mir klein, indem ich auf dem Weg noch Essen hole. Es gibt ein vietnamesisches Restaurant in der Innenstadt mit prima Karte, und durch die Kneipe war ich an Phở erinnert worden, das sollte es sein. Lecker war's, aber deutlicher Punktabzug beim Verpackungsmüll und meinen Fußabdruck.

Jetzt erholen wir uns bei heute show, Böhmermann und der Anstalt. Als Bonbon wartet noch die letzte Folge Mum, das ist absolut sehenswert, ich kann das nur empfehlen (auf arte).

Gut, dass ich mich so schnell berappelt habe. Mehr gibt es leider heute nicht zu sehen hier. Und ich will auch nicht schon wieder einen Einstieg beschreien, aber schee wärs schunn. 

(Himmel, ist das alles  langweilig hier.)


*suchen Sie nach mathmos airswitch flask (oder Erlenmeyerkolben). Sie ist nicht mehr zu haben. Sollten Sie jemanden kennen der jemanden kennt...


19.1.21

mittendrin

Die Zeit verrinnt, ich kann mich an fast nichts erinnern. Alles verschwimmt im Pandemienebel. Die Aufregung, die Erschöpfung, die Sorgen. Dazwischen koche ich was und räume was weg, oder wir glotzen. Das ist gut. Wir glotzen Gilmore Girls, und mit Tocher R glotze ich stranger things, aber das ist mir eigentlich viel zu aufregend. Zwischendurch backe ich was, dann rege ich mich wieder ein bisschen über irgendwas auf, oder gräme mich wegen Versäumtem. Hin und wieder beobachte ich, wie die Mäuse in unserer blöden Mauer ungläubig nach draußen linsen um dann fröhliche Urstände zu feiern. Es hängen nicht nur neue Futtersäulen und einer der verschwenderischen Grünfinken ist zurück, es kommt noch besser, denn die Katze der Nachbarn ist nicht mehr. Das scheint wirklich etwas auszumachen.

Vielleicht habe ich Glück, und es fällt mir etwas Lustiges oder seriöses ein und dann bekomme ich großartige Hilfe, ziehe um und werde selbst kommentieren können. In meinem eigenen Blog! Ich bin schon sehr aufgeregt. Das wird bestimmt sehr schön.

Letzte Woche war eine Online Whiskyverkostung, das hatte ich dem Mann geschenkt zu Weihnachten, und winwin, ich durfte auch mitmachen. Herr Genussverstärker hat uns alles zugeschickt und dann viel erzählt und wir haben in netter Runde getrunken verkostet. Das war schön. Machen Sie sowas mal wenn Sie wieder unter Leute gehen wollen. Es gibt ja lustige Filmchen, die mich über meine Eltern (fragen Sie nicht!) per whatsapp erreichen, in denen Leute vorgeben, sich verschiedene Alkoholika in verschiedene Zimmer zu stellen und eine Kneipentour zu simulieren. Das kann man mit den Whiskypröbchen eventuell auch machen, Distillerycrawl sozusagen. (hier handelt es sich um unbezahlte Werbung weil es ein schöner Abend war und der Kontakt eines der vielen Beispiele, wie großartig es ist, dass das Internet uns zusammenbringt).

Am Wochenende habe ich an einem Seminar über zoom teilgenommen und schon wieder sehr viele Menschen aus verschiedenen Teilen gesehen. Sehr interessant, ich hätte ohne das online Angebot nicht dabeisein können.

Und mein Patensohn aus Berlin hat angerufen. Er ist so ein Erstsemester ohne den Spaß. Den vermisst er nicht so sehr, er ist schon ein bisschen eingelebt dort. Hat mich sehr gefreut, dass wir mal wieder telefoniert haben. Er macht das mit der Ernährung auf die sehr harte Tour. Alles nur aus Deutschland. Hefe selbstmachen. Natürlich vegan. Diese jungen Leute haben meine Bewunderung.

In der Vorwoche war TochterJ krank, da hat sich auch keine Blogzeit ergeben. Ist aber auch nicht sehr viel passiert außer Fiebermessen, kalte Getränke und Waschlappen reichen und Umsorgen. Macht fast ein bisschen Spaß wenn man weiß, dass alles gut ausgeht. Als Teenagermutter genießt man ja jeden Augenblick der Zuwendung. Ist das auch überstanden.

Bald gehe ich wieder arbeiten. Der Antrag ist gestellt. Ich lösche jetzt schnell mal alles was ich dazu noch geschrieben habe und warte ab.

Weil es am Samstag Nacht geschneit hat sind wir noch schnell rausgegangen, nächtlicher Spaziergang, das ist bei uns ja (noch) möglich. Das war auch sehr schön. Und die Kinder haben geschwärmt vom Knarzen beim Laufen, wie sehr ihnen das gefällt, wie man sich darüber freut und es genießen kann.

Fast eine Idylle. Bevor mir wieder was Blödes einfällt mach ich schnell Schluss.



 


9.1.21

2020 in Bildern

Über Frau Kaltmamsells Vorspeisenplatte erfahren, dass Herr Joel einen Jahresrückblick in Fotos vorgeschlagen hat. 

Neues Jahr, neues Glück also, und voila:

Ich wünsche Ihnen, Euch und uns ein gutes, besseres 2021. 

(in der Vorauswahl sind 84 Bilder. Ich habe 'hochgeladen' als in die cloud geschafft verstanden.)

JANUAR

Berge, Skifahren, draußen sein im Schnee. Wie unerreichbar das erscheint. Wie unvernünftig das ist. Eine Woche im Januar, es ist herrlich, und ich poste dieses Bild, weil ich mir oft im Schnee überlege, ob ich mich an das Gefühl erinnern können werde, wenn ich mal im Altersheim liege. Ich denke, ich brauche mindestens ein Bild dafür.

 

 
Ein Konzerthighlight gleich im Januar. Das wäre es auch, wäre es noch zu mehr Konzertbesuchen gekommen 2020. Klavierabend von Igor Levit im Konzerthaus.

FEBRUAR

Bewerbungsgespräch für eines dieser Wollknäule. Wir entscheiden uns dagegen. Während der ersten Beschränkungen dachte ich oft, war richtig. Ich hätte mich in dieser Zeit nicht auch noch um ein Hundekleinkind kümmern können. Inzwischen ist das verklärt. Wäre ein optimaler Zeitpunkt gewesen. Fragezeichen.

 

 schon wieder Konzerthighlight, sogar am Schalttag. Sol Gabetta. 

 

MÄRZ

Noch mache ich Maskenscherze. Wir vertun uns um eine Woche mit einem Konzerttermin, die Nanny ist aber bereits da und so fahren wir zuerst in den Baumarkt, Lieblingsort des Mannes. Wegen erster Maskenthematik mache ich ein Foto der leeren Maskenregale und mache mich auch noch lustig darüber. Little did we know.

Jools Holland in Opladen eine Woche später. Wir achten schon auf Abstand und kommen uns komisch vor

APRIL

Es wird ja doch trotz allem Frühling. Apfelblüte


Die Welt renoviert, mistet aus, verbessert. Dann öle ich halt mal das Parkett.

 MAI

Die Kinder organisieren eine Radtour für uns. Inclusive Picknick.


 

26. Mail.Ein rabenschwarzer Tag. Die Ereignisse machen das Jahr zu einem annus horribilis für uns. Es geht irgendwie weiter, aber anders wäre wesentlich schöner.


JUNI
 
Kindergeburtstag (Meine Eltern fertigen Zahlenkuchen. Mutter backt, Vater legt)
Johannisbeerernte


JULI
 
  
 
Urlaub mit wilden Kirschen. Gefunden beim Geocachen.
 
Seeidylle.


Schöne neue Maskenwelt.
 
AUGUST


nächtlicher Igelbesuch
 
 

Patenkindbesuch
 
 
SEPTEMBER
 
So etwas wie Normalität. Fußballtraining und Spielbetrieb beginnen. 
 
Birthday Girl
 
 
OKTOBER 
 

 

Huch, schon Herbst?
 
 
 
Aus einer Art Laune heraus fange ich einen neuen Job an. Na ja, es ist eher aus Vernunft und wegen Rentenbeiträge. Ich gehe wieder in die erste Klasse.


NOVEMBER
 


Und immer wieder Wald. Endlich ist der Schal fertig und wird von Tochter J ausgeführt.
 
 

Es gelingen ein paar schöne Herbstfotos
 
 
 
DEZEMBER
drei positive Tests im Hause joriste.


Mein Blick aus dem Schlafzimmer.

 

Wir bewegen und nur mit ffp2 Maske im Haus. Essen getrennt. Den Verlust von Geschmack und Geruch nehme ich mit ins nächste Jahr, insgesamt erwischt es uns nicht so schlimm.

Wartebereich in Pandemiezeiten. Wenigstens ist das Ergebnis positiv, also ein negativer Schnelltest.


Danke joel für die Idee!

Viel Glück für 2021




#wmDedgT September 2026

Frau Brüllen fragt das Internet ‚was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten das am 5. jeden Monats mit dem Hashtag #...