4.6.19

Der 35. Mai

über Hörbuch eingeschlafen, wilde Sachen geträumt, Menschen getroffen, die ich lange nicht gesehen aber und immer mal wieder ohne Erfolg suchmaschiniere.

Heute ist ein Tag, auf den ich mich jedes Jahr freue. Meist ärgere ich mich über die Uhr mit ihrem überlagen Datumsverzug, aber nun passt es natürlich perfekt!


Das Gegurre hat zugenommen ist den letzten Jahren und geht mir auf den Geist. Es ist schwül, wir verabschieden die Kinder, der Mann hat frei, Kurzsport. Es handelt sich um eine Art Studio mit Kraftsportübungen, eine Kette aus NL, erster Laden hier von einer Familie eröffnet, die ich aus der Bücherei kenne. Zwanzig Minuten, zu zweit, kein anderes Publikum, kein showing off, Kontrolle der Übungen. Ich stelle wenig Verbesserung fest, bin aber auch kein (Kraft)studiotyp. Mir wird allerdings stete Verbesserung bescheinigt. Da ich die Geräte nicht selbst einstelle sehe ich natürlich auch nicht, wie ich mich verbessere. Am Anfang war es schlimm, denn meine Nacken meinte, alles für mich übernehmen zu müssen. Inzwischen geht es. Weiterer Pluspunkt: wir machen einmal die Woche (mit festem Termin) was zusammen (man wird genügsam mit den Jahren).

Mehrere Maschinen Wäsche über den Tag verteilt.

Danach kurzentschlossen Trip zum Autohändler nachsehen, wie sich die zweite Sitzreihe bei verschiedenen Modellen tut.
Über unsere Einrichtung nachgedacht. Was mich gerade so stört und warum. Ich kann den Finger noch nicht in direkt drauflegen.

Mittagessen: kleine Pfannkuchen, manche mit Salami, die wegmuss, Salat. Man ist nicht erfreut. Die Kinder kommen freudestrahlend mit der Idee nach Hause, zum ersten Mal alleine mit Freundin ins Freibad zu gehen, möglicherweise mit Rad oder Bus. Da die Zeit knapp ist werden sie doch gefahren, aber sie organisieren sich selbst mit Verlegung der Klavierstunde und so.

Kurzer Zwischenstop zu Hause, die Pfingstrosen bekommen Ringe, so müssen sie nicht mehr auf dem Boden liegen. Nachteil: man sieht jetzt auch, wie ungepflegt unser Garten ist. Und wie viel Fläche wir verschwenden. Erstaunlich viele Blüten, ist scheint's ein Pfingstrosenjahr.

Mein Vater hat gestern eine Mail im Auftrag meiner Mutter gesendet mit Fotos von ihrem Aktionstag Maria 2.0. Ich hab es schon getwittert und bleibe dabei: wenn meine Eltern, konservative katholische süddeutsche Sozialisation, lebenslang in der Kirche engagiert, und gläubig, sich beginnen und wundern und fragen und zu organisieren läuft möglicherweise etwas sehr falsch.

Jetzt aber schnell selbst noch ins Freibad. Am Anfang kostet es Überwindung, dann ist es wunderbar. Natürlich: ich hab Wasser im Ohr.
Wir waren dann die letzten, das ist auch immer schön.




Zu Hause sommerliches Abendessen bei warmem, zu warmem Wind.
Eskurs: die Deppenmajokrise scheint überwunden! Seit das Gefäß, das eigentlich zum Pürierstab mitgeliefert wurde wegen eines Risses entsorgt worden ist hatte ich kein Glück mehr mit der Deppenmajo. Heute habe ich es der Einfachheit halber direkt im Messbecher probiert, der mir nicht ideal erschien, aber es hat geklappt! Versuchsreihe wird fortgesetzt.

Jetzt wird noch ein bisschen aufgeräumt.

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