allgemein ist zu konstatieren, dass es sich insgesamt nicht wie ein langes Wochenende angefühlt hat.
Schade, dass ich keine Monatstweets gesammelt habe.
Samstag, 10:10 weckt uns R, um 11:00 ist Treffpunkt am Sportplatz zum letzten Ligaspiel. Das ist sportlich, wird aber geschafft, der Mann fährt sie hin, Spiel ist erst um 12:00. Für mich noch genug Zeit schnell ein bisschen aufzuräumen, mich ausgehfein zu machen (u.a. hektisches Nägellackieren wegen Sonne und offener Schuhe) und ins Stadtteilzentrum zu fahren, um das Buchgeschenk für die Nachbarin abzuholen und schnell über den Markt zu hechten. Da mich die Situation mit der Trainerin und die kontinuierlichen Niederlagen so mitnimmt, komme ich trotzdem erst gegen Ende des Spiels an. Sie haben inzwischen geführt und dann verloren. Gegen die Tabellendritten, deren Trainer schon auf dem Hinspiel durch seine Nettigkeit aufgefallen ist. So geht es also auch. Neue Strategien überlegt, wie und ob man mal was sagen sollte. Die obligatorische Sportplatzmahlzeit eingenommen, diesmal in Form von versalzenen Pommes, U15 Solidarzuschauen, die machen das gut! Auf dem Rückweg endlich den Sprudler gekauft, ächz und zu Hause sofort in Betrieb genommen. Noch ein Gerät, das rumsteht.
Brokelbrokel, ritueller Hausaufgabenstreit, wir reden gut zu bis zur rituellen Eskalation. Der Mann hat ein Apfelbäumchen für die Terrasse gekauft, wir wollen es gemeinsam pflanzen (pun intended), streiten aber so schön, dass das nicht möglich ist. Was dann aber immer möglich wird: die Kinder werden kooperativ. Toll! Und ich kann wütend so viel besser aufräumen und alles wegschmeißen! Im Nu habe ich die Garage auf Vordermann gebracht und endlich den sogenannten Garagenhof sommerfertig! Das Apfelbäumchen wird gepflanzt, dann Duschen und rüber, Nachbarins Geburtstag feiern. Nett isses, und sie haben einen Fernseher, der championsleague kann, also mitgeguckt, die Kinder mussten danach aber ins Bett. Ich auch.
Sonntag
8:10 ist die Nacht rum. Lesen, sitzen, 9:30 die Maus. Angenehm. Wie schon auf twitter berichtet: während meines Berlinausflugs hatte ich Morgenfernsehen an, worin ein Mann in die heiligen Hallen der Berliner Münzprägeanstalt eingelassen wurde (ich meine, es war sogar Öffentlich-Rechtlich). Dort hat er auf fremdschamweise alle befragt, wie oft sie schon versucht waren, von den Münzen welche mitgehen zu lassen. Das schien wirklich das einzige zu sein, was ihm dazu einfiel. Wieviel informativer, sachlicher, besser da der Bericht in der Maus war, was die Herstellung und die Kosten der 1ct-Münze angeht. (Die Cousine des Mannes, die gerne mal für gute Sprüche herhalten muss, sagt wohl in solchem Fall 'Fernsehen macht kluge Menschen klüger und dumme Menschen dümmer').
Wieder kommen diese vermaledeiten Schulsachen zwischen uns und die gute Laune. Wir streiten uns so durch den Tag, Eskalation dann nach Beruhigung, wegen Zopf, Schwimmbadbesuch, und weil wir alle noch schnell etwas essen aber ein Kind so gerne heimlich eine Brotzeit gerichtet hätte. Das muss diese Pubertät sein. Jedenfalls ist es heiß, jedoch die Laune verhagelt. Wir retten uns mit einer kleinen Radtour zum Bouleplätzchen.
Wenigstens. Zu Hause klappt alles, der Mann wechselt noch schnell die Reifen, Spaghetti mit Tomatensauce als soulfood, wobei es sich eher um eine Art Würmer handelt, die Wasserzufuhr zum Pastamaker war mal wieder pimaldaumen, weil die erste Portion unten rauslief. Naja. Kinder erst um 10 im Bett.
Es ist weiter heiß, bisschen gelesen, viel nachgedacht, viel gesorgt, viel überlegt, Küche muss noch, gegossen ist bereits, dann noch ein bisschen zu lange den Schlüssel des Mannes gesucht. Der ist jetzt weg und berichtet über erste Gewitter über Hamm, also schnell noch die Hängematte reingeholt. Wird eine anstrengende Woche.
3.6.19
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