11.6.19

Pfingstferien!

gestern und heute also Pfingstferien, da ist das mit der freien Zeit zum Schreiben offensichtlich schwierig, und dann ist auch noch sowas wie Sommer, zuhülf.
Pfingstmontag erstmal bis 9 geschlafen, da die Nachtruhe etwas gestört wurde durch einen piepsenden Rauchmelder. Ohne Gefahr, leere Batterie. Erstmals geweckt hat mich das Teil um zehn vor drei, es hat ein Weilchen gedauert, bis ich das Geräusch zugeordnet hatte, dann erstmal Stockwerke gecheckt und in den Kinderzimmern alle Batterien entfernt. Aufgrund der Müdig- und Bräsigkeit konnte ich das unregelmäßge Piepen aber leider nicht lokalisieren, also erstmal dran gewöhnt und bis 7 zum Glockengeläut mit Alamruntermalung weitergeschlafen. Dann war ich wach und mutig genug, weiterzusuchen, und konnte im Keller den müden Alarmisten ausmachen, im doppelten Sinne. Nach dem Aufwachen Internet, bloggen, räumen.  Die Putzfrau hat am Freitag eine Extraschicht eingelegt und ich kann kaum in Worte ausdrücken, wie wunderbar ich es finde, in ein wirklich sauber und aufgeräumte Zuhause zurückzukehren. Der Mann war auf Vaterbesuch, die Töchter haben sich mit ihrer Freundin in der Nachbarschaft verabredet und sich nach längerer Beratung gegen switch und für Muffinbacken ausgesprochen. Yay! Mein Wermutstropfen allerdings, dass ich im Aufräumanflug alle jahrelang aufgehobenen Kinderkoch/backbücher vermomoxt hatte, aber es gibt ja einen online und offline Fundus. Nach dem Backen wurden die Walkietalkies rausgesucht und eine Art Schnitzeljagd veranstaltet. Schön! Was hab ich eigentlich in der Zeit gemacht? Wäsche gewaschen, Küchenordnung wiederhergestellt, mein Zeug verräumt. Es ist rot anzustreichen, dass wir tatsächlich alle unsere Sachen direkt am Tag nach der Rückkunft weggepackt haben. It's a first! Der Mann bringt auf Geheiß Spargel und Erdbeeren aus dem Süden mit, aber die Fleischwurst muss weg, also Nudelsalat. Sommerliches Auf-der-Terrasse-rumsitzen, fertigmachen zum Lesedings, noch schnell die Vorschläge vorbereiten, dann hach im Videochat. Sehr interessant, wie immer, angenehm, sehr gute Diskussion und Beiträge. Wie immer fühle ich jedoch auch manchmal eine gewisse Limitierung durch das Dazuschalten, aber vielleicht macht das das Gespräch auch störungsfreier, aufs Thema konzentriert. Nachts ist mir noch ein Gedanke inhaltlich dazu eingefallen, den ich aber im Augenblick nichtmehr rekunstruieren kann. Schade.
Nach dem Lesekreis finde ich die Kinder glotzend vor, also setz ich mich mit einem alkoholhaltigen Kaltgetränk auf die Terrasse und mache auf Sommer. Geburtstagsvorbereitungen.

Dienstag

Ferien! Wir sind verabredet mit Zwillingsfreundinnen, koordinieren das, eine Klassenkameradin von R kommt noch mit. Treffen wird wegen allseitiger Hausaufgaben verschoben auf Nachmittag. Wir Mütter hüpfen mit (heute heißt das flying) was sehr anstrengend aber eben auch sehr schön ist. Manches trauen wir uns nicht, egal. Danach in den nahegelegenen Möbelschweden, Balkonmöbel sichten, Eis essen. Zu Hause warten leckerste frische Gemüse aus der Abokiste. Duschen, Tonne (ich werde mich nicht daran gewöhnen) packen, Essen, Handstand üben auf der neu erstandenen Gymnastikmatte, morgen Noten! gemütliches Lesen im Bett, wie nett. Ich will eben einschlafen, weckt mich eine kleine Nervenkrise wegen eben erwähnter Benotung, also kurze Beruhigung, was trinken, jetzt hab ich Zeit zum bloggen!

Die Sache mit dem Kraulen möchte ich jetzt nicht noch länger vor mir herschieben:
Ich hatte mich zu einem Kurs angemeldet, um endlich Kraulen zu lernen. 9x Dienstag abends, eine Stunde, Schwimmverein. Die erste Stunde hatte ich wegen re;publica verpasst, bei der zweiten hochmotiviert, war ich eine der ältestens, und damit meine ich, ca. 30 Jahre älter. Da ist die allgemeine Fitness und körperliche Konstitution doch noch eine andere. Wir schwammen zwar 'nur' immer auf der Querseite des 50m-Beckens, also ca 20m, aber das hat mir gereicht. Der Trainer, ein im Saft stehender Jugendlicher Schwimmer von Kopf bis Fuß hat uns keine Tricks, Raffinessen oder Grundlagen gezeigt, sondern bereits in der Vorbereitung für mich zu anstrengende Übungen angeboten, dass ich davon auch recht frustriert war. Mein Leistungsniveau war eben auch nur bei mir vorhanden. Als ich einmal fragte, was denn 'normal' bei 'mit den Beinen normal' meinte, war mir eher unwohl. Also einfach nicht meine Kragenweite. Beim zweiten Mal traute ich mich nichtmehr, und jetzt ist es zu spät. Kleine eigene Versuche wird es weiter geben, gehe ich halt zwei Mal die Woche ins Freibad (ja, gerne, klappt eh nicht). Kann ich mit leben, aber schade ist es trotzdem.

noch ein Exkurs: ich kann immer noch nicht kommentieren/antworten, es ist mir ein Rätsel. Ist ja aber mein Blog, also antworte ich hier auf den gestrigen Kommentar:

war eine tolle Idee, den hoodie mitzunehmen, denn wir waren ansonsten nicht mit Schottlandtypischem equipped, und ja: Pommes im Eis, sozugsagen eine Ersatz-fried-marsbar ;)

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