15.7.19

Kommentieren ab sofort möglich!*

Sonntag, erster Ferientag, erster Sommerferiensonntag, gefühlt allerdings eher herbstlich. Kommando Wecker aus leider auch nur für gestern gültig. Der Mann hat frei und möchte seinen Vater besuchen, also 5:30 aufstehen, der Zug fährt um 6:23. Wieder zu Hause lege ich mich noch einmal hin bis kurz nach 10. Schon am Samstag habe ich verkündet, dass ich zu Ferienanfang gerne mit allen anwesenden in den Gottesdienst gehen möchte, wo ist egal. Wir entscheiden uns aus ökologischen und organisatorischen Gründen für ums Eck, sodass ich mit R um erst kurz vor halb losgehe. Es wird, obwohl es sich um einen normalen Sonntag handelt, sehr viel Weihrauch verwedelt. Die Predigt ist wohl interessant, mäandert aber so dahin, ist ja auch schwierig, jeden Sonntag und so. Nach der Predigt kommt J dazu, ich freue mich und  bin zufrieden, dass wir gegangen sind, ich möchte mich ja damit beschäftigen, wie aktueller Erwachsenenglaube aussehen könnte. Neues feature: der Pfarrer zieht zum Ausgang aus und begrüßt/verabschiedet alle Anwesenden mit Handschlag. Das gerät mir etwas zu salopp, aber ich kenne den Pfarrer ja seit 10 Jahren.
Und nun zum gemütlichen Teil des Tages. Frühstück, wir glotzen "Auf dem Weg zur Schule" und stricken bzw. häkeln dabei, die Kinder spielen irgendwas, ich bin den ganzen Tag über Twitter mit netten Menschen verbunden. Später bisschen lesen, bisschen ausruhen, die Kinder spielen eine Partie Schach währenddessen. Dann der große Aktivitätsschub: ohne mein Zutun beginnen die Töchter, ihre Zimmer auszuräumen, sie haben große Renovierungspläne. Da klingelt die befreundete Nachbarin, bringt kaltgerührte Himbeermarmeldade vorbei und bleibt zum Plaudern. Keine Lust zu Kochen, also nur das drittletzte Glas Sugo erhitzt und Nudeln erwärmt, Rohkost dazu und ein Quinoa/Couscoussalat aus der Tüte angerührt mit Paprika und Mango, für die Großen ein früheres Lieblingsrezept Fenchelschiffchen mit Tomate im Parmesan-Bröselmantel. Da ich den ganzen Tag über auf Aufgeräumtheit geachtet habe ist es ganz schön und nicht so chaotisch wie sonst am Ende des Wochenendes.
Die Kinder bekommen den Auftrag, sich Richtung Bett fertigzumachen, ich hole um 22:30 den Mann am Bahnhof ab.
Dann beginnt der Themenkomplex Auto. Wir entdecken eine neue Euronorm und fragen uns insgesamt, was das alles zu bedeuten hat. Wohin die Mobilität geht und wir mit ihr. Konfigurieren hier und da, suchen Vergleichbarkeiten und Alternativen und schreiben punktuelle (Aktions)Pläne und Listen bis weit nach Mitternacht. Dann sinken wir erschöpft zu einer kleinen Runde TBBT ins Bett.
Ein schöner Tag, dank Gammeleinstellung und Internetcommunitiy.

5 Kommentare:

  1. edit: diesen Hinweis in die Kommentare verlegt. Wohin sonst ;)
    *zwischendurch hatte ich safari aktualisiert, und nun, ich kann es kaum glauben, kann ich im eigenen Blog kommentieren. Ein Wunder!

    AntwortenLöschen
  2. wie gerne würde ich den Wagen auf Elektro umstellen, am liebsten gleich ganz abschaffen, aber bezahlen muss man es ja dann doch wieder... *soifz. Und außerdem wollte ich hier auch mal etwas hinein schreiben und zeigen => ich lese hier. Gerne. *high-five

    AntwortenLöschen
  3. das Thema Auto wird uns noch länger begleiten, heute hab ich schon eine Fortsetzung erlebt. Vielen Dank für den Kommentar, willkommen, ich freu mich :)

    AntwortenLöschen
  4. Ich bin äußerst fasziniert, dass es so tolle Dinge bei Dir zum Essen gibt, wenn Du keine Lust auf Kochen hast!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. hihi, ich war selbst überrascht. Möglicherweise ist mir das auch erst beim Tippen aufgefallen. Der Fenchel hätte es nicht mehr länger ausgehalten und war roh nicht mehr zu essen, ich wollte noch was Gesundes, die Mango beklagte ihre zunehmende Schrumpligkeit im Obstkorb, schwupps, wie das manchmal so geht. (Die Tüte Quinoading war nicht allzu lecker)

      Löschen

#wmDedgT Oktober 2024

  Frau Brüllen fragt das Internet  'was machst Du eigentlich den ganzen Tag?' und wir beantworten  das am 5. jeden Monats mit dem Ha...