21.7.19

Sonntag, 21. Juli 2019

ein äußerst produktiver Tag. Gegen halb zehn mit einem Kaffee von R geweckt worden, fängt schon gut an! Dann doch eher schwer in die Gänge gekommen, J lässt sich überreden, schnell zum Bäcker zu radeln, in der Zeit richte ich den Frühstückstisch. Die Kinder drängen darauf, endlich die nächsten Renovierungschritte zugehen, aber es kommt uns noch meine mangelnde Sozialmedienkompetenz dazwischen. Ein Kind hängt ständig im Netz rum und kann sich gut mokieren über die Posts anderer. Nun hat sich etwas hochgeschaukelt, das allerdings schon vor knapp 14 Tagen gepostet wurde. Um zu zeigen, wie man ruhig und besonnen auf Vorwürfe (die möglicherweise nur Fragen sind, aber das sieht man den Wörtern ja nicht an, nichtwahr?) reagiert flippe ich erstmal total aus und brüte selbst eingeschnappt über der Frage, warum ich mir von sowas den Sonntag versauen lassen muss. Am produktivsten putze ich ja mit Wut, also räume ich ein bisschen auf und mache das Erdgeschoss schön, T und J streichen in der Zeit schon die Wand mit Nr. 20 (wir erinnern uns). Nach einer Aussprache sind dann die Wolken in Rose´ dran. Alles in allem würde ich das Ergebnis der Steichaktion als sehr gelungen bezeichnen (der hämische Zwerg in meinem Kopf lacht böse und fragt, warum ich mich so angestellt habe, aber der hat eben keine Ahnung, nachher ist man immer klüger).



Darauf ein Eis.
Um der Farbe nicht beim Trocknen zuzusehen (Entschuldigung) nutze ich die Zeit und will endlich die Johannisbeeren ernten. Dabei sehe ich, wie der Giersch schon wieder die Weltherrschaft von unserem Garten aus anstrebt und beginne zu zupfen (in Renovierungsklamotten). Das Beet grenzt an Nachbars Garten und wir entdecken, dass sich im nachbarlichen Wohnzimmer eine größere Kaffeegesellschaft zusammengefunden hat. Also ist weder mein Anblick noch die Tatsache, dass wir jetzt im Garten arbeiten das Richtige, wir brechen ab.

Als nächstes steht die Grundreinigung des Holzfußbodens (also Dreck, Flecken und Ölreste wegputzen als Vorbereitung für neue Ölung, morgen) auf dem Programm, vorher brate ich die Auberginen an und bereite den Hefeteig vor. Dann grundreinige ich Js Zimmer, ohne mir das Genick zu brechen, ein Wunder bei unserer Abstellkunst! (Foto nur zu Dokumentationszwecken)


Der Mann bietet an, die Grundreinigung des zweiten Zimmers zu übernehmen, damit ich mit den Kindern Abendessen zubereiten kann, ich nehme mit schlechtem Gewissen an.
Endlich Flammkuchen.












Abendessen (komisches layout, aber ich lass das jetzt so). Edit: T so: 'weiß es das Internet schon, das Internet sollte es wissen, das mit den Flammkuchen.' Daher zwei Bilder trotz Layout.
Eine Runde activity. Die Life Ausgaben Juni/Juli 1968 der Schwiegereltern rausgeholt und kurz Mondlandungsgeschichte geguckt.
Jetzt sitze ich frischgeduscht beim Bloggen, der Mann hat Randy Newman angemacht und ich fühle mich wie Samstag Abend. Das wäre schön!

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